Heute…

…beschäftige ich mich mal mit etwas ganz anderem.
Schon vor vielen Jahren, als ich noch überwiegend damit beschäftigt war, Homepages zu gestalten, interessierte ich mich für 3D-Grafik.
Gemeinsam mit einer befreundeten Nachbarin arbeiteten wir mit dem damals noch kostenlosen Terragen. Ich habe noch nicht ausprobiert, wie es heute funktioniert. Damals zumindest war es so, dass man mit Terragen zwar die Landschaften und besonders Gewässer sehr schön gestalten konnte, auch Oberflächen, wie graue Felsen, bemooste Hänge und ähnliches. Wollte man jedoch Bäume, Gebäude oder gar Menschen darstellen, benötigte man ein weiteres Programm und musste die dort erstellten Objekte in das Terragen-Bild einbauen.
Viele {Hobby-}Gestalter nutzten dafür Poser. Seit damals spiele ich mit dem Gedanken, mir dieses Programm zuzulegen. Getan habe ich es nie, weil mir klar war, dass ich kaum Zeit haben würde, damit zu arbeiten oder mich überhaupt erst einmal hineinzufitzen.
Später, viel später, riet mir Evchen, meine Geschichten zu illustrieren. Ihre Idee war es, aus Fotos schöne Kompositionen zu erstellen, was bisher daran scheiterte, dass ich einfach nicht genug schöne {geeignete} Naturfotos habe. Da tauchte dann der Gedanke an Poser wieder auf.
Und nun?
Nun habe ich mir für dieses Jahr als Projekt vorgenommen, mich mehr um meine Geschichten zu kümmern. Das heißt zunächst natürlich, dass ich wieder schreiben möchte. Ideen purzeln andauernd durch meinen Kopf. Nur zum Aufschreiben bin ich nach der Arbeit und diversen Feierabendunternehmungen, die allesamt sein müssen, meist zu müde. Auch habe ich momentan keinen ordentlichen Arbeitsplatz, den ich mir erst wieder einrichten will. Wobei dies eine kleine Hürde beinhaltet, über die ich hier nicht schreiben möchte. Tja. Außerdem habe ich mich entschlossen, die Geschichten als e-books anzubieten und wahrscheinlich auch als books on demand, wofür ich dann zumindest ein schön gestaltetes Cover brauche, aber gern auch die eine oder andere Illustration.
Und schon sind wir wieder bei Poser. Inzwischen gibt es im Poser-Blog eine Reihe gut gemachter Tutorials, die den Einstieg sehr erleichtern. Und so habe ich beschlossen, mir das Programm selbst zum Geburtstag zu schenken.
Die Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist dann natürlich zwingend erforderlich. Tja.

Neun Tage auf Reisen…

…neun Tage ohne Internet. Dafür neun Tage mit Meer.
Da war noch keine Gelegenheit, die Fotos zusammen zu suchen, von diversen Speichermedien auf den Rechner zu transferieren oder gar zu verkleinern, damit sie hier hinein passen.
Schön war es schon, doch. Wenn auch nicht ganz so wundervoll wie im Oktober. Dabei hatten wir diesmal das Meer sogar direkt vor der Haustür. Bilder und Gedanken zu den einzelnen Urlaubstagen folgen als Nachlese irgendwann diesertage. Nicht mehr heute, wahrscheinlich auch nicht morgen. Vielleicht am Mittwoch, der sowieso ein guter Tag sein wird, weil Mittwoch {fast} immer ein guter Tag ist.
Gestern kamen wir zweimal zu Hause an. Einmal von der Reise, ein zweites Mal von einer Fahrt nach Frohburg, wo wir die Junghexe bei ihren Freundinnen abgeliefert hatten. Das "konnte" niemand anders machen. Da mussten diejenigen noch mal los, die an diesem Tag schon 500 km hinter sich gebracht hatten. Naja, so ist das oft. Aber für die Hexe hab ich’s gern getan.
Heute pünktlich 5 Uhr klingelte der Wecker und das Hamsterrad begann sich zu drehen. Das wäre erträglicher, wenn es sich in Rostock oder Stralsund drehen würde und ich heute Abend noch ein paar Kilometer über vom Wasser festgespülten Sand laufen könnte. Immerhin will Katl heute zu mir kommen, damit wir uns einen gemütlichen Abend machen können, während die Waschfee rumpelt.

Zu der Woche…

…die wieder rasend schnell dahin flog, gehört auch noch ein Foto von heute morgen. Da es aber auch Bestandteil einer Serie ist, bekommt es einen eigenen Eintrag. Ihr könnt es euch schon denken: mein Jeden-Tag-Foto, das zu einem Jede-Woche-Foto geworden ist. Ich finde, man sieht jetzt schon Unterschiede zu den vorangegangenen.
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Bild Nr. 41/2017

Eine Woche im Flug…

Sonntagsfrühstück in aller Ruhe. Um sechs Uhr morgens am Sonntag. Weil ich es so gewöhnt bin. 😉
Ja, es gab nur Milchkaffee. Dafür aber zwei große Tassen.
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Bild Nr. 36/2017

Am Montag stand ein außerplanmäßiger Büchereibesuch auf dem Programm, weil ich für Donnerstag, wenn dieser an der Reihe gewesen wäre, bereits einen anderen Termin hatte.

Bild Nr. 37/2017

Den Dienstag verbrachte ich im Werk, weil ein paar Kleinigkeiten am Auto zu richten waren. Auf dem Weg von Dannys Werkstatt zu meiner kam ich an einem gefrorenen Teich vorbei.
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Bild Nr. 38/2017

Die Folie mit dem Spruch brachte Katl schon am Dienstag mit, als sie am Abend, nachdem ich aus dem Werk zurück gekehrt war, noch auf einen Schwatz und ein paar Maschen bei mir vorbei schaute. Da er am Mittwoch noch immer auf dem Tisch lag, habe ich ihn dann doch mal aufgenommen. Es gibt noch einen anderen Spruch aus der gleichen Quelle: Wenn der Tag zu Ende geht, fängt das Erzählen an. Den mag ich auch sehr. Beide Sprüche haben so etwas heimeliges, beschwören bestimmte Bilder bei mir herauf und heben die Stimmung.
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Bild Nr. 39/2017

Und schon war Donnerstag und mit ihm kam mein Termin zur Schulung im Ärztehaus. Diesmal fiel mit das erste Mal das Wandbild auf.
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Bild Nr. 40/2017

Ich muss mich ablenken…

…sonst bin ich nur noch ein Nervenbündel.
Leider funktioniert das nur teilweise, weil es Menschen in meiner Umgebung gibt, die jetzt auf mir herumhacken, weil ich krank bin, oder sagen wir mal, schlechte Blutwerte habe.
Einerseits gibt es gut gemeinte Ratschläge, wie: Du darfst jetzt keinen Kuchen mehr essen. Du musst den Alkohol weglassen.
Hallo? Ich und Kuchen? Ich und Alkohol? Naja, aber sie meinen es ja gut.
Andere meinen, die Ärztin hätte mir ein völlig falsches Medikament verordnet. Hm. was soll ich dazu sagen. Am besten gar nichts. Wenn ich das aber tue, kommt die nächste Vorhaltung: Du nimmst das überhaupt nicht ernst. Ach?
Ich wünschte, ich hätte meine Klappe gehalten und so getan, als wäre ich rundum gesund und könnte Bäume ausreißen oder die Welt auf meinen Schultern tragen.
So, und nachdem ich kräftig Dampf abgelassen habe, zeige ich mal, wie das Jeden-Tag-Foto wieder eine Woche später aussah. {Genauer eine Woche und einen Tag später, weil ich am Donnerstag gar nicht dort war.}
Die Schneeberge sind etwas kleiner geworden, sonst hat sich nicht viel verändert.
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Bild Nr. 34/2017

Es gibt Mittwoche…

…die sind ganz und gar nicht schön. Der 1. Februar war ein solcher Mittwoch. Dabei fing er ganz normal an.
Doch dann, noch vor dem Frühstück, kam ein Anruf aus der Arztpraxis. Die Laborwerte sind da, und die Ärztin möchte mich dringend sprechen. Mehr konnte und durfte die Schwester am Telefon nicht sagen.
Ich weiß nicht mehr genau, wie ich den Arbeitstag überstanden habe.
Am Abend brachte ich nichts anderes fertig, als mich mit dem letzten der vier Bücher aus der Blibliothek abzulenken, bis ich endlich einschlief.
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Bild Nr. 32/2017

Der letzte Januar

Urprünglich wollte ich hier einen Monatsrückblick hinterlassen, ABER…
…zum einen ist es seit letztem Dienstag schwierig, die Fotos vom Handy hier ins Blog zu bekommen. Von einem Moment auf den Anderen ist das Handy nicht mehr in der Lage, den Stick zu erkennen, was es vorher jahrelang problemlos getan hat. Ich habe alle möglichen Foren im Natz durchstöbert, auch alles, was dort empfohlen wurde ausprobiert. Ohne Erfolg.
Hinzu kommt, dass ich derzeit nicht viel Zeit oder nicht genug Nerv habe, mich in der Freizeit mit dem Rechner zu beschäftigen. Also wird die Monatszusammenfassung vertagt.
Am Morgen war ich im Labor. Blut muss bei mir aus dem Handrücken gezogen werden. Anderenfalls gebe ich keines her.

Später am Tag kam Katl, und nachdem wir ein wenig geräumt hatten, genossen wir den Abend bei Kerzenschein.
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Bild Nr. 31/2017