…gegen die Größe des Weltalls?
Diesen Spruch brachte Mutti vor vielen Jahren aus der Firma mit. Er wurde immer zitiert, wenn es irgend einen Aufreger gab, man sich aber nicht aufregen wollte. Heute fiel er mir wieder ein. Plötzlich. Einfach so.
Ein guter Spruch.
 

Montag, 14. Mai 2012 | 14:08 Uhr | Tags:

133/366
 

Abendlicht

Mutti hatte nicht nur Frühstück vorbereitet, sondern Brunch. So war ich dann erst gegen 13 Uhr wieder zu Hause, stieg aber gar nicht erst bin in den vierten Stock hinauf, sondern schnappte mir das Auto und brachte den Komposter in den Katl-Garten, packte dort gleich die Heckenschere ein, fuhr dann zum Lädchen, um die Noppenfolie aus- und die Strickmaschine einzuladen und war dann gegen 15 Uhr wieder zu Hause. Durch diese Aktion habe ich mir für morgen Abend ein wenig Freiraum verschafft, da ich nach der Strickrunde nach Hause kann und nicht noch mal in den Garten wandern muss. Ich glaube, das wird mir ganz gut tun. Den Nachmittag brachte ich dann mit meiner Ertragsvorschau zu, die ich dann morgen nur noch ausdrucken muss. Fein.
Dann rief Chris an und später LiAli. Noch später dann Katl. Danach war es Zeit für das Abendessen. Es gab Salzkartoffeln zu Rührei und Gurkensalat.
Und dann war es 21 Uhr und die Luft raus. So habe ich es nur noch fertig gebracht, den Tatort anzusehen.
Hörbücher gegen Grübelattacken sind eine gute Idee. Das probiere ich aus. Jetzt.

Sonntag, 13. Mai 2012 | 23:29 Uhr | Tags: ,

…die belasten mich einfach, auch wenn ich mir immer wieder selbst sage: Schüttel das ab! Es geht einfach nicht abzuschütteln. Und so konnte ich gestern, obwohl ich zum Umfallen müde war, wieder nicht schlafen. 2.00 Uhr war ich immer noch am Grübeln und stand zum soundsovielten Mal wieder auf. Wann ich dann doch einschlief, weiß ich nicht, aber 4.05 Uhr war ich schon wieder wach, dann kurz nach 6 Uhr noch mal und eine Stunde später bin ich dann aufgestanden, weil die Sonne so schön schien und es keinen Zweck hatte liegenzubleiben.
Und da bin ich nun: müde, kaputt, mit schmerzenden Beinen und einem Riesenpensum für den Tag. TaTaaaaa!
Aber erst mal wird es richtig schön. Ich werde nämlich in ca. einer Stunde bei Mutti sein zum Muttertagsfrühstück. Vermutlich bin ich dann um die Mittagszeit zurück. Und dann muss ich mir überlegen, wie ich den Rest des Tages nutze. Für die Behörden muss ich die Prognose meiner Geschäftseinnahmen und Ausgaben für Juli bis Dezember 2012 aufstellen. Das muss alle halben Jahre sein und es macht jedes Mal fast soviel Aufwand wie eine Steuererklärung, weil ich das ordentlich machen will und deshalb immer die tatsächlichen Daten des laufenden Halbjahres heranziehe. Bis Monatsende sollte das erledigt sein, aber ich will es dieses Wochenende machen, weil ich fürchte, dass sonst wieder allerlei dazwischen kommt und ich womöglich den Termin versemmle.
Außerdem möchte ich sehr gern die nächsten Teilstücke meines Programms fertig bekommen. Es läuft gerade so gut und es macht Spaß zu sehen, wie immer mehr Schipsel fertig werden und sich zu einem Ganzen fügen. Außerdem setzt mich der Auftraggeber zeitlich unter Druck. Also kann es nicht schaden, endlich fertig zu werden. Hm.
Darüber hinaus wollte ich ins Lädchen, um mich dort um dies und jenes zu kümmern, was ich sonst montags erledigen würde, morgen aber nicht erledigen kann, weil ich wieder am Vormittag in Möckern, am Nachmittag in Lindenau unterrichten werde. Da bin ich vor 17.30 Uhr nicht zurück und 18 Uhr trifft sich die Strickrunde, die übrigens nicht mein Privatvergnügen ist, sondern ein Service, den mein Lädchen seinen KundInnen bietet, die ich also nicht einfach weglassen kann. Danach dann muss noch der Komposter in den Katl-Garten und…
Während ich das eben tippte, kam mir so ein Gedanke. Ich werde das noch bissel anders machen. Ja, das scheint eine gute Idee zu sein. Mal sehen, wie ich das alles auf die Reihe bekomme.
Jetzt freue ich mich erst mal auf das Frühstück bei Mutti und wünsche euch allen einen schönen Sonn- und Muttertag.

Sonntag, 13. Mai 2012 | 08:52 Uhr | Tags:

…so früh los, wie ich eigentlich wollte, weil ich noch ein paar Telefonate führen musste. Sie dienten der Organisation gewisser Aufgaben, die ich keinesfalls allein lösen kann. Als ich dann endlich doch losfuhr, war ich ewig unterwegs. Keine Ahnung, wieso. Vielleicht, weil inzwischen die Sonne herausgekommen und es draußen einfach schön war. Vielleicht, weil ich noch mehr Zeit ganz für mich brauchte und deshalb herum trödelte. Wie Silke schon vorhin in ihrem Kommentar schrieb, war wohl auch diese Trödelzeit eine gute Zeitinvestition. Es geht mir noch immer nicht richtig gut, aber die Verzweiflung ist jetzt ganz verschwunden. Wenn ich beschreiben wollte, wie ich mich momentan fühle, so fällt mir das Wort schwebend ein. Allerdings nicht im Sinne von "auf Wolken", sondern eher wie Schwebeteilchen in einer Flüsskeit. Nicht am Boden, aber auch nicht oben und insgesamt auch träge und ohne Energie. Komisch.
Dem Tagwerk kann ich immerhin ein paar wichtige Erledigungen hinzufügen:
Die dringensten Schritte für den Katl-Garten sind besprochen und geplant.
Einen Komposter habe ich gleich noch mitgebracht.
Die Noppenfolie für meinen Filzkurs liegt bereit (deshalb war ich ursprünglich losgefahren).
Leergut wurde weggebracht, und ich habe beim Einkauf der Kartoffeln, die ich gestern vergessen hatte, gleich noch einen wunderschönen Muttertags-Blumenstrauß ergattert und sogar, wenn auch im letzen Moment, noch an das Toilettenpapier gedacht. (Nur das Magnesium habe ich wieder mal vergessen, mit dem ich gegen die nächtlichen Wadenkrämpfe ankämpfen möchte).
Gegessen habe ich inzwischen auch schon.

Draußen herrscht dieses bezaubernde Abendlicht. Und weil ich das so sehr mag, gibt es heute ein entsprechendes 133/366
 

Abendlicht

 
Am Montag hatte ich mich noch gefragt, ob es ein Tagesfoto geben würde, und es gab tatsächlich ein 128/366

Violettes Garn

Dieses feine Knäuel hatte ich nämlich am Montag Abend noch mit Katls tatkräftiger Unterstützung gewickelt, nachdem sich die Strickrunde aufgelöst hatte. {Am Donnerstag Abend hab ich es noch einmal umgewickelt, weil es nun doch dreifädig sein sollte. Am Freitag hat es dEiDre dann verkauft.}
 
 
129/366
 

Für Uta

An dieser Baustelle komme ich nahezu jeden Tag mindestens einmal vorbei. Am Dienstag kam ich auf den Gedanken, sie zu fotografieren und vielleicht im unregelmäßigen Abständen den Fortgang der Arbeiten zu demonstrieren. Warum ich allerdings am Dienstag Abend nicht die verfressene Maus fotografiert habe, wie sie den Hefezopf verputzt, weiß ich selbst nicht.
 
Das Foto 130/366 vom Mittwoch habe ich verbummelt. Keine Ahnnung wo es abgeblieben ist. Es zeigt Schätze, die Svetlana für mich dagelassen hat und die Ute mir am Mittwoch mitgab, als ich nach der Schule auf dem Weg zu meinem Lädchen an ihrem Lädchen vorbei kam.
Ich finde das noch und dann packe ich es noch hier her. Genauso, wie ich eben bei der Suche nach dem Mittwochsbild entdeckt habe, dass es doch Wochenendbilder gibt, die ich nun hier nachgetragen habe.
Nachtrag
Svetlanas Schätze.

Haare

 
Aperol esprit ist Foto 131/366.
 

Haare

Den gab es, als ich am Donnerstag nach dem Umwickeln des Garns gegen 20 Uhr bei Anke und Jürgen vorbei kam. Ich hätte ohnehin kurz ins Café geschaut, weil ich für Jürgen einen EM-Spielplan aus der Schule mitbebracht hatte. Die beiden saßen aber nicht im Café, sondern davor und überredeten mich, mich für eine Weile zu ihnen zu setzen. Ich hatte noch Wäsche waschen und einkaufen auf dem Plan. Während die Maschine vor sich hin grummelte, wollte ich schnell noch zum K*land, das zum Glück bis 22 Uhr geöffnet hat. Deshalb wollte ich nicht bleiben. Doch dann ließ ich mich doch gern überreden, denn am Morgen hatte ich schon vier Stunden Unterricht in Möckern. Danach, während alle Kursteilnehmer ihre Mittagspause genossen, raste ich nach Lindenau und hielt da am Nachmittag noch vier Stunden. Im Lädchen kam ich erst eine halbe Stunde vor Feierabend an. Deshalb wurde es dann auch so spät, dass ich wieder da weg kam. Und als Anke dann meinte: Setz dich. Wenigstens für einen Moment. Dachte ich mir: Pfeif auf die Wäsche, pfeif auf den Einkauf. Irgendwann ist es auch mal genug. …und ließ mich nieder. Es wurde ein ganz wundervoller Abend. Wir saßen vor dem Café, schwatzen, lachten, sangen {Jürgen und ich singen immer Operetten-Lieder} und sahen dem Himmel beim Dunkelwerden zu. Später kamen Doreen und Marcus und setzten sich dazu. Noch später kamen Eugen und Tobi, und es wurden immer mehr Stühle auf dem Gehsteig. Der Abend war wunderbar warm und die Stimmung hatte etwas Italienisches.
Dass ein Teil meiner Arbeiten liegenblieb, war irgendwie gar nicht mehr von Belang.
 
Das Freitags-Foto mit der Nummer 132/366 hat den Titel für Uta
 

Für Uta

Den Gedanken hatte ich schon am Dienstag, aber erst am Freitag habe ich ihn endlich umgesetzt. Für Uta.
 

Samstag, 12. Mai 2012 | 20:06 Uhr | Tags: ,

…dass die Grübelein mir heute Nacht den Schlaf geraubt haben und ich schon 5 Uhr aufgestanden bin. Ich bin zum Umfallen müde, was natürlich nicht nur an dieser einen schlaflosen Nacht liegt, sondern an dem Dauerstress zuvor.
Immerhin habe ich schon einiges geschafft heute.
Wäsche hängt auf der Leine
Wolle wurde umgestapelt und zum Teil gezupft (Ein Teil ist noch immer nicht ganz trocken.)
Ein weiteres Feature habe ich meinem Programm hinzugefügt.

Ja, es geht voran und ich würde gern weiter machen, aber zum Einen muss ich erst mal los und zum anderen fallen mir beim Starren auf den Bildschirm die Augen zu. Da ist mir das Risiko zu groß, dass ich irgendwo ein Semikolon vergesse, dadurch dann nichts funktoniert und ich Zeit mit der Fehlersuche verschwende, die dann doch nichts bringt. Deshalb unterbreche ich jetzt und mache mich auf den Weg.
Halt! Vorher schreibe ich einen Zettel, damit ich nachher alles beisammen habe.

Samstag, 12. Mai 2012 | 12:08 Uhr | Tags:

Zum Glück ist es immer noch so, dass Wasser mir hilft, mein Gleichgewicht wiederzuerlangen oder zumindest aus der tiefsten Verzweiflung ein Stück heraus zu finden. Wasser in jeder Form. Am besten wäre es natürlich, am Meer zu sein. Aber es hilft auch, ausgiebig zu duschen oder eine Stunde in der Wanne zu liegen. Genau das habe ich mir eben gegönnt. Und es möge mir jetzt bitte niemand sagen: Du hast doch so viel zu tun. Wieso vertrödelst du Zeit in der Badewanne?
Ich kann euch sagen: In der Verfassung, in der ich vorhin war, hätte ich nichts, aber auch gar nichts fertig bekommen, weil mir alles einfach nur noch sinnlos erschien und ich mir selbst nur noch kraft- und antriebslos und heillos überfordert vorkam. Überfordert bin ich immer noch. Aber wenigstens bin ich jetzt wieder in der Lage, nach Lösungen zu suchen. Ob ich sie finde, ist eine andere Frage.
Ich bin schon über diesen kleinen Schritt froh, auch wenn am Ende des Tunnels noch lange kein Licht zu sehen ist.
Das ist wie damals, als ich jede Woche nach Suhl fahren musste. Der Rennsteigtunnel ist knapp 8 km lang, und ich fühlte mich darin immer unbehaglich. Bei dieser Länge könnt ihr euch gut vorstellen, dass man die meiste Zeit im Tunnel fährt, ohne das Ende sehen zu können. Da hab ich dann die halben Kilometer gezählt, die auf Autobahnen ja immer angezeigt werden, so auch im Tunnel. Mit jedem halben Kilometer fühlte ich mich ein wenig besser, weil ich dem Licht näher kam, auch wenn ich es nicht sehen konnte. So in etwa fühlt sich das jetzt auch an. Nur, dass es in diesem Fall mit halben Kilometern eben nicht getan ist. Tja.

Samstag, 12. Mai 2012 | 09:56 Uhr | Tags: ,

…bei Frau Wo aus Po schon wieder von einer weiteren Schickane gelesen, die mein Leben schwerer macht. Es ist einfach nicht mehr zu schaffen. Die europäische Gesetzgebung will vereinheitlichen, angeblich, um den Verbrauchern Erleichterungen zu verschaffen. Tatsächlich aber wird damit jede Individualität platt gemacht. Ist ja auch gar nicht gewollt. Eine vereinheitlichte Masse ist viel leichter zu unterdrücken, als lauter Individualisten. Und außerdem möchten Industrie und große Handelsketten, dass so kleine Leute wie wir Kunsthandwerker und Direktvermarkter am besten ganz verschwinden. Also macht man denen das Leben schwer mit jeder Menge Verordnungen. Halten sie sich dran, geht viel Zeit drauf, in der sie nichts herstellen können. Und halten sie sich nicht dran, macht man sie mit Abmahnungen und den damit verbundenen finanziellen Forderungen kaputt.
Es ist wirklich nicht mehr zu ertragen.

Samstag, 12. Mai 2012 | 06:55 Uhr | Tags:

…einmal auszuschlafen. Wenigstens ein ganz kleines Bissel. Da sind die Sorgen, die mich nicht mehr schlafen lassen. Habe ich nicht genug zu tun, all meine Jobs unter einen Hut zu bekommen? Renne ich mir nicht die Hacken ab, um alle Verpflichtungen zu erfüllen, sei es nun in Form übernommener Aufträge oder finanzieller Natur? Warum übernehme ich denn so viele Aufträge? Doch nur, um monatlich neu aufreißende Finanzlöcher zu stopfen. Und als würde das alles immer noch nicht reichen, kommen dann noch all die kleinen Schickanen, die sich insgesamt zu seiner unüberwindlichen Mauer aufbauen. Inzwischen vergeht kein Tag mehr, an dem ich mir nicht mindestens einmal wünsche, einfach nicht mehr am Leben zu sein. Wozu auch? Nur um mich quälen zu lassen? Das Leben kann nichts anderes, als täglich neue Forderungen an mich zu stellen. Forderungen, Forderungen, Forderungen. Tu dies, tu das, tu jenes. Ach, und das hast du auch noch zu tun. Was? Du schaffst das nicht? Dann bezahl dafür! Wie, du hast kein Geld übrig? Dann arbeite doch einfach mehr. Was? Du schaffst das nicht? Dann… Meine Kraft ist erschöpft. Ich kann nicht mehr. Und ich will nicht mehr. Ich will mich nicht mehr schinden lassen. Ich bin nur ein einziger Mensch. Ich kann nicht mehr all die Forderungen erfüllen…
Wenn mir nachher ein Dachziegel auf den Kopf fiele, wäre es wenigstens vorbei.

Samstag, 12. Mai 2012 | 05:40 Uhr | Tags: ,

…kein

Freitagsfüller,
dass ich den letzten beinahe nicht gefunden hätte. Jetzt aber:

1. Anders als sonst ist am kommenden Wochenende gar nichts. Es ist vollgestopft mit Terminen, wie immer.

2. Dieses ganze Vereinsgedöns in gewissen Gartenvereinen ist unangenehm und überflüssig.

3. Bei Gewitter schaue ich gern am Fenster.

4. Ich habe überhaupt keine Ahnung, was gerade so läuft im Radio.

5. Übrigens kann man es gründlich satt bekommen, Tag für Tag mindestens 12 Stunden zu arbeiten.

6. In der letzten Zeit war ich höchstens zwei Abende pro Woche mal nicht unterwegs.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bissel Programmierung, die gut voran geht, morgen habe ich die Vorbereitung meiner beiden Filzkurse geplant und Sonntag möchte ich mit Mutti frühstücken und dann noch so viel wie möglich an der Programmierung schaffen!

Den Freitagsfüller gibts wie immer bei BARBARA.

Freitag, 11. Mai 2012 | 21:37 Uhr | Tags:

…für heute, Montag, ein Tagesbild geben wird, kann ich noch nicht sagen. Der Tag sollte wichtigen Arbeiten im Lädchen vorbehalten sein. Da wäre zu spinnen, zu zwirnen, etwas auszuprobieren, von dem ich keine Ahnung habe, ob es funktioniert und am Ende so wird, wie die Kundin es sich vorstellt. Außerdem steht noch ein Paket in der Ecke, das ich bisher nicht auspacken konnte. Es enthält eine Schaufensterpuppe. Da sie nackt ist, kann ich sie nicht in den Verkaufsraum stellen. Wie sieht das denn aus? Ins Hinterzimmer kann sie aber auch nicht, da wir nicht sicher sein können, ob der Kobold sie am Leben lässt. dEiDre meinte dann am Donnerstag Abend: Aber am Wochenende musst du sie mal auspacken. Du musst ja Maß nehmen, damit du ihr was zum Anziehen machen kannst.
Die Frau kommt auf Ideen. ;)
Ich hab nicht mal Zeit, mir selbst was zu schneidern. Da nähe ich doch nicht für die Puppe. *lach*
Tja, und dann ist gestern Abend irgendwie ein Knoten geplatzt und mit der Programmierung kam ich plötzlich gut voran. Was ich mir ausdachte, funktionierte, und wenn ich nicht so schrecklich müde gewesen wäre, hätte ich die ganzen Nacht durch wuseln können. Das hab ich vernünftigerweise nicht getan, aber heute Morgen musste ich mich einfach wieder dran setzen.
Inzwischen ist es aber so, dass sich schon wieder Faselfehler einschleichen, weil ich in Gedanken schon wieder bei all den anderen Dingen bin, die ich noch nicht geschafft habe und doch aber schaffen müsste. Und weil ich mich dringend auf den Weg in den Laden machen muss und weil… und weil… und weil…
Und deshalb fahre ich jetzt den Rechner runter und gehe los. Dabei würde ich jetzt nichts lieber tun, als mal eine Woche am Stück (und wirklich am Stück, nicht nur spät Abends nach dem Tagwerk mal ne Stunde oder zwei) über der Programierung bleiben. Dann würde das auch fertig. Ich komme ja nur deshalb nicht voran, weil ich dauernd so viel anderes im Kopf habe. Im Kopf haben muss. Das wird so erwartet.
Ach ja, wisst ihr, ich wäre gern nur Programmierer. Oder nur Spinnerin. Oder nur Dozentin. Leider kann man von der Spinnerei nicht leben, das war schon immer so. Für die Programmierung gibt es vielleicht irgendwann einmal Geld, später, wenn überhaupt. Als Dozent könnte man es aushalten. Leider kommen da die Aufträge zu unregelmäßig, mal monatelang gar nichts und dann alles auf einmal. Wie soll man denn da sein Leben in geregelte Bahnen bekommen? Hm?

Montag, 07. Mai 2012 | 15:05 Uhr | Tags: ,

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