Samstagsplausch {07.04.2018}

So, meine lieben Plauscherinnen, auch das wird wieder ein Plauschbeitrag, der nicht zur Zeit bei Andrea veröffentlicht werden kann. Vielleicht habt ihr trotzdem Lust, ein wenig nachzulesen, was bei mir in der verkürzten Woche nach Ostern so los war.

Dienstag, 03. April
Pünktlich nach den Feiertagen wurde das Wetter richtig, richtig schön. Natürlich will ich nicht meckern, denn erstens war ich über die Feiertage am Meer, wo für mich jedes Wetter schön ist. Und zweitens freue ich mich immer über Sonne, auch an Arbeitstagen.
Es war übrigens mein erster Arbeitstag im neuen Job, der im Grunde mein alter Job ist, nur an einem neuen {anderen} Ort. Schön war’s. Spaß hat es gemacht. Und ich war am Morgen sehr schnell dort, am Nachmittag ebenso schnell wieder zu Hause. Schon allein wegen der Fahrtzeiten wäre es gut, dort zu bleiben.

Mittwoch, 04. April
Ein ganz wundervoller Tag. Weil ich wegen der Arbeit sowieso in Halle war, hat mich Uta für den Feierabend eingeladen. Es gab eine kleine Hürde, weil in der neuen Firma noch so viel zu klären war, dass ich noch mehrere Stunden nach Feierabend dort war. Das mache ich definitiv nicht noch mal, denn davon habe ich null-komma-nichts. Dann verirrte ich mich noch ein wenig in Halle, weil das Navi mich in Straßen schickte, in die ich auch wollte, die aber nicht dort abzweigten, wo das Navi es behauptete. Aber irgendwann kam ich endlich bei Uta an und war total beeindruckt. Mein Geburtstag liegt schon einige Wochen zurück und war längst aus meinen Gedanken verschwunden. Die Freunde hatte ich aber seitdem noch nicht gesehen. Und so empfingen sie mich mit nachträglichen Gratulationen. Ich war sehr gerührt deswegen.
Dann gab es erst einmal Abendessen, das schon auf dem Tisch stand, als ich kam {weil ich mich so sehr verspätet hatte}. Habt ihr schon mal Sellerie-Schnitzel gegessen? Also dicke Selleriescheiben, wie Schnitzel paniert und gebraten. Oberlecker, kann ich euch sagen. Schmeckt mir besser, als echte Schnitzel. Naja, wenn Uta kocht, schmeckt sowieso immer alles super, wirklich immer. Nach dem Essen bekam ich dann noch ein Geschenk. Darüber will ich gesondert berichten, weil ich immer noch keine Fotos habe, aber mich so sehr gefreut habe, dass ich unbedingt Fotos zeigen will.

Donnerstag, 05. April
Müüüüüde. Ich war nach dem schönen Abend bei Uta erst nach Mitternacht daheim. Entsprechend kurz war meine Nacht. Was sonst noch geschah, kann man hier nachlesen, denn es war ja der Fünfte.

Freitag, 06. April
Ein Tag im "alten" Job. Es fühlte sich an, wie nach einem schönen Urlaub nach Hause kommen. Man möchte eigentlich nicht, aber die Vertrautheit zu allem ist auch angenehm. Da ich in den zwei Tagen {Montag und Freitag} immer versuche, die ganze Arbeitswoche vorzubereiten, damit der Vertretungskollege möglichst wenig Mühe hat, habe ich eine Menge zu wuseln und die Zeit vergeht wie im Flug. Auch schön.
Am Nachmittag überlegte ich, ob ich noch in den Angebotsladen fahre, ließ es dann aber sein. Der Feierabend gehörte der Waschfee und der Mediathek.

Der Samstag, 07. April gehört dann schon zum nächsten Samstagsplausch.

Samstagsplausch {Ostern}

Weil es ein Rückblick ist auf ein paar wunderbare Tage, wird dieser Eintrag dem Samstagsplausch zugeordnet, obwohl es nicht wirklich einer ist.
Ostern ist für mich ein schönes Fest, nicht zuletzt, weil es vier freie Tage hintereinander bietet. Ich habe gerade überlegt, wann das im Laufe des Jahres noch einmal vorkommt und stellte fest: Das gibt es gar nicht nochmal. Wenn man Glück hat und den Brückentag frei nehmen kann, klappt das um Christi Himmelfahrt herum noch mal, und das war es dann. also musste ich das Osterfest einfach nutzen, um an die Ostsee zu fahren.

Freitag, 30. März
Da die Woche schon wieder etwas nervig gewesen war, wollte ich erst einmal ausschlafen. Die Sonne strahlte und verzauberte den Tag. Ich packte meine Taschen, konnte mich aber nicht aufraffen, das Haus zu verlassen, obwohl ich ja unbedingt ans Meer wollte. Vor den 450 km, die ich diesmal ganz allein unterwegs sein würde, gruselte mir ein wenig. So ein Unsinn, vor ein paar Jahren war ich solche Strecken an jedem Wochenende gefahren. Egal, wohin ich pendelte, München, Oberkochen, gelegentlich Hamburg, es waren immer rund 450 km für eine Strecke. Und ich kam immer freitags nach der Arbeit heim und fuhr am sehr frühen Montag Morgen wieder hin, immer allein. In Erinnerung an diese Touren, schnappte ich mir einen Stapel CDs von Stoppok und fuhr gegen Mittag endlich vom Hof. Die Sache mit den CDs war die beste Idee, die ich haben konnte. Obwohl ich insgesamt für die 450 km fünfeinhalb Stunden brauchte, war es eine fröhliche und entspannte Fahrt.
Nachdem ich mein Gepäck ausgeladen hatte, ging es gleich weiter auf die Insel und an den Strand.180401_097256
Samstag, 31. März
Ich wollte ausschlafen, richtig, richtig lange. Doch 7 Uhr lockte mich das schöne Wetter nach draußen. Mein Ziel war natürlich wieder die Insel Usedom. 180331_125418
Am Strand von Karlshagen herrschte so heftiger Wind. Die Wellen waren deutlich höher als tags zuvor. Diesem N aturschauspiel könnte ich stundenlang zuschauen, wenn es doch nur nicht so empfindlich kalt geworden wäre, dass ich es nicht lange am Strand aushielt. Die Osterfeuer konnten wegen des Windes nicht am Strand entzündet werden, wie ursprünglich geplant. Die Seebäder hatten Plätze im Hinterland ausgesucht, wo die Veranstaltungen stattfinden sollten. In Koserow war ich vor Ort, aber wenige Minuten, bevor die Feuer entzündet werden sollten, begann es zu regnen. Kurz darauf ging dieser dann in Schnee über. Das wäre dann doch kein Genuss gewesen, so dass ich mich, ausgestattet mit leckersten Matjesbrötchen zum Abendessen in die Wohnung zurück zog und die Stricknadeln klappern ließ.
Sonntag, 01. April
Es schneite unablässig. Ich steuerte trotzdem wieder die Insel an. Ich hatte es ja bereits des öfteren erwähnt, am Meer ist mir jedes Wetter schön. An der Seebrücke in Koserow konnte ich das tobende Meer beobachten und im Windschatten der Seebrücke Möwen füttern.180331_161549
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Montag, 02. April
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In der Nacht hatte es aufgehört zu schneien. Der Schnee glitzerte in der Morgensonne. Es versprach, ein schöner Tag zu werden. Leider war mein Urlaub zu Ende und ich musste mich wieder auf die Autobahn begeben. Für die Rückfahrt war mir der schöne Sonnenschein natürlich sehr viel angenehmer, als das Schneetreiben. Begleitet wiederum von Stoppok schaffte ich den Heimweg ganz entspannt in fünf Stunden.
Ein schönes, erholsames Osterwochenende liegt hinter mir. Davon kann ich eine Weile zehren.

Samstagsplausch {31.03.2018} vor Ostern

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Ein Samstagsplausch, der keiner ist. Oder doch, schon. Nur nicht an dem Samstag {31. März}, an dem dieser Wochenrückblick hätte erscheinen sollen. Der Grund war ein sehr schöner, ich war nämlich am Meer. Doch dazu später. Hier kommt erst einmal noch schnell die Rückschau auf die {verkürzte} Woche vom 24. bis 29. März.

Samstag, 24. März
Aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen konnte, war ich seit 4 Uhr munter und richtete mich vor meinem Rechner und in meinem Samstag ein. Als kurz vor 10 Uhr der Sohn zur Arbeit musste, hatte ich somit schon den halben Tag hinter mir, und bis dahin war es ein sehr angenehmer Tag gewesen. Das blieb auch so, nachdem ich den Sohn weggebracht hatte und wieder nach Hause zurückgekehrt war.
Sonntag, 25. März
Wieder ein ruhiger Tag. Die Zeitumstellung machte mir gar nichts aus, im Gegenteil. Nachdem ich tags zuvor mit meinem Schlafrhythmus völlig durcheinander geraten war, kam dieser nun halbwegs wieder in Ordnung. Am Abend holte ich den Sohn wieder aus dem Hotel ab.
Insgesamt war es ein schönes entspanntes Wochenende. Viel unternommen habe ich zwar nicht, dafür aber viel gelesen, gestrickt und mich erholt. Ich brauche in den letzten Monaten immer häufiger Zeit für mich, die ich mit Nichtstun verbringe. Wobei Socken stricken und lesen bei mir zum Nichtstun zählt. *lach*
Montag, 26. März
Ein seltsamer Tag. Mit seltsamen Ideen. Nicht ich hatte diese, sondern der "alte Chef". Er wollte, dass ich ihn in Zukunft um Zustimmung frage, bevor ich Verträge bei anderen Auftraggebern unterschreibe. Wie stellt er sich das denn vor? Als ich ihn im Januar gefragt hatte, meinte er, ich soll keinesfalls einen anderen Auftrag annehmen, und dann stand ich Mitte Februar plötzlich ohne Job da.
So gern ich da arbeite {wirklich gern}, aber das kann ich mir nicht leisten. Nicht, wenn er mir die Aufträge nicht garantieren kann, und das kann er leider, leider im Moment nicht.
Dienstag, 27. März
Am Feierabend wollte ich ursprünglich etwas mit den Sohn unternehmen, doch das Wetter war so angenehm, dass er gern im Garten werkeln wollte. Und ich war schon wieder irgendwie müde. Also ging er werkeln und ich stricken. UND die Mutti anrufen, um sie ans Meer einzuladen. Das funktionierte jedoch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Mittwoch, 28. März
Durcheinander geratener Tag. Der Mittwoch fühlte sich wie Donnerstag an und ich dachte mehrfach, ich müsse mit der Mutti einkaufen gehen. Außerdem hatte ich am Morgen mein Telefon auf dem Küchentisch liegen gelassen. Und das war besonders dumm, weil meine Schwester Geburtstag hatte und ich ihr nun nicht einmal gratulieren konnte. Deshalb beeilte ich mich am Nachmittag besonders, um heim zu kommen, damit ich sie dann endlich anrufen konnte.
Donnerstag, 29. März
Nun war wirklich Einkaufstag. Außerdem quengelte die Mutti ein wenig, dass ich nun ohne sie ans Meer fahren wollte. Warum ich denn immer so weit verreisen müsse. Man könnte doch lieber mal… nach Thüringen. Sie, die nicht mehr gut zu Fuß ist, in ein Wandergebiet. Hm. Dass der Sohn und die Schwester mir geraten hatten, meine Fahrt unbedingt anzutreten, legte sie gleich einmal so aus, als hätten sie gesagt, ich sollte die Oma daheim lassen. Dabei wollten sie nur verhindern, dass ich auf meine Fahrt verzichte, nur, weil die Oma nicht mit kann. Ihr letzter Satz, als wir vor dem N-Markt aus dem Auto stiegen, war: "Du könntest mich ja auch mitnehmen!"
Maaaannnnn! genau das hatte ich doch ursprünglich gewollt!
Kurzum, mein Gehirn ratterte intensiver als der Einkaufswagen, den ich durch die Gänge schob, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Muttis Tagesfahrt am Freitag und ihren Wunsch, sie mitzunehmen. Und meinen bescheidenen Wunsch, nicht auch noch den Samstag als Erholungstag einzubüßen, wenn ich schon auf den Freitag verzichten müsste. Die Lösung hieß für mich: Nachtfahrt. Am Freitag warten, bis die Mutti von ihrer Tagesreise kommt, sie ins Auto packen und los. Sie müsste ja nichts tun, als sich fahren zu lassen. Ich dachte, das ginge. Und richtete gleich meinen Einkauf darauf ein.
Als wir nach dem N-Markt wieder im Auto saßen, unterbreitete ich ihr meinen Vorschlag. Da wollte sie auf einmal nicht mehr mit.
Der Freitag, 30. März steht buchstäblich auf einem anderen Blatt.

WmdedgT – April 2018

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Das fragt Frau Brüllen an jedem 5. Und ich frage mich, ja, was habe ich denn eigentlich den ganzen Tag gemacht?
0:16 Uhr
Nach einem wunderschönen Abend bei Uta komme ich zu Hause an. Für die Fahrt von Halle habe ich ganze 35 Minuten gebraucht, für die 4 Treppen nach oben brauche ich eine halbe Ewigkeit. Oben angekommen, kann ich mich nicht direkt ins Bett fallen lassen, sondern hocke erst noch ein Weilchen am Küchentisch, träume vor mich hin, freue mich über meine Geschenke {Die bekommen am Wochenende einen eigenen Beitrag, denn ich möchte sie noch fotografieren.} und über die wunderbaren Menschen, mit denen ich befreundet bin. Irgendwann gehe ich doch schlafen.
5:10 Uhr
Wer säuselt da die Uhrzeit mitten hinein in meinen Traum? Ah, der Wecker. Na dann.
Tablette einnehmen –> Kaffeewasser aufsetzen –> dann ins Bad.
Obwohl die Nacht sehr kurz war, bin ich heute besonders schnell fertig und habe noch 15 Minuten Zeit für einen Guten-Morgen-Kaffee und ein paar Nachrichten an die Freundin. Mitten drin klingelt das Telefon. Der Sohn. Um die Zeit? Einen winzigen Moment fürchte ich, es ist etwas passiert, dann höre ich sein fröhliches Guten Morgen und die Frage, ob ich kurz Zeit habe. Puh, nichts passiert. Er hat Pläne für das Wochenende, will am Samstag Mittag im Garten grillen und fragt, ob ich dabei sein möchte. Klar doch.
6:40 Uhr
Es ist hell geworden. Zehn Minuten später als an den Tagen zuvor sitze ich im Auto. Die Morgensonne im Rücken düse ich nach Halle und freue mich an dem schönen Morgen.
7:15 Uhr
Es ist noch gar niemand da. Demnächst kann ich also noch 10 Minuten später losfahren. Ich suche jemanden, der mir aufschließen kann und bekomme als erstes einen Kaffee angeboten.
8:00 bis 12:00 Uhr
Es ist etwas schwierig, eine neue Arbeitstelle anzutreten, wenn die einzige Person, die dich einweisen könnte, erkrankt ist. Sie ist am Dienstag Morgen trotz Erkrankung extra reingekommen, um mir ein paar Unterlagen zu übergeben und das Wichtigste mitzuteilen. Dennoch sind im Laufe des Tages einige Fragen aufgetaucht, und ich hätte noch andere Unterlagen brauchen können. Am Mittwoch hatte ich eine andere Kollegin danach gefragt und mit ihr gemeinsam noch lange nach Feierabend alles Mögliche erörtert.
Nun sucht mir eben diese Kollegin noch einige Unterlagen heraus. Ich fitze mich hindurch, schreibe Ausbildungspläne, bearbeite diverse Freigaben und verpasse darüber die Mittagspause.
12:30 bis 15:00 Uhr
Tests stehen an. Einen absolviere ich mit dem Teilnehmer gemeinsam. Dadurch bekommt er deutlich mehr Punkte, als in allen vorangegangenen Tests. Tja.
Neiiin, ich habe definitiv nicht vorgesagt. Ich habe ihm nur Denkanstöße gegeben, damit er die Art der Fragestellung besser verinnerlichen kann.
15:00 Uhr
Ich beeile mich sehr, aus der Firma zu kommen, denn ich muss etwas ausprobieren. Genau in einer Woche kommt meine Schwester mit dem Flixbus nach Leipzig und ich habe zugesagt, sie abzuholen. Nun kommt der Bus schon 16:05 Uhr, und ich muss zusehen, dass ich das von Halle aus überhaupt schaffe, pünktlich dort zu sein.
16:00 Uhr
Ich treffe bei Mutti ein. Das ist zu schaffen, aber dazu muss ich ja auch nicht im Berufsverkehr ins Leipziger Zentrum. Na, mal sehen.
Wir fahren zur Bank und danach zum N-Markt. Dann bringe ich Mutti wieder nach Hause, trage die Einkäufe nach oben. Viel ist es diesmal nicht.
18:10 Uhr
Ich bin daheim, füttere die Waschmaschine, mache mir einen Kaffee, den ich dann vergesse und später kalt trinke. Auf Abendessen habe ich zunächst keinen Appetit, aber dann fällt mir der Räucherfisch ein, den ich direkt von der Ostsee nach Sachsen importiert habe. Hm, lecker.
Am Abend
Jetzt rächt sich die kurze Nacht. Die Müdigkeit schlägt zu. Ich schaffe es noch, die Wäsche aufzuhängen und mir die Kleider für morgen herauszulegen. Bei der Soko, die ich mir in der Mediathek anschauen will, bekomme ich gerade noch den Anfang mit und den Abspann. Nach dem zweiten Versuch, der ebenso verläuft, gebe ich auf und gehe ins Bett.
Nun wisst ihr, was ich den ganzen Tag gemacht habe .

Ich will ans Meer…

170213_133132 Halt, nein, das ist die Seebrücke von Sellin auf Rügen. Meine Insel ist aber Usedom, die als sonnenreichste Insel Deutschlands gilt. Wann immer ich im letzten Jahr dort war, erwischte ich jedes Mal die wenigen regnerischen, trüben und stürmischen Tage.
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171119_135728 Wobei ich die Ostsee so aufgewühlt viel schöner finde. Bei Sonne kann ja jeder…
Wenn ich nun über Ostern wieder hin fahre, werde ich wohl auch Regenwetter erwischen. Am Meer ist mir aber jedes Wetter recht. Allerdings steht meine Fahrt wieder unter einem seltsamen Stern.
Ursprünglich wollte ich mit Mutti und Sohn hin fahren. Nun war die Mutti vorher aber angeschlagen und erzählte mir immer, sogar gestern noch, wie schlapp sie sich fühlte, so dass ich gar nicht wagte, ihr eine so beschwerliche Reise anzubieten, zumal ich ihr zwar eine gemütliche Unterkunft bieten kann, aber nicht den Trubel einer Hotelanlage, sondern vier Tage Ruhe. Ja, es gibt in der Wohnung nicht mal einen Fernseher. Das heißt, man müsste sich mit lesen, Gesprächen oder Kartenspielen unterhalten, mit Spaziergängen oder Ausflügen. Ich hatte meine Zweifel, ob ihr das überhaupt gefällt.
Gestern Abend nun teilte mir der Sohn mit, dass er Ostern arbeiten müsse. Absagen wäre ungünstig, da wir momentan froh sind über jede Einkommensquelle. Also entschloss ich mich, nur mit der Mutti ans Meer zu fahren und wollte das gestern Abend nun mit ihr besprechen. Hätte ja auch sein können, dass ein Dorf in Vorpommern ihr zu einsam ist.
Aber soweit kam ich gar nicht. Zuerst erklärte sie mir wieder, wie schlapp sie sei. Und dann kam heraus, dass sie für Karfreitag eine Tagesfahrt gebucht hat. Damit ist für mich klar: Ich fahre ohne sie ans Meer. Denn ich muss am Freitag fahren, sonst lohnt sich die weite Strecke {450 km} gar nicht.
Die Mutti betonte mehrfach, sie habe an den anderen Ostertagen nichts zu tun und wollte mich damit wohl dazu bewegen, auch nichts zu unternehmen, oder wenn, dann mit ihr. Ich will aber nicht bis Samstag warten.
Tja, also werde ich nun wohl allein fahren. Die beiden langen Strecken werden zwar sehr eintönig werden, aber auf die Zeit am Wasser freue ich mich.

Ich sollte…

…mal etwas anderes stricken, als Socken. Aber ich habe so schöne Garne und diese Krankheit mit dem Namen Anstrickeritis. Außerdem sind Socken so schön schnell fertig. Seht selbst:
180318_115653Paar Nr. 10/2018 Größe 36/37 aus dem Opal-Abo vom Dezember 2017. Bei diesen Socken habe ich bemerkt, dass ich, wenn ich Opal-Garn verstricke, am Fuß weniger Runden brauche, als bei anderen Garnen. Warum das so ist, weiß ich nicht, denn das Garn sieht nicht dicker aus und fühlt sich auch nicht anders an, als andere 4-fädige-Sockengarne. Tatsache ist aber, dass ich dieses Paar genauso gestrickt habe, wie ich es gewohnt war, und dann {nachdem ich die erste Socke fertiggestellt und den Endfaden vernäht hatte} feststellen musste, dass sie mir zu groß war. Also habe ich ein paar Runden geribbelt.

180324_071004 Das Garn für Paar Nr. 11/2018 stammt aus dem Opal-Abo vom März 2018. Diesmal habe ich gleich die richtige Rundenzahl gestrickt.

Samstagsplausch {24.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist genau 7.00 Uhr. Ich bin schon seit drei Stunden auf. Ohne ersichtlichen Grund. Nachher möchte ich den Sohn zur Arbeit bringen. Doch zunächst erzähle ich euch etwas über meine vergangene Woche.
Das letzte Wochenende 17. und 18. März verlief alles andere als geplant. Ich habe meinen Frust darüber aber bereits aus mir heraus geschrieben und damit soll das nun auch gut sein.

Montag, 19. März
Sonnenschein. Kalt, aber schön. 180321_064912 Ich hatte viel zu tun, eine Menge zu klären. Da verging der Dienst wie im Flug. Einiges hat sich schon wieder geändert. Es ändert sich dauernd was. Und wofür ich am Freitag noch angezählt wurde, das erwies sich heute schon wieder als "gut mitgedacht". *Kopfschüttel*. Ich muss das wirklich alles an mir abprallen lassen.
Post kam vom Amt. Ich werde aufgefordert, mit meiner Vermieterin zu verhandeln, damit sie die Miete verringert. Hä? Welcher Vermieter lässt sich darauf ein? Die Bemühungen soll ich nachweisen. Außerdem soll ich mich darum bemühen, einen Teil meiner Wohnung unterzuvermieten. {Ich habe nur 42 qm} und darüber hinaus soll ich nachweisen, dass ich mich darum bemühe, in eine preisgünstigere Wohnung umzuziehen. Mächtig bemüht, das Ganze. Na, denen werde ich was husten. Schließlich dienen all diese Forderungen nur einem Zweck: Wenn ich sie nicht erfülle, haben sie das Recht, mir die Bezüge für das Wohnen ab 1.10. auf 270 Euro zu kürzen. Na, mal unter uns, ich habe nicht vor, im Oktober noch auf Leistungen vom Amt angewiesen zu sein. Zwar kann man nie wissen, was kommt, aber auf dieses Amt angewiesen zu sein, ist einfach nur bäh und gehört schnellstens wieder abgeschafft. Und ja, auch Post vom Amt und unsinnige Forderungen muss ich an mir abprallen lassen. Jawoll.

Dienstag, 20. März
Frühlingsanfang. Am Morgen war es noch eisig und sonnig, doch schon unterwegs zur Arbeit wurde es immer dunkler und am Vormittag schneite es dann.
Zum Feierabend war der Sohn bei mir daheim. Er wünschte sich, dass ich ihn samt drei großen Taschen voller Wäsche zu ihm nach Hause bringe. Das wäre mit dem Bus gar nicht gegangen. Unterwegs holten wir von unserem Lieblings-Asia-Imbiss Glasnudeln mit Hühnchen bzw. Ente. Das verspeisten wir genüsslich und gemütlich beim Sohn daheim. Es war ein richtig schöner Feierabend.

Mittwoch, 21. März
Dieser Abend verlief sehr ruhig. Mir hängt die Erkältung {oder was das auch war} immer noch an. Ich fühle mich schnell erschöpft und der Kreislauf ist auch nicht so stabil, wie ich mir das wünsche. Also ist ein Ausruhabend genau das Richtige. Gut fühlte es sich auch an, als ich gegen 22 Uhr noch mal draußen war. Der Sohn bat mich, ihn von der Arbeit abzuholen. Da kam ich noch mal an die Luft, und das war angenehm.

Donnerstag, 22. März
Diesiges Wetter, vermischt mit Regen erwartete mich zum Feierabend. Und das am Einkaufsdonnerstag. Die Mutti wollte noch zur Bank, und wir hatten Glück und bekamen den letzten freien Parkplatz. Später im N-Markt sammelten wir einiges ein, das schwer zu tragen war. Dennoch schaffte ich die Schlepperei besser, als ich zuerst gedacht hatte. Danach war ich dann aber auch geschafft.
So bekam ich am Abend längst nicht so viele Maschen gestrickt, wie ich gern wollte und die nicht so beliebte Socke wurde immer noch nicht fertig. Hach.
Der Höhepunkt der Woche fiel auf den Donnerstag. Ich bekam den Einsatzplan aus Halle zugeschickt.
Alles wird gut!

Freitag, 23. März
Der Arbeitstag zog sich wie Gummiband. Zu Mittag gab es Sushi vom Kaufmannsladen. Ging so.
Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich zum Feierabend noch beim Angebotsladen vorbei schaue. Am Ende ließ ich es bleiben. Tanken musste ich auf dem Heimweg noch und dann gab es noch mal Glasnudeln für mich.
Der Sohn kam mit dem Bus, weil ich ihn gebeten hatte, bei mir zu übernachten, damit ich nachher, wenn ich ihn zur Arbeit bringe, nicht erst noch in die entgegengesetzte Richtung fahren muss, um ihn abzuholen. Es wurde ein ruhiger Abend, an dem die nicht so geliebten Socken endlich fertig wurden. Dem Sohn gefallen sie übrigens sehr gut {also, nicht für sich *lach* } und mir gefallen sie jetzt, da sie fertig sind, auch.180324_071004

Nun ist Samstag, 24. März und ich bringe jetzt diesen Beitrag zu Andrea und suche mir dann mal was zu essen. Irgend etwas muss ich schließlich frühstücken.

Euch allen ein schönes Wochenende. Und denkt an die Zeitumstellung. Ich hätte es beinahe verpasst, weil ich dachte, das wäre erst nächstes Wochenende soweit.

Freitag… KW12/18

1. Heute ist Freitag, wie schön. Das Wochenende habe ich nötig.

2. Hoffentlich treiben im Garten die Narzissen und Tulpen bald schöne bunte Blüten.

3. Schade, dass hier immer noch Schnee herum liegt, wenn auch nur klägliche, schmutzige Reste.

4. Am liebsten greife ich zu rohen Möhren oder Wurzelpetersilie, wenn ich einen Snack möchte.

5. Gib mir Zeit und Ruhe und ich werde eine schöne Geschichte schreiben.

6. Manchmal blase ich Trübsal und dann wieder könnte ich herzhaft lachen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Sohn, der heute bei mir übernachten wird. Vielleicht holen wir gleich noch ein paar Regalteile aus der Lagerbox. Samstag habe ich geplant, den Sohn zur Arbeit zu bringen und danach in meinem Schlafzimmer eine Ecke leer zu räumen, in der ich mir einen Nähplatz einrichten möchte und Sonntag möchte ich weiter an der Nähecke arbeiten oder mich entspannen und handarbeiten.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

Enttäuschend…

…war auch das Opal-Abo im März.180316_183853
Nur drei schöne Knäuel {oben}, und drei so naja {unten}. 180316_183820
Und dann zeigte sich auch noch, dass von den drei schönen Knäulen das mittlere verstrickt überhaupt nichts mehr hergab. *grrr* 180320_202152 Dem Igel gefällt es auch nicht. Er wendet sich ab, wie ihr seht.
Allerdings…
…gefällt meiner Freundin Uta das mittlere Knäuel der für mich weniger Schönen so gut, dass sie es mit mir tauschen mag. Das freut mich sehr.
Und Catrin meinte, ihr gefielen die fertigen Socken, die der Igel nicht mag.
Zum großen Glück sind unsere Geschmäcker so verschieden, da kann man immer mal jemanden mit Dingen erfreuen, die einem selbst gar nicht gefallen. Fein, fein.