Färbefest in Neckeroda

 

Färbefest in Neckeroda

 

Färbefest in Neckeroda

{Foto 238/366}
So schön sind die Höfe, die in Neckeroda einmal im Jahr Tür und Tor für Besucher und Händler öffnen.
Ein tolles Fest, ein toller Markt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Sonntag, 26. August 2012 | 08:53 Uhr | Tags: ,

…war am Freitag Abend die gesamte Altstadt für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Stadtlauf

{Foto 237/366}
Feine Idee! Nur eben nicht für Händler, die ihr Lädchen in diesem Bereich haben und am nächsten Morgen 150 km entfernt einen Marktstand aufbauen wollen und die Ware samt Ausstattung und Zubehör nach Ladenschluss in ihr Auto verfrachten müssen.
Bis 21.30 musste ich warten, bevor ich das Auto wieder heran holen konnte, denn Parken durfte schon seit dem Mittag niemand mehr dort. Entsprechend lange dauerte die Packerei. Entsprehend wenig Schlaf {zweieinhalb Stunden} bekam ich in der Nacht und entsprechen geschafft war ich dann, als ich am nächsten Morgen meinen Stand endlich aufgebaut hatte. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Sonntag, 26. August 2012 | 08:43 Uhr | Tags: ,

Uta, die auf dem Weihnachtsmarkt in Halle steht, was bekanntermaßen sehr anstrengend ist, und die es trotzdem noch schafft, Fotos zu machen und fast jeden Tag zu bloggen. Hach wie schön.

Donnerstag, 01. Dezember 2011 | 11:07 Uhr | Tags: ,

…das ich erzählen muss.

Dieser Mann spielte an beiden Markttagen auf dem Hallenser Bauernmarkt und war für mich DER Höhepunkt. Ich hatte ihn letztes Jahr schon einmal in Eisleben live erlebt und war total begeistert. Mag sein, dass seine Musik nicht jedermanns Sache ist. Aber diese Stimme. Der Markt war schön, wirklich, aber selbst, wenn er absolut schrecklich gewesen wäre, hätten mich diese beiden Konzerte für restlos alles entschädigt.
Leider hab ich bei You**be nur 3 Titel von ihm gefunden. Dafür hab ich hier noch einen Link für euch.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 21:36 Uhr | Tags: ,

…den halben Tag hatte ich am Spinnrad gesessen und diesmal gesponnen, weil ich ja gestern Platz auf den Spulen geschaffen hatte und das Zwirnen für Zuschauer wirklich nicht so interessant ist. Um genau zu sein, ist Zwirnen überhaupt eine langweilige Angelegenheit, muss ja aber gemacht werden. Egal, jedenfalls hatte mich eine Kundin darauf hingewiesen, dass das Spider-Schalgarn niemand je kaufen wird, wenn ich kein Muster stricke, denn schließlich kann der Kunde sich erst für ein Garn entscheiden, wenn er weiß, wie das am Ende aussehen wird. Hm. Wenn das wirklich so wäre, hätte ich nie jemals ein musterbildendes Sockengarn gekauft, denn da gibt es selten ne Strickprobe dazu. Andererseits hatte die Frau natürlich recht, die Abbildung auf der Banderole gibt wirklich nicht viel her. Also entschied ich mich für eine Farbe und begann, einen solchen Spider-Schal zu stricken, was den Vorteil hatte, dass ich anderen Interessenten gleich vorführen konnte, wie es gemacht wird. Und wie ich so am Stricken bin, sagt doch jemand leise in mein Ohr: "Das ist aber Betrug, was du da machst." *breitgrins* Die Catrin war’s, die meinen Eintrag von heute Morgen gelesen hatte. Tja, und da erwischt sie mich doch tatsächlich dabei, dass ich wieder nicht spinne, sondern diesmal stricke, und das auch noch mit Industriegarn. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, das Garn heißt Spider und hat damit wenigstens namentlich mit Spinnen zu tun, zumindest in der Übersetzung.
Schön, dass du da warst, Catrin. Ich hab mich über deinen Besuch gefreut.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 21:15 Uhr | Tags:

…heute gleich noch einmal BAUERNMARKT in Halle/Saale.
Fotos gibt es morgen, denn gestern Abend war ich einfach nur breit. Und heute Abend wird das nicht anders sein.
Den ganzen Tag hatte ich in der prallen Sonne am Spinnrad gesessen, unzählige Male erklärt, wie man spinnt, dass man danach noch zwirnt und wie das denn mit der Haspel funktioniert. Unermüdlich erzählt, woran sich Dornröschen gestochen hat und dass das EBEN NICHT das Spinnrad war. Immer wieder den Scherz gebracht, dass ich mich nicht stechen darf, weil es in hundert Jahren gewiss keinen Prinzen mehr gibt, der mich wach küssen würde. Das Lied "Spinn meine liebe Tochter" wurde mir diesmal nur genau 7 Mal vorgesungen. Dafür behauptete ein blöder alter Kerl, als er mich zwirnen sah: "Die spinnt ja gar nicht richtig. Spinnen tut man aus sowas." Dabei zerrte er das Vlies aus meinem Korb, von dem ich gesponnen hatte, bis die Spulen voll waren und ich zwirnen musste. Und dann, sehr laut, damit es möglichst viele Leute hören: "Das was die hier macht, ist Betrug. Die hat ja schon fertige Fäden." Und dann, mit Aufmerksamkeit heischendem Blick in die Runde, die sich sofort angesammelt hatte: "Ich weiß das. M;eine Schwester hat früher gesponnen, und die konnte das wirklich."
Ich sagte dann, ebenso laut: "Und wenn Sie damals genau hingeschaut hätten, dann wüssten Sie, dass Ihre Schwester nach dem Spinnen immer noch gezwirnt hat, damit das Garn haltbarer, dicker und besser ausbalanciert wird."
Er behauptete weiterhin, dass ich ja gar nicht spinnen könne, sonst würde ich keine fertigen Fäden ins Rad laufen lassen, bis ihn eine Frau fragte, wer denn wohl diese Fäden gesponnen habe, wenn nicht ich. Was hatte der Knispel nicht für abenteuerlicher Erklärungen, eine schräger als die andere, nur um zu untermauern, dass ich eine Betrügerin sei. Dann war es mir zu bunt und ich sagte: "Gut, wir machen das anders. Sie kommen morgen Vormittag noch mal her, und dann zeigen Sie mir, wie ich Ihrer Meinung nach spinnen soll."
Da beugte er sich herüber und sagte ganz leise: "Aber ich kann doch gar nicht spinnen."
Hach schön. Denn ich nutzte das aus, indem ich ganz laut verkündete: "Ach, Sie können gar nicht spinnen! Dann tun Sie uns doch den Gefallen, und verkünden Sie nicht solchen Unsinn über das Spinnen, wenn Sie doch selbst gar keine Ahnung davon haben."
Da endlich trollte er sich, die Umstehenden lachten ihn aus und ich zeigte dann an der Handspindel, wie der Faden entsteht und warum ich ihn noch verzwirne.
Trotzdem hat der Blödmann mir den Abend verdorben, denn der Gedanke an seine Frechheit, laut über den Markt zu brüllen, ich sei eine Betrügerin, das hat mich doch schon sehr beschäftigt.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 07:43 Uhr | Tags:

…denn heute ist ein Tag der guten Nachrichten.
Blogg dein Buch Von Blogg dein Buch kam eine Nachricht, dass der Verlag meinem Blogg zugestimmt hat. Ich bekomme also das Buch zugeschickt und werde dann eine Rezension dazu schreiben. Hach, schön.
Ich freue mich auf das Buch, auf’s Lesen und natürlich auch darauf, die Rezension zu schreiben.

Die zweite tolle Nachricht: Gestern Abend verpasste ich einen Anruf von Sabine, weil ich vergessen hatte, nach der Schule mein Telefon wieder laut zu stellen. Heute Morgen rief sie dann noch einmal an, wieder erfolglos, weil ich diesmal im Unterricht war. Meinen Rückruf hörte sie nicht und ich fürchtete schon, dass würde eine Kette ohne Ende. Dann aber kam ein weiterer Anruf, den ich diesmal nicht versäumte, und nun steht es fest: Ich werde am 1. und 2. Oktober beim Herbstmarkt in Halle dabei sein und mit Spinnrad und Handspindel wieder Vorfühungen geben und wer weiß, vielleicht auch die eine oder andere kleine Geschichte erzählen.

Donnerstag, 22. September 2011 | 14:43 Uhr | Tags: ,

Bis Mitternacht ging das Spektakel mit Dudelsäcken und Gauklern. Ich verblüffte meine Besucher mit der Bemerkung: "Ich frage mich die ganze Zeit, ob dort oben in der großen Astgabel der Linde ein Elf sitzt." Gemeinschaftlich kamen wir zu dem Schluss: Da sitzt einer. Dass manche ihn nicht sehen können, liegt nur daran, dass er sich nur Kindern und Träumern zeigt.
"Wenn ihr euch das Kind im Manne bewahrt habt, könnt auch ihr ihn sehen." Thomas drehte sich nach dem Baum um und meinte: "Ah, ja!"
Als das Fest für diesen Abend vorüber war, spannte ich die Tücher über die Auslagen, zog die Plane darüber, breitete die Teppiche, die tagsüber unter dem Spinnrad lagen, im Standinneren aus, tauschte das Kleid gegen Leggins und Kuschelshirt und rollte mich auf meinen Teppichen zusammen. Dicke Wollvliese dienten als Kopfkissen.
Am Morgen fuhr ich noch schnell zum Supermarkt, um einen Nachschub an Mineralwasser zu kaufen, ein paar Äpfel und Würstchen. Gegen 10 Uhr trafen sich alle an der Taverne zum Händlerfrühstück. Ab 11 Uhr drehte ich wieder am Rad.

Mittelaltermarkt Eisleben

Die Zeit verging wie im Flug. Als ich dachte, es müsse nun bald Mittag sein, war es schon halb drei. Eine halbe Stunde später war ich so müde, dass ich beinahe an meinem Spinnrad eingenickt wäre. ABER da war ja noch ein toller Gedanke, der mich munter hielt: Ich würde an diesem Nachmittag noch ganz lieben Besuch bekommen. Sabinci war mit Anke [die ich noch gar nicht kannte] am Vormittag in Malchow[MeckPomm] aufgebrochen, wo die beiden tags zuvor bei meinem Lieblingsspinnradbauer drei Rädchen abgeholt hatten. Nun waren sie unterwegs, um mit mir gemeinsam auf dem Markt zu spinnen. Nicht gar so lange unterwegs sein würden Uta, Monika und Elfi, auf die ich mich aebenfalls sehr freute, zumal ich am Mittwoch auf den Srickstammtisch verzichtet und die drei nicht gesehen hatte.
Uta und Monika kamen zuerst bei meinem Stand an [Elfi konnte nicht kommen :( ] und eine Viertelstunde später standen da auch diese beiden tollen Marktfrauen, die ich im allerersten Moment gar nicht erkannte.

Mittelaltermarkt Eisleben

Uta hatte für alle Kaffee dabei und Päckchen mit dem leckersten Pflaumenkuchen. Hm…

Es war so schön, mit allen gemeinsam am Stand zu sitzen, zu spinnen, zu stricken und vor allem viel zu schwatzen und zu lachen.
Am Abend gab es dann noch eine sehr schöne Feuershow. Danach "verpackte" ich meinen Stand wieder für die Nacht. Ich selbst wollte sie diesmal im Auto verbringen, das Kopfsteinpflaster war doch ein gar hartes Lager gewesen.
Kaum hatte ich die letzte Ecke der Plane festgeklammert, begann es zu nieseln. Als ich am Auto ankam, schüttete es wie aus Eimern. Nicht sehr lange, aber dafür um so heftiger.
Die Plane hielt alles ab. Nur an einer Stelle hatte ich sie nicht richtig befestigt, die Klammer hatte sich gelöst und die Plane hatte ihre nasse Fracht direkt über dem Korb mit der Regia Design Line – Kaffe Fassett. So war ich dann am Sonntag schon vor dem Händlerfrühstück mit Schadensbegrenzung beschäftigt.

Mittelaltermarkt Eisleben

Zuerst mussten die Banderolen ab, damit sie mir das Garn nicht verfärben. Dann begann ich, die nassen Käulchen zu Strängen zu wickeln und hängte sie gleich am Marktstand in den Wind zum Trocknen. Bisher habe ich es mir immer verkniffen, die Wolle anzustricken, weil sie ja für das Lädchen zum Verkauf bestimmt ist. Jetzt habe ich genug Garn zum Anstricken, denn verkaufen kann ich die umgewickelten Knäule nicht mehr. Tja, so kanns gehen. *hihi.
Ansonsten blieb der Sonntag sehr ruhig. Die ersten Händler verschwanden schon nach dem Frühstück, die nächsten am frühen Nachmittag. Gegen 17.30 begann auf der anderen Seite der Kirche das große Abbauen. Pech für einen Händler, bei dem ich noch einen größeren Posten einkaufen wollte. Er hatte dann schon weggepackt. Tja, dann eben nicht!
Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn vor Ende des Marktes abgebaut wird. Dass jemand, der viel Kleinkram zu verpacken hat, schon mal anfängt, seine Waren zu verpacken, kann ich ja noch akzeptieren, wobei es immer noch so sein sollte, dass der Tisch nicht leer aussieht. Aber dass richtig abgebaut wird, finde ich … ja, ich weiß gar nicht, wie ich das finden soll. Jedenfalls nicht in Ordnung. Unfair den Besuchern gegenüber. Wenn ein Markt bis 18 Uhr dauern soll, dann hat der Besucher das Recht, bis 18 Uhr Händler und Stände vorzufinden, die ihm auch noch etwas anbieten und nicht in Auflösung begriffen sind. Ich wollte die Leute mal sehen, wenn die 19.30 in den Supermarkt kämen und der hätte zwar noch offen, aber alle Regale wären leer und die Reinigungskräfte wären überall zugange. Sowas geht doch nicht.
Naja, ich hab jedenfalls erst 18 Uhr mit dem Einräumen begonnen und konnte eine Stunde später vom Platz rollen, mit dem Versprechen, im nächsten Jahr ganz bestimmt wiederzukommen. Oh ja!

Dienstag, 09. August 2011 | 07:27 Uhr | Tags: , ,

…drei Tage glücklich sein.
Hatte ich am Freitag Morgen geschrieben, die Hektik fiele von mir ab? So ganz funktionierte das dann doch nicht, weil ich nicht alles, was ich noch erledigen wollte, vor dem Unterricht schaffen konnte. Immerhin war ich noch mal bei SuShe. Danach war dann aber Eile geboten, um pünktlich zur Schule zu kommen. Ich rechnete mir aus, dass ich am Nachmittag genug Zeit haben müsste, eine Bauplane zu besorgen und ein paar Lebensmittel, allen voran Mineralwasser. Der Unterricht lief dann auch ein bissel anders als erwartet, aber nicht schlecht. Als ich am Nachmittag zum Auto lief, war ich in Gedanken schon auf dem Markt und ging den Aufbau durch. Zum Glück! Denn in dem Moment fiel mir ein, dass ich etwas ganz Wichtiges vergessen hatte. Die Gewandung lag noch daheim. So blieb mir nichts anderes übrig, als mich am Freitag Nachmittag im Berufsverkehr einmal quer durch Leipzig zu kämpfen. In den vierten Stock hinauf gerast, völlig außer Puste drei Worte mit Chris gewechselt, der zufällig da war, die Gewandung geschnappt und wieder auf den Weg gemacht, und zwar auf die Strecke A14-A38. Das ist zwar der längste Weg, war an diesem Tag und zu dieser Zeit aber gewiss der schnellste. 17.15 Uhr kam ich auf dem Marktgelände an, 15 Minuten, bevor die Autos dort verschwunden sein sollten. Diese Zeitspanne reichte, um alles aus dem Auto zu laden und im Stand abzustellen, so dass ich pünktlich Richtung Parkplatz rollen konnte. Bevor ich das Auto abstellte, drehte ich noch eine Runde zum Baumarkt und erstand eine Plane, ein Päckchen schöne große Holzklammern und eine lustige Tasse [für die Cidre und andere Getränke]. Als ich dann an meinem Stand ankam, atmete ich tiiiiiieeeef durch, hob den Blick zu der wunderschönen Linde, die den Standplatz mit ihrem Schatten verwöhnte [Ja, der Schatten war sehr willkommen an diesem Wochenende.] und war angekommen. Schnell spannte ich ein paar Leinen für den Vorhang und die Plane, stellte die Tische auf und dekorierte die Waren. Eine halbe Stunde später sah der Stand dann so aus:

Mittelaltermarkt Eisleben

Gerade als ich zum Baumarkt unterwegs war, hatte es einige Minuten sehr heftig geregnet. Zu dem Zeitpunkt war meine Wolle noch sicher in den Kisten verstaut und der Marktstand hat das Gröbste von meinen Sachen abgehalten. Gleich darauf strahlte schon wieder die Sonne. Vorsorglich hatte ich die Plane schon mal innen im Stand angebracht, damit ich sie im Bedarfsfall schnell über das Standinnere und über die Auslagen ziehen konnte. Innen sah es dann so aus:

Mittelaltermarkt Eisleben
[Das Foto stammt allerdings vom Sonntag, was jedoch nur Eingeweihte erkennen können.]

Danach saß ich am Spinnrad und von da an war das ganze Wochenende nur noch Freude.

Oups, Telefon, Hektik, der Alltag hat mich wieder. Dieser Eintrag wird später fortgesetzt.

Montag, 08. August 2011 | 09:31 Uhr | Tags: ,

…einfach nur rundum schön.

Mittelaltermarkt Eisleben

Mittelaltermarkt Eisleben

Mittelaltermarkt Eisleben

Mittelaltermarkt Eisleben

Sonntag, 07. August 2011 | 22:57 Uhr | Tags: , ,

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