montagsstarter

Angelehnt…

…an den Freitagsfüller, zumindest sieht es so aus, gibt es bei Martin den Montagsstarter. Gute Idee. Nachdem ich ihn entdeckt habe, hoffe ich sehr, dass er regelmäßig stattfinden kann.

1. Puzzlen mag ich sehr gern, aus Platzgründen jedoch am liebsten im Internet, z.B. hier

2. Mach ich noch immer nicht genug? Manchmal, wenn ich sehe, was andere so schaffen, könnte man es meinen.

3. Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, bekommen wohl das Prädikat "ganz okay", aber ich würde von keinem sagen, das ist ein wirklich tolles Buch.

4. Zum Herbst gehört für mich auch Trauer dazu.

5. Nicht vergessen werde die Freundin, die im Herbst Geburtstag gehabt hätte.

6. Das Geschäftsgebaren des neuen Grundstückseigners fand ich seltsam.

7. Für diese Woche habe ich mir das Ausräumen der Werkstatt vorgenommen, möchte zusätzlich den dringendsten Schriftkram erledigen und auf die Hilfe meiner Freundinnen bei gemeinschaftlichen Räumaktionen freue ich mich besonders.

Den Montagsstarter gibt es bei Martin.

Sieben Sachen Sonntag {15.10.2017}

Du hast keinen SiSaSo geschrieben merkte die Freundin schon vorletzte Woche an. Letzte Woche sagte sie dann nichts mehr, aber auch da fehlte mein Eintrag zu SiSaSo. Die beiden Sonntage {01. und 08. Oktober} waren nicht so berichtenswert und Fotos gab es auch keine. Inzwischen ist die Zuversicht zurückgekehrt, hat den dicken grauen Wolken den Platz streitig gemacht, denn ich habe schon viel geschafft und weiß, dass ich nun auch den Rest schaffe. Schließlich bin ich nicht allein, sondern habe tolle Freunde, die mich tatkräftig unterstützen. Deshalb war der Sonntag, 15. Oktober ein sehr schöner Tag, der der Entspannung galt.
Da es das SiSaSo-Format in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt, werde ich nicht nur zeigen, was ich mit meinen Händen getan, sondern was ich überhaupt an diesem Tag unternommen habe.
4:11 Uhr erwachte ich aus einem chaotischen Traum und musste zunächst einmal mein Bett wieder herrichten, denn so konnte es nicht bleiben.171015_050850Nebenbei bemerkt, was da so als Knäuel auf den nackten Matraze liegt, ist ein Spannbettlaken. Trotzdem hatte es sich um meine Füße gewickelt. Da wundert es wohl niemanden, dass ich nicht erholt bin, wenn ich während des Schlafes derartig herumwirtschafte. 😉
Gegen 6:30 Uhr stellte ich fest, dass ich wohl doch nicht noch einmal einschlafe und beschloss, wenigstens meiner angefangenen Socke ein paar Runden hinzu zu fügen.171015_120218
Am Vormittag entschied ich mich trotz niederschmetternder Müdigkeit dafür, doch nicht ins Werk zu fahren, sondern das schöne Wetter zu genießen und Mutti und die Katl mit auf einen Ausflug zu nehmen. Während ich vor ihrer Haustür auf Mutti wartete, entdeckte ich diesen hübschen Herbstboten.171015_122418
Um die Mittagszeit erreichten wir Bad Dürrenberg und das Gradierwerk.171015_132451.
Den Nachmittag verbrachten wir im Kurpark. Betrachteten hübsche Herbstbepflanzungen…171015_141631
…ließen uns vom Solezwerg zu Geschichten inspirieren…
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…wandelten zwischen Palmen…
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Auf dem Heimweg war ich so müde, dass ich den mit Katl geplanten Saunabesuch für diesen Abend absagte und mich lieber auf meine Couch kuschelte. So wuchs die Socken dann am Abend noch ein paar Runden über die Ferse hinaus.
Es war ein schöner Tag, ein gelungener Ausflug, besonders, weil keine von uns vorher schon einmal in Bad Dürrenberg gewesen war. Es ist doch immer schön, wenn man in der näheren Umgebung etwas Neues entdecken kann.

Samstagsplausch {14.10.2017}

Wie schön, es ist wieder Plauschzeit bei Andrea. Wollt ihr wissen, wie meine Woche verlief? Ich erzähle es euch gern. Seid aber gewarnt: Es war, wenn möglich, noch chaotischer, als letzte Woche. Allerdings mit positivem Vorzeichen.
Noch nicht ganz so positiv verlief der Sonntag, 08. Oktober. Da schleppte ich noch eine Menge grauer Wolken mit mir herum und bekam nichts so recht auf die Reihe. Am Nachmittag wurde es dann besser, als der Sohn noch mal kurz ins Hotel musste und ich ihn von dort wieder nach Hause holte. Er kam nämlich noch mit ins Werk und die erste kleine Räumaktion nahm ihren Lauf. Wir räumten die Vitrinentische aus, die Evchen am kommenden Mittwoch abholen wollte. Nachdem der Anfang endlich gemacht war, ging es mir schon besser. Die Zuversicht, dass alles zu schaffen sein wird, kehrte zurück. Als ich dann am Abend noch das Online-Check-In bei der Fluggesellschaft ausprobiert hatte und dieses total einfach und selbsterklärend vonstatten ging, hatte plötzlich auch die Dienstreise all ihren Schrecken verloren. Ich frage mich sowieso, weshalb ich mich damit so schwer getan hatte. Schließlich habe ich schon alle möglichen Reisen organisiert, mit Zügen, Schiffen, Bussen, ins Ausland, wohin auch immer, mit Sprachkenntnissen und ohne. Es hat alles immer sehr gut funktioniert. Warum mir das diesmal soviel Sorge bereitet hatte, kann ich selbst nicht nachvollziehen.

Am Montag, 09. Oktober lief dann auch alles wie am Schnürchen. Bis 13 Uhr war ich noch in der Firma, dann fuhr ich nach Hause und machte mir {zum Glück, wie man später sehen wird} noch eine Kleinigkeit zu Essen, bevor der Sohn mich zum Flughafen brachte. Dort war dann auch alles ganz entspannt. Die Dame am Sicherheits-Check war total freundlich und erklärte mir, was ich alles doch hätte mitnehmen dürfen {aber nun nicht hatte, weil ich mich vorher zu sehr verrückt gemacht habe}. Nun weiß ich das. Dann kam mein Kollege und wir schwatzten bis zum Boarding. Im Flieger hatten wir getrennte Sitzplätze, weil seine von der Firma gebucht worden waren, während ich, weil freie Mitarbeiterin, alles selbst hatte organisieren müssen. Dass ich die 20 Euro für einen Platz mit mehr Beinfreiheit doch investieren sollte, weiß ich nun auch für’s nächste Mal. Ähm…nächstes Mal? Hatte ich letzte Woche nicht behauptet, beim nächsten Seminar nehme ich den Bus, oder so? Tja, nö. Ich werde wohl doch wieder fliegen. Voraussichtlich.
Naja, jedenfalls verlief der Flug problemlos, dauerte ja auch nur 45 Minuten. Dann fanden wir einen Zug, den wir ganz entspannt erreichen konnten. Vom Bahnhof zum Hotel ging es im Taxi. Dort gab es noch ein klitzekleines Problem. Die im Hotel angepriesene Bar bestand aus einer Sitzecke und zwei Getränke- und Süßkram-Automaten, und in der näheren Umgebung gab es auch keine Restaurants, nicht mal eine Dönerbude, wo wir noch etwas zu essen bekommen hätten. Auf die Idee, uns etwas liefern zu lassen, kamen wir gar nicht, oder zumindest erst so spät, dass ich das dann auch nicht mehr versuchen wollte.
Immerhin gab es am Dienstag, 10. Oktober Frühstück im Hotel. Und zu Mittag beim Seminar wurde Pizza bestellt. Das Seminar selbst war sehr interessant und spannend und machte richtig Spaß. Die Zeit verging wie im Flug. Dann ging es schon wieder mit dem Taxi zum Bahnhof, mit einem Zug, der sehr viel leerer {und damit angenehmer} war, als am Abend zuvor, wieder zum Düsseldorfer Flughafen. Der Sicherheits-Check dort war heftig. Wir mussten eine ganze Weile anstehen, die Mitarbeiter waren unfreundlich, und obwohl wir durch so einen Körperscanner gegangen waren, wurde ich noch einmal abgetastet, wie übrigens alle Frauen, die Kleider oder Röcke trugen. Die Dame hat sogar meinen Zopf betatscht. Ich hätte darin ja eine Stichwaffe eingeflochten haben können. Oder wie?
Als wir dann auf das Boarding warteten, kam die Maschine an, die uns zurück nach Leipzig bringen sollte, und wer stieg da aus?
Der Flug war diesmal angenehmer, weil der Platz neben mir frei blieb. Der Sohn holte mich ab, wollte dann aber lieber in seine, als in meine Wohnung, wo ich ihn dann absetzte. Zu Hause empfing mich im Bad eine Pfütze. Irgendwo aus den nicht mehr funktionierenden Waschmaschine lief noch Wasser aus. Zum Glück nicht viel, so dass kein Schaden entstanden war.

Der Mittwoch ist normalerweise mein Lieblingstag, erst recht, wenn ich mich, wie in der letzten Zeit immer öfter, mit Uta treffen kann. Solch ein Treffen war auch für Mittwoch, 11. Oktober geplant. Auch ein Wiedersehen mit Evchen stand mit auf dem Plan und hätte weiteren Grund zur Freude gegeben. Einen Wermoutstropfen enthielt das Ganze jedoch: Wir wollten uns im Werk treffen … Räumaktion, die Zweite. Und davor grauselte mir doch ein wenig. Der Sohn bot an, schon früher im Werk zu sein und Eva bei der Verladung der schweren Vitrinentische zu helfen. Obwohl ich mich sehr beeilt hatte, nach der Arbeit ins Werk zu kommen, war ich die letzte, die eintraf. Weil ich den in der küche stationierten Wasserkocher schon mit ans Meer geschleppt hatte und der Sohn den kleinen, alten, der noch in seiner Küche wohnte, leider vergessen hatte, hatten sich meine Lieben vom Hausmeister Kaffee kochen lassen, von dem ich dann auch noch eine Tasse abbekam. Uta hatte süße Teilchen mitgebracht, und so stärkten wir uns erst einmal. Dann startete zuerst die Verlade-Aktion, so dass wir Platz bekamen, um mit Wolle gefüllte Kartons zu stapeln. Meine Idee war, alle Kartons zu nummerieren und auf einer Liste einzutragen, was drinnen ist. Uta führte Regie, damit gleiche Wollsorten in aufeinander folgenden Karton landeten und packte da auch schon mal einen Karton wieder um, weil in den vorhergehenden nicht alles von der gleichen Sorte passte. Als alle Sockengarne verpackt und 17 oder 18 Kartons gefüllt waren, machten wir eine Pause. Uta hatte Brötchen mitgebracht und ich frischen Hackepeter. Da wurde zu Abend geschmaust und geschwatzt, denn Eva hatten wir schon lange nicht mehr gesehen. Es kostete ein wenig Überwindung, uns wieder aufzuraffen und weitere Kartons zu füllen. Doch in Anbetracht der immer noch vollen Regale {erst ein einziges war wirklich leer}, rafften wir uns doch noch einmal auf.
Dann stellte Uta mir einen Karton hin und meinte: "Hier muss was ganz schönes rein. Das ist die 24, da ist Weihnachten!" Wir fanden tatsächlich ein ganz wunderbares Garn. Sparkles. {Ich hätte es gern verlinkt, aber anscheinend ist es nirgends mehr lieferbar. Gut, dass ich noch einige Knäule im Bestand habe.}
Uta hatte alle Kartons an der Wand aufgestapelt und am Anfang genau auf die Reihenfolge geachtet. Das ließ sich dann irgendwann nicht mehr so genau einhalten und so wurde {auch wegen Karton 24} aus unserer Kartonwand ein Adventskalender, allerdings einer, der bis über die Feiertage reicht.171011_203811

Donnerstag, 12. Oktober
…ist hier beschrieben. Das war ein richtig heftiger Tag und ich weiß heute gar nicht mehr, woher ich die Kraft dafür genommen habe. Vielleicht daher, dass ich mich freute, dass alles so gut geklappt hat und ich so viel geschaft habe.

Freitag, 13. Oktober begann nach nur 4 Stunden Schlaf sehr müüüüde. Zum Glück war in der Firma viel zu erledigen, so dass ich die Müdlinge, die auf meinen Augen hockten und die Lider nach unten drückten, ganz gut bändigen konnte.
Dummerweise fielen meine "mobilen Daten" aus, so dass ich kein WhatsApp nutzen konnte, um irgend etwas zu organisieren oder zu verabreden. Aber man hat ja auch noch die gute alte SMS. Und so konnte ich mich zum Feierabend doch noch mit der Katl in der Therme verabreden.
Sauna tat unendlich gut nach dieser verrückten Woche.
Als wir heraus kamen, fand ich eine Nachricht des Sohnes, der fragte, ob ich ihn aus dem Hotel abholen kann. Gerade noch rechtzeitig, so dass wir mit nur 5 Minuten Verspätung da ankamen. Die Katl hatte ich kurzerhand mitgeschleppt, weil es zu knapp geworden wäre, sie ers noch heim zu bringen. Das machten wir dann hinterher. Nach B-Dorf mussten wir nicht mehr, weil der Sohn sich noch mit seinem besten Freund treffen wollte.
Ich bekam dann aber daheim auch nichts mehr fertig. Ach doch. Ich brachte meine "mobilen Daten" wieder zum Laufen. Dann aber fiel ich kurz nach Mitternacht ins Bett. Ich glaube, ich schlief schon, bevor mein Kopf auf den Kissen lag. 😉

Und nun ist Samstag, 14. Oktober. Ich bin seit Viertel vor sieben auf und stelle gerade fest, dass schon wieder eine Menge Zeit verflogen ist. {8:56 Uhr} Das macht aber nichts. Wir wollen nachher ins Werk zum Räumen, aber der Tag ist ja lang und morgen kann auch noch was getan werden. Deshalb setze ich mich jetzt mal noch für ein Weilchen ganz entspannt zu euch an Andreas Plaudertisch und wünsche uns allen ein schönes Wochenende.

Dazwischen gemogelt…

1. Mein altes Ich ist immer noch da, mein neues Ich brauche ich nicht, denn ich habe ja das Alte noch.

2. Ich scheue mich nicht davor, Verantwortung zu übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht immer so viel grübeln, aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut.

4. Ich will ans Meer, jetzt sofort.

5. Der große Unterschied ist oft gar nicht wirklich so groß, wie man denkt.

6. Ich habe tolle Freunde, und das macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Sauna {diesmal wirklich}. Samstag habe ich mit Katl Kartons packen geplant und Sonntag möchte ich das schöne Wetter genießen und einen Ausflug machen.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

12 von 12 im Oktober

Wie immer am 12. gibt es bei Caro von Draußen nur Kännchen die
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Das fing ja gut an! Habe ich doch früh am Morgen beim Anziehen schon wieder Löcher in meinen Socken entdeckt. Ich wollte aber unbedingt diese Socken anziehen, also wurde fix gestopft.171012_061055
Woran man alles denken muss! Heute ist doch Donnerstag, was mir wegen der Dienstreise am Dienstag noch gar nicht so vorkommt. Ist aber so, und deshalb ist nach Feierabend der Einkauf mit Mutti angesagt. Das passt wiederum, um ein oder zwei Trommeln Wäsche durchzuwaschen. Also schnell noch vor dem Weg zur Arbeit die Wäsche eingesammelt, in zwei Tüten verpackt, Waschmittel dazu und mitgenommen. Das spart Zeit am Feierabend.
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Es ist schon reichlich spät, als ich endlich los komme.171012_064543
Als ich den Hof verlasse, steigt die Dämmerung über die Dächer. Sieht schön aus, oder?171012_064556

Trotz meiner Verspätung beschaffe ich im Kaufmannsladen noch ganz rasch Mineralwasser und etwas zum Mittagessen. Wobei, so rasch, wie ich es gern hätte, geht das gar nicht, denn meine Knie sind seit der Räumaktion gestern Abend wie Pudding und ich kann mich gar nicht so schnell fortbewegen, wie ich es möchte.171012_073410

Das Fenster zum Hof bietet etwa zur Frühstückspause einen tollen Ausblick, was die Lichtverhältnisse angeht. Finde ich jedenfalls. Mir macht das gute Laune.171012_085828

Zu meinem Mittagessen habe ich heute einen tollen Nachtisch. Die Schoki packte mir Uta gestern Abend auf den Tisch und sagte irgendetwas von eklig. Nun glaubt aber bitte nicht, meine Freundin würde mir tatsächlich etwas ekliges zumuten. Ich habe mich über die Schokolade mit einem Kakaoanteil größer 80% sehr gefreut und meinen Nachtisch heute sehr genossen.171012_130132

Zum Feierabend geht es nahezu pünktlich zu Mutti, die mich mit einem leckeren Salat empfängt.171012_170213
Sie will heute in den Kaufmannsladen, was mich überrascht. Aber klar, sie möchte sich einen neuen Topf kaufen. Das haben wir letzte Woche wegen des Sturmes nicht gemacht. Ich brauche eigentlich nichts aus dem Kaufmannsladen, aber als ich da eine halbe Palette voll Holzkohle entdecke, kaufe ich gleich den Wintervorrat ein. 171012_180727
Mutti hat auch einen Topf entdeckt, aber er gefällt ihr nicht so recht. Und mir gefällt der Preis nicht. Deshalb schlage ich ihr vor, noch zu einem anderen Geschäft zu fahren. Dort bekommt sie ihren Topf, wie sie ihn sich vorgestellt hat. Ich nutze die Gelegenheit, mir ein Schloss zu kaufen {für meine Lagerbox}. Als wir mit unserer Beute wieder heraus kommen, färbt sich bereits der Himmel abendlich ein.171012_183831

Als wir wieder bei Mutti ankommen, ist die Waschmaschine mit der ersten Ladung Wäsche fertig. Ich füttere sie neu und habe dnn ein wenig Zeit, mich auf die Couch zu knautschen. Der Bozen-Krimi beginnt. Ich nutze die Zeit, um ein paar Socken anzuschlagen. Diese sollen der Ersatz für jene werden, die ich am Morgen stopfen musste. Sie müssen dringend fertig werden, bevor die anderen sich ganz auflösen.
<Das Bild ist aus unerfindlichen Gründen nicht in der Cloud gelandet und weil meine mobilen Daten wegen einer Störung bei Telefonica seit 9 Uhr nicht mehr funktionieren, kann ich es erst nachreichen, wenn ich wieder WLAN habe.>
Weit bin ich {wie man später sehen wird} nicht gekommen, bis die Waschmaschine mit der zweiten Ladung fertig ist. Ich mag das Ende des Films nicht abwarten, weil ich die Wäsche noch aufhängen muss. Außerdem kann ich ihn auch in der Mediathek zu Ende schauen. Also packe ich meine Taschen wieder ein und mache mich auf den Heimweg. Während ich dort alles in den 4. Stock schleppe, frage ich mich, warum ich jedes Mal das Waschmittel mit herumtrage, statt es gleich bei Mutti zu lassen. immerhin lade ich es erst in der Wohnung ab, bevor ich die Wäsche noch ein Stockwerk höher auf den Dachboden bugsiere.171012_211008
Düster wirkt es auf dem Dachboden, und ich habe das Gefühl, im Stehen schlafen zu können. Dann sind endlich die beiden Taschen leer.
Ich habe meine 12 Fotos vom 12. und versuche, diese auf den Rechner zu laden. Aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, funktioniert das nur teilweise. Also werde ich warten, bis die Bilder in der Cloud auftauchen, was automatisch klappen sollte. In der Zwischenzeit suche ich den Film aus der Mediathek und verrsuche, die Stelle zu finden, an der ich Mutti verlassen habe. Das gelingt leider nur mit versetzter Tonspur. Deshalb starte ich den Film neu und lasse ihn von Anfang an laufen. In der Zwischenzeit mache ich mir einen Tee.
Gerade, als ich an der Stelle angelangt bin, ab der die Handlung neu für mcih ist, klingelt das Telefon, und der Sohn fragt an, ob ich ihn abholen kann. Das mache ich natürlich. Er möchte allerdings nicht zu mir, sondern in seine Wohnung, weil er dann am nächsten Morgen näher beim Werk ist, wo er die Pack- und Räumarbeiten fortsetzen möchte. So fällt die Runde durch die Nacht etwas größer aus. Inzwischen ist der 12. bereits vorüber und Freitag, der 13. schon fast eine Stunde alt. Da wird kein Film mehr zu Ende geschaut und auch sonst nichts mehr getan. Ich falle nur noch ins Bett.

Samstagsplausch {06.10.2017}

Ich kann nicht mehr…
Nicht mal zum Samstagsplausch bei Andrea habe ich es gestern geschafft. Das will ich schnell nachholen, auch wenn meine Woche eher nicht so berichtenswert war.
An den Sonntag, 01. Oktober kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. War das der Tag, an dem ich mit Evchen telefonierte? Kann sein.
Dafür weiß ich noch genau, wie am Montag, 02. Oktober der Vormittag verlief. Den verbrachte ich nämlich bei Mutti, wo ich eine Ladung Wäsche wusch, während Christoph das Telefon wieder zum Laufen brachte. Und jetzt erinnere ich mich auch wieder an den Sonntag. Da war ich nämlich auch schon bei Mutti waschen. Und habe das lange Telefonat mir Evchen nicht geführt, denn darin ging es um die Werkstatt-Räumung, und davon wusste ich am Sonntag noch gar nichts, weil ich den Brief mit der Kündigung erst am Montag von der Post geholt hatte, bevor ich zu Mutti ging.
Wie man sieht, hilft das Aufscheiben am Ende der Woche sehr dabei, sich zu erinnern, was denn eigentlich wann geschah.
Dienstag, 03. Oktober war ein verlorender Tag. Wegen der Sorgen und Ängste, die mich drückten, hatte ich in der Nacht fast gar nicht geschlafen. Entsprechend schlaff fühlte ich mich am Tag. Dieses Ungefühl zog sich übrigens durch die gesamte Woche und hält noch immer an.
Der Mittwoch, 04. Oktober war der Lichtblick der Woche. Alle arbeiteten wieder, so dass ich meine Pausen {diesmal bestand ich darauf, sie einzuhalten} für Telefonate nutzen und ein paar Dinge zumindest anschieben konnte. Nach Feierabend durfte ich dann zu Uta kommen. Es wurde ein sehr schöner Abend, der mich perfekt von meinen Sorgen ablenkte und mir das Gefühl gab, mit der Hilfe meiner Freunde alles schaffen zu können.171004_193215
Donnerstag, 05. Oktober war Tagebuch-Blog-Tag. Und das wichtigste Ereignis war wohl, dass ich diesen Lagerraum besichtigte.
Für Freitag, 06. Oktober war ich mit Katl im Werk verabredet. Wir wollten vorsortieren, vielleicht ein paar Kartons packen und später in der Sauna entspannen. Auf dem Weg ins Werk beschaffte ich noch Bindfaden und Paketklebeband und dann… dann wurde mir so übel, dass ich Katl absagen musste. Ich habe keine Ahnung, woher das plötzlich kam. Mir war regelrecht speiübel, so dass ich nur noch heim wollte. Als ich an der Haustür ankam, erfuhr ich, dass der Sohn seinen Bus verpasst hatte und brachte ihn noch schnell zur Arbeit. Das war dann aber meine letzte Amtshandlung für diesen Tag. Ich kochte mir Kamillentee und schlief darüber am Küchenstisch ein; legte mich ins Bett und hielt es da nicht aus; hockte mich auf die Couch, suchte mir in der Mediathek eine Krimiserie und schlief dabei ein; legte mich wieder ins Bett und hielt es dort wieder nicht aus. Das zog sich bis nach 4 Uhr. Dann muss ich wohl geschlafen habe, denn halb sieben am Samstag, 07. Oktober erwachte ich aus chaotischen Träumen. Nochmal einschlafen ging nicht. Irgend etwas sinnvolles fertig bringen ging aber auch nicht.
Nach einem Telefonat mit der Uraltfreundin raffte ich mich auf, zur Drogerie zu fahren, bevor diese schloss, um mir eine minikleine Tube Zahncreme zu kaufen und eine noch kleinere Tube Handcreme, alles für das Handgepäck morgen Abend.
Aber das sage ich euch: Wenn ich im Februar zum Abschluss-Seminiar wieder nach Dortmund oder Düsseldorf oder sonstwohin muss, nehme ich den Zug oder den Flixbus oder das Auto. Fliegen werde ich bestimmt nicht wieder.
Nach der Drogerie fuhr ich noch in den Garten. Der Sohn war dort und versorgte mich gleich mit Tee.171008_071056
Am Abend gönnte ich meinen Haaren noch schöne rote Farbe und mir eine warme Wanne und Ingwertee.
Nach eine weiteren unruhigen Nacht ist nun schon Sonntag und ich sende diesen Eintrag verspätet zur Plauschrunde.

Vorhin…

…so ’ne liebe WhatsApp-Nachricht: …und mach dir bitte keine Gedanken wegen des Werks. Klar ist das bissel Arbeit, allerdings stellt das kein Problem dar…
Das tat mir so gut.
Und eben jetzt noch eine Nachricht: 13 Kartons sind das. Das tat auch gut.
So viele liebe Menschen, die mir helfen werden. Und weil der Satz, mit dem ich jetzt meine Zuversicht ausdrücken könnte, politisch negativ besetzt ist, sage ich einfach nur: Es wird!

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Und nun…

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu, noch einmal in ein Flugzeug zu steigen, dachte ich bis vor kurzem. Und nun steige ich am kommenden Montag doch wieder in einen Flieger. *brrr*

2. Die Dunkelheit am morgen, wenn ich aufstehe und mich für die Arbeit fertig mache, erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist.

3. Ich kann einfach nicht ohne die Ostsee leben. Wenn ich schon nicht immer dort sein kann, muss ich wenigstens wissen, dass ich jederzeit wieder hinfahren kann.

4. Ein Sonnenglas selbst bauen und Apfelchutney kochen sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.

5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, gib Gin und Martini dazu.

6. Sommerurlaub auf der Insel Usedom ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Treffen mit Kalt im Werk und später auf die Kelo-Sauna. Samstag habe ich erste Kartons packen geplant und Sonntag möchte ich mich seelisch und moralisch auf die Dienstreise vorbereiten.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.