7button …von Annelie

vielleicht… sollte ich endlich lernen, mir nicht alles, was an mich heran getragen wird, so sehr, sehr zu Herzen zu nehmen.

verloren… fühle ich mich öfter mal. Kein schönes Gefühl, aber immerhin ein Gefühl. Besser, als gar nichts.

verliebt… in einen Menschen war ich schon lange nicht mehr. Ich wurde wohl einmal zu oft {oder zu heftig} enttäuscht. Aber in Musikstücke, Landschaften, Stoffe, Garne und vieles mehr kann ich mich immer wieder neu verlieben.

vergessen… möchte ich so manches. Aber das schleicht sich dann oft heimlich und hinterrücks wieder in die Gedanken.

Vertrauen… genießt bei mir erst einmal jeder. Bis er es missbraucht. Ist es jedoch einmal verschwunden, gelingt es selten, bis nie, es wieder aufzubauen. Das heißt nicht, dass ich nachtragend wäre. Ich verzeihe schnell. Aber ich vergesse nicht, so dass ein Zweifel zurück bleibt.

Vernunft… bestimmt viel zu oft mein Handeln. Dabei ist es viel schöner, unvernüftig zu sein. Ja.
Ach so, das sind ja nur sechs.

Vasen… besitze ich nur wenige, weil mir Blumen lieber sind, wenn sie samt Wurzeln, Knollen oder was sie sonst haben, im Garten, auf der Wiese oder auf dem Feld stehen {oder wenigstens im Blumentopf auf der Fensterbank}. Nur im Frühjahr, wenn es die ersten Osterglocken gibt, hole ich mir zu gern Schnittblumen ins Haus, weil ihr leuchtendes Gelb nach Winter und Dunkelheit meiner Seele gut tut.
So, jetzt sind es sieben.

Mittwoch, 21. September 2016 | 13:58 Uhr | Tags: ,

…die Arbeitswoche ist schon halb geschafft. An den Feierabenden habe ich leider nicht viel erreicht. Immerhin bin ich über einen {meinen} Schatten gesprungen.
Wenn das nur immer so leicht wäre! Es tut jedes Mal gut, wenn ich es doch geschafft habe. Jedes Mal. Hach.

Gestern habe ich überlegt, dass mir derzeit drei Arbeitstage pro Woche auch reichen würden. Wenn ich mehr arbeite, habe ich auch nicht mehr Geld, unter Umständen sogar weniger, weil sämtliche Beiträge mit dem Einkommen steigen und die Steuer nicht einmal proportional, sondern progressiv, was durchaus dazu führen kann, dass einem Mehr an Bruttoeinkommen nach Zahlung aller Abzüge ein weniger an Nettoeinkommen folgt. *brrr*
Georg denkt auch gerade über Aufträge, Arbeitseinsätze, die Sicherheit oder Unsicherheit gewisser Beschäftigungsmodelle und damit verbundener Bezahlungsvarianten nach. Oder denkt er vor? Zumindest weiter.
Die Unsicherheiten, die er beschreibt, erlebte ich über viele Jahre meiner Selbständigkeit, in denen ich mit immer neuen Idee das Wegbrechen bereits erarbeiteter Einkommensquellen zu kompensieren. Dabei kommt man sich mitunter ganz schön blöd vor, wenn immer, wenn man meint, etwas geschaffen zu haben, worauf man aufbauen kann, wieder ein Gesetz erlassen oder eine Verordnung geändert wird, man dieses und jenes nicht mehr darf, Leistungen zusammen gefasst und/oder nicht mehr vergütet oder einfach nicht mehr gebraucht werden. Derzeit habe ich etwas längerfristige Verträge, so dass mein Auskommen immerhin bis Jahresende gesichert scheint. Der Verlust gewisser Empathien, die Georg für satte und sich in materieller Sicherheit wiegende Menschen beschreibt, bleibt mir jedoch erspart. Dafür sind die Verträge nicht langfristig und auch nicht bindend genug, denn sollte sich kurzfristig etwas an der Gesamtsituation ändern, kann der Auftraggeber mich von einem Tag auf den anderen nach Hause schicken. Die Kehrseite dieser Medaille ist jedoch, dass ich nicht einfach sagen kann, ich mag {oder kann} nicht mehr, was wiederum zur Folge hat, dass ich schon sehr lange ohne Urlaub auskommen musste. Die einzigen Reisen ans Meer, die ich mir zwischendurch mal gegönnt habe, fanden an Feiertagen statt, was dann leider nur sehr kurzfristig Erholungseffekte mit sich brachte.

ABER, und jetzt schweife ich ab, in zweieinhalb Wochen habe ich einmal eine ganze Woche frei, weil eine Freundin, die für den gleichen Auftraggeber arbeitet, freundlicherweise meine Vertretung übernimmt. Hach.
Ihr könnt euch vorstellen, wohin ich reise. Ans Meer.

Mittwoch, 21. September 2016 | 13:18 Uhr | Tags:

…und schon wieder fast vorbei. Zumindest der Arbeitstag.
Bis eben bin ich nicht einmal dazu gekommen, in irgendein Frühstück zu beißen, und der Kaffee, den ich mir in der Mittagpauseunterbrechung schnell an meinen Platz geholt habe, ist noch unberührt und inzwischen kalt.
Dafür war das Wochenende 17./18. September erholsam.
Am Freitag gab es Gräupchensuppe bei Mutti. Ich habe das wohl einmal geäußert, dass es jetzt schön wäre, eine Suppe zu haben. In diesem Moment hatte sie natürlich keine, weil sie gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Aber seitdem hält sie immer Suppe bereit, wenn sie fest damit rechnet, dass ich komme.
Später schleppte ich noch die Katl mit ins Werk. Ich wollte da nach dem Rechten sehen und auch mal wieder ein paar Reihen stricken.

Der Samstag begann mit Regen. Wie schön! Nicht nur, dass die Natur das Wasser dringend brauchte, ich brauchte an diesem Tag den Regen, das Grau, einfach einen Grund, nicht nach draußen zu müssen, im Bett zu bleiben.
Das mit dem Bett funktionierte nicht. Aber immerhin saß ich wohl eine Stunde am Fenster und schaute dem Regen beim Fallen zu. Ich dachte an alles Mögliche und im Grunde an gar nichts.
Um die Mittagszeit raffte ich mich auf, sammelte wieder die Katl ein und schleppte sie mit zu diversen Einkäufen. Danach widmete ich mich dem Gulasch, den es am Sonntag geben sollte. Und dem Kohlrabigemüse. Und meiner Flickendecke. Sonderlich gesprächig war ich an diesem Tag nicht, was Katl aber einfach ertrug.
Am Sonntag lud ich dann die Mutti und das Kind ins Auto. Wir aßen lecker zu Mittag, und nach der Mittagsruhe gab es zum Kaffee noch den Pflaumenkuchen, den Katl gebacken hatte.
Den Abend beschloss ich dann mit ein paar Folgen einer Fantasy-Serie. Schön seicht, ohne große Kämpfe, gut zum Träumen.

Montag, 19. September 2016 | 13:10 Uhr | Tags: ,

…zu
7button …von Annelie

täglich… auf’s Neue gruselt es mich vor den vielen Treppen bis zu meiner Wohnung. Wenn ich doch nur bald ein kleines Haus oder ein Gehöft fände, das ich bewohnen kann.

Tee… mag ich in allen Lebenslagen.

Tulpen… möchte ich in diesem Herbst ganz viele in meinen Garten setzen, damit ich mich im Frühjahr an einem Meer von Blüten freuen kann.

Tagescreme… sollte ich in meinem Alter längst täglich benutzen. Mach ich aber nicht, oder zumindest nur selten.

telefonieren… konnte ich früher stundenlang. Heute nervt es mich meist, das Telefon ewig ans Ohr zu klemmen.

Taschen… müssen groß und geräumig sein, am besten mit vielen kleinen Innentaschen, damit ich all meinen Kram in der großen Tasche auch wiederfinde.

Träume… habe ich viele und immer neue. Die alten Träume werden manchmal zu Wünschen und sogar zu Zielen. Aber ich habe auch Träume, die sich gar nicht erfüllen können, weil sie eher ins Reich der Fantasy-Erzählungen gehören.

Das waren die inside7 von letzter Woche. Und hier noch die von gestern:

unverhofft… könnte gern mal wieder etwas richtig Schönes geschehen. Ich finde, ich bin mal dran mit Glück-haben.

unleidlich… bin ich derzeit öfter mal, weil ich dauerhaft übermüdet bin, nachts trotzdem nicht schlafen kann und mir immer und immer wieder Dinge widerfahren, die einzeln nicht schlimm wären, aber wenn sie aufeinander treffen, meine Stimmung in den Keller schicken.

usselig… kannte ich bisher nicht, aber so, wie Annelie es beschreibt, würde das bei mir wahrscheinlich "knautschig" heißen.

unerfüllt… bleiben leider manche Träume oder Wünsche, auch wenn man noch so viel für ihre Erfüllung tun oder in Kauf nehmen würde.

ungesagt… bleibt Vieles, auch wenn mir dadurch Unrecht geschieht, weil ich manchmal einfach keine Kraft mehr habe, um mein Recht zu kämpfen.

ungeschickt… stelle ich mich zumindest beim Stricken und Häkeln zum Glück nicht an.

unverblümt…, um nicht zu sagen unverschämt begegnet mir seit fast einem Jahr ein Nachbar im Werk. Mittlerweile droht er mir mit Anwälten und beschimpft mich aufs Übelste. Dabei ist ER es, der widerrechtlich Räume mit Beschlag belegt, ohne Miete zu zahlen und ähnliches. Na, der soll mich kennenlernen. Jetzt kämpfe ich dann doch!

Donnerstag, 15. September 2016 | 12:01 Uhr | Tags: , ,

…da habe ich überhaupt keine Lust auf meinen Job, obwohl mir dieser normalerweise Spaß macht.
Heute ist so ein Tag. Dabei hat mir der Chef schon heute Morgen gesagt, dass wir heute etwas früher Schluss machen dürfen, weil die Hitze in dem vollbesetzten Raum am Nachmittag kam noch zu ertragen sein wird.

Dienstag, 13. September 2016 | 10:41 Uhr | Tags: ,

…wenn ich unterwegs bin, fallen mir tausend Dinge ein, die ich bloggen möchte. Wenn dann aber ein Rechner in greifbarer Nähe ist, habe ich entweder so viel anderes zu tun, dass ich nicht dazu komme, oder aber es ist spät und ich bin zu müde, um mich hier noch zu verewigen.
Auch wie immer, habe ich dann schon wieder vergessen, was überhaupt los war.
Ein paar Dinge fallen mir noch ein…

Wochenende 3./4. September
Am Samstag war ich auf dem Traumzauberhof. Es gibt keine Fotos, obwohl ich genug Zeit gehabt hätte.
Opa Heinz erzählte Geschichten. Und es waren wunderbare Menschen da, mit denen ich mich gut unterhalten habe.
Am Abend wurde gegrillt und Opa Heinz hatte leckere Salate mitgebracht.
Der Sonntag verlief ruhig und ein wenig … seltsam.
Da Katl kürzlich geäußert hatte, dass sie gern mal wieder mit ins Werk gekommen wäre, nahm ich sie kurzerhand mit. Ich kochte dann noch für uns beide und die Badesachen hatten wir auch dabei. Doch dann mochte Katl nicht mehr in die Therme. Also disponierte ich um, bracht Katl wieder heim und konnte dann noch die Mutti vom Bus abholen, der super pünktklich eintraf. So hatte ich noch meine gute Tat für dieses Wochenende vollbracht.
Insgesamt war ein unspektakulär, dafür erholsam.

Wochenende 10./11. September
Am Samstag war ich in Halle beim Handfest.
Hübscher kleiner Handwerkermarkt, schönes Ambiente am Saaleufer. Nur leider für Wollehändler viel zu warm, und wahrscheinlich eben nicht nur für diese, denn es kamen auch ganz wenig Gäste und die meist nur zum schauen. Eine einzige Seife habe ich verkauft.
Dennoch war es ein schöner Tag, denn ich hatte Janice und Janine dabei. 😉
Fotos gibt es von diesem Tag, alledings habe nicht ich sie aufgenommen, sondern Janine, die mir gestattete, sie hier zu verwenden. Dazu muss ich sie aber erst mal von meinem Handy herunter bekommen.
Der Sonntag war auch an diesem Wochenende seltsam, was darin begründet war, dass ich ab 3 Uhr nachts nicht mehr hatte schlafen können und in der Zeit, die ich zum Ausruhen gebraucht hätte, ein paar Babysöckchen strickte. Am Vormittag war dann noch das Autio auszuräumen und danach ging es in den Garten, wo Janice ihren Papa und ich mein Kind treffen wollte. Janice war ob der Hitze {33°C} etwas knautschig. Wie gut, dass Sarah anrief und fragte, ob de Maus mit baden fahren möchte. Das hat sie natürlich genutzt. Da war ich mein wundervolles Mädchen dann ganz plötzlich wieder los. *heul*
Später kam Katl angewandert und sie ließ sich von mir überreden, bei unserem Lieblingsasiaten essen zu gehen. Da war der Sonntag dann rund.

Montag, 12. September 2016 | 11:32 Uhr | Tags: ,

7button …von Annelie

Süßigkeiten… mag ich nicht besonders, außer einer ganz bestimmten Sorte Kaubonbons, denen ich gar nicht widerstehen kann. Ansonsten decke ich meinen Appetit auf Süßes mit Obst, vorzugsweise mit Melone.

Sparschweine… habe ich nie bemutzt, weil ich nichts kaputt schlagen wollte, um an mein Geld zu kommen.

schmerzhaft… ist bei mir zur Zeit so ziemlich alles, außer schwimmen. Irgendwie vertrage ich das Sitzen auf gewissen Bürostühlen derzeit so schlecht, dass mir jeden Nachmittag der Rücken weh tut und die Schmerzen nur schwer wieder wegzubekommen sind, zumal ich ja am nächsten Tag wieder auf dem gleichen Stuhl hocke.

Selbstdisziplin… was ist denn das? Naja, in den meisten Fällen klappt das gut und ganz selbstverständlich, außer beim Essen/Rumnaschen. Da fällt mir die Beherrschung oft schwer, besonders, wenn ich Stress habe, und wann habe ich schon mal KEINEN?

Schwebebalken… habe ich im Schulsport immer ganz gern gemocht. Heute würde ich wahrscheinlich runterfallen.

sehenswert… ist der TraumZauberHof, auf dem ich am Wochenende an einer Party teilnehmen werde.

Schlaghosen… hatte ich mehrere. Eine war direkt als solche gekauft worden. Die anderen entstanden, indem ich an "normalen" Hosen die Seitennähte bis zum Knie auftrennte und dort farbenfrohe Keile einsetzte.

Donnerstag, 01. September 2016 | 10:27 Uhr | Tags:

Sonntag
Der Sonntag verlief vergleichsweise ruhig. Chris musste erst 13 Uhr mit dem Dienst beginnen. J.J. hatte wegen der vorangegangenen laaaangen Abende ein Schlafdefizit aufzuholen und klappte erst gegen zehn ihre Augen auf. Nur ich hatte mir an diesem Sonntag Morgen meinen Wecker auf halb sieben gestellt, weil ich halb acht die Mutti zum Bus bringen wollte. Jaha, die kleine alte Dame geht auf Reisen. Nach Österreich an irgend einen See. Naja, nicht an irgendeinen, er hat schon einen bekannten Namen, nur habe ich mir nicht gemerkt, welchen. Zeller See? Könnte sein.
Auf dem Rückweg noch schnell in die Wohnung {vier Treppen rauf, hmhm}, um ein paar Kleinigkeiten einzusammeln, zu Duschen und vor allem frische Wäsche mitzunehmen. Da meine Lieblingsmenschen noch schliefen, nutzte ich die Zeit für die Socke. Huch, da war ja nur noch die Spitze zu stricken. Wann hatte ich denn den Rest gemacht? Irgendwie war sie so ganz nebenbei mit fertig geworden.
Zum Frühstück gab es die Wiederholung vom Samstag. Bacon für Janice, Kaffee für Chris und mich und dazu für Chris noch einen Zitronendonat. Die hatte ich eigentlich am Freitag für die Maus gekauft, die aber nur einen gegessen hatte, die anderen beiden hat Chris ihr abgeschwatzt. Als Chris erfuhr, dass wir auch erst um die Mittagszeit los müssen, meinte er erfreut: Dann können wir ja jetzt alle zusammen noch ein bissel rumklumpern. Und da wir die Melone hatten und ich somit keine Suppe zu kopchen brauchte, galt das Klumpern auch für mich. Da war dann wenigstens gleich der Abwasch erledigt.

Und dann die Party.
Wenn Sylvi eine Party ausrichtet, kommen immer viele Leute zusammen. Rund 40 waren es diesmal. Und wenn das dann auch noch eine Mitbringparty ist, meint wohl jeder, er müsse genug für 40 Leute mitbringen, so dass man locker {Das rechne ich jetzt nicht aus, 40! oder Blechi?} viiiele Leute versorgen kann.
Das Besondere an dieser Party war, das Sylvis Tochter aus England hergekommen war, um mit uns allen ihren Geburtstag zu feiern. War das schön, sie mal wieder in natura zu sehen. Hach.
Wie soll man eine Party beschreiben. Es war einfach schön. Und die Hitze, naja, die war eben da. Ach ja, und die Melone war die beste Idee, die ich haben konnte, denn das 12,8-Kilo-Ding wurde fast alle.
Am Spätnachmittag war es der Maus dann doch bissel zu viel und sie meinte, sie wolle jetzt gerne noch an ein richtig großes Wasser {in Sylvis Garten hatte es einen kleinen Pool gegeben für die kleineren Kinder zum Erfrischen}. Da war die Party aber bereits in Auflösung und Janice rief ihre Mama an und fragte, ob sie vielleicht noch an den See fahren würden. Also brachte ich sie nicht erst 19 Uhr heim, wie ursprünglich gedacht, sondern rund eine Stunde früher.
Danach ging es ins Esprit, wo im Ausklang des Stadtfestes auch ein wenig Ruhe eingezogen war. Vor allem aber war dort noch etwas anderes eingetroffen, mein Schlüsselbund. Nun war wirklich alles wieder in Ordnung. Zum Ausklang dieses wilden Wochenendes machte ich mich noch auf den Weg in die Therme, wo ich den ganzen Trubel abspühlen und mit ein paar Bahnen im wohltemperierten Nass wieder zu mir finden konnte.
Gerade als ich heraus kam, rief Chris an, dass sein Dienst zu Ende sei. Das passte gut. Also fuhr ich noch fix zum Hotel, um ihn einzusammeln, und schaffte es an diesem Abend sogar, vor Mitternacht im Bett zu liegen.

Mittwoch, 31. August 2016 | 14:18 Uhr | Tags: ,

Samstag
Die Nacht war kurz beziehungsweise unruhig. Chris kam kurz nach 4 Uhr heim, sollte aber 10 Uhr schon wieder mit dem Dienst beginnen. Gegen sieben klappte die Maus die Augen auf und fragte: "Omaaa? Machst du mir Bacon?"
Wer könnte da Nein sagen? Chris wurde nach seiner kurzen Nacht mit viel Kaffee versorgt und zwischendurch strickte ich immer mal eine Runde an der Socke. Doch das hatte noch keine Eile, denn am Abend wollte Janice ihre Schrumpffolien bemalen und backen, so dass für mich genug Zeit zum Stricken bleiben würde.
Für den Nachmittag waren wir am Café Esprit in Taucha verabredet, um dort bei der Spielstraße mitzuhelfen. Vorher waren noch ein paar kleine Vorbereitungen nötig, da wir für den Sonntag Mittag/Nachmittag zu einer Mitbringparty bei der Uraltfreundin eingeladen waren.
Als ich dort zusagte, hatte der Sommer gerade eine Pause eingelegt, so dass ich eine meiner berühmt-berüchtigten Suppen für ein gutes Mitbringsel hielt. Die Zutaten dafür hatte ich alle schon heran organisiert. Da nun aber der Sommer mit aller Wucht noch einmal zurückgekehrt war, schien mir eine heiße Suppe nicht mehr die beste Idee zu sein. Ich entschied mich für eine Riesenmelone, die ich nun erst noch besorgen musste. Außerdem brauchten wir für J.J. neue Faserstifte, weil kein Stift, den wir zur Verfügung hatten {und das sind nicht wenige} auf diesen seltsamen Schrumpffolien malte. So machten wir uns am Vormittag auf den Weg zu unserer Einkaufstour, die infolge Straßensperrungen und Umleitungen um einiges länger wurde, als normalerweise notwendig und kamen am frühen Nachmittag bei sengender Hitze am Esprit an, wo ich mit Claudia und Franzi den Kellnerlauf betreute, während mein großes Mädchen die Stationen der Spielstraße abklapperte und da "kleben" blieb, wo man Trinkgläser gravieren konnte. Insgesamt hat sie 4 kleine Kunstwerke gezaubert und hatte den ganzen Nachmittag ihren Spaß. Am Ende kam sie dann noch von einem anderen Stand zurück und brachte eine Nudelkette für mich mit.
Und dann… brach mal wieder das Chaos aus.
Kurz nach 18 Uhr war unser Einsatz an der Spielstraße beendet. Nun wollten wir fix nochmal zu K***land, weil wir natürlich bei jedem Einkauf irgend etwas vergessen hatten. Und dann wollte J.J. endlich ihre Folien bemalen.
Doch, oh Schreck, mein Schlüsselbund war verschwunden. Nun hatte ich mich ja den ganzen Nachmittag ausschließlich vor oder im Café Esprit aufgehalten. Der Schlüssel konnte also nur dort sein. Alle halfen mit Suchen. Wir schauten an den unmöglichsten Stellen und Franzi packte sogar ihre Tasche aus, in der Hoffnung, den Schlüssel aus Versehen mit eingepackt zu haben. Doch nichts. Das Teil blieb unauffindbar. Seltsamerweise verfiel ich nicht in Panik, wie mir das in ähnlichen Situationen sonst immer passiert. Wahrscheinlich, weil es eben gänzlich unmöglich erschien, dass der Schlüsselbund das Café und den Platz davor verlassen haben konnte. Dennoch musste erst einmal eine Lösung her, denn wir konnten weder ins Auto, noch in die Wohnung, und selbst wenn wir ohne Auto ans Werk gelangt wären, hätten wir da vor verschlossenen Türen gestanden, da der Werkschlüssel im Auto geblieben war. Chris, der meine Zweitschlüssel besitzt, arbeitete wieder in Priester. Da er telefonisch nicht erreichbar war, gab es nur eine Lösung: ich musste da hin. Nur wie?
Jürgen drückte mir einfach seinen Autoschlüssel und die Papiere in die Hand und meinte: Du bist das Auto doch schon gefahren. Hm. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich war, denn auch wenn er meinte, das sei doch selbstverständlich, finde ich es eben durchaus nicht selbstverständlich, dass einer sein Auto verborgt.
So ging es nun zum zweiten Mal an diesem Wochenende zum Dorffest nach Priester. Nur, als wir da ankamen, war Chris gar nicht dort, weil sein Chef an diesem Wochenende mehrere Veranstaltungen zu betreuen hatte und Chris an einem anderen Ort eingesetzt war.
Inzwischen hatte Claudia, die mit nach meinem Schlüssel gesucht hatte, die Angelika getroffen und ihr von der Aufregung am Ende des schönen Nachmittags erzählt. Diese wiederum erinnerte sich daran, dass in der fb-Gruppe "Hallo Taucha" jemand gepostet hatte, dass am anderen Ende der Spielstraße ein Schlüsselbund gefunden worden war und schickte mir das entsprechende Foto. Es war mein Schlüssel. Hach. Wie froh ich war! Nur, wie sollte ich nun wieder dazu kommen. Das dauerte dann noch ein paar Telefonate und WhatsApp-Nachrichten, dann stand der Plan.
Und just in dem Moment kam dann auch Chris in Priester an und drückte mir den Ersatzschlüssel in die Hand. Zum einkaufen war es nun zwar zu spät, aber alles war wieder gut oder würde gut werden. Also brachte ich das geliehene Auto zurück, stieg in mein eigenes um und konnte mit der Hexe ins Werk fahren, wo sie endlich ihre Folien bemalen konnte.

Dienstag, 30. August 2016 | 14:28 Uhr | Tags: , ,

…bei denen man froh ist, wenn sie zu Ende gehen, selbst, wenn sie wunderschön sind.
Das vergangene war ein solches Wochenende. Wir hatten eine Menge vor, und alles waren schöne Dinge. Teilweise jedoch war für die einzelnen Vorhaben noch verschiedenes vorzubereiten, so dass ich das Gefühl hatte, einen ganz straffen Plan zu brauchen, um überhaupt alles hinzubekommen.
Nun, wer mich kennt, weiß, dass Pläne bei mir nur einen Sinn haben, nämlich über den Haufen geworfen zu werden. Genau so war es auch diesmal.
Es ging eine Menge schief, aber alles wurde auch wieder gemeistert.

Freitag
Mit der Arbeit kam ich an diesem Tag nur schwer zu Rande, weil die Kollegen infolge der Hitze immer und immer wieder Härten herein brachten, die mich aus dem Konzept brachten. Es waren Kleinigkeiten, die vermeidbar gewesen wären. Aber nunja. Als der Chef dann entschied, die Gruppe eine Stunde früher als üblich ins Wochenende zu schicken, schaffte ich in der restlichen Stunde mehr, als am gesamten Tag vorher und alles, was ich mir vorgenommen hatte. So konnte ich mit einem guten Gefühl heim fahren, zumal diesmal "eigentlich" kein Einkauf mit Mutti anstand, da sie am Sonntag auf Reisen gehen wollte. Nun war ich mir aber nicht sicher, ob sie nicht doch auf mich wartet {weil sie sich doch immer so einsam fühlt und den Einkauf auch als Abwechslung betrachtet}. Das wollte ich mit einem Anruf von unterwegs klären, aber Muttis Festnetz hatte wieder mal eine Störung. Seit sie bei Vodaphone ist, gibt es immer wieder stundenlange Störungen. Die Firma hat das einfach nicht im Griff. {Das muss einfach mal gesagt werden!} Naja, und das Handy war zwar eingeschaltet, aber Mutti ging nicht ran. Also blieb mir nichts anderes übrig, als hin zu fahren, nur um zu klären, ob ich mir diesen Weg sparen kann oder nicht.
Und natürlich hätte ich ihn mir sparen können, denn Mutti war gar nicht zu Hause. Okay, dann wusste ich das.

Von da aus fuhr ich ins Werk, um auf eine Nachricht von Sarah zu warten, wer die Junghexe wann wo abholt. Die Wartezeit konnte ich gut nutzen, um an der zweiten Socke Größe 40 zu stricken, die bis Sonntag Mittag fertig sein sollte.
Als sich Sarah meldete, sprang ich ins Auto, um Janice abzuholen und nachdem wir noch schnell Getränke und diverse Kleinigkeiten eingekauft hatten, verzogen wir uns wieder ins Werk, weil dort nur angenehme 22°C herrschten. Später lud uns Chris ein, zu dem Fest nach Priester zu kommen, wo er an diesem Tag arbeitete.
Also machten wir uns noch einmal auf den Weg.
Die Maus freute sich riesig, ihren Papa zu sehen. Ich freute mich, im Freien zu sein, denn am Abend war es nicht mehr ganz so unerträglich heiß. J.J. kündigte an, auf dem Rückweg wahrscheinlich im Auto einzuschlafen, was dann auch geschah. Ein wenig gruselte mir davor, sie wecken zu müssen, weil sie in der Vergangenheit in solchen Fällen oft sehr unleidlich wurde. Diesmal aber klappte alles hervorragend. Sie half mir sogar noch, die Chouch auszuziehen. {Daran hätte ich ja auch vorher denken können.}
Gegen 0.20 Uhr lagen wir dann im Bett und nach den ersten Sätzen meiner Lilly-und-die-Kräuter-Geschichte war sie eingeschlafen.

Dienstag, 30. August 2016 | 08:08 Uhr | Tags: , ,

Nächste Seite »