Socken 2012

Aus dem letzten der vier verschiedenen Sockengarne, die ich mir seinerzeit für ganz wenig Geld beim K*land gekauft hatte, sind Stino-Socken für mich entstanden. Paar Nr. 6 ist seit Mittwoch fertig. Für mich sind sie okay, aber ich kann auch Bergschaf auf der nackten Haut tragen. Im Laden hab ich die anderen drei Sockenpaare als Vergleichsexemplare für Griffproben, die ich immer dann hervorhole, wenn mir mal wieder ein Nicht-wirklich-Kunde erzählt, dass er {oder sie} bei diesem oder jenem Discounter gaaanz günstig Wolle gekauft hat, für nur 5 Euronen pro 200 Gramm. "Bei Ihnen bekomme ich für das Geld nur 100 Gramm."
Meine Antwort: Den Preisunterschied fühlt man auch. Fassen Sie mal an. In den meisten Fällen habe ich dann Das-hat-mich-überzeugt-Kunden. ;)

Ach ja, hier noch fix die SockenDaten
Paar Nr. 6
60 Maschen, Nadeln 2,5,
Bündchen: falscher Zopf
Schaft und Fuß glatt rechts
Bumerangferse, Bandspitze
Sockenwolle: Hot Socks print von Gründl
Gewicht: 56 g
Größe: 37
Schaftlänge: 45 Rd.
Fußlänge: 40 Rd.

Sonntag, 05. Februar 2012 | 11:27 Uhr | Tags:

Wenn se ooch noch essn wolln, gomm se bidde ne Schdunde ehr!

Tauchaer Brettl

Ich hab mich so sehr gefreut, als HaJüRü mir diese Karte schenkte. Einige Tage Vorfreude, und gestern Abend war es dann soweit. Ich war da. Und ich habe Tränen gelacht. Es war ein rundum schöner Abend.
Dank Euch!

Sonntag, 05. Februar 2012 | 09:31 Uhr | Tags: , ,

030/366

Schnee

Diese schönen Stränge erregten am Montag die Aufmerksamkeit der Strickgruppe. Leider stammen sie nicht von mir. dEiDre hat sie gezaubert, sagt aber, sie würde sie nie wieder so hinbekommen. Es sind eben handgemachte Unikate.

031/366

Schnee

Dieser Strang stammt dafür von mir. Er ist der letzte seiner Art, und ich habe ihn deshalb zum Foto des Tages erhoben, weil er mich an ein schönes Erlebnis erinnert. Am Dienstag kam nämlich eine junge Frau in den Laden mit einem Baby in einer Rückentrage. Während sie sich nach 100% natürlichen Garnen erkundigte, begann der winzige Mann im Tragegurt zu jammern, woraufhin die junge Mutti fragte, ob sie ihn mal stillen dürfe, da er sicher Hunger hat. Gibt es ein schöneres Symbol für Naturverbundenheit und das Leben ansich, als das Stillen eines Kindes? Nachdem der Kleine gesättigt war, ging regelrecht die Sonne auf. Er strahlte mich an, das war richtig ansteckend. Hach. Und ich freue mich, dass mein Lädchen nicht nur Treffpunkt für Wollsüchtige und Handarbeistbegeisterte ist, sondern ein Ort, an dem man sich aufwärmt an kalten Wintertagen, an dem man ehemalige Kollegen trifft {kam diese Woche gleich mehrmals vor}, ein Ort, an dem man Kinder stillt, an dem man sich kurz hinsetzt, um Kraft für den weiteren Weg zu schöpfen. Ein Ort, an dem man immer ein offenes Ohr findet. Ein Ort, an dem man willkommen ist.
Ach so, was hat das alles denn nun mit dem herbstfarbenen Wollstrang zu tun? Aus diesem bekommt der freundliche MiniMann ein Paar kuschelige Socken. :)

032/366

Schnee

Wie hab ich am Mittwoch auf dem Weg zum Lädchen an die Ohren gefroren! Wieviele Minusgrade wir hatten, wollte ich gar nicht wissen. Genug, um gar nicht erst zu versuchen, das Auto zu starten. Eine neue Batterie habe ich ja, aber Öl und Diesel werden zäh bei dieser Kälte und Jolanda tut sich schwer.
Macht nichts, ich kann gut zu Fuß zum Lädchen gehen. Mit dicken Socken und meinem wollenen Umhang friere ich auch nicht. Nur der eisige Wind, der mir um die Ohren wehte, störte sehr. Was lag näher, als mir im Lädchen ein kuscheliges Wollknäuel zu greifen und mir diesen Calorimetri zu stricken? Nun kann der Wind pfeifen, meine Ohren bleiben warm.

033/366

Schnee

Es wird immer kälter. Jedenfalls fühlt es sich so an. Und es sieht auch so aus. Sogar am Flussufer haben sich schon Eiskrusten gebildet, obwohl die Parthe recht schnell fließt.

034/366

Schnee

Freitags ist es im Wollkombinat eher ruhig. Zeit, um etwas auszuprobieren. Das bunte Knäuel ist ein Faden industrieller Sockenwolle {75/25} und ein Faden von mir gesponnener Eiderwolle. Beides habe ich zusammen verzwirnt, nur sieht man davon nicht viel, weil nach dem Wickeln eher ein gefachtes Garn übrig geblieben ist. Die Farbgebung überzeugt mich auch nicht. Mal sehen, wie es verstrickt wirkt. Ich denke jdoch, so etwas mache ich nicht nochmal.

Samstag, 04. Februar 2012 | 12:09 Uhr | Tags: ,


Freitagsfüller
1. Bei dieser Kälte lasse ich das Auto stehen und laufe zur Arbeit. Da ist mir warm, wenn ich im Laden ankomme.

2. Der frühe Nachmittag zog sich in die Länge wie ein Gummiband, aber nun ist dieser Arbeitstag doch schon vorbei.

3. Facebook nervt.

4. Wolle für diverse Miniprojekte hab ich genug mit heim gebracht für heute.

5. Keine Sorge, entspannen werde ich mich auch an diesem Wochenende.

6. Meine Freunde haben es bestimmt nicht immer leicht mit mir.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einfach nur träumen, morgen habe ich das Erstellen von Visitenkarten und Flyern geplant und Sonntag möchte ich mit Katl türkisfarbene Wolle kardieren!

Den Freitagsfüller gibts wie immer bei BARBARA.

Freitag, 03. Februar 2012 | 19:18 Uhr | Tags:

…als Tagesfoto den Nebel aufnehmen, der vor den Fenstern waberte. Doch dann stellte ich fest, dass es da draußen gar keinen Nebel gab. Was in der Nacht mit halb geschlossenen Augen so verschleiert aussah, waren nur die beschlagenen Scheiben des Schlafzimmerfensters. ;-)
Als Entschädigung scheint inzwischen die Sonne. Aber ich will euch nicht mit dem ewig ähnlichen Winterblick aus meinem Fenster langweilen. So halte ich nachher Ausschau nach einem anderen Fotomotiv. Mal sehen, was der Tag so bringt.
Für 10 Uhr bin ich erst mal mit Mutti verabredet. Wir fahren einkaufen. Sie schafft das einfach nicht mehr, ihre Einkäufe nach Hause zu schleppen. Muss ja auch nicht sein. Sie muss nur lernen, Hilfe anzufordern und nicht immer zu glauben, sie müsse sich das alles abverlangen, weil sie niemandem zur Last fallen will.
Ähm… Ja,ja, ich kenne dieses Verhaltensmuster. Sehr gut sogar.

Mit dEiDre habe ich gerade telefonisch die Schlechtwettervariante für die Ladenbesetzung in dieser Woche durchgesprochen. Die Folge ist: Ich muss nachher fix ein Päckchen packen und zur Post bringen, damit es morgen bei Uta ankommt. Und ich muss dringend mit Katl sprechen. Das muss ich sowieso, aus verschiedenen Gründen, aber nun wird es ganz, ganz dringend.

Gestern Abend habe ich beschlossen, die tristen grauen Socken, die ich schon gar nicht mehr stricken mochte, für mich zu behalten. Sie passen gut zu meinen Kleidern. Und schon finde ich sie gar nicht mehr trist und das Stricken macht wieder Spaß. Hab schon lange keine Socken mehr für mich gestrickt. Sehr lange.

Montag, 30. Januar 2012 | 09:24 Uhr | Tags:
Küche

Es wird eng in meinem Küchenregal, weil ich endlich die schönen Gläser einsortiert habe, die Anke mir geschenkt hat. Räumen, räumen und kein Ende…

Montag, 30. Januar 2012 | 08:23 Uhr | Tags: ,
Schnee

Was hast du denn dauernd zu räumen? wollte meine Schwester gestern von mir wissen. Nun, zum Beispiel Zwiebeln. Die stammen noch aus dem Suse-Garten und wurden in einem Tonkrug aufbewahrt. Das bekam einigen Exemplaren nicht so gut, und so habe ich gestern einen Teil meiner Zeit damit verbracht, sie auszulesen, zu säubern und zum Trocknen auszubreiten. Nachher kommen sie in ein Baumwollsäckchen, das Katl mir mitgebracht hat.
Lieber hätte ich euch gestern ein anderes Foto präsentiert, vielleicht eines von spielenden Kindern im verschneiten Garten. Aber meine Pläne gingen mal wieder den Bach hinunter, weil andere ihre Verabredungen mir gegenüber nicht einhalten, und das nur, weil wieder andere ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen und ihre Zeit mit sinnlosem Duddeldei vertrödeln. Erstere sollten vielleicht endlich einmal lernen Prioritäten zu setzen und sich auch dann daran zu halten, wenn letztere wieder [wie sehr oft] herumnöhlen und nicht klar kommen.
Ich hab es so satt, immer und immer und immer wieder ver*rscht zu werden und immer wieder die gleichen Entschuldigungen zu hören und auch immer wieder zu verzeihen und dann beim nächsten Mal das Versprechen diesmal klappt es. Wirklich!!! Und jedes Mal ist es noch einen Zacken schärfer, als beim letzten Mal. Macht aber nichts, bin ja bloß ich.

Sonntag, 29. Januar 2012 | 09:38 Uhr | Tags:
Schnee

Es stimmt schon, dass alles irgendwie stiller wird, wenn es im Schnee versinkt. Aber diese Stille kann ich gerade nicht brauchen. Nicht heute, nicht an diesem Wochenende. Grau ist scheußlich, aber weiß ist nicht besser. Nicht im Winter. Im Sommer, dann ja. Das Weiß mediterraner Häuserwände, die in der Sonne leuchten. Das ist ein Weiß, mit dem ich leben könnte. Auch Schnee, von mir aus, wo er hin passt. Wann er hinpasst. Weihnachten zum Beispiel oder auch Februarferien wären Zeiträume, in denen mir Schnee gefallen könnte. Berchtesgadener Land, überhaupt Gebirge oder auch die Ostseeinseln, allen voran Hiddensee, wären Orte, an denen mir Schnee gut täte. Aber nicht hier im Flachland, in der Stadt. Und nicht an einem Wochenende, an dem ich so viel zu erledigen habe, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll und an dem ich auf Hilfe hoffe, die ohnehin meist erst Stunden nach der vereinbarten Zeit eintrifft und ob des Mistwetters vermutlich noch mehr in Verzug gerät [oder zumindest eine gute Begründung dafür hat].
Inzwischen gruschtle ich hier herum, versuche mich an Hausputz, der nicht gelingt, weil ich auch da nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Ich stelle den Einwecktopf vor die Tür und hoffe, dass der Nachbar nicht drüber stolpert. Das fehlte noch, dass er sich weh tut, weil ich mit meinem Kram nicht weiß, wohin.
Seltsamer Tag.

Samstag, 28. Januar 2012 | 12:49 Uhr | Tags:
Socken 2012

Schon seit dem vergangenen Wochenende beziehungsweise seit Montag Abend sind Paar Nr. 4 {flieder-gelb-pink} und Paar Nr. 5 {wollweiß-hellblau-grau} fertig. Seitdem hab ich immer noch und immer mal wieder den ersten Socken eines langweilig-grauen Paares auf den Nadeln. Wenigstens habe ich gesponnen und gezwirnt, sonst käme ich mir vollends unproduktiv vor.

Die SockenDaten
Paar Nr. 4
60 Maschen, Nadeln 2,5,
Bündchen: Rollrand und 1 rechtsverschränkt, 1 links
Schaft und Fuß glatt rechts
abgewandelte Tomatenferse mit 2 Bögen, Bandspitze
Sockenwolle: Match von gb
Gewicht: 56 g
Größe: 40
Schaftlänge: 50 Rd.
Fußlänge: 50 Rd.

Paar Nr. 5
64 Maschen, Nadeln 2,5,
Bündchen: Rollrand
Schaft mit je einem 6-Maschen-Zopf pro Nadel
Fuß mit 2 Zöpfen auf dem Spann, Sohle glatt rechts
Bumerangferse, Bandspitze
Sockenwolle: Match von gb
Gewicht: 59 g
Größe: 40
Zöpfe an beiden Socken gegenläufig

Samstag, 28. Januar 2012 | 11:57 Uhr | Tags:

023/366

Schnee

Die drei Krümel Schnee musste ich am Montag Morgen unbedingt fotografieren, denn es sah so aus, als könnte das der einzige Schnee sein, den wir Flachlandtiroler in diesem Winter überhaupt zu sehen bekommen. Dem Grau in meiner Seele, das sich an diesem Montag besonders breit zu machen drohte, wirkte ich entgegen, indem ich schon am Vormittag ins Lädchen ging, obwohl es doch montags erst 18 Uhr öffnet. Am Nachmittag kam Katl und blieb nicht nur zur Strickrunde, sondern auch danach noch, bis meine Auftragssocke fertig war.

024/366

Schnee

"Die möchte ich noch mal haben, aber in anderen Farben." hieß es am Dienstag. Und schon musste ich wieder eine Garnbestellung auslösen, weil eine der Farben, die die Dame sich ausgesucht hatte, nicht vorrätig war. Ach menno, muss denn das immer dann sein, wenn die vorherige Bestellung gerade rein ist? Nun gut, stricke ich also demnächst eine Norwegermütze.

025/366

Spule

Am Mittwoch habe ich endlich mal wieder gesponnen. Eine ganze dicke Spule voll, die inzwischen längst weiterverarbeitet wurde. Nachmittags kam sie auf einen Schwatz vorbei. Das war schön.
Der Abend war dann auch noch sehr schön, denn im Café esprit fand die erste Lesebühne in diesem Jahr statt. Toll war’s und spät wurde es.

026/366

Taschen

Nicht ganz so spät wurde es am Donnerstag, als ich nach dem Lädchen noch bei der Spinngruppe in der Auwaldstation war. Zeitlich hat es sich nicht gelohnt, da ich erst 18.45 Uhr dort sein konnte und eine knappe halbe Stunde später schon zum Aufbruch geblasen wurde. Einige wären gern noch geblieben, aber wenn da eine anfängt, den Tisch abzuräumen, springen die anderen auch auf und die Veranstaltung löst sich in null-komma-nix auf. Schade. Immerhin konnte ich Sonjas Filz-Taschen bewundern und sie dann auch noch alle mitnehmen. Vielleicht mag ja der eine oder andere junge Mann seiner Freundin so ein hübsches Stück zum Valentinstag schenken. Ist ja bald.

027/366

Taschen

Gestern traf ich schon kurz nach 6 Uhr im Lädchen ein, weil ab 7 Uhr die Klempner kommen wollten. Wie man sieht, waren sie auch da. Und sie waren fleißig. Leider lag das Problem wohl nicht dort, wo sie es vermutet hatten, denn nachdem sie ihre Arbeit ordentlich beendet und auch noch einmal kontrolliert hatten, tropfte es am Abend wieder genauso munter von der Decke, wie vorher auch. Das heißt, es muss eine andere Stelle geben, von der das Wasser kommt. Das heißt auch, ich kann den zweiten Raum immer noch nicht nutzen, ich kann meine Schnupperworkshops immer noch nicht bewerben, denn wie sollte ich das machen, wenn ich keinen Termin nennen kann, an dem sie stattfinden? Und den wiederum kann ich nicht nennen, so lange es noch tropft und ich nicht weiß, wann und ob jemals der Fehler gefunden wird. Mist, großer.

Samstag, 28. Januar 2012 | 09:37 Uhr | Tags: ,

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