freitags_fueller

Schnell mal noch…

1. In genau zehn Stunden bin ich auf der Autobahn. Richtung Norden. Ostsee, ich komme.

2. Wenn ich nicht ab und an am Meer meine Akkus aufladen kann, bin ich nicht zu gebrauchen.

3. Es gibt keine unpassende Jahreszeit oder Witterung, wenn ich nur am Meer sein kann.

4. Ich glaube, es ist alles nur Aberglaube, wenn man bestimmten Menschengruppen nachsagt, sie leben länger.

5. Wenn es heiß ist trinke ich am liebsten Wasser, Wasser, Wasser.

6. Ich kann das ganze Palaver nicht mehr hören, soviel zum Thema Politik.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Taschen ins Auto räumen und ab auf die Autobahn, zum Abendessen rasten, vielleicht am Linumer Bruch, vielleicht auch früher. Samstag habe ich einen Termin um die Mittagszeit und später den Besuch des Hafenfestes in Kamp, geplant und Sonntag möchte ich in der Ostsee baden und später, viel später entspannt zurück fahren.

Den Freitagsfüller, wie immer, von hier.

Mmi {21.06.2017}

Mittwochs mag ich…
…den Feierabend in meinem Garten.170621_194437Das da im Glas ist Campari-Soda alkoholfrei. Weil es Zucker enthält, habe ich sehr viel Mineralwasser aufgegossen. Der angenehm bittere Camparigeschmack blieb zum Glück erhalten.
…meinen Lavendel.170621_194016Das Foto ist falsch focussiert. Da ich jedoch kein anderes habe, packe ich es trotzdem hier hinein.
…meinen Bronzefenchel.170621_194025Im kommenden Frühjahr werde ich Ableger dieser Riesenpflanze überall dort in den Garten pflanzen, wo ich einen Sichtschutz haben möchte. Sie sieht viel schöner aus, als auf dem Foto. Irgendwie hatte ich an diesem Mittwoch kein Händchen für Fotos.
…diese zarten gelben Blumen, die ich einst aus Heiners Garten mitgenommen hatte. 170621_194103So lange die riesige Konifere noch auf der Rabatte stand, waren die Plänzchen mickrig. Aber jetzt entwickeln sie sich zu schönen großen Stauden.
Eine Weile saß ich auf der Schaukel mit meinem Buch. Dann aber setzte ich mich lieber mit Chris zusammen. Wir hatten endlich mal wieder Zeit und Ruhe zum Schwatzen, und ich erzählte ihm von meinem Wochenendvorhaben. Er fand das richtig gut. Nun muss es nur noch klappen.
Zum Abendessen wollten wir grillen, hatten dann aber keine rechte Lust und auch keinen Appetit auf Steaks. Stattdessen stand uns der Sinn nach Döner, so machte Chris sich auf den Weg und brachte uns Abendessen. Lecker. Ein schöner Abend. Erst gegen 22 Uhr fuhr ich heim. Dort angekommen hatte ich keine Lust mehr, noch Bilder zu bearbeiten und Blogeinträge zu schreiben. Und deshalb ist es nun für die Mittwochs-mag-ich-Linkparty bei Frollein Pfau schon wieder zu spät.
Egal. So wie dieser dürften Mittwoch Abende immer sein.

SiSaSo {18.06.2017}

Es ist wieder Sonntag. Es ist wieder Linkparty zum Sieben-Sachen-Sonntag bei Anita.
Und was habe ich an diesem Sonntag getan mit meinen Händen, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden?

170616_174416In aller Frühe die Blumen in der Wohnung gegossen, damit sie es gut haben, während ich an diesem warmen Tag im Garten weile.

170618_094114Für das Frühstück der Kinder Croissants gefüllt, gewickelt und gebacken.

170618_101538Fertige serviert, Nachschub vorbereitet.

170618_115914Losgefahren, um Mutti in den Garten zu holen.

170618_124553Foto aufgenommen und der Schwester geschickt, weil sie nicht wusste, wie Astilben aussehen.

170618_134809Das Wasserfass vollaufen lassen, damit wir abgestandenes Wasser zum Gießen haben.

170618_190027170618_190030Polster von der Schaukel geräumt und Pool abgedeckt, damit alles aufgeräumt ist, wenn ich Mutti wieder nach Hause fahre.
Sonntag vorbei. Unzufrieden, traurig.

Entspannung {enthält Werbung}

Letzte Woche hatte ich zum Samstagsplausch bei Andrea von zwei ziemlich chaotischen Wochen berichtet. Doch so wild geht es selbst bei mir nicht immer zu, denn das wäre kaum zum Aushalten. Und so kann ich heute einen deutlich entspannteren Wochenrückblick schreiben.
Der chaotische Wochenrückblick endete mit Freitag, 09. Juni und läutete schon die Entspannung ein, da an meinem Projekt im Werk nicht mehr allzuviel zu tun war und ich danach sogar noch in der Therme ein Weilchen die Seele baumeln lassen konnte.
Für den Samstag, 10. Juni hatte ich mir einen Zettel geschrieben, damit ich nichts vergesse. Macht ihr so etwas auch? Ich mache das nicht oft, habe aber festgestellt, dass es, wenn viel zu tun ist, wirklich sehr hilfreich sein kann. Meine Mutti hat das früher immer gemacht. Da lag auf der Ecke des Küchenschrankes immer ein Zettel mit nötigen Verrichtungen und was erledigt war, wurde durchgestrichen, was einem zwischendurch noch einfiel, wurde dazu geschrieben.
So ähnlich war es bei mir am letzten Samstag. Ich wollte in die Pferd-Mensch-Drogerie, eine neue Küchenwaage kaufen, weil die andere ein Opfer der Einbrecher geworden war {was ich erst in der letzten Woche feststellte, als ich sie brauchte}. Naja. Danach fuhr ich ins Werk, um den Trocknungsgrad des Gemüses zu kontrollieren und noch zwei Stangen Lauch und ein Bund Petersilie dazu zu schnippeln, die dann einem "Schnelltrocknungsverfahren" unterzogen werden mussten. {100°C, statt 80. Geht auch, muss man aber aufpassen, dass nix verbrennt.} Außerdem brauchte ich noch eine Kleinigkeit aus dem Lentaladen und aus dem Kaufmannsladen. Da die Zeit ein wenig knapp war, entschied ich mich, den Ofen bei nur 80°C eine Stunde allein zu lassen und inzwischen die Einkäufe zu erledigen. Unterwegs entschied ich mich dann um und strich den Kaufmannsladen von meiner Liste.
Zurück im Werk war das Gemüse fertig. Ich versorgte den Ofen, die Küche überhaupt, nahm das Fleisch aus der Kühlung, das ich mit zur Grillparty bei Petra nehmen wollte und machte mich auf den Heimweg. Unterwegs resümierte ich noch einmal, was ich alles getan hatte und was der ursprüngliche Plan war und stellte erfreut fest, dass alles geklappt hatte, der Rest am nächsten Morgen erledigt werden kann und ich mich an diesem Tag nur noch auf das Sommerfest zu freuen hatte. So brauchte ich zu Hause nur schnell zu duschen, mich umzuziehen und die wärmeren Kleidungsstücke für den langen Abend einzupacken und auf ging es zum Feiern.
Das war sooo schön.170610_200251170610_200248170610_200227Als es dunkler wurde und die Bühne beleuchtet war, sah das alles noch viel schöner aus. Aber da hatte ich das Handy schon weit weggepackt, um von nichts und niemanden beim Genießen gestört zu werden, und so existieren davon keine Fotos, dafür aber Erinnerungen, von denen ich noch lange zehren kann.
Am Sonntag, 11. Juni war ich bei Uta zum Brunch eingeladen. Was vorher "noch schnell" getan werden musste und wie der Tag ablief, habe ich hier schon beschrieben.
Da am Montag der 12. Juni war und ich seit diesem Jahr auch die 12 von 12 mitmache, gibt es auch für diesen Tag eine ausführliche Beschreibung, aus der leicht erkennbar wird, dass der Tag, zumindest nach Feierabend sehr entspannt verlief.
Dienstag, 13. Juni
Dienstags ist Sauna und Schwimmen angesagt, was immer viel Entspannung bringt. Allerdings ging es mir an diesem Dienstag Morgen gar nicht gut. Draußen war es grau und ungemütlich. Ich fror. Und munter wurde ich auch nicht. So ließ ich die Badetasche gleich zu Hause, gab Katl Bescheid, damit sie nicht umsonst in der Therme auf mich wartet, und beschloss, nach der Arbeit direkt nach Hause zu fahren und ins Bett zu gehen. Es war ohnehin Schlafwetter.
Naja, was soll ich sagen? Zum Feierabend hatte sich das Wetter gebessert. Die Sonne war heraus gekommen und es war auch nicht mehr so kalt. Deshalb ging ich doch nicht gleich ins Bett, sondern kuschelte mich mit Strickzeug auf die Couch und schaute Serien auf {ACHTUNG: Werbung, Link zu Amazon} Amazon Prime.
Am Mittwoch, 14. Juni wurde der Sauna-Abend nachgeholt. Das Wetter war phantastisch, so dass ich mich nach Feierabend gleich im kühlen Nass erfrischte, in der Sonne ruhte und zugeben muss, dass ich mehr für die Seele als für den Körper tat, denn auf anstrengendes Aqua-Jogging verspürte ich keine Lust.
Der Donnerstag, 15. Juni war, wie fast immer, unser Einkaufstag. Ich hatte mich mit Rücken- und Knieschmerzen durch den Arbeitstag geschleppt. Als dann zum Feierabend noch Kopfschmerzen hinzu kamen, bat ich Mutti doch um eine Tablette. Sie hatte aber nur ein Schmerz-Granulat. Also nahm ich das. Es wirkte sehr schnell, denn schon als wir am N-Markt ankamen, konnte ich schmerzfrei aus dem Auto springen und später schaffte ich die vier Treppen bis zu meiner Wohnung trotz schwerer Einkaufstaschen ohne Probleme. War das schön, einen völlig schmerzfreien Abend zu genießen!
Freitag, 16. Juni
Dieser Tag war seltsam. In der Firma herrschte nicht gerade Stress. Trotzdem kam ich mit meiner Arbeit nicht so voran, wie ich gern gewollt hätte. Ich begann, die handschriftlichen Anwesenheitslisten in den Computer zu übertragen, wurde unterbrochen. Arbeitete danach aber nicht an den Listen weiter, sondern kümmerte mich um einige Teilnehmerunterlagen, wurde unterbrochen. Kam dadurch auf den Gedanken, in der Ablage etwas zu suchen, das ich zwar beim ersten Griff zu Hand hatte, wodurch mir aber bewusst wurde, dass ich die Ablage auch schon die ganze Woche nur gefüllt, aber nicht aufgeräumt hatte. Also machte ich mich darüber her, wurde unterbrochen.
Diese ständigen Unterbrechungen sind bei meinem Job Gang und Gäbe. Ich kann nur äußerst selten bei einer Sache von Anfang bis Ende dabei bleiben. Ständig und immer steht irgend jemand neben meinem Schreibtisch und erwartet, dass ich mich SOFORT um sein Belang kümmere. Dieses ICH will JETZT was von dir, also dreh dich SOFORT AUSSCHLIEßLICH um mich geht sogar soweit, dass sie mitten im Satz dazwischen quatschen, wenn ich ich gerade dabei bin, mich um einen Anderen JETZT und AUSSCHLIEßLICH zu kümmern. Hallo???
So extrem war es an diesem Freitag zwar nicht, aber diesmal brachten mich die Unterbrechungen immer so aus dem Konzept, dass ich mich auf die vorher begonnene Arbeit gar nicht wieder konzentrieren konnte. So kam es, dass ich am Ende des Arbeitstages die Ablage nur etwas zur Hälfte erledigt aber schon wieder zu einem Viertel mit neuem gefüllt hatte. Die Überhänge muss ich dann am Montag endlich abarbeiten. Zum Glück wird der Montag aber {voraussichtlich} ein ruhiger Tag, so dass ich dann hoffentlich alles schaffe.
Der Wochenfeierabend war dann sehr, sehr unproduktiv. Ich habe weder gestrickt, noch gekocht oder etwas im Haushalt erledigt. Ein wenig gelesen habe ich und dabei fielen mir die Augen zu. Also legte ich mich ein wenig hin. Nur kurz, nur um ein wenig Kraft zu sammeln.
Dieses Kraft sammeln dauerte dann aber doch bis zum Samstag Morgen.
Samstag, 17. Juni
05:44 Uhr hatte ich ausgeschlafen. Draußen vor den Fenstern herrschte gewittrige Düsternis. So gedachte ich, mich noch einmal herumzudrehen und noch wenigstens eine Stunde zu schlafen. Aber ich hatte ja nun schon seit dem vergangenen Frühabend nicht anderes getan, und so trieben die Gedanken an vertane Zeit und verpasste Gelegenheiten mich aus dem Bett.
Ein leichtes Frühstück, ein großer Milchkaffee, Ewigkeiten im Bad und nun dieser Wochenrückblick.
Zum großen Glück ist dieses Wochenende völlig frei von Terminen jeder Art.
Also werde ich mir jetzt noch einen großen Kaffee nehmen und den Tag damit beginnen, diesen Eintrag hier bei Andrea zum Samstagsplausch einzustellen. 8:00 Uhr morgens scheint mir eine gute Zeit dafür.

Seltsamer Tag…

…dieser heutige. Im Moment steht mir der Sinn nur nach auf die Couch knautschen und lesen. Genug Bücher habe ich noch herum liegen. Mal sehen.
Zum Stricken an der feinen Zackendecke habe ich aber auch Lust. Jedes Mal, wenn ich mich in meine Patchworkdecke einkuschle, wünsche ich mir, die Zackendecke würde schnell fertig. Warum eigentlich? Ich kann ja doch immer nur eine zur gleichen Zeit nutzen. Irgendwie möchte ich wissen, ob die Zackendecke sich anders anfühlt, aber warum sollte sie? Strickdecke ist schließlich Strickdecke, oder?

freitags_fueller

Wie {fast} immer…

1. Mir schmeckt Herzhaftes besser als Süßes.

2. Wenn jemand meine Hilfe braucht, sage ich fast immer sofort zu, ohne groß zu überlegen.

3. Regen macht verträumte Wochenenden gemütlich.

4. In aller Ruhe einen Milchkaffee trinken, bevor man los muss, ist die beste Art den Tag zu beginnen.

5. Fast hätte ich schon wieder Termine für das Wochenende zugesagt, mir das aber im letzten Moment verkniffen. Mit meinen Zusagen bin ich vage geblieben, um wenigstens etwas Gestaltungsfreiheit zu haben, schließlich will ich mich erholen, auch wenn diese Woche vergleichsweise entspannt verlief.

6. In einer besseren Welt hätte jeder Mensch, unabhängig davon ob und wieviel er arbeitet, ein Grundeinkommen, das ausreichend ist, um mindesten die beiden unteren Stufen der Bedürfnispyramide abzudecken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf , vielleicht im Werk ein paar Nahrungsergänzungsmittel aufzubereiten, vielleicht zu lesen und zu stricken, vielleicht in den Garten zu gehen oder vielleicht ein paar Bahnen zu schwimmen. Vielleicht…. Samstag habe ich alles das, was ich am Freitag vielleicht nicht geschafft habe, geplant und Sonntag möchte ich das Gleiche tun, wie am Rest des Wochenendes

Den Freitagsfüller, wie immer, von hier.

12 von 12 im Juni

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Heute Morgen dachte ich nicht daran, dass der 12. ist und verzichtete auf Fotos, obwohl noch Zeit gewesen wäre und die Lichtverhältnisse interessant waren.

170612_084514 In der Firma war gleich wieder Eile geboten. Deshalb warf ich den Schlüssel einfach auf den Schreibtisch, wo er bis zum Feierabend liegen blieb, und machte mich an die Arbeit.
170612_084542Da einige Kursteilnehmer mit einem anderen Dozenten in den Nachbarraum wechselten, hielt sich der Ansturm in Grenzen und war nicht mit anderen Montagen zu vergleichen. So kam die Arbeit zügig voran, und ich schaffte es sogar, meinen Kaffee halb auszutrinken, bevor er kalt wurde.
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Mein Mittagessen bestand aus 4 Scheiben Hähnchenfleisch. Es waren 100g mit 108 kcal. Ich muss das jetzt mal bissel aufschreiben, damit meine Ärztin mich nicht wieder so missbilligend anschaut, wenn ich das nächste Mal dort bin und vielleicht wieder nichts abgenommen habe. Es glaubt mir nie jemand, dass ich nicht allzuviel esse. Klar, an solchen Tagen wie letztes Wochenende, da futtere ich auch und schlage über die Stränge. Das machen doch die meisten Menschen. Aber unter der Woche und überhaupt im Normalfall achte ich schon sehr darauf, dass ich wenig Kalorien und wenig bis gar keine Kohlehydrate zu mir nehme. Das Abnehmen funktioniert trotzdem nicht, und deshalb schreibe ich jetzt alles auf.

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170612_152949Endlich Feierabend. Im Hausflur vor dem Aufzug standen Bilder herum, die vorher in den Gängen der Firma hingen. Sie wurden durch Werbeplakate ersetzt. Schade.
170612_161717Es ließ sich gut und fast ohne Stau fahren bei angenehm sonnigem Wetter. Und immer dieser Wind.
Ich mag Wind. Ich habe immer das Gefühl, er pustet alles Negative aus meinem Körper und vor allem unangenehme Gedanken aus meinem Hirn. Für Markthändler ist der Wind jedoch schädlich. Da mag ich ihn dann nicht.

170612_163151Den Händlern, die an diesem Tag vor dem Paunsdorf Center ihren Verkaufswagen aufgebaut hatten und derentwegen ich dort hin gefahren war, konnte der Wind zum Glück nichts anhaben.

170612_163034aAuf dem Rückweg zum Auto erfreute ich mich an den vielen Rosen.

Zu Hause habe ich dann…
170612_192522…Orchideen getaucht

170612_192548…Geschirr gepült.

170612_194226…eine Melone aufgeschnitten.

170612_203023…und einen neuen Krimi angefangen. Da war ich im Handumdrehen bei Seite 60.

SiSaSo {11.06.2017}

Linkparty zum Sieben-Sachen-Sonntag bei Anita
An diesem Sonntag Morgen ist Eile geboten. 11 Uhr beginnt nämlich der Brunch bei Uta, und bis dahin habe ich noch einiges zu tun.
Noch vor dem Ersten Kaffee kümmere ich mich um die Wäsche. Die ist knitterig geworden, also werde ich bügeln müssen. Aber nicht heute!
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Wenn ich jetzt Kaffee mache, versacke ich womöglich. Also fahre ich lieber gleich ins Werk. Da kann ich ja auch Kaffee trinken. Aber bevor ich den aufsetze, will ich noch schnell die Badebomben herstellen, damit die noch ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ruhen können. Also muss ich zu allererst die neue kleine Küchenwaage betriebsfertig machen, die ich mir gestern gekauft habe, weil die blöden Einbrecher meine andere haben mitgehen lassen. Ich stelle immer mehr fest, was fehlt und was mir zuerst gar nicht aufgefallen ist. Und immer mehr wundere ich mich über die Auswahl der gestohlenen Gegenstände.
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Nachdem die Waage funktioniert, wiege ich gleich noch die Zutaten für die Badebomben ab, zuerst das Kokosöl.
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Dabei vertue ich mich in der Menge, so dass ich am Ende viermal mehr Badekugelmasse habe, als ich normalerweise auf einmal verarbeite. Das macht eigentlich nichts, dann habe ich eben gleich mehr Kugeln. Nur heute, unter Zeitdruck ist das natürlich blöd, weil dadurch alles länger dauert. Aber kurz nach 9 Uhr sind die duftenden blauen Kugeln im Kühlschrank.
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Nun wird der Mixer aufgebaut. Ich benötige das Mahlwerk.
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Damit rücke ich dem getrockneten Gemüse zu Leibe.
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Ein Weilchen dauert auch das, denn es ist eine ganze Menge zu mahlen. Dann aber ist das schöne Bügelglas gefüllt und beschriftet. Die Badekugeln sind inzwischen fest und können einzeln mit Folie umhüllt und in die Wellness-Box verpackt werden, für die ich noch eine "Gebrauchsanweisung" schreibe.
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Gegen 10:20 Uhr rolle ich vom Hof. Etwas spät, denn ich hatte mir vorgenommen, 10 Uhr loszufahren. Zum Sonntag sind jedoch die Straßen frei. So komme ich pünktlich 11 Uhr in Halle an. Dort habe ich dann nichts mehr "mit meinen Händen" zu tun, wie es in den Regeln des SiSaSo heißt, außer mir all die Köstlichkeiten, die Uta aufgefahren hat, auf meinen Teller zu laden und nach Herzenslust zu schlemmen.
Als ich gegen 17 Uhr wieder zu Hause ankomme, bin ich so müde vom vielen Feiern, dass ich mich trotz des herrlichen Wetters erst einmal auf mein Bett lege und prompt einschlafe.

Gegen 19.30 Uhr bin ich wieder munter. Jetzt wird die tote Maus wiederbelebt.
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Danach entschließe ich mich, doch noch in die Therme zu fahren. So findet dieses volle, aber auch tolle Wochenende einen entspannten Ausklang.

Was für eine verrückte Woche…

…was sage ich? Die gesamte letzte und nächste Zeit ist verrückt, chaotisch, vollgestopft. Ich habe das Gefühl, überhaupt zu nichts mehr Zeit zu haben. Andererseits schaffe ich aber auch ganz viel einiges. Trotzdem bin ich nie zufrieden. Nicht mit meinen Leistungen, nicht mit meinen Ideen und überhaupt.
Aufzeichnungen, wie WmdedgT, 12 von 12 oder SiSaSo {der immer mehr zum ViSaSo [Viele-Sachen-Sonntag] wird} machen mir Spaß und geben mir Kraft, weil ich daran sehen kann, dass ich doch so einiges fertig bringe.
Im Grunde ging das schon am verlängerten Himmelfahrtswochenende los. Ein Vier-Tage-Wochenende wäre eigentlich ein Anlass gewesen, ans Meer zu fahren und mal richtig zu entspannen, zumal es danach nur noch Pfingsten und dann bis Oktober überhaupt keine Gelegenheit mehr gibt, ein paar Tage am Stück auszuspannen. Für diesmal hatten aber Schwester und Schwager ihren Besuch angekündigt, so dass ich nicht weg konnte. Außerdem musste die Junghexe irgendwie betüddelt werden, da ihre Mutti mit ihrer Abschlussarbeit zu tun hatte, der Papa aber über die gesamte Zeit arbeiten musste. So gab es schon in der Woche zuvor entsprechende Feierabendaufgaben.
Dienstag, 23. Mai Einkauf mit Mutti, damit auch alles vorrätig ist, um dem Besuch Gutes zu tun.
Mittwoch, 24. Mai Bei Mutti auf Ankunft des Besuchs warten, zwischendurch Junghexe abholen, danach Besuch in Empfang nehmen, Schlüssel der "Ferien"wohnung übergeben usw.
Donnerstag, 25. Mai {Feiertag} Mit der Junghexe zum Notarzt, wegen einer Schnittwunde im Fuß, danach zu Mutti, um mit ihr und Besuch zu Mittag zu essen, danach mit Junghexe und Mutti in den Garten, wo ich diverse Arbeiten zu erledigen hatte {auf Muttis Geheiß}. Irgendwann blafft Mutti die Junghexe an und es gibt Tränen. Das Mädchen kriegt sich wieder ein, nachdem wir Mutti heim gebracht haben und die Schwester aus der Unterkunft abholen, um mit ihr bei Mutti zu Abend zu essen. Der Schwager bleibt in der Wohnung, weil es ihm nicht gut geht und er sich lieber ausruhen möchte.
Freitag, 26. Mai Ein entspannter Tag. Der Besuch war unterwegs, Mutti musste auf den Rollatormann warten. Ich war mit Kind und Kindkind im Garten, und hatte nur Gartenarbeit und Fahrdienst und ein bissel rumklumpern. Am Abend baute ich das Luftbett in der Laube auf, was trotz Doppelhubpumpe anstrengender war, als ich mir vorgestellt hatte. Doch die Junghexe mochte nicht allein da schlafen. Auf der Schaukel hatten wir nicht beide Platz und auf dem Luftbett konnte ich zwar liegen, kam aber nur schwer wieder hoch, so dass das auch keine Übernachtungsoption war. Leicht entnervt beschlossen wir um drei Uhr nachts, doch noch nach Hause zu fahren, um dort endlich beide schlafen zu können.
Samstag, 27. Mai Der Besuch fährt ohne mich zum Werksverkauf nach W., was mir Freiraum verschafft, den aber Mutti ausfüllt, weil sie gern mit in den Garten will. Also habe ich wieder Fahrdienst und Betüddelung. Am Mittag kommt die Schwester, geht später ihre beste Freundin aus Schulzeiten besuchen und kommt noch später mit ihr wieder. Dann muss Chris zur Arbeit und ich grille. Später bringe ich die Mutti heim und die Schwester zu ihrer Unterkunft.
Sonntag, 28. Mai Am Vormittag fährt der Besuch wieder ab. Ich schaffe es nicht mehr, sie noch einmal zu treffen, weiß heute aber nicht mehr, weshalb eigentlich nicht. Was hatte ich denn an dem Morgen zu tun, dass ich das nicht schaffen konnte? Was habe ich überhaupt an dem Sonntag getan?
Montag, 29. Mai Der Arbeitstag ist hektisch, wie an jedem Montag. Dafür vergeht der Feierabend mit ganz normalen Verrichtungen.
Auch am Dienstag, 30. Mai verläuft der Arbeitstag stessig, weil ich alles Vorhersehbare für Mittwoch vorzubereiten versuche, da ich an diesem Tag frei haben möchte. Zum Feierabend schaffe ich es endlich ins Schwimmbad. Dummerweise zieht ein Gewitter auf, so dass die Außenbecken gesperrt werden müssen. Man schließt auch die Tore, weil immer wieder Unvernünftige doch versuchen, hinaus zu schwimmen. Dadurch steht die Luft im Innenraum und die Saunaöfen, die nach wie vor in Betrieb sind, machen das Ganze nahezu unerträglich. Zum Glück zieht das Gewitter schnell wieder ab, so dass doch noch etwas Entspannung möglich ist.
Der Mittwoch, 31. Mai beginnt mit der Steuererklärung für Mutti. Die muss an diesem Tag fertig werden, damit sie noch fristgerecht an das FA übermittelt werden kann. Ich habe sie fast fertig, will nur noch etwas überprüfen, das man vielleicht doch noch geltend machen kann, aber dies muss warten, da ich 12 Uhr erst einmal Chris von der Arbeit abholen möchte. Gemeinsam fahren wir zur Schule der Junghexe. Dort wird ein Schulfest gefeiert. Am Ende nehmen wir außer der Hexe noch deren Freundin mit heim. Chris nimmt die Mädels mit in den Garten. Ich stelle daheim die Steuererklärung fertig.
Am Donnerstag, 01. Juni bereue ich fast, den Mittwoch frei genommen zu haben. Es stürmt so viel auf mich ein, als wäre ich drei Wochen weg gewesen. Hinzu kommen sinnlose Diskussionen um Vorgänge, die vollkommen indiskutabel sind.
Zum Feierabend fühle ich mich nicht nur ausgelaugt, sondern auch frustriert. Das sind solche Momente, in denen ich den Vertrag des anderen Auftraggebers, der auf meinem Schreibtisch liegt, unterschreiben und auf der Stelle antreten möchte.
Der Einkauf mit Mutti ist dagegen bereits Erholung.
Am Freitag, 02. Juni ebben die Diskussionen langsam ab. Ich bekomme erstaunlich viel fertig. Zum Feierabend beeile ich mich, zur Junghexe zu kommen. Gemeinsam fahren wir nach Frohburg, die Königskinder abholen. Beim Lieblingspizzabäcker in Frohburg bestelle ich für uns alle eine riesige Pizza, die dann aber so heiß ist, dass wir beschließen, sie doch mitzunehmen und unterwegs zu futtern. Gegen 21 Uhr kommen wir beim Kaufmannsladen in L. an und versorgen uns mit jeder Menge Futter für die nächsten Tage. Die Kinder wünschen sich, am nächsten Morgen zur M-Drogerie zu fahren, weil es dort die Fidget Spinner zu einem günstigen Preis geben soll. Außerdem beschließen sie, die Nacht durchzumachen. Ich kuschle mich auf Christophs schwarze Couch.
Samstag, 03. Juni Durchgemacht haben die Mädels nicht, aber spät war es schon. Deshalb schlafen sie morgens länger als ich dachte. Chris ist im Garten und Katl hat meine Stricknadeln, auf die ich sehnlich gewartet habe. So beschließe ich, mit den Kindern in den Garten zu fahren, mit Chris zu brunchen {für Frühstück ist es schon viel zu spät} und auf dem Weg dorthin bei Katl die Nadeln abzuholen. Die M-Drogerie passt da leider nicht ins Konzept. Das wird dann aber ohnehin gleich wieder gekippt, weil Mutti gleich in den Garten mitgenommen werden möchte. Also muss ich die Runde anders herum fahren und komme nicht zu meinen Nadeln. Vorerst.
Ich backe Sonntagsbrötchen und Croissants, die ich den Mädels ins Zelt bringe. Das haben sie aufgestellt, um einen Platz zu haben, an den sie sich zurück ziehen können. Aha. Chris muss zur Arbeit. Ich rufe Katl an, ob sie vorbei kommen mag. Sie mag, bringt meine Nadeln mit und etwas zum Grillen und eine Melone. Schöne Idee. Leider ziehen Wolken auf, es grummelt und Mutti drängt, die Zelte abzubrechen, da wir vor dem Gewitter zu Hause sein wollen. Also wird nicht gegrillt. Alles zusammen gepackt. Katl macht sich auf den Weg, weil wir leider keinen 6. Platz im Auto haben. Wir machen uns auch auf den Weg, bringen Mutti nach Hause und ich halte beim N-Markt an, weil niemand an Brot oder Baguettes gedacht hat. Die Kinder warten im Auto. Das Gewitter grummelt deutlich weniger als vorhin.
Ich düse, weil es ganz in der Nähe ist, zu mir nach Hause, dusche ganz fix und sammle ein paar Wechselsachen für morgen ein. Die Kinder warten im Auto. Das Gewitter dräut noch immer, scheint aber abzuziehen.
Weil die Kinder so lieb waren, schlage ich vor, doch noch in die M-Drogerie zu fahren. Die Kinder sind begeistert und vergessen, dass sie Hunger hatten, schon seit wir im Garten zusammengepackt haben. Nur die blöden Spinner gibt es nicht. Dafür eine Empfehlung, es in der Buchhandlung zu versuchen. Dort werden wir fündig, ebenso an einem Stand in der Mall. Als wir aus dem Einkaufszentrum kommen, hat sich das Gewitter wieder zusammengebraut, entläd sich aber noch immer nicht. Auf dem Heimweg entdecke ich, dass der Dieselpreis auf 1,04 gesunken ist und fahre an der Tankstelle ran. Während ich das Auto füttere, prasselt das Gewitter los.
Die Kinder haben mir dann ganz toll geholfen, alle Einkäufe zu bergen, ohne übermäßig nass zu werden.
Später koche ich Spaghetti mit roter Soße, alle sind glücklich.
Sonntag und Montag habe ich hier und hier beschrieben.
Dienstag, 06. Juni
Mir fehlt der Montag-Feierabend. Deshalb verzichte ich auf das Schwimmen, muddle zu Hause herum, führe einige wichtige und teilweise längere Telefonate und färbe meine Haare. Wenn ich das an diesem Abend nicht mache, komme ich in dieser Woche nicht mehr dazu. Also!
Mittwoch, 07. Juni Vor der Arbeit sammle ich im Kaufmannsladen jede Menge Zutaten ein, die ich am Nachmittag für die Vorbereitung eines Geschenks brauche. Direkt nach der Arbeit hole ich Katl ab, die mir versprochen hat, mit ins Werk zu kommen, weil ich mich noch immer scheue, da allein hinzugehen, das Geschenk aber nur dort herstellen kann. Die eigentliche Arbeit ist in einer Stunde erledigt, danach bleibt uns nur, das "Wachsen und Werden" abzuwarten. Das dauert und wird auch an diesem Abend nicht fertig. Deshalb wollen wir am Donnerstag, 08. Juni wieder hin. Vorher muss ich natürlich mit Mutti einkaufen und weil sie schon am Wochenende meinte, sie hätte alle Bücher ausgelesen, schlage ich ihr noch einen Besuch der Bücherei vor. So ist es schon halb sieben, als ich Katl abholen kann. Aber wir haben ja nicht so viel zu tun und verbringen die Wartezeit mit stricken. Gegen Zehn Uhr abends wieder zu Hause erledige ich noch ein wenig Bürokram für Chris, etwas Bürokram für Mutti. Während ich eine Folge einer Serie schauen möchte, schlafe ich ein.
Am Freitag, 09. Juni vor der Arbeit kaufe ich noch ein paar Kleinigkeiten für das Geschenk. Katl hat mir auch für diesen Feierabend angeboten mitzukommen. Ich schlage ihr vor, die Badesachen einzupacken. Vielleicht dauert es heute Abend nicht so lange, dann könnten wir noch eine Runde schwimmen.
Mein Projekt im Werk entwickelt sich sehr gut. Dennoch werden meine Zweifel, ob das wirklich ein gutes Geschenk ist, immer, immer stärker. Ändern kann ich das nun aber nicht mehr, denn ich habe kein anderes Geschenk hergestellt und dafür würde inzwischen auch die Zeit nicht mehr ausreichen. In der Warte- und Beobachtungszeit wächst die Restedecke um einige Reihen.
Gegen 20 Uhr ist das Projekt für die Nacht versorgt und wir brechen auf zur Therme, wo wir Janine und Frank treffen, die aber gerade aufbrechen.
Es ist sehr leer in der Therme, wunderschön und sehr erholsam.
Für Samstag, 10. Juni habe ich so viele Erledigungen auf dem Plan, dass ich mir einen großen Zettel geschrieben habe, damit ich nichts vergesse.
Dieser Rückblick umfasst nicht nur eine, sondern fast zwei Wochen. Da ich aber an den letzten beiden Samstagen keine Gelegenheit zum Rückblicken und Plauschen hatte, werde ich diesen Eintrag zum Samstagsplausch bei Andrea senden.