Notizen – 21. April 2026

Das dürfte wieder eine vollgepackte Woche werden. Am besten, ich notiere hier mal gleich alle nicht verschiebbaren Aufgaben.
Wochenaufgaben
Montag
01. Montagsstarter Die schönste Aufgabe zuerst.
02. Im Lager die Spinnräder ins Auto verladen
03. Nach Jena düsen
04. Auto ausladen Wegen dauerhaften Regens haben wir die Spinnräder im Auto gelassen. Das bekam ihnen besser, als sie durch den Regen zu tragen.

Dienstag
04. Auto ausladen Diesmal schien die Sonne. In der Straße vor dem Haus gab es heftiges Gewusel. Ein 7,5-Tonner, der große Pakete {wahrscheinlich Möbelteile} auslieferte, versperrte die Straße. Dann kam die Müllabfuhr und bewegte den Transporter dazu, wegzufahren. Und dann kam ich und stellte mich hinten an.
05. Zur Garage fahren und nach dem Boot schauen.
06. Eventuell Boot ins Auto laden und zu RoHen bringen Das war ein Kraftakt für RoHen. Ich konnte ihm nicht viel helfen, weil die großen Säcke mit Rahmen und Bootshülle für mich viel zu schwer waren. Ich habe mich an die leichteren Teile gehalten, Paddel, Segel, Krimskrams.
07. Dienstags-Drabble Es tat gut, mal wieder einen kleinen Text zu schreiben.
08. Socke Nr. 08/2 Ferse stricken Nur ein Drittel geschafft, dann war ich zu müde.

Mittwoch
08. Socke Nr. 08/2 Ferse stricken
09. Nach T. düsen
10. Am Nachmittag einen Riesenberg Papierkram für den Sohn
11. Ein kleiner Papierkram für mich
12. Schreibschnuppe

Donnerstag
13. Im Wohnzimmer Platz für Kartons schaffen
14. Regal umbauen {zwei zusätzliche Einlegeböden}
15. Tour 1 Lager räumen
16. Tour 2 Lager räumen
17. Tour 3 Lager räumen

Freitag
18. Freitagsfüller
19. Weitere Touren ins Lager {Wieviele muss ich noch konkretisieren. Das hängt davon ab, wieviel Kram ich am Donnerstag geräumt bekomme.}

Samstag
20. Samstagsplausch
21. Irgendeine Demo in Torgau Ich muss mich erst noch schlau machen, was da konkret los ist und dann entscheiden, ob ich da mitgehe. Stundenlang stehen oder rumlaufen kann ich nicht mehr gut. Da muss mir das Anliegen schon sehr wichtig sein.

Drabble am Dienstag – 21. April 2026

Dem armen Jürgen von der Wortgarage geht es nicht gut. Er ist im Krankenhaus und ich habe noch keine Nachricht, was genau mit ihm ist. Bereits am Wochenende hatte er ein schönes Bild für das heutige Dienstags-Drabble veröffentlicht. Nun sende ich ihm mit meiner Interpretation liebe Besserungswünsche.
Lena sitzt am rosenumrankten Fenster und träumt mit geschlossenen Augen von der großen Liebe. Ihr Glaube an das Gute in den Menschen ist unerschütterlich. Deshalb hat sie auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass eines Tages der Richtige vorbei kommt.
Während um sie herum im Rosenbusch die Pirole ihre Lieder pfeifen, träumt Lena von einem stattlichen Prinzen, der auf einem weißen Pferd daher geritten kommt. Betört vom Duft der Rosen zügelt er sein Pferd. Als er Lena sieht, reckt er sich im Sattel zu ihr hinauf und haucht einen Kuss auf ihre Lippen. So wird für sie ein Märchen wahr.

Der 17. Montag

Na gut, dann starten wir mal in die neue Woche mit Anitas Montagsstarter.

Die Lagerbox ist das erste, was mir heute in den Sinn gekommen ist.

Deren Räumung ist ein Thema, über das ich wahrscheinlich noch den gesamten April irgendwas berichten werde.

❸ Von meinem alten Job habe ich erst kürzlich wieder lauter krauses Zeugs geträumt.

❹ Nach einem arbeitsreichen Tag hilft es mir, ein wenig zu lesen, vorzugsweise auf dem Balkon, um runterzukommen.

Ich nutze nur Instagram und das auch nur selten, ansonsten bin ich gar nicht sicher, was alles dazu gehört zu den sozialen Medien.

Unter Zeitdruck am produktivsten.

❼ Im Kalender steht diese Woche wieder jede Menge Kram, ich habe weitere Räumarbeiten geplant und dann freue ich mich darauf, hoffentlich gut voran zu kommen .

Vielleicht bin ich noch ein wenig unausgeschlafen und meine Ausführungen deshalb etwas holperig. Immerhin komme ich nun in Gang und habe ja wieder eine Menge vor: ausräumen, einräumen, umräumen. Dieses Jahr wird mein Jahr des Räumens. Ich glaube, ich habe das schon öfter erwähnt.
Habt alle eine angenehme und erfolgreiche Woche.
Eure Mira

Sonntagsnotizen – 19. April 2026

Früher Sonntag Morgen. Auf dem Weg zum Bad habe ich RoHen getroffen, der sich danach gleich wieder hingelegt hat. Der Sohn schläft auf der Couch. Ich schwanke zwischen wieder hinlegen und Milchkaffee. Ihr könnt euch denken, wer gewonnen hat.
Eine Stunde und einen Milchkaffee später turnt der Sohn durch die Küche und RoHen auch. Meine Ruhe ist dahin, wobei ich für die Sonntagsvorhaben überhaupt keine Lust habe. Ich mag weder
aus der Lagerbox die Spinnräder ins Auto räumen
noch
auf der Autobahn nach Jena düsen.
Der Ausstellungseröffnung und dem anschließenden Konzert beiwohnen würde ich schon mögen, wenn vorher nicht die anderen Aktivitäten nötig wären.
Ich erzähle RoHen von meiner Unlust und dass ich lieber einen Ruhetag mit Strickzeug verbringen würde. Und er meint: Na gut, dann lege ich mich jetzt doch nochmal hin. Klar, es ist schließlich Sonntag!
Ich bin bei uns ohnehin der einzige Frühaufsteher. So habe ich jetzt Ruhe für die…

Sonntags Top 7
1_Gelesen
Wie immer in den letzten Wochen gibt es hier ein paar Affiliate-Links. Ganz so viel wie letzte Woche habe ich diesmal nicht gelesen.
FriesLandRaub von Nele Bruun, 348 Seiten
NordOstWut von Nele Bruun, 238 Seiten
Die Küstenkrimis von Nele Bruun werde ich in der nächsten Zeit mal sortieren. Sie hat mehrere Reihen gestartet mit unterschiedlichen Ermittlern und ich möchte diese mal in der richtigen Reihenfolge zusammenstellen, um zu sehen, was ich davon noch nicht gelesen habe.
Dann war mir nach Märchen. Möglichst ohne große Kämpfe und Kriege und so.
Tales of Gods and Angels – Sonnenfrost von Jenny Völker, 336 Seiten
Ich mag den Stil von Jenny Völker, deshalb habe ich das Buch gelesen, obwohl Geschichten über Götter und Engel nicht so meins sind. Secret Whisper hat mir da besser gefallen, obwohl auch Vampire nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehören. Am besten gefiel mir Die Weltenfalten-Saga bei der es um Hexen geht. Ja, Hexen sind meins. Allerdings hätten die ersten drei Bände auch gereicht, danach wurde es ein wenig zu märchenhaft.
Und nochmal zurück zu Nele Bruun und mit ihr diesmal nach Schweden.
SchwedenRache von Nele Bruun, 302 Seiten

2_Gehört/Gesehen
Als ich am Donnerstag mit dem Sohn auf Ämter-Tour war und im Auto auf ihn wartete, lief Pussycat. Hach, uralte Erinnerungen.

3_Erlebnis
Eine Beisetzung war kein schönes Erlebnis, aber ein bewegendes.

4_Genuss
Der Sohn hat
Winterportulak und
Vogelmiere aus dem Garten mitgebraucht.
Hmm lecker und so gesund.

5_Drinnen/Draußen
Draußen gab es schöne Erlebnisse, zum Beispiel am See.

6_Web-Fundstück/e
Heute habe ich tatsächlich Webfundstücke.
Ich mag sehr das Format 12 von 12 und lese gern den ganzen Monat in den Einträgen. Da ich nie alle schaffe, treffe ich immer wieder auf Blogs, die ich noch nie besucht habe. Diesmal fand ich Nataly Rohrer und ihre Geschichte vom Magischen Briefkasten.
Außerdem landete ich bei Heike und ihrem sehr schönen Bericht vom 12. April.

7_Hobbys
Ja, Lesen gehört zu meinen Hobbies. Außerdem Stricken, das in dieser Woche aber etwas zu kurz kam. So habe ich, obwohl eigentlich Zeit gewesen wäre, das Bonuspaar für den April noch nicht fertig. Die zweite Socke ist noch nicht einmal bei der Ferse angelangt, was wohl hauptsächlich daran lag, dass ich oft, statt zu stricken lieber gelesen habe, dabei dann aber des öfteren eingenickt bin.
Mein drittes Hobby, Bloggen, kam auch zu kurz, was daran liegt, dass ich nicht die rechte Ruhe dafür habe, wenn RoHen immer durch die Gegend geistert. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen, am Rechner zu hocken und nicht für ihn dazusein. So blogge ich nach Möglichkeit nachts, was dann aber wieder zur Folge hat, dass ich tagsüber dauermüde bin und bei den unmöglichsten Gelegenheiten einschlafe.
Ein Kreislauf, der mir nicht gefällt. Im Moment weiß ich jedoch nicht, was ich dagegen unternehmen könnte.

Inzischen ist es wegen aller möglicher Unterbrechungen schon 9:45 Uhr, also nix mehr mit früher Sonntag Morgen. Immerhin habe ich die Sonntags Top 7 endlich fertig und werde sie jetzt bei Anita verlinken.

Samstagsplausch – {18. April 2026}

Eine volle Woche
Trotzdem weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll. Was euch überhaupt interessiert.
Wir gönnen uns gerade mal wieder etwas Kultur, wozu ich sehr gern auch Märkte zähle, konkret den Holzmarkt, den ich letzten Samstag schon erwähnt habe und der immer noch nachhallt. Wir gönnen uns auch endlich wieder mehr Draußenzeit, und wenn es, wie gestern, nur auf dem Balkon ist, wo wir beisammen sitzen und lesen.
Traurige Ereingnisse, aber auch schwierige Unterfangen, schmieden uns gerade ganz eng zusammen. Es tut so gut, wenn mich jemand umarmt und mir ins Ohr flüstert: Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Oh ja, darüber bin auch ich unendlich froh.
 
Was wir uns gerade auch verstärkt gönnen, sind Gaben der Natur. Wisst ihr, wie lecker Erdbeerspinat in der Suppe schmeckt? Er hat sich auf RoHens Terrasse vom letzten Jahr wieder ausgesät und wächst diesmal viel kräftiger als letztes Jahr. Dort gibt es auch jede Menge Vogelmiere, die ich mir gern einfach so zum Naschen abzupfe. Früher habe ich sie bestenfalls an den Wellensittich verfüttert und ansonsten im Garten immer als Unkraut entfernt. Das kommt nun nicht mehr infrage.
In unserem Garten hat sich außerdem Winterportulak ausgebreitet. Als Salat auch sehr, sehr lecker. Man kann ihn wohl auch kochen, aber das haben wir noch nicht ausprobiert.
Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Pflanzen, die ihr früher als Unkraut bezeichnet habt und die inzwischen euren Speiseplan bereichern?
 
Heute
Im Moment ist es noch grau draußen. Ich hoffe aber sehr, dass die Sonne noch durch die Wolken bricht und wir einen kleinen Ausflug machen können. Ich habe einen See im Sinn, der aus einer Kiesgrube entstanden ist. Ich ho9ffe sehr, dass das Ufer steinig ist, denn damit könnte ich RoHen eine große Freude machen. Der Mann ist Geologe mit Leib und Seele. Wenn er Steine findet, ist er in seinem Element.
 
Jetzt
Ich komme zu Andrea, um zu sehen, was ihr diese Woche widerfahren ist und was ihr schon berichtet habt.
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {11. April 2026}
Sonntag: 12 von 12 im April 2026
Sonntagsnotizen – 12. April 2026
Montag: Der 16. Montag
Dienstag: Drabble am Dienstag {14.04.2026}
Schreibschnuppe Nr. 15/2026
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 16/2026
Donnerstag: Notizen – 16. April 2026
Freitag: Freitagsnotizen – 17. April 2026

Freitagsnotizen – 17. April 2026

 
Freitagsfüller
Bei Barbara und habe ich mir den Lückentext gemopst, den sie freitags immer zum Ausfüllen bereit stellt. So früh schon. Dankesehr.
 

1. Wann darf ich mich endlich entspannen und einfach mein Leben leben? Ohne das ewige Müssen, ohne die ständigen Gängeleien, die unzähligen Briefe, die man von Ämtern bekommt.

2. Dabei bearbeite ich meinen Papierkram {meist} sehr sorgfältig.

3. Informationen, die aus dem KI-Teil einer bekannten Suchmaschine kommen, glaube ich nur, wenn ich sie anderweitig überprüfen kann.

4. Am Sonntag sind wir zu einer Ausstellungseröffnung eingeladen.

5. Drei Dinge auf meinem Tisch: Bildschirm, kleine Lampe, farbloser Nagellack .

6. Kann mir gern gestohlen bleiben: Spargel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Balkonzeit mit RoHen, Strickzeug, Buch, morgen habe ich geplant, mal zu einem See zu fahren und Sonntag möchte ich bei Heikes Ausstellungseröffnung dabei sein!
 
Ein paar Gedanken dazu
Einige Bemerkungen aus dem Freitagsfüller wollte ich so nicht stehen lassen.
…die unzähligen Briefe, die man von Ämtern bekommt
Geht euch das auch so? Da hat man eine veränderte Lebenssituation, ist gezwungen, Anträge zu stellen, Verträge zu kündigen und vieles mehr. Eine Menge Papierkram, der teilweise unangenehm ist. Hat man endlich alles erledigt, glaubt man, man könne durchatmen. Doch weit gefehlt, denn kaum hat man das letzte wichtige Schreiben zur Post getragen und schaut auf dem Heimweg wieder in den Briefkasten, liegt da schon der nächste amtliche Brief drin. Meist sind diese dann auch noch so formuliert: Sie haben bis dannunddann diesunddas zu tun, zu schreiben, zu beweisen. Andernfalls drohen wir Ihnen mit… Immer Forderungen und Drohungen.
Ob das besser wird, wenn ich endlich in Rente bin? Ich meine, da müsste es doch dann mal gut sein mit Nachweisen und Krempel. Unterstützungen werde ich dann nicht mehr beantragen. Wohngeld oder ähnliches brauche ich am Meer nicht.

…Spargel
Ich esse Spargel, wenn er auf den Tisch kommt. Aber kochen würde ich ihn nicht, und falls doch, dann den grünen. Hätte ich aber die Wahl zwischen Spargel und irgendeinem anderen Gemüse, würde ich das andere Gemüse nehmen. Schwarzwurzeln mag ich deutlich lieber.

…farbloser Nagellack
Hihi. Was hat der denn auf dem Schreibtisch zu suchen? Ganz einfach. Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Irgendwo sitzen und warten, dass der Nagellack trocknet, kann ich nicht gut. Deshalb lackiere ich die Nägel immer, bevor ich längere Texte tippe, denn beim Klimpern auf der Tastatur trocknet der Lack ohne dass ich untätig herumsitze.

…RoHen, Strickzeug, Buch
Da fiel mir doch gleich ein Text von Sven Regener ein: Lieblingsfarben und Tiere, Dosenravioli und Buch…
Ich hab’s gerade nochmal gehört und finde es immer wieder toll.

Notizen – 16. April 2026

Wieder ein Donnerstag. Vor einer Woche schrieb ich von Ärger, der mir entgegen schlug. Heute ist auch ein Tag der Rückkehr, aber diesmal habe ich die Möglichkeit, den Ärger zu bereinigen. Das ist zwar wieder eine große Aufgabe, aber am Ende wird {hoffentlich} alles gut.
Tagesaufgaben
01. Fahrt nach T.
02. Fahrt mit dem Sohn zu einer Behörde {allein kommt er dort nicht hin}
03. Unmengen Papierkram für den Sohn

04. Wenn es nach 03. noch nicht dunkel ist, möchte ich in den Garten, Winterportulak holen. Es war dunkel
05. Dem Karussellmann schreiben
06. Räumen, wie immer, wenn ich in T. bin
Hier wird es wieder Fortsetzungen geben, zumindest im Hinblick auf erledigte Aufgaben

Schreibschnuppe Nr. 16/2026

Wie Rauch stieg der Nebel aus der Schlucht und verdeckte ihre Sicht, als sie einen letzten Blick zurück warf in das Tal, aus dem sie herauf gestiegen war. Vermutlich war es besser so, denn es gab kein Zurück mehr.
Die Entscheidung war vor Stunden gefallen, als sie in der Dunkelheit des sehr frühen Morgens ihr Bündel unter dem Bett hervor gezerrt hatte. Dort lag es seit ein paar Wochen, versehen mit dem Nötigsten, was sie für einen Neuanfang brauchte. Sie war aufgestanden und hatte alles zurück gelassen, das Dorf, die Familie.
Die Morgensonne beleuchtete ihren Weg in ein neues Leben.

Der Schreibimpuls bei Martina lautete diese Woche Rauch, Entscheidung, letzter Blick.
Schreibt doch auch einmal mit. 💯 Wörter zusammen zu bekommen, ist gar nicht so schwer.

Drabble am Dienstag {14.04.2026}

"Tirilli tirilla", trällerte das Rotkehlchen. Es saß hoch über der Wiese auf einem blühenden Apfelzweig und ließ seine Stimme weithin über das Land schallen.
Das Mäuschen kam herbei und wippte aufgeregt auf einem dicken Grashalm.
Vater Rehbock, der mit Ricke und Kitz unterwegs war zum Waldrand, blieb neugierig stehen, während der alte Iltis mit großen Schritten über die Wiese geflitzt kam, um herauszufinden, was das kleine Rotkehlchen zu solch überschwänglichem Gesang bewog.
"Es ist Frühling", sang das Kehlchen begeistert. "Lasst uns feiern und fröhlich sein."
Die blauen Glockenblumen ließen ein silberhelles Läuten hören. Die Osterglocken fielen mit tieferem Glockenton ein.

Das ist meine Geschichte zu Jürgens Bild für das Dienstags-Drabble.

Schreibschnuppe Nr. 15/2026

Fieberhaft überlegte ich, wie ich das Wort Mistvieh in meine Geschichte einbauen könnte. Für das Sockenmonster, das bei mir nicht in der Waschmaschine, sondern unter dem Bett wohnt und dort meine einzelnen Socken verschlingt, erschien mir diese Bezeichnung zu hart. Überhaupt passt das Wort nicht in meinen Sprachgebrauch. Ich habe sogar ein recht gestörtes Verhältnis dazu. Vor Jahren hatte ich eine Kollegin, die ihre Katze als Miestvieh bezeichnete, obwohl sie das Tier gern hatte. Ich konnte damals nicht verstehen, wie sie so etwas sagen konnte und baute eine Abneigung gegen dieses Wort auf. Diese hat sich bis heute gehalten. 💯
Ich habe lange überlegt, wie ich diese 100 Wörter einsetzen könnte. Martinas Vorgabe waren die Wörter Fieber, Sockenmonster und Mistvieh. Mit letzterem hatte ich ein echtes Problem. Da ich nicht wusste, wie ich es in eine Geschichte einbauen sollte, schrieb ich meine 100 Wörter genau über dieses Problem.