Sieben Sachen vom Festival {SiSaSo 13.08.2017}

Sonntag, 13. August – Festival-Sonntag.
Am frühen Morgen regnete es wieder, so dass das Frühstück vom Garten wieder zu Mutti verlegt wurde.
170813_094344Danach wurden die Gäste verabschiedet, die sich auf den langen Heimweg machen mussten.
Für mich begann der letzte Festival-Tag, an dem ich allein über das Gelände stromerte. Am Wirtschaftseingang fand ich Bastis Rikscha. {Und Basti natürlich}170813_152434
Einen Rundgang über das Festgelände wollte ich nutzen, um all die wundervollen Installationen aufzuspüren und im Foto festzuhalten. Am Didgerido-Stand lauschte ich ein Weile. Das war so schön entspannend. Ich hätte ewig zuhören können. Ebenso entspannend war die Betrachtung des Windspiels.170813_154703

170813_154922Am Sonntag habe ich nun endlich auch das Baumgesicht gefunden. Im letzten Jahr befand es sich noch an diesem Baum {Bild unten}, dem in diesem Jahr ein Denkmal gesetzt wurde.170813_180046
Einen gar wunderbaren Platz fand ich im Chillout-Bereich und lauschte Oleg Bondarenko.170813_160354 Gern würde ich hier eine Hörprobe hinterlegen, habe jedoch noch keine gefunden.
Edit: Ich habe doch eine Hörprobe gefunden. Da das Vdeo nicht gelistet ist, werde ich es hier nict einbetten, nur verlinken. Das möchte ich aber unbedingt, weil ich so beeindruckt war von den wunderbaren Klängen.
Mein Abendessen holte ich an einem Stand mit indischer Küche.170813_181051Es nannte sich Maharani-Teller und hatte den Untertitel "von allem etwas" Leider fehlt mir ein Foto ohne den Cracker, auf dem man die vielfältigen Leckereien sehen konnte. Ich habe mindesten drei Versuche gestartet, bei denen mir der Cracker in lauter kleine Teile zerbrach und beinahe heruntergefallen wäre. Leider ist keiner dieser Versuche auf dem Speicher gelandet, warum auch immer. Wahrscheinlich hätte ich mindestens drei Arme gebraucht oder noch mehr, wie eine indische Gottheit. Da ich eine solche nicht bin, muss ich mit dieser Aufnahme begnügen und kann euch nur versichern, wie super ober lecker das Essen war.

Vom abschließenden Trommelkonzert ließ ich mich nach Hause geleiten. Besser gesagt, in den Garten, wo Christoph auf mich wartete. Heim in die Wohnung hätte ich noch nicht gehen können, war ich doch noch so erfüllt von den Eindrücken dieses wundervollen Festivals, dass ich meine Rückkehr in die spießige Welt der Asphaltstraßen und Wohnblocks noch eine Weile hinauszögern wollte {musste}. Die Trommeln waren weithin hörbar und begleiteten noch eine Weile den Ausklang des Tages am Lagerfeuer.170813_223505

Und nun, wenn auch verspätet, ab damit zu Anitas Sieben-Sachen-Sonntags-Linkparty

12 von 12 im August

Ich mag es sehr, wenn der 12. des Monats auf einen arbeitsfreien Tag fällt. Da ist es leichter, schöne Fotos für
12_von_12
aufzunehmen.
In diesem Monat war es noch leichter, weil ich beim Ancient Trance Festival war, wo es immer und überall etwas schönes zu fotografieren gibt.
170812_100347Blauer Himmel, der erste Lichtblick am Morgen. Im wahrsten Wortsinn, denn es war der erste Festival-Morgen, an dem es nicht regnete. Deshalb gab es auch…170812_105241Frühstück im Garten. Sehr rustikal, weil manche schon anfingen zu essen, bevor der Tisch überhaupt richtig gedeckt war.
Weil das Frühstück mehr ein Brunch war, kam inzwischen Peter schon von seinem Streifzug zu den Werksverkäufen der Keks- und der Schokoladenfabrik zurück und überreichte mir…170812_124513…ein Mitbringsel.
Dann beim Festival…
170812_132005Mandala am Eingang zum Festgelände.
170812_132026Noch eins!
170812_132917Vor der Teichbühne Quartier bezogen. Buntes Treiben beeobachtet. Es trübt sich schon wieder ein.170812_134057Soundcheck auf der Teichbühne. Nur Momente später ist der Platz voller tanzender Menschen.
170812_134243Traumzauberseifenblasen.
170812_134837Eine Bar für mich. 😉
170812_162308Ein Fitz in der Baumwolle behindert die Häkelarbeit. Entwirren ist angesagt.
170812_171035So schön kann man Brückengeländer gestalten.
170812_204959Am Abend eine Feuershow. Wer kann, darf mitmachen. Toll

Dies waren 12 von unendlich vielen wunderbaren Eindrücken, gesammelt beim diesjährigen Ancient Trance Festival und vorgestellt bei Caro von Draußen nur Kännchen.
Nun bin ich sehr gespannt, was ihr so alles erlebt habt am 12. des Monats.

Samstagsplausch {12.08.2017}

Live vom Festival komme ich zu Andreas Samstagsplausch, um euch ganz kurz zu erzählen, wie meine Woche gewesen ist.
Gleich vorab, sie war toll.
Da der Samstag der Fünfte des Monats war, fragte Frau Brüllen Was machst du eigentlich den ganzen Tag?. Ich habe die Frage hier beantwortet.

Sonntag, 06. August verlief so entspannt, wie ich mir das für alle meine Wochenenden wünsche, oder doch für einige. Lesen, Obst pflücken, übers Land schauen. Schön.

Am Montag, 07. August musste ich mich von einem völlig irrwitzigen Traum erholen. 😉
…an den ich übrigens immer noch denke. Hach.

Der Dienstag, 08. August solle endlich wieder Sauna-Tag sein. Doch es kam anders und viel schöner.

Der Mittwoch, 09. August war mein letzter Arbeitstag für diese Woche. Ich bereitete einiges vor für die zwei Tage, die ich fehen würde, den Rest muss ich eben am kommenden Montag nachbereiten. Das bekomme ich schon hin.
Zum Feierabend fuhr ich schnell noch ins Werk, zwei kuschelige Decken holen. Die brachte ich in den Garten, wo Christoph herum wuselte und alles sehr schön ordentlich gemacht hatte. Mich wollte er gleich noch mit einem Kaffee verwöhnen, aber ich mochte nur Wasser. Und schon war es Zeit aufzubrechen und Yvette {meine Schwester} und Anja {ihre Freundin} in Leipzig vom Flixbus abzuholen. Auf dem Rückweg machten wir Station im Kaufmannsladen und sammelten Zutaten für das Abendessen. Als wir im Garten ankamen, hatte Christoph den Grill schon angeheizt, so dass es wenig später leckeres Abendessen gab.170809_211315Nach dem Essen stellten wir noch das Zelt auf und richteten so das Gästezimmer. Die beiden freuten sich auf das Abenteuer Camping im Garten.

Donnerstag, 10. August
In der Nacht hatte es heftig gewittert und als die Gäste am Morgen aus dem Zelt krochen, regnete es noch immer.
Geplant war, dass ich Mutti abhole und wir alle im Garten schön frühstücken. Wegen des Regens hatten wir rasch umdisponiert. So holte ich die Mädels ab und wir frühstückten alle bei Mutti. Danach fuhren die Mädels zum Sightseeing nach Leipzig, während ich mit Mutti den Wocheneinkauf erledigte. Die Mädels hatten sich zum Vesper wieder bei Mutti angekündigt. Mir blieb noch Zeit, meine Haare zu färben, nur mein Kleid zu reparieren habe ich dann nicht mehr geschafft.
Am Abend wurde auf dem Schloss das Festival eröffnet. Über eine Stunde Rhythmus. Es war herrlich und ich kam wieder einmal zum Tanzen.

Am Freitag, 11. August war das Wetter etwas besser, so dass wir im Garten frühstücken konnten. Dazu holte ich Mutti ab und dann noch schnell frische Brötchen. Später brachte ich Mutti wieder heim und erledigte gleich noch einen Weg in Werk, wo ich eine Plane holte, die wir beim Fest unter die Decke auf den feuchten Boden legen konnten.
Vielleicht schreibe ich mal noch eine {meine} Zusammenfassung des Festivals, wenn ich mir etwas mehr Zeit nehmen kann. Jetzt soll es nämlich schon wieder zum Frühstücken gehen, deshalb muss ich mich hier kurz fassen. Der erste Festivaltag war schon ganz toll. Als dann aber die Mädels nicht mehr durchhielten und zu ihrem Schlafplatz gingen, bewegte ich mich zum Chillout-Tempel und hatte da noch ein ganz zauberhaftet Konzerterlebnis.
Hört selbst.

Nun aber ab zum plauschen und zum frühstücken. Wir lesen uns. Auf bald.

Ich freue mich immer noch…

…weil heute schon Dienstag ist und ich nur noch morgen arbeiten muss. Dann kommt am Abend meine Schwester samt ihrer Freundin, die ich vom Bus abholen werde. Wir werden in den Garten fahren, die beiden da einquartieren und sicher einen richtig schönen Abend haben, an dem wir viel schwatzen und ich vielleicht ein paar Fotos machen kann.
Dann habe ich zwei Tage frei, werde mich weiter um die Besucherinnen kümmern und sicher auch um Mutti, die schon angemeldet hat, dass sie "trotzdem" am Donnerstag einkaufen möchte. Ich stelle mir vor, dass wir vielleicht im Garten frühstücken und es uns richtig gut gehen lassen.
Und dann beginnt am Freitag das Festival.

Bis dahin hatte ich den Eintrag geschrieben. Dann wurde plötzlich wieder alles anders, wie so oft. Der Sohn bat um Rückruf zum Feierabend und eröffnete mir dann, dass er mit der Junghexe verabredet hatte, sie solle ihr Handy einschalten, damit ich sie erreichen kann. Und mit mir wollte er klären, ob ich das Mädchen mit in die Therme nehme. Blöd ist, dass das Mädchen nicht in den Saunabereich möchte {wegen nackig und so}, ich aber nicht unbedingt in den Spaßbadbereich mag und außerdem auch nicht lange bleiben kann, weil sie am nächsten Morgen in aller Frühe wieder raus muss, da ihr Schultaxi sie schon 6 Uhr abholt. Wieauchimmer, ich nahm sie dann doch mit und es wurde ein richtig schöner Abend mit dem Mädel. Katl kam aus dem Saunabereich herüber, so dass wir schwatzen konnten. Ganz besonders stolz war ich auf die Junghexe, die sich einfach zu einem Kurs Aqua-Gymnastik hinzu gesellt hatte und als einziges Kind unter all den Erwachsenen die gesamten 45 Minuten durchhielt und das mit einem geprellten, geschwollenen und in allen Farben schillernden Fuß, auf den ihr am Wochenende ein Pferd getreten war. Das Mädchen macht Sachen. Nach dem Sport war sie aber auch fertig.

Ich freu mich so…

…dass meine Kollegin heute nach drei Wochen Urlaub wieder zurück im Büro war.
Es gab viel zu besprechen, zu übergeben, aufzubereiten… Da verging die Zeit wie im Flug. Das war in zweierlei Hinsicht heute besonders wichtig.
Zum einen wurde ich dadurch von meinem Hunger abgelenkt. Ich hatte nämlich heute nichts zu essen mitgenommen und den Kohlrabi, den ich noch dabei hatte, im Auto vergessen. Also hatte ich mir zur Frühstückszeit einen großen Pott Milchkaffee gemacht und zur Mittagszeit noch einen zweiten. Damit musste ich bis zum Feierabend hinkommen. Der Magen hin gar mächtig in den Kniekehlen, aber dank der vielen Arbeit, dachte ich nicht so oft daran und überstand den Arbeitstag recht gut. In dieser Hinsicht.

Es gab noch ein anderes Kriterium, das mir den Tag nicht gerade erleichterte und von dem ich unbedingt ganz dringend abgelenkt werden musste. Meine Müdigkeit. Dabei war das Wochenende, zumindest der Sonntag sehr schön entspannend. Die Temperatur sank in der Nacht auf 11°C. Frische Luft wehte zum Fenster herein, und wenn auch der Mond fast voll war, stört mich das in der Regel wenig. Im Gegenteil, ich kann mir im silbernen Mondlicht schöne Einschlafgeschichten ausdenken, die ich meist gar nicht weit bringe, bevor ich tatsächlich einschlafe. Das klappte auch letzte Nacht recht gut. Aber dann!
Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr oft, sehr intensiv und kunterbunt träume und mich oft am morgen fühle, als hätte ich die ganze Nacht im Kino gesessen und einen Actionfilm nach dem anderen geschaut. Da kommt es schon mal vor, dass ich morgens nicht sonderlich erholt bin. Das kenne ich schon, daran bin ich beinahe gewöhnt. Aber letzte Nacht war der Traum noch einen Zacken schärfer. Da fühlte ich mich nicht, als hätte ich einen Film angeschaut, sondern als hätte ich in einem mitgespielt, und zwar die Hauptrolle. Ich wachte kurz vor drei auf und fühlte mich regelrecht abgehetzt, angestrengt, so, als bräuchte ich erst einmal Ruhe. Dabei hatte ich keinen Alptraum, habe ich nie. In der Regel wenden sich meine Träume für mich immer wieder zum Guten, auch wenn sie zwischendurch manchmal recht komisch sind. Ich hatte meine eigene Hochzeit verpatzt, indem ich zuerst mein Kleid ruiniert hatte und mich dann von meiner Mutter {Hört!Hört!} beschwatzen ließ, die Hochzeit abzusagen, während der Bräutigam schon mitten dabei war, sein Eheversprechen aufzusagen. Dabei war das ein Mann, den ich mir im echten Leben ganz bestimmt nicht hätte ausreden lassen, nicht mal von Mutti. Er sah aus wie Daniel Di Tomasso, und aus verschiedenen Szenen des Traums ging hervor, dass seine Familie schwerreich war und dass seine Eltern mich noch immer als ihre Tochter sehen wollten, obwohl ich die Hochzeit abgesagt hatte. Obwohl ich das Fest verließ, wurde kräftg weiter gefeiert und ich bat die Freunde, die mit mir gehen wollten, sich das Fest und das tolle Essen, die Musik und den Tanz nicht entgehen zu lassen und schickte sie zurück. Da plötzlich brach im Festzelt ein Feuer aus. Doch es wurde niemand verletzt, auch wenn das Zelt und alle Gegenstände, die darin waren, völlig abbrannten. Trotzdem war das ganze kein Alptraum, eben weil kein Mensch zu Schaden kam und weil ich ganz sicher wusste, dass sich alles wieder zum Guten wenden würde.
Ich kann Zeug träumen, oder? Ich habe schon gedacht, wenn ich aus dem Traum eine Geschichte machen würde, wäre die wohl reichlich kitschig, ließe sich aber vermutlich gut verkaufen. *lach*
 
 
Eigentlich wollte ich den Eintrag zu den Montagsfreuden bei Zwergstücke.de senden, aber dann kam mir das komisch vor, weil ich ja nichts Kreatives zeige. Andererseits sind Geschichten, auch wenn sie geträumt werden auch kreativ, oder?

Entspannter Sonntag {SiSaSo 06.08.2017}

Dieser Sonntag, 06. August verlief so entspannt, wie ich mir das gewünscht hatte, und beinahe sah es so aus, als ob es keine sieben Sachen gäbe, die ich mit meinen Händen gemacht habe und als bekäme ich keinen Eintrag für Anitas Sieben-Sachen-Sonntags-Linkparty zusammen.
Doch dann hatte ich um die Mittagszeit Lust, ein Süppchen zuzubereiten, was daran scheiterte, dass kein Wasser aus dem Hahn lief. Eine Stunde später…170806_130116…probiert, ob wieder Wasser läuft und siehe da, es lief, wenn auch spärlich. Die Lust zu kochen war mir inzwischen vergangen, aber immerhin konnte der Sohn duschen, bevor er zum Dienst musste.
Bis dahin…170806_131505…gelesen. Noch 90 Seiten, und es ist immer noch spannend, obwohl ich zwei bzw. drei Vermutungen habe, wie das Ende aussehen könnte.
Gegen 14:30 Uhr…170806_144148…den Sohn zur Arbeit gebracht. Das hatte ich selbst vorgeschlagen, weil ich unbedingt raus wollte, die üblichen Ziele {wie Garten mit Mutti oder Ausflug mit Mutti} mir heute aber so gar nicht taugten. Bei der Gelegenheit gleich nachgeschaut, ob noch Mirabellen an den Büschen hängen und ob sie noch essbar sind oder schon überreif. Wie man sieht, waren sie noch sehr lecker.
Deshalb…170806_161543…die Katl ab- und den Obstpflücker aus dem Werk geholt und ein Stück über Land gefahren zu unseren üblichen Ernteplätzen.
Dort zunächst…170806_181120…Hauspflaumen gekostet und ein solch herziges Exemplar gefunden. Die Hauspflaumen haben noch etwa eine Woche Zeit, die schönen aromatischen Eierpflaumen hingegen lagen alle schon matschig im Gras. Schade, dass die keiner geerntet hat.
Auf dem Rückweg…170806_173148

170806_173209…weit übers Land geschaut. Ich liebe diese Aus- und Weitblicke.

Zuletzt…170806_181152…die Beute geteilt.
Damit ging der Ausflug zu Ende. Der Abend wurde entspannt, wie der gesamte Tag. Das Buch habe ich nun ausgelesen, und zwei der drei Vermutungen trafen zu.
Dann habe ich noch "meine Serie" {Castle} wiedergefunden und kann nun vor dem Schlafengehen noch zwei oder drei der kurzweilig-seichten Folgen ansehen und dabei vielleicht noch ein paar Maschen stricken.
Vorher aber möchte ich schauen, was ihr am Sieben-Sachen-Sonntags so alles in euren Händen hattet.

WmdedgT – August 2017

Wenn der 5. eines Monats auf einen arbeitsfreien Tag fällt, gibt es beim Tagebuchbloggen für mich meist besonders viel zu erzählen, was ich dann zur Linkparty Was machst du eigentlich den ganzen Tag? bei Frau Brüllen schicken kann.
So auch am Samstag, 05. August.
Der Tag begann für mich um 05:00 Uhr recht unsanft, als mich ein heftiger Wadenkrampf aus dem Schlaf riss und aus dem Bett jagte. Es dauerte eine ganze Weile, bis er soweit nachließ, dass ich mich wieder hinlegen konnte, denn aufstehen mochte ich noch keinesfalls.
06:15 Uhr war ich dann allerdings schon wieder wach, und diesmal stand ich auch auf und begann, Zucchini zu schnippeln, die ich mit Schinken und Ei braten wollte, für ein herzhaftes Frühstück. Weil es eine sehr große Zucchini war, die sich schwer schälen ließ, nahm das einige Zeit in Anspruch.
Später wollte ich bei einer großen Tasse Kaffee meinen Eintrag zum Samstagsplausch fertigstellen, aber da Christoph auch früh auf war, nutzte ich die seltene Gelegenheit, mit ihm Kaffee zu trinken und zu schwatzen. Über meine Erlebnisse der Woche, über meine Pläne für die neue Wohnung, über seine Pläne für den Garten und überhaupt. Das war richtig schön. Der Morgen verging wie im Flug.
10:00 Uhr rief Mutti an, ob ich sie mit in den Garten nehme. Daraus entstand dann leider wieder ein kleiner Streit, weil ich ihr zunächst sagte, dass ich sie nicht mitnehme, weil ich überhaupt noch nicht so weit bin, in den Garten zu fahren und überhaupt noch gar nicht weiß, wie ich meinen Samstag gestalten möchte. Sie reagierte, wie immer, mit dieser vorwurfsvoll-resignierten Stimme, die ich nicht leiden kann, weil sie nur darauf abzielt, mir ein schlechtes Gewissen zu machen und mit dem tatsächlichen Vorwurf: "Du hast ja gar keine Zeit für deine alte Mutter!" Ich versuchte, ihr klar zu machen, dass ich die ganze Woche unter zeitlichem Druck stehe und Termine habe, die ich einhalten muss. Und dass ich es dann am Wochenende sehr, sehr gern genießen würde, mal nicht an Zeiten gebunden zu sein und nichts zu müssen. Mich einfach treiben lassen {wie an diesem Morgen, den ich mit meinem Sohn verquatscht habe} und/oder mich spontan für einen Ausflug, ein Treffen oder was auch immer entscheiden. Andere erwachsene Menschen dürfen das. Meine Mutter versucht jedoch immer und immer wieder, mir dieses Recht abzusprechen. Weil ich mir das nicht mehr gefallen lasse, gibt es immer wieder unschöne Auftritte. Da muss ich wohl durch. Gefallen lasse ich es mir aber nicht mehr. So schlug ich ihr vor, sie in den Garten zu bringen, wenn sie denn unbedingt da hin will, selbst aber nicht dort zu bleiben. Gefallen hat ihr das nicht, allein in den Garten zu gehen, aber die Alternative, allein in ihrer Wohnung zu hocken, gefiel ihr noch weniger.
Ich setzte sie also im Garten ab und fuhr wieder heim, wo meine Waschmaschine vor sich hin grummelte. Bevor ich wieder in den 4. Stock hinauf stieg, lief ich noch fix zum Bio-Laden und kaufte endlich die Karten für das Ancient-Trance-Festival.170805_140144
Nach einem längeren Telefonat, Wäsche aufhängen und endlich das Frühstück als Mittagessen verzehren, machte ich mich gegen 13:15 Uhr wieder auf den Weg in den Garten, um selbst dort zu bleiben.170805_162917
Ich hatte das Buch dabei, das ich am Wochenende auslesen wollte. Ich hatte auch mein Strickzeug dabei. Gestrickt habe ich eine einzige Reihe, gelesen gar nicht. Mutti macht eigentlich nichts weiter, aber sie schafft es immer, dass ich über nichts drüber bleiben kann. Versuche ich zu lesen, erzählt sie mir was. Versuche ich zu stricken, sucht oder braucht sie was, oder fragt, ob sie Kaffee machen soll. Also, sie erwartet gar nicht, dass ich sie bediene, aber sie hat ständig irgend etwas, wobei ich gefordert bin. Mich einfach mal treiben lassen, geht in ihrem Beisein nicht. Das lässt sie nicht zu. Als es dann nichts mehr zu murkeln gab, der Kaffee ausgetrunken war und wir einfach mal noch ein wenig in Ruhe unter den Apfelbaum hätten sitzen können, nieselten ein paar winzige Tröpfchen aus einer undichten Wolke. Da wollte die Mutti dann heim, obwohl es noch nicht einmal halb fünf war. *grrrr*
Da mich Chris gebeten hatte, ihm etwas mitzubringen, falls ich noch einmal einkaufen fahre, schleppte ich Mutti noch mit in den Kaufmannsladen. Was ich für Chris holen sollte, bekam ich gar nicht, aber immerhin mein geliebtes Eiweißbrot.
18:00 Uhr setzte ich Mutti dann daheim ab. Ich war geschafft vom Nichts-getan-haben. Irgenwie knautschig, weil der Tag fast vorüber war, ich ermüdet war und weder etwas sinnvolles fertig bekommen, noch mich richtig erholt hatte.
Weil wir es so verabredet hatten, rief ich Katl an, und sie hatte eine richtig feine Idee. Sie lud mich zum Asiaten ein, wo wir gegrillte Riesengarnelen futterten, bis wir nicht mehr konnten.170805_195941
Spät am Abend las ich dann noch, bis mir die Augen zufielen.
So war es dann nach dem schönen Abend auch insgesamt doch noch ein schöner Tag geworden.

Samstagsplausch {05.08.2017}

Da sind wir ja wieder bei Andrea zum Samstagsplausch. Es ist schon August. Kinder wie die Zeit vergeht. Und jetzt ist nicht mal mehr Samstag, und ich bin froh, dass man auch am Sonntag bei Andrea noch plauschen kann.
Und wie war eure Woche? Ich bin schon sehr gespannt.
Meine Woche war wieder toll. In der letzten Zeit sind alle Wochen sehr vollgepackt mit überwiegend schönen Erlebnissen. Und selbst, wenn ich Dinge zu erledigen habe, die nicht so angenehm sind, macht es mich froh, wenn ich es dann geschafft habe.

Am Samstag, 29. Juli war ich recht früh auf, weil ich die Wäsche fertig haben wollte, bevor es in den Garten gehen sollte. Dort wiederum wollte ich nicht allzulange bleiben, weil Anke und Jürgen im ganz kleinen Kreis zur Geburtstagsnachfeier eingeladen hatten. Nachdem ich die Wäsche erledigt und mich gerade zum plauschen niedergelassen hatte, rief die Mutti an und wartete mit einer Überraschung auf. Martin hatte bei ihr angerufen und gefragt, ob sie zu Mittag daheim sei, da er sich von Bremen aus auf den Weg zu ihr machen wollte. Sie sagte, dass wir zu Mittag alle im Garten sein würden. Und so hatten wir also unverhofften Besuch. Das war eine tolle Überraschung. Wir hatten uns schon viele Jahre nicht gesehen. Es war richtig schön. Gegen 17 Uhr brach er wieder auf und kurz danach wollte ich los, weil ich noch aufs Blumenfeld wollte, um für Anke einen schönen Strauß zu holen. Und bissel frisch machen musste ich mich schließlich auch noch. Mutti blieb noch ein wenig im Garten und ließ sich dann von Christoph heim bringen. Und ich traf pünktlich 19 Uhr bei den Geburtstagskindern ein.
Es wurde ein so lustiger Abend. Da machte sich bemerkbar, dass drei der fünf Anwesenden Kabarettisten waren. Wir haben sooo viel gelacht und uns ganz nebenbei als Ehestifter betätigt. *hihi*

Der Sonntag, 30. Juli begann ein wenig anders, als ich das gewöhnt bin, was wohl zunächst daran lag, dass ich erst gegen 2 Uhr von der Geburtstagsfeier daheim war, entsprechend lange schlief und selbst nach 8.15 Uhr, als ich endlich aufstand, nicht so recht in Gang kam. Den geplanten und dann verworfenen und dann doch wieder zugesagten Ausflug hatte Christoph per WhatsApp in der Nacht dann doch wieder abgesagt, so dass ich Mutti anrief, um ihr das mitzuteilen und sie zu fragen, ob wir zwei allein fahren wollen. Ach nein, wollte sie nicht, weil sie ohnehin Rückenschmerzen hatte und außerdem im Garten irgend etwas fertig machen wollte. Mit Rückenschmerzen? Naja.
Kurz drauf fragte Jürgen an, ob ich noch einmal mitkommen möchte, sie hätten sich spontan soeben für einen Ausflug entschieden. Da musste ich schnell sein. Chris bitten, die Oma in den Garten zu holen {er war mit der Junghexe ohnehin dort}, der Oma Bescheid geben, dass sie zwar in den Garten kann, ich aber nicht mitkomme. Das gefiel ihr gar nicht. Jürgen Bescheid geben, dass ich tatsächlich mitkomme, was ihn freute, weil er es gar nicht recht für möglich gehalten hatte. Noch mal duschen und anders anziehen {schön machen}. Und schon ging es los. Den Rest des Tages habe ich hier ein wenig beschrieben und bebildert.
Schön war’s
Und hier noch das Bachgeplätscher, das ich am letzten Sonntag nicht hochladen konnte. Habt ihr die Elfe gesehen, die durchs Bild schwirrte?

Der Montag war der letzte Tag des Monats Juli. Am Morgen lag ein Päckchen auf meinem Schreibtisch. Ein Kollege hatte gebacken und mir eine Kostprobe mitgebracht. War das lecker.170731_120939
Zum Feierabend hatte ich Jürgen versprochen, vorbei zu kommen und ihm mit der zerschossenen Excel-Tabelle zu helfen, mit der er seine Abrechnung bewerkstelligen wollte. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich alles wieder so hatte, dass die Berechnungen wieder stimmten.
Spät am Abend stellte ich fest, dass die Serie "Castle", die ich in letzter Zeit zur Entspannung und Kurzweil auf Amazon Prime geschaut hatte, plötzlich nicht mehr in Prime enthalten war. Fortan müsste ich für jede Folge 2,49 zahlen. So toll war die Serie ja nun nicht. Da lese ich doch lieber ein Buch, allerdings nicht "Castle", denn da gefällt mir der Schreibstil nicht.

Dienstag, 01. August
Und schon ist August. An diesem Feierabend fühlte ich mich etwas mitgenommen und ausgelaugt, ohne genau zu wissen, warum. Wahrscheinlich lag es an der drückenden Hitze. Oder daran, dass ich Hunger hatte. Auf dem Heimweg machte ich einen kleinen Umweg zum Lentaladen. Viel passierte nicht mehr an dem Abend.

Dafür war der Mittwoch, 02. August besonders schön, denn da traf ich mich mit Uta und Monika am Süßen See.

Am Donnerstag dieser Woche, dem 03. August hatten wir wieder einmal das erweitete Einkaufsprogramm, das damit beginnt, dass Mutti eine Gewerkschaftszeitung verteilen muss. Allerdings ist es inzwischen wirklich nur noch eine Zeitung, die wir abgeben müssen, die Senioren-Gewerkschaftgruppe wird immer kleiner. Danach führt uns der Weg oft zur Bank, diesmal allerdings nicht, denn ich hatte der Mutti das Kostgeld für August ja schon mitgebracht. Als nächste Station ist immer die Bücherei an der Reihe. Das war diesmal sehr interessant, weil ich mich mit der Bibliothekarin darüber unterhielt, meine nicht mehr benötigten Bücher eventuell der Bücherei zu vermachen. In diesem Zusammenhang erzählte sie mir von einer ehemaligen Kollegin, die mittlerweile ans Meer gezogen ist und dort ein Café betreibt und, wenn ich es recht verstanden habe, wohl auch eine kleine private Bibliothek. Besonders interessant für mich war dabei, der Ort Neppermin, wo sich das Café befindet, nur 40 km von Schlatkow entfernt ist. Beinahe hätte ich erzählt, dass ich in der nächsten Zeit öfter dort sein werde. Aber nur beinahe, denn Mutti soll das ja erst erfahren, wenn wir wirklich hin fahren.
Nach der Bücherei ist dann meist noch die Pferd-Mensch-Drogerie an der Reihe und am Schluss geht es in den N-Markt. So war es auch an diesem Donnerstag. Am Ende war ich dann gegen 19.15 Uhr endlich daheim. Obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte, habe ich wieder 5 Bücher aus der Bücherei heim geschleppt. Von zweien weiß ich jetzt schon, dass sie sich sehr schnell lesen lassen. Aber vorher ist noch eines an der Reihe, das mir Chrissi geliehen hat.
{Das Bild enthält den Affiliate-Link zu Amazon.}

Und nun ist schon Sonntag Morgen, der 06. August und stellt euch vor, ich weiß nicht mehr, was ich am Freitag gemacht habe. Gearbeitet natürlich, aber danach?
Der Samstag, 05. August erhält einen eigenen Eintrag, denn es war der Fünfte des Monats, an dem immer gefagt wird, was man eigentlich den ganzen Tag macht. Das war einiges gestern, also wird es aufgeschrieben.
Jetzt aber erst mal fix zum Samstagsplausch am Sonntag Morgen.

Am Süßen See…

…trafen wir uns am Mittwoch zum Strickschwatzen für Berufstätige, Uta, Monika und ich. Der Strickstammtisch, den Uta vor einigen Jahren in Halle ins Leben gerufen hat und der mit der Zeit immer umfangreicher wurde, fand schon immer mittwochs statt, anfangs vierzehntäglich, inzwischen längst wöchentlich. Da man sich meist ab 10 oder 11 Uhr trifft und gegen 16 Uhr, oft auch deutlich früher wieder auseinander geht, können es Festangestellte oder Selbständige mit festen Aufträgen nur schwer einrichten, dabei zu zu sein. So kam es, dass Monika und ich uns schon seit über einem Jahr nicht mehr gesehen hatten. Es wurde also mal Zeit. Zum Glück war der Termin schnell gefunden. Ebenso unser Treffpunkt, die Schiffsgaststätte "Seeperle" am Süßen See.
170802_195758Es ist aber auch wirklich traumhaft schön da.
170802_171400
170802_200405 Wir haben geschwatzt, geschlemmt und es uns rundum gut gehen lassen. Es ist einfach herrlich, zum Feierabend mit Freunden{Freundinnen} an einem idyllischen Flecken zu sitzen, zu reden, zu träumen. Es war ein ganz und gar wundervoller Abend, von dem ich erst kurz vor elf daheim war.
Noch schnell zwei Ich-bin-gut-angekommen-Nachrichten geschickt und dann ab ins Bett.

Ich war übrigens in diesem Jahr schon einmal dort, um Uta auf dem Markt zu besuchen. Damals habe ich ein paar Eindrücke von der anderen Seeseite mitgebracht.

Verlinken kann ich mich bei Frollein Pfau nicht mehr, weil ihre Mittwochs-mag-ich-Linkparty immer sehr schnell geschlossen wird, ich glaube ein Uhr nachts am Donnerstag Morgen. Das schaffe ich fast nie. abner das hät mich nciht davon ab, zu Frollein Pfau zu verlinken.
Weil’s schön ist.