Samstagsplausch {17.02.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Schön, dass ihr wieder bei Andrea versammelt seid.
Als ich mit der Freundin darüber klönte, wie wohl die Nacht vom Freitag auf den Samstag verlaufen könnte und dass ich vermutlich ab 2 Uhr morgens nicht mehr schlafen kann, meinte sie …dann schreibste eben den Samstagsplausch. Und genauso ist es nun. Nur dass die Nacht für mich schon 23.33 Uhr wieder vorüber war. Seitdem tue ich alles Mögliche, lese, stricke, klöne in Blogs herum und schreibe nun hier auf, was in der letzten Woche los war.
Wie ihr wisst, hatte ich mich in der vergangenen Woche dazu durchgerungen, beim Jobcenter vorstellig zu werden und bekam für den letzten Dienstag einen Termin, zu dem ich alle möglichen Unterlagen mitzubringen hatte und eine Menge unmögliche Unterlagen, die überhaupt nicht relevant sind, die man von Amts wegen aber einfordert, einfach, weil man dazu die Macht hat. Entsprechend verbrachte ich mein Wochenende {10./11. Februar} damit, all diese Unterlagen zusammen zu suchen, aus Ordnern zu zerren und in einem anderen Ordner zusammenzustellen. Am Montag, 12. Februar fuhr ich nach der Arbeit direkt zu Katl, wo ich den ganzen Kram noch kopieren durfte.
Dienstag, 13. Februar
Pünktlich 8 Uhr fand ich mich im Amt ein, wo die Dame, die für mich zuständig ist, aber nicht da war, sondern deren Vertretung, die offensichtlich neu war, bemüht darum, alles tausendprozentig vorschriftenkonform zu machen, wobei sie eine Reihe Vorschriften anscheinend nicht genau kannte. Dadurch entstanden so unsinnige Entscheidungen wie: Die Nebenkostenabrechnung kann ich so nicht anerkennen, weil daraus nicht hervor geht, wieviel Nebenkosten Sie monatlich zahlen.
In der Abrechnung seht auf der ersten Seite, wie hoch meine Zahlung im Jahr 2016 war und auf den folgenden Seiten, welche Beträge davon auf Heizung und all den anderen Kram entfielen. Alle diese Beträge werden jeweils für ein Jahr angegeben, logisch, der Abrechnungszeitraum beträg ja auch ein Jahr.
Trotzdem, das muss Ihr Vermieter uns schriftlich geben
Das Schreiben stammt von meiner Vermieterin. Sie hat diese Abrechnung erstellt.
Trotzdem. Ich brauche da noch ein anderes Formular. Das muss Ihr Vermieter ausfüllen.
Hallo? Wie hirnrissig ist das denn?
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Uta in der Sauna, wo ich mich von all dem Mist, der gerade in meinem Leben passiert, einmal gründlich ablenken konnte. So wurde es doch noch ein sehr schöner Tag.
Die folgenden drei Tage Mittwoch, 14. Februar bis Freitag, 16. Februar waren dann völlig chaotisch und ich muss in einem Stück davon berichten, weil ich sie auch sozusagen in einem Stück erlebt habe.
Zuerst kam eine Hiobsbotschaft. Der Chef hatte tags zuvor entschieden, dass ich nicht mehr, wie geplant bis Ende März arbeiten darf {wenn auch mit weniger Stunden}, sondern dass schon Ende nächster Woche für mich Schluss ist. Das musste ich erst mal verdauen, zumal er nicht einmal den Mumm hatte, mir das selbst zu sagen, sondern die Lieblingskollegin vorgeschickt hatte. Am Nachmittag ruderte er dann wieder ein Stück zurück, so dass wir {die Lieblingskollegin und ich} nun bis Ende März doch noch einige wenige Arbeitstage für mich herausschlagen konnten.
Danach flitzte ich heim, brachte den Sohn zur Arbeit, flitzte wieder heim, packte meine Taschen und legte mich noch ein wenig aufs Ohr, bis ich den Sohn wieder von der Arbeit abholen durfte. Schlafen konnte ich nicht, aber ein wenig ruhen. Als wir danach wieder zu Hause ankamen, blieb noch eine halbe Stunde Zeit, bevor wie wieder los mussten. Der Sohn brachte mich zum Flixbus, der um 23.59 Uhr in Leipzig los fuhr und nach kurzen Stopps in Halle, Dortmund und Essen am nächsten Morgen 6.50 Uhr bei heftigem Schneetreiben in Düsseldorf ankam. An einem Kiosk trank ich einen Kaffee, suchte mir einen Bus des ÖPNV und kam nach einem kurzen Fußmarsch in der Niederlassung unserer Firma an. Dort fand das Abschluss-Seminar meiner Weiterbildung statt. Es war eine sehr interessante und sehr angenehme Veranstaltung, die bis kurz nach 16 Uhr dauerte. Danach hatte ich noch ein paar Stunden Zeit bis zum meinem Bus nach Hause. So trödelte ich ein wenig in der Gegend um den ZOB und den Hauptbahnhof herum, suchte nach einem gemütlichen Restaurant und landete dann doch in einer Filiale einer bekannten Systemgastronomie-Kette. Ich trank Kaffee, telefonierte mit Mutti, lud mein Handy und las. Zum Stricken war ich zu müde, denn ich hatte zwar bei der Anreise im Bus schlafen können, aber viel war das nicht. 21.35 Uhr saß ich dann wieder im Flixbus und kam am Freitag Morgen 4.35 wieder in Leipzig an, wo der Sohn mich schon erwartete und heim brachte. Dort hatte ich noch Zeit, ausgiebig zu duschen, einen Kaffee zu trinken. Dann machte ich mich wieder auf den Weg zur Arbeit.
Als ich gegen 17 Uhr wieder daheim war, bekam ich nicht mehr viel fertig. Ein kurzes Gespräch mit dem Sohn, ein wenig Bürokram, eine Kleinigkeit essen, ein paar Seiten lesen. Gegen 20 Uhr war ich im Bett. Leider nicht für lange, wie ihr oben lesen konntet.
Nun ist Samstag, 17. Februar, inzwischen kurz nach 6. Ich werde mich noch mal ein wenig hinlegen. Vielleicht kann ich noch zwei Stündchen ruhen, damit der Tag ich auch noch durcheinander kommt.
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Dieser knuffige Glücksbringer erwartete mich gestern früh auf meinem Schreibtisch. Meine Teilnehmerinnen hatten ihn für mich dort hingesetzt, weil sie sich wünschen, dass ich sie bis zum Ende ihres Lehrgangs weiter betreuen darf.
Er hat auch schon Glück gebracht, denn gestern bekam ich eine Mail von einer ehemaligen Auftraggeberin, der ich geschrieben hatte, dass ich wieder verfügbar bin. Sie hat zwar im Moment keinen Auftrag für mich, will mich aber sobald wie mögich einsetzen und freut sich schon auf unsere Zusammenarbeit. Das sind doch gute Aussichten.
Und nun… danke fürs Zuhören.
Habt ein schönes Wochenende.

Freitag… KW07/18

1. Die Kombination über Nacht 8 bis 10 Stunden reisen, am Tag mindestens 8 Stunden arbeiten, hält man nicht lange durch.

2. Manche Erledigungen, die man von Mitarbeitern in Ämtern aufgebürdet bekommt, sind in Wahrheit völlig überflüssig.

3. Pizza mit selbst zusammengestelltem Belag mag ich am liebsten.

4. Der Schneeregen gestern morgen war wirklich ungemütlich.

5. Ich sage besser nicht laut, was ich von manchen Menschen in meiner Umgebung halte.

6. Für mich ist das Interessanteste an den Olympischen Winterspielen das Google-Doodle jeden Tag.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, denn die Dienstreise war anstrengend. Samstag habe ich den Besuch in der Sachsentherme mit JJ und vielleicht mit Katl geplant und Sonntag möchte ich lesen und stricken und ein wenig räumen oder bei Sonnenschein einen kleinen Ausflug machen.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

Ich will nur etwas ausprobieren

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Ich halte bekanntlich nicht allzuviel von Facebook. Doch nun habe ich interessante Blogbeiträge einer meiner Lieblingsbloggerinnen komplett bei FB wiedergefunden und mir gedacht, das könnte ich ja vielleicht auch so machen. Da meine Blogsoftware das Teilen auf FB aber nicht anbietet, muss ich das händisch versuchen und genau dazu dient nun dieser Eintrag.

Samstagsplausch {10.02.2018}

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Guten Morgen ihr Lieben. Ich freue mich, wieder mit euch bei Andrea in gemütlicher Runde zu plauschen. Meinen Guten-Morgen-Kaffee gab es heute ohne Strickzeug, dafür mit Buch.

Insgesamt mus ich leider dagen, es geht mir nicht so gut. Ich hab den Blues. Die vergangene Woche war nun die zweite, die ich unfreiwillig in Teilzeit arbeite. Immerhin, ich arbeite noch.
Das Wochenende 03./04. Februar habe ich im Wesentlichen zu Hause verbracht. Ich hatte zu tun, zu muddeln, zu räumen. Und natürlich war das erst der Anfang.
Montag, 05. Februar ging Frau Brüllen wieder der FRage nach: Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Nun, es war ein etwas chaotischer Tag, wie sie bei mir oft vorkommen, wie ich sie aber auch mag, eben weil sie so typisch für mich sind.
Am Dienstag, 06. Februar war ich dann auf dem Amt. Alles gut und schön. Ja, ich habe promt jemanden aus der Nachbarschaft getroffen. Nein, ich habe mich nicht geschämt. Gegrämt allerdings doch, weil ich tausend Kilo Papier beibringen muss, um ein paar wenige Euro zu bekommen. Man sagte mir bereits, dass einiges an Beriebsausgaben nicht angerechnet werden wird, weil ich nicht vorher gefragt habe, ob ich diese Ausgaben tätigen darf, so zum Biespiel dieKosten für meinen Lehrgang. Hallo? Als ich mit dem Lehrgang begann, war nicht abzudehen, dass ich beim Amt landen würde. Nächste Woche ist das Abschluss-Seminar. Soll ich das jetzt etwa sausen lassen, nur damit keine Ausgabe entsteht, die das Amt bei der Bewilligung berücksichtigen müsste? Es ist ja nicht so, dass mir diese Kosten erstattet würden. Sie schmälern lediglich meinen als Einkommen anrechenbaren Gewinn. Wenn ich den aber ohnehin nicht habe, weil ich keinen Auftrag mehr bekomme, was soll das dann?
Und wenn ich soch wieder Einkommen habe, weil ich neue Aufträge/Auftraggeber finde, dass bin ich doch sowieso dort wieder weg. Haaach. Aber man muss eben um alles kämpfen und streiten. Um jeden Cent.
Am Mittwoch, 07. Februar entstand zum EFeierabend wieder Kuddelmuddel. Ich wollte im Rahmen meiner Weiterbildung an einer Online-Sprechstunde teilnehmen. Und weil ich zu Hause noch keinen ergonomischen Arbeitsplatz für solche Unternehmungen habe, wollte ich das von Katls Schreibtisch aus machen. Sie hatte alles schon vorbereitet und ich fand mich pünktlich bei ihr ein. Die Sprechstunde selbst war im Laufe des Tages noch zweimal auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden und Katl meinte, dann soll ich erst mal Tee trinken und mich ein wenig sammeln. Zum Glück, denn bei der Gelegenheit stellte ich fest, dass mein Headset nicht an Katls Rechner passte. Also raste ich heim, nahm meinen nichtergonischen Arbeitsplatz ein… Nur die Sprechstunde fand nicht statt. Das heißt, die Teilnehmer waren in dem Raum, der für die Sprechstunde vorgesehn war, der Veranstalter aber wartete im Virtuellen Klassenzimmer auf uns. Mist. Ich hätte ein paar Fragen zum Abschlussprojekt gehabt, die zwar für die Abschlussarbeit nicht unbedingt geklärt werden müssen. Weil wir aber dieses Projekt nach dem Lehrgang in die Praxis umsetzen wollen, sind sie eben doch wichtig. Wobei… es ist insgesamt sowieso blöd:
Da mache ich diese Weiterbildung, zahle, weil freie Mitarbeiterin, alles selbst. Aber sobald ich das Zertifikat in der Tasche habe, habe ich keinen Job mehr.
Da konzipiere ich einen tollen neuen Kurs. Gebe der Firma etwas an die Hand, womit sie wirkich punkten können. Aber bis es soweit ist, dass die Maßnahme greift und etwas abwirft, bin ich längst draußen, beim Amt, unter der Brücke oder sonstwo, jedenfalls weg.
Da stütz sich die Firma auf mein Kozept, weil sie sehen, dass es wirklich etwas bringen kann. Aber bis sie es durchgesetzt haben, haben sie keine Dozentin mehr, die es umsetzen kann.
Schon blöd.
Am Donnerstag, 08. Februar konnte ich der Mutti mal was gutes tun. Wir waren schon mittags einkaufen, brachten uns noch Windbeutel mit und versperten gemeinsam. War auch mal schön.
Freitag, 09. Februar war ein doofer Tag. Weil es sich eben ganz doof anfühlt, den eigenen Arbeitsplatz abzuwickeln.
Es war in den letzten Jahren oft so, dass ich dachte: Oups, jetzt muss sich aber was tun, sonst hast du irgendwann keine Aufträge mehr. Und dann habe ich was getan. Und dann hatte ich doch immer wieder Aufträge. Und ich warf auch immer zuversichtlich. Diesmal stellt sich diese Zuversicht nicht ein, und ich glaube, das liegt daran, dass mir, als ich eine Bewerbung fertig machte, mein Alter so ins Gesicht sprang. 57! Wer traut mir denn da noch zu, dass ich einen tollen Job machen kann? Sch…
Die Dame im Amt erzählte etwas von anonymen Bewerbungen, bei denen man weder das Alter angibt, noch ein Foto. Das hat sich hier aber noch nicht durchgesetzt. Hm.
Nun ist erst einmal Samstag, 10. Februar. Ich habe in der Nacht wieder ein paar Stunden wach gelegen. Das heißt, ich bin nicht liegen geblieben, sondern habe irgendwie versucht, die Grübeleien in den Griff zu bekommen. Jetzt schaue ich erst einmal nach euch.
Danke für’s Zuhören.

WmdedgT – Februar 2018

Wie jeden Monat fragte Frau Brüllen auch gestern wieder Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Ich hätte es diesmal vergessen. Zum Glück dachte Uta daran und erinnerte mich. An normalen Arbeitstagen weiß ich oft gar nicht, was ich alles berichten soll. Aber gestern war kein normaler Tag. Das ging schon früh am Morgen los. Gleich nach dem Aufstehen hatte ich noch tausend Handgriffe zu erledigen und an -zig Kleinigkeiten zu denken. Hab ich alles für die Arbeit? Hab ich alle Büro-Utensilien, die ich zusätzlich brauche an diesem Tag? Wo ist das Strickzeug? Und das wichtigste: Briefumschlag mitnehmen, damit ich den Haus- und den Wohnungsschlüssel eintüten und im Briefkasten deponieren kann. Und dies dann keinesfalls vergessen.
Der Hintergrund war der: Um die Mittagszeit wollte der Heizungsableser kommen. Christoph hatte mir angeboten, in meiner Wohnung auf den Mann zu warten. Allerdings wusste er nicht genau, ob er vielleicht selbst auch arbeiten muss. Das wollte er mir am Sonntag ganz sicher sagen. Alternativ hatte ich schon die Katl gefragt, ob sie diesen "Dienst" vielleicht übernehmen kann. Sie sagte sofort zu, und weil Christoph und ich uns am Sonntag dann gar nicht erreichen konnten, gab ich der guten Seele den Briefkastenschlüssel mit, damit sie sich den Wohnungsschlüssel dann nehmen kann. Soweit, so gut.
Mit drei großen Taschen stand ich dann endlich draußen am Auto und freute mich darüber, dass der Himmel schon langsam vom Schwarz der Nacht zu Blau überging. Es wird schon wieder deutlich früher hell. Wie schön.
Nicht so schön waren Schnee und Eis auf den Autoscheiben. Kratzen war angesagt. Gut war wiederum, dass die Luft so trocken war, dass die Scheiben von innen nicht beschlugen.
Als ich in der Firma ankam, zeigte die Uhr im Gang 08:04 Uhr. Waaaas? Wie konnte das sein? Es hätte zwischen halb und dreiviertel Acht sein müssen. Wo war denn die Zeit hin? Wenig später stellte ich fest, dass es tatsächlich erst 7:40 Uhr war. Die Uhr im Gang war stehen geblieben, und sie zeigte auch nicht 08:04 Uhr, sondern 00:40 Uhr. Ich hatte beim ersten flüchtigen Blick und in Erwartung einer Uhrzeit um 8 Uhr herum die Zeiger verwechselt. Na, das ging ja gut los!
Als nächstes ließ sich der Rechenr nicht normal starten, weil am Freitag, lange nach Feierabend, die Administratoren sich noch daran zu schaffen gemacht hatten.
Es dauerte eine Weile, bis ich meinen Rechner wieder zum Arbeiten überreden konnte. Ein Kollege kam und klagte mir sein Leid, dass er am Freitag bis 22 Uhr in der Firma war, die Admins aber nicht hinbekommen hatten, was sie ursprünglich wollten und dass nun nach einer anderen Lösung gesucht werden muss.
Ein anderer Kollege kam und wollte von mir einen Laptop haben. Wieso? Ich verwalte die Dinger nicht. Ich bin kein Admin. Ich kann gar keinen Rechner einfach aus dem Netzwerk lösen und ihm irgendwo anders zur Verfügung stellen. Und nein, ich habe auch keinen Adapter in der Rocktasche, um unseren Beamer an ein iPad anzuschließen.
Die Lieblingskollegin kam lachend herein: "Ich muss dir was erzählen!" Jaja, nur wer gar nichts tut, macht auch keine Fehler. Wenn man arbeitet und das unter teils seltsamen Bedingungen, passieren einem zum Teil auch skurrile Dinge. *kicher*
Leute kamen, die zu einem bestimmten Kurs wollten, mit dem ich {leider} gar nichts zu tun habe, der mich aber auf eine neue Idee brachte.
Meine Leute kamen {zu spät}, aber immerhin war die Truppe zur Frühstückpause endlich wieder einmal vollzählig.
Ich bereitete ein paar Abrechnungen vor und schon war Mittagspause.
Nebenschauplatz: zu Hause Der Sohn war natürlich doch zu meiner Wohnung gefahren, um auf den Heizungsmann zu warten. Die Katl war, wie versprochen, auch dort. Nun hätte Katl meine Schlüssel beim Sohn lassen können. Weil wir aber verabredet hatten, dass ich sie mir am Feierabend bei ihr abhole, nahm sie sie wieder mit. Wenn aber doch der Sohn bei mir daheim auf mich wartet und ich ihn wieder zu sich nach Hause bringen möchte, wäre es ein Umweg, erst noch zu Katl zu fahren. Aber gut, das ließe sich auch noch anders lösen, indem ich erst den Sohn heim bringe und von da auf dem Rückweg zur Katl fahre. Inzwischen hatte aber Katl beschlossen, noch einmal loszugehen und die Schlüssel wieder zum Sohn zu bringen. Was für ein Kuddelmuddel *lach* Da hat sich die gute Seele so viel Mühe gemacht, nur wegen meiner Schlüsselei. *hach*
Inzwischen hatte ich Feierabend. Auf dem Heimweg kam die Sonne heraus und ich freute mich, wie lange es schon wieder hell ist.
Mit dem Sohn trank ich ein Käffchen und schwatzte eine Weile. Dann zog er noch einmal los zu einem Freund.
Am Abend schaute ich in der Mediathek zunächst den Tatort vom Sonntag und später noch Film der Woche. Nebenbei strickte ich zwei Patche an meine Decke und dann war der 5. Februar 2018 auch schon wieder vorbei.

Samstagsplausch {03.02.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Schön, dass ihr wieder bei Andrea versammelt seid.
Was soll ich euch von der vergangenen Woche erzählen? Ungewohnt war sie, da ich wegen der schlechten Auftragslage nur am Montag, Mittwoch und Freitag in der Firma war. Dienstag und Donnerstag hatte ich frei und plante beide Tage für eine Räumaktion ein, die leider nicht so erfolgreich war, wie ich das gern gehabt hätte. In Zukunft muss ich das etwas anders machen, großzügiger aussortieren vielleicht. Oder ich richte das Räumen als Dauerveranstaltung ein, wie es die liebe Plaudertasche Freya gemacht hat mit ihrer Minimalismus-Challenge.
Am Montag, 29. Januar habe ich einen neuen Laden entdeckt. Das heißt, ich habe ihn gefunden, weil Kursteilnehmer mich darauf aufmerksam machten. Es gibt da sehr günstige Lebenmittel und ich habe dort Wurstsorten gefunden, die ich noch überhaupt nicht kannte. Interessant.
Über den Dienstag, 30. Januar hatte ich schon berichtet. Es war ein recht schöner Tag.
Die restlichen Wochentage waren leider von schwermütigen Grübeleien umschattet, auch wenn ich versuchte, mir diese nicht anmerken zu lassen. Inzwischen habe ich mich dazu durchgerungen, mich am Dienstag beim JobCenter anzumelden. Sobald die Auftragslage besser wird oder eine der anderen Firmen, bei denen ich angefragt habe, einen Auftrag für mich hat, bin ich da wieder weg. Aber erst einmal muss ich meine Anträge stellen, damit, wenn der schlimmste Fall eintritt, ich noch eine Chance habe, wenigstens meine Miete zu bezahlen. Nicht schön, das Ganze, gar nicht schön. Aber vielleicht werden die Existenzsorgen dann etwas geringer, so dass ich nachts wenigstens wieder schlafen kann.

Heute ist Samstag, 03. Februar und ich schaue bei Andreas Plauschrunde rein, um zu sehen, was euch die Woche gebracht hat.

Dienstag, 30. Januar 2018

Eine ganz neue Erfahrung ist es, unter der Woche frei zu haben und das einfach so. Nicht, weil man einen Arzttermin hat oder eine Werkstatt beräumen muss. Räumen wollte ich zwar, aber diese Aufgabe habe ich mir selbst gestellt, weil ich das Chaos, das nach der Räumung der Werkstatt in meiner winzigen Wohnung entstanden ist, endlich in den Griff bekommen will.

Der Sohn hatte mich zum Frühstück eingeladen. So kam es, dass ich bei wunderbarem Sonnenschein über Land fuhr und dann beim Morgenkaffee von der Sonne beschienen wurde. Hach, wie schön. Da hätte ich bleiben können.
Konnte ich aber nicht, denn wir hatten ja noch etwas vor. Der Sohn wollte mir helfen. Zunächst fuhren wir aber noch zum Garten. Ich war in diesem Jahr überhaupt noch nicht dort gewesen. Überall blühen Schneeglöckchen und die ersten Tulpen recken sich auch schon aus der Erde.

Am Nachmittag habe ich herum gemuddelt. Geräumt, geputzt, umgetopft, umsortiert. Zwischendurch immer mal wieder die Waschfee gefüttert und wieder ausgeleert. Ich hätte gern mehr geschafft, doch dazu hätte ich vom Morgen an wuseln müssen und hätte mir das schöne Frühstück in der Sonne ebensowenig gönnen dürfen, wie den Besuch im Garten. Nunja, morgen ist auch noch ein freier Tag. Der wird allerdings ein wenig zerrissen, weil der Donnerstag der Einkauf-mit-der-Oma-Tag ist. Na, mal sehen.

Zur Einstimmung auf den Tag hatte mir eine Freundin einen wunderbaren Link gesendet.

Sehr mystisch, fast ein wenig schwermütig, zumindest in dieser Fassung. Aber schön, so schön. Da werden tausend Märchen wach in meiner Fantasie. Und dann fand ich noch diese Version.

Was für ein zauberhaftes Instrument. Ob ich das spielen könnte? Das Flötenspiel zu erlernen, kann doch sooo schwer nicht sein. Zumindest stelle ich es mir einfacher vor, als Gitarre. UND, ich würde nicht zwingend bestehende Melodien nachspielen wollen. Im Gegenteil, ich fände es schön, an einem Lieblingsplatz {zum Beispiel unter einer Trauerweide} zu sitzen und einem solchen Instrument je nach Stimmung Töne zu entlocken. Da musste ich doch gleich ein wenig nach Ocarina recherchieren. Und dabei stellte ich dann fest, dass ich solch ein Instrument bereits besitze, wenn auch ein ganz kleines. Da werde ich mich wohl erst einmal daran versuchen.
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Diese Flöte habe ich einst auf einem Weihnachtsmarkt bei einem Peruaner gekauft. Er nannte sie Vogelstimmenflöte. Tatsächlich habe ich sogar zwei, denn eine hatte ich damals für Janice mitgebracht, doch sie hat sie nie mitgenommen und so hingen beide einträchtig im Flur am Spiegel, da wo die Ketten auch hängen.
Vorhin habe ich mal probiert, wie sie sich spielen lässt. Bis ich da etwas Melodieartiges zustande bringe, wird es noch eine Weile dauern, aber mit etwas Übung wird das sicher.
Zugegeben, ich bin ein Spätzünder, was das Zwergenlied und die Ocarina angeht. Doch was soll’s?

Das hätte ich nicht gedacht…

dass die Socken 04/2018 überhaupt in dieser Woche fertig werden. Und dann sprangen sie schon am Samstag von den Nadeln, um gleich für ein neues Paar Platz zu machen.180128_122851Das Foto ist nicht besonders. Ich hatte es nur aufgenommen, um der Freundin fix die fertigen Socken zu zeigen. Vielleicht mache ich mal noch ein besseres und tausche es später aus. Allerdings sind die Farben hier gut getroffen.

Am Sonntag wurden dann noch 6 Patche für die kleine Decke fertig.
180128_194647 Diese fünf einzelnen Patche brauche ich für die erste Reihe der Decke. Dann sind es insgesamt 12, und das sollte in der Breite reichen. Verbunden werden die Patche erst mit der zweiten Reihe. Dazu diente das 6. Patch am Sonntag Abend, das ich dann allerdings nicht mehr fotografieren mochte.

Samstagsplausch {27.01.2018}

Also gut, 6:30 Uhr ist eine gute Zeit zum Aufstehen.
180127_070844 Meinen Guten-Morgen-Kaffee trinke ich heute aus einer Tasse, die ich von meiner Oma geerbt habe. Da mein kleines Omchen kaum materielle Dinge vererbt hat, halte ich diese Tasse heilig und denke immer an die kleine alte Frau {der meine Mutti immer ähnlicher wird}, wenn ich daraus trinke. Und heute Morgen dachte ich, dass diese Tasse endlich auch mal auf ein Guten-Morgen-Foto gehört.
Geblieben sind mir von meiner Oma viele schöne Erinnerungen an eine glückliche Kindheit, viele weise Sprüche und viel Liebe. Das ist doch viel schöner, als Gut und Geld. {Sie wäre übrigens in diesem Monat 107 Jahre alt geworden.}
Hm, ja, ich dachte, ich erzähle das mal hier in der Plauschrunde bei Andrea.
Und nun wollt ihr vielleicht wissen, wie meine Woche gewesen ist?
Das Wochenende 20./21. Januar war so, wie ich mir Wochenenden wünsche.
Am Samstag hatte ich Zeit für die Plauschrunde, ich hatte Zeit für die Wäsche und für meinen Milchkaffee. Auch, um mich "schön" zu machen, hatte ich Zeit, bevor ich am Nachmittag zu Uta fuhr. Gemeinsam genossen wir das Konzert von Lift.
Auch der Sonntag begann ganz entspannt. Als die Junghexe ausgeschlafen hatte, holte ich sie ab, fiel mit ihr beim Sohn ein. Am Nachmittag holten wir noch die Oma ab und verbrachten dann eine lustige Zeit beim Leipziger Eistraum. Endlich hatte ich Gelegenheit, mit dem Riesenrad zu fahren. Die Junghexe drehte unermüdlich Runden auf der Eisbahn. Es war ein richtig schöner Tag.
Mutti meinte, sie fühle sich richtig wohl. Wie schön.
Montag, 22. Januar
Als ich von der Arbeit heim kam, war der Sohn da und bot mir an, dass er noch mal zur Junghexe fährt, wenn ich mich lieber ausruhen möchte. Das Mädel hatte nämlich am Sonntag ihre Mütze und ihren kuscheligen Loop im Auto liegen lassen. Die Sachen sollte sie nun unbedingt noch an diesem Tag zurück bekommen. Bei dem gruseligen Wetter kann man doch das Kind nicht "unverpackt" zur Schule gehen lassen. *kicher*
Da der Sohn aber auch noch nach Hause wollte und ich dachte, dass die ganze Hin-und-her-Fahrerei recht stressig wird, wenn er den letzten Bus schaffen will {19:03 Uhr, später fährt nix mehr}, bot ich eben an, das alles in einer Runde mit dem Auto zu erledigen. Trotz des blöden kalten Nieselwetters war es schön, noch mal draußen zu sein, wenn auch nur kurz.
Dienstag, 23. Januar
Saunatagabend mit Katl. Das tat wieder gut.
Die restlichen Tage dieser Woche verliefen ohne besondere Ereignisse.
Ich schlafe sehr schlecht derzeit. Zum Feierabend bin ich müde und kaputt, so dass ich schon gegen neun auf der Couch einschlafe und lange vor Mitternacht im Bett bin. Gegen eins bin ich dann wieder wach und grüble über meinen Job, über meine Zukunft und darüber, dass das vermutlich alles nicht so laufen wird, wie der Chef sich das vorstellt und mir versprochen hat. Nach diesen nächtlichen Grübeleien bin ich dann am nächsten Tag natürlich noch müder und so dreht sich das alles im Kreis.
Am Donnerstag, 25. Januar wollte ich die Flüge buchen, um am 15. Februar am Abschluss-Seminar meiner Weiterbildung teilnehmen zu können. Da hat es mich fast vom Bürostuhl gekippt. Leipzig – Düsseldorf und zurück für knapp 500 Euro. Nö. Das kam nicht in Frage, zumal ich nichts davon erstattet bekomme, weil ich ja Freiberufler bin. Hinzu wäre noch eine Hotelübernachtung gekommen, weil das Seminar früher beginnt, als der erste Flieger am Morgen in DUS landet.
Ich suchte nach Zugverbindungen, die ich für rund 220,– Euro hätte haben können. Die Übernachtung wäre weggefallen, weil ich über Nacht hätte fahren müssen. So toll waren die Verbindungen aber nicht. In Magdeburg hätte ich mitten in der Nacht anderthalb Stunden Aufenthalt gehabt, dafür in Dortmund nur 7 Minuten Zeit zum Umsteigen.
Dann fiel mir zum Glück die Alternative ein. Der FLixbus. Damit fahre ich zwar auch über Nacht, und zwar beide Male. Aber ich brauche nicht umzusteigen. Und ich habe für beide Tickets zusammen nur 36,– Euro bezahlt. Na, wenn das nix ist.
Freitag, 26. Januar
Endlich Wochenende. Ich war so kaputt, weil die letzte Nacht wieder nur 3 Stunden Schlaf für mich bereit gehalten hatte, dass ich mir vornahm, gleich nach dem Heimkommen für eine halbe oder ganze Stunde auf der Couch zu ruhen, um danach noch irgendetwas unternehmen zu können. Doch so kam es nicht. Ich braute mir zuerst eine leckere Gemüsesuppe, schrieb ein paar Nachrichten, strickte ein paar Runden an der Socke, die diesmal wahrscheinlich nicht am Sonntag fertig sein wird. 🙁 Dann hatte ich die Müdigkeit erst einmal übergangen. Später telefonierte ich mit Mutti. Und danach habe ich in dieser Nacht endlich mal wieder geschlafen. Insgesamt wachte ich zwar sieben Mal auf {das kommt davon, wenn man zum Abendessen nur Gemüsesuppe ißt und dann noch drei Viertel Pomelo verputzt, die viele Flüssigkeit muss ja wieder raus}, aber immerhin konnte ich jedes Mal schnell wieder einschlafen.

Und nun ist Samstag, 27. Januar. Ich habe inzwichen den zweiten Milchkaffee aus Omas Tasse fast ausgetrunken. Die Waschfee dreht sich fleißig. Und ich schaue jetzt mal zu Andrea um zu erfahren, wie es euch diese Woche so ergangen ist.

Habt ein schönes Wochenende.
Die Mira

Wie jeden Sonntag…

…in diesem Jahr wurde auch am 21. Januar ein Paar Socken fertig.
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Also, die Kaffeefarbenen gefallen mir auch. Sagte die Enkelhexe. Also bekommt sie ein Paar "Kaffeefarbene". Diese hier kann sie allerdings nicht bekommen, weil sie ihr zwar am Fuß passen würden, insgesamt aber zu weit sind. Also wandern diese in mein Sockenfach. Für mein Mädchen stricke ich andere. Garn habe ich noch genug. Und wenn ich weiß, für wen ich stricke, macht es gleich noch mal so viel Spaß.