Was ist denn das für ein Mist hier? Der Browser zwang mich zu einem Update und seitdem funktioniert er nicht mehr. Kaum zwei Sätze kann ich schreiben, dann reagiert das Mistding nicht mehr. Ich hab jetzt ewig für einen Kommentar gebraucht und musste nun auf den IE umsteigen, den ich überhaupt nicht mag, der aber wenigstens funktioniert.
Sollen die doch kein Update schicken, wenn sie es nicht können. *menno*
*grrr*

Mittwoch, 18. Juli 2012 | 07:52 Uhr | Tags:

…aber nie was Gescheit’s, wie meine Oma sagen würde.
Anfang der Woche bestand das Neue darin, dass Chris Auto nicht mehr ansprang, was anfgesichts der Temperaturen nicht unbedingt überraschend kam.
Mitte der Woche kam dann auch mein Auto nicht mehr in die Gänge.
Zum Glück kümmerte sich Chris um alles und nun hat er eine neue Batterie und mein Auto funktioniert nach gutem Zureden auch halbwegs wieder, muss aber nächste Woche wohl doch mal in die Werkstatt.
Dann gibt es ständig Probleme mit der Müllabfuhr. Die Straße, die sich seit Juni im Bau befindet und ursprünglich am 17. September fertig sein sollte, ist nun noch immer eine Baustelle und wird vor dem Frühjahr wohl auch nicht mehr weiter gebaut. Demzufolge kommen die Müllautos nicht mehr durch. Da gab es mal einen Zettel im Briefkasten, man würde uns rechtzeitig neue Abholplätze für die Tonnen mitteilen. Danach geschah nichts mehr. Anrufe ergaben, dass die Baufirme wisse, wo die Tonnen abgeholt werden und würden diese auch mit dem Gabelstapler zu diesem Platz bringen. Nur ist von der Baufirma ja niemand mehr hier. Man wollte zurück rufen, was aber nicht erfolgte. Also bleibt uns nur, dort immer wieder anzurufen. Und der Müll, der bleibt uns auch.
Damit aber nicht genug Ärger. Pünktlich zum Sonntag, wenn niemand erreichbar ist, fiel heute Morgen die Heizung aus und damit auch die Warmwasserversorgung.
Na toll. Dann muss ich wohl ungeduscht und mit fettigen Haaren zu meiner Lesung gehen? Das kann ja heiter werden.

Sonntag, 05. Dezember 2010 | 10:39 Uhr | Tags:

…noch nicht so spät am Abend, dass ich nicht noch ein wenig arbeiten könnte. Es wäre auch genug zu tun. Nur fühle ich mich gerade so… wie soll ich sagen? Ausgeliefert? Seit einigen Tagen schon grüble ich, wie ich die nächsen sechs Wochen über die Runden kommen soll. Da stehen noch ein paar Ausgaben an, die unbedingt sein müssen. Aber ich habe in den letzten Wochen auch schon so viel für die Autos bezahlt. Naja, überwiegend habe ich für Chris’ Auto gelöhnt. Versicherung, die in die Höhe geschossen ist, weil man da mal wem hinten drauf gefahren ist. Knöllchen wegen "falsch geparkt", Knöllchen wegen "zu schnell gefahren", Knöllchen wegen "sich nicht um den TÜV gekümmert". Ich habe derzeit das Gefühl, ich gehe nur noch für Chris’ Auto arbeiten. Wobei das nicht ganz stimmt. Den Kühlschrank fülle ich auch noch. Und die Wäsche wasche ich. Und die Energierechnung geht auf mich und die Miete sowieso, ach ja, und eines seiner Handys. Und dann werde ich für all das auch noch angepampt.
Ich habs so satt. So so so satt!

Dienstag, 02. November 2010 | 21:24 Uhr | Tags:

…kommts dicke. Oder so.
Medikamente habe ich nun genommen, aber schlecht fühle ich mich trotzdem. Darauf hatte mich das Evchen ja schon vorbereitet. Zwar hatte ich mir gewünscht, sie hätte nicht recht. Aber sie hat, was auch kein Wunder ist, denn sie hat ja leider einschlägige Erfahrungen.
Leider ist das miese körperliche Befinden nicht alles. Seelisch kommt auch wieder alles zusammen. Wenn doch nur die Leute, die in sauberen Amtsstuben sitzen und regelmäßig Gehalt beziehen, ihre Arbeit richtig und termingerecht erledigen würden, bliebe uns anderen, die der Willkür dieser Leute ausgesetzt sind, so manche Sorge erspart. KANN JA SEIN, dass diese Leute mehr Zeit am Schreibtisch verbringen, als am Kaffeeautomaten, kann ja wirklich sein, dass sie von den 8 Stunden, die sie täglich bezahlt bekommen, 7 tatsächlich zum Arbeiten nutzen, aber wenn dem so ist, sie aber ihre Arbeit nicht schaffen, dann heißt das doch eindeutig, dass es zu viel zu tun gibt für zu wenig Mitarbeiter.
Womit wir wieder bei dem Thema wären, worum sich immer mal wieder alles dreht. Es ist einfach nicht wahr, dass es nicht genug Arbeit gibt. Es gibt SO VIEL ZU TUN in Deutschland, ich bin sicher, da wäre wirklich für jeden eine Vollbeschäftigung drin. Nur will für der Menschen Arbeit niemand mehr bezahlen. Keiner will Geld dafür ausgeben, dass Menschen ihre Arbeitskraft und damit ihre Lebenszeit hergeben.

Hach. Jetzt muss ich mich einfach mal kräftig schütteln. Vielleicht bekomme ich dann all den Ärger und die Sorgen aus meinem Kopf.
Zum Glück habe ich Freunde. Wirklich gute Freunde. Schön, dass es euch gibt.

Donnerstag, 01. Juli 2010 | 12:08 Uhr | Tags: , ,

…Radieschen habe ich seit vorletztem Samstag zu Salaten verarbeitet und meist gemeinsam mit Katl verputzt. Und es sind immer noch welche da. Ich staune, wie lang sie sich halten.
Was sich nicht hält, sind die Pfunde. Die purzeln plötzlich, obwohl ich mich immer rundum satt esse. Ich schwöre es! Und ich sündige auch. Essen nach 18 Uhr. Schwarzbier zum Fußball. Und zwischendurch immer diese oberleckeren Krokantstückchen, die ich von Uta bekommen habe. [Wink zu Uta. Ich hoffe, es geht dir heute besser.]
Wie Moni letztens schon sagte: Das Abnehmen passiert im Kopf. So hab ich zum Beispiel festgestellt, je länger ich mich mit der Zubereitung beschäftige [Gemüse für Salate oder Suppen schnippeln], um so weniger Hunger habe ich.

Heute bin ich schon seit 6 Uhr auf. Diesmal OHNE Kopfschmerzen. Warum ich allerdings so früh aufgestanden bin, weiß ich selbst nicht. Inzwischen grummelt die Waschmaschine und ich überlege, nachher wieder in den Garten zu fahren und dort endlich meine Wolle vom Jakobsschaf zu verspinnen. Das wird ewig dauern, denn ich habe gestern mal probiert, ob sie sich dünn genug ausspinnen lässt, um für ein Tuch zu taugen. Sie taugt.
Von Chris habe ich seit gestern Abend nichts mehr gehört, so dass ich keine Ahnung habe, ob ich nun heute die Minihexe aus dem Kindergarten holen soll, oder nicht. Ich hasse das, wenn ich immer so vertröstet werde und dann gezwungen bin, mein Leben zu verwarten. Gestern kam die Frage, ob Chris die Kleine holen kann, weil Sarah lange arbeiten muss. Da Chris noch nicht wusste, was aus seinem Auftrag wird und ob er rechtzeitig heim kommt, bot ich meine Hilfe an. Antwort: Das ist lieb. Ich sag dir noch Bescheid. Dann verschwand er zur Oma, beim Ausräumen helfen. [Oma renoviert bzw. lässt renovieren.] Viel später kam er nochmal heim, raffte ein paar Sachen zusammen, meinte, er wolle noch irgendwo Fußball gucken und entschwand sogleich, mit der Bemerkung: Bis nachher.
Und seitdem darf ich nun warten, wann denn dieses "Nachher" stattfindet. Da ich ja meine Hilfe angeboten habe, muss ich sicherheitshalber davon ausgehen, dass sie benötigt wird. Also baue ich meinen Tag drum herum, richte mich ein, kann manches nicht so erledigen, wie ich es wollte, manches auch gar nicht. Und am Ende passiert vielleicht überhaupt nichts. Nur mein Tag ist kaputt.
Gestern und vorgestern war es schon genauso. Da rief doch am Montag Mittag, gerade als ich in den Garten wollte, einer meiner Lieblingsauftraggeber an, er hätte was ganz Dringendes und ob ich denn Zeit hätte, den Auftrag für ihn zu erledigen. Ich sagte zu und war in Gedanken schon beim Umdisponieren. Er meinte, er sucht die Unterlagen zusammen, schickt sie mir per Mail und meldet sich dann gleich noch mal, damit wir es telefonisch besprechen können. Die Mail kam dann irgendwann mit der Bemerkung "Ich rufe Sie gegen 14 Uhr an." Gut, also könnte ich dann nach dem Anruf los, dachte ich, denn den Auftrag kann ich gut nachts erledigen. Tatsächlich kam der Anruf dann aber erst 16.15 Uhr und auch nur, um mir zu sagen, dass er jetzt keine Zeit hat und mich morgen [also gestern] anrufen wird. Da war ich schon ein wenig sauer, denn ich hatte mir reichlich vier Stunden verwartet, ohne ein Ergebnis [sprich: einen konkreten Auftrag] zu bekommen. Inzwischen hatte ich Kopfschmerzen und mein Abend war damit auch gelaufen. Und gestern hätte ich gleich am Vormittag in den Garten gewollt. Aber was glaubt ihr wohl, wann der Anruf kam? Rüüüschtüsch.. er kam GAR NICHT.
Und so verwarte ich mein Leben und irgendwann ist es um und ich hab nichts vollbracht, weil ich immer nur gewartet habe, dass die anderen um mich herum mit ihren Dingen fertig werden. Im Moment stinkt mir das so richtig kräftig und ich hätte nicht übel Lust, allen zu sagen: Macht doch euern Mist allein!

Mittwoch, 16. Juni 2010 | 08:40 Uhr | Tags: , ,

…am Morgen der Fototermin. Kalt war es, aber sonnig, so dass brauchbare Bilder entstanden. Dann gab es dieses interessante Gespräch und den feinen neuen Auftrag. Hach.
Danach haben wir ein wenig gezeichnet. Im Nu war es Nachmittag. Auf ging es, in den Bastelladen, wo der tolle "Sofort"kleber gerade geliefert worden war. Danach war es dann schon zwanzig vor sechs, und es standen noch die Apotheke und die Stadtbücherei auf dem Plan. Beide lagen am Weg, beide hab ich noch geschafft.
Daheim angekommen, wollteich mir ein Süppchen kochen, kurz über den feinen Tag berichten und vielleicht noch ein wenig filzen.
ABER wir hatten mal wieder kein Internet. Der Magentariese macht sich einen Spaß daraus, einen Tarif zum 30.06.2010 zu kündigen und bereits zum 29.09.2009 abzuschalten. Ein wieder Aufschalten war laut Auskünften zahlreicher Mitarbeiter diverser CallCentren und T-Punkte nicht möglich, weil ja der Tarif gekündigt ist. Immerhin gab man mir eine vorübergehende Kennung für 2 Monate. Als diese abgelaufen war, rief ich wieder an und bekam wieder eine vorübergehende Kennung. So ging das dann auch ein weiteres Mal. Und so hätte es auch diesmal gehen sollen. ABER inzwischen hat der Magentariese an seine CallCenter eine Arbeitsanweisung heraus gegeben, dass diese vorübergehenden Kennungen in Fällen wie meinem [also, wenn der Riese den Tarif gekündigt hat, weil er etwas teureres verkaufen will] nicht mehr ausgegeben werden dürfen. Nach eineinhalb Stunden war ich endlich soweit, einen für mich halbwegs vertretbaren Tarif zu haben, außerdem die Zusicherung, dass der derzeitig nicht mehr aktive, aber von mir noch zu zahlende Tarif mit Aktivierung des neuen definitiv abgeschaltet wird und das Versprechen, dass der neue Tarif [mit wieder einmal neuen Zugangsdaten und und und] am 17. März aktiviert werden soll.
DANACH war mir der Appetit auf Suppe gründlich vergangen und die Lust am Filzen auch.

Im Moment sitze ich an einem "geborgten" Internetzugang, um diesen Eintrag zu tippen, der vermutlich bis nächtsen Mittwoch der letzte sein wird.
Wundert euch auch bitte nicht, wenn ich keine Mails beantworte. Lesen werde ich wahrscheinlich jeden Tag realisieren können, aber so viel Gelegentheit zum Antworten werde ich wohl nicht haben.

Mittwoch, 10. März 2010 | 12:43 Uhr | Tags: ,

…wünscht man sich, man wäre im Bett geblieben. So gestern.
Auf das Treffen der Spinngruppe hatte ich mich wochenlang gefreut, zumal ich im letzten Jahr wegen des Praktikums Monate lang nicht hatte hingehen können. Dann war gestern aber leider nicht "mein Tag", wohl wegen des Hustens und überhaupt. Ich kam nicht in die Gänge und überlegte, ob ich mich wirklich mit dem Spinnrad abschleppen wollte oder lieber nur Strickzeug mitnehme. Am Ende entschied ich mich für das Rädchen, denn wenn es doch ne Spinngruppe ist, sollte man da auch spinnen, oder?
Am Vormittag hatte ich noch "meine" Plätzchen gebacken. Diesmal nicht mit Orange, sondern mit Schoki. Dann packte ich alles zusammen, Wolle, Spulen, sogar an die Haspel hatte ich gedacht. Als ich alles die vier Treppen nach unten schleppte, wünschte ich kurz, ich hätte Chris gebeten, mir zu helfen, aber ich schaffte das auch allein. Fast! Denn als ich unten ankam, hatte sich das Spinnrad irgendwie an meinem Umhang verhakt. Ich hob es hoch, um es zu lösen, was auch ganz leicht von Statten ging. [Ich schwöre, ich hab nicht gerupft oder sowas!] Als ich das Rädchen ins Auto packte, sah ich dann leider, warum das so leicht gegangen war. Die Bremse war abgebrochen. Na toll! Das ist nun schon die zweite Spinnradbremse, die mir kaputt gegangen ist. Immer brechen die Winkel an der Knickkante. Da sollte man sich mal was anderes einfallen lassen.
Traurig über dieses Ereigniss passte ich beim Einladen des Rädchen nicht auf und klemmte mir zu allem Überfluss noch meinen linken Mittelfinger ein, so dass er sofort blau anlief.
Das war der Moment, an dem ich am liebsten umgekehrt wäre und mich mit einem Buch im Bett verkrochen hätte.
Hab ich aber nicht, denn ich hatte das Treffen nicht abgesagt, also wollte ich da auch hin.

Da ich mich ja nun für das Spinnrad entschieden hatte, hatte ich nicht mal Strickzeug dabei und war also nur zum Schwatzen dort. Aber das war gut so, denn alle freuten sich, dass ich wieder dabei war. Tolle, interessante Gespräche hatten wir. Feine Strickstücke wurden gezeigt und die tolle Wolle, die Evchen bei Jana während dieses Wochenendkurses gesponnen hatte. Außerdem kamen meine Kekse gut an.
So wurde es gegen Abend dann doch noch ein schöner Tag.

Freitag, 19. Februar 2010 | 11:23 Uhr | Tags: , ,

Am Morgen aus unerfindlichen Gründen nicht in Gang gekommen.
Am Vormittag dann doch bei Katl zum [verspäteten] Frühstück eingetroffen.
Mit Katl bei der Bank gewesen.
Im Globus Motorenöl geholt und Jolanda damit gefüttert.
Mit LiLi telefoniert. Sie verar…t mich schon wieder. Glaubt sie wirklich, ich bin sooo blöd?

Mittwoch, 10. Februar 2010 | 12:50 Uhr | Tags: , ,
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dieser Artikel, den ich bei April gefunden habe.
Witzig das Bild über dem Artikel, suggeriert es doch, mit Stricken die Muße wiederzuerlangen. Sehr interessant meine Reaktion: Ich habe, während ich den Artikel las, ein paar Runden an einer Socke gestrickt, die “eigentlich” schon längst fertig sein sollte. Da sagen wir jetzt mal nichts mehr dazu…

Im Übrigen habe ich gerade meine eigene Entschleunigung [wer erfindet eigentlich solch grässliche Wörter?] über den Haufen gekippt.
Geplant war, den Januar komplett frei zu halten, weil ja möglicherweise der Auftrag aus Suhl kommt, das nächste Handbuch zu erstellen, was ich irre gern tun würde.
Da ich, wenn ich das Handbuch erstelle, tagsüber für die Suhler Kollegen erreichbar sein muss und auch selbst Tagesfreizeit brauche wegen eventueller Rückfragen, wollte ich auch keine Nachtdienste annehmen. Ich wäre dann zwar tagsüber daheim, aber die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass es mir zunehmend schwerer fällt, Tag und Nacht zu arbeiten. Aber dann kam die Anfrage aus dem Büro nach der Verfügbarkeit für den Januar. Und ich hatte sofort wieder diesen Gedankenstrudel im Kopf, Arbeit-Einkommen-Verpflichtung-Müssen-Müssen-Müssen… Genau, wie in o.g. Artikel beschrieben. Diese Erwartungen an mich selbst. Einerseits auf Unterstützung angewiesen sein, weil das Einkommen zu gering ist, andererseits einen Job ausschlagen, um für einen anderen Zeit zu haben, den man dann aber vielleicht erst einen Monat später bekommt.
Das Ende vom Lied, ihr könnt es euch denken: Ich habe eben doch Verfügbarkeiten angegeben und auch eine Anzahl von Diensten bekommen, die ich nun nicht mehr absagen kann, weil ich für die ausfallenden Schichten selbst jemanden finden müsste, der sie übernimmt. Erfahrungsgemäß findet man aber für Nachtschichten nie jemanden. Bis hierhin wäre ja alles im Lot.
Nur kam dann am Dienstag ein Anruf von einer ehemaligen Auftraggeberin, von der ich ewig nichts gehört habe. Gestern haben wir uns getroffen und nun habe ich einen Auftrag für die kommenden drei Wochen. Zum Glück habe ich die meisten Nachtdienste am Wochenende. Nur zwei oder drei unter der Woche. Machbar ist das also, und selbst wenn der Handbuchauftrag nun auch noch im Januar kommt, kann ich das hinbekommen. ABER Muße ist was anderes und Zeit haben auch…
Hach.
Dazu kommen dann noch Termine, die ich einschieben muss, weil andere ihre Arbeit nicht ordentlich machen. Besonders ein gewisser Herr in der Leistungsabteilung der A*R*G*E, der meinen Fortzahlungsantrag [das Geld, was ich jetzt erarbeite, bekomme ich frühestens Mitte März, bis dahin muss ich aber auch Miete zahlen] am 14.12.2009 erhalten, aber noch in keiner Weise bearbeitet hat. Selbiger Herr hatte auch im Mai 2009 eine Änderungsmeldung von mir bekommen, weil ich wegen des Lehrgangs nicht mehr arbeiten konnte und demzufolge auch kein Einkommen mehr hatte. Daraufhin rief er mich an, um mir mitzuteilen, dass er diese Meldung nicht bearbeiten möchte, weil er so viel zu tun hat und dann Ende Juni [als die damalige Bewilligung auslief] alles noch einmal bearbeiten müsste und sich deshalb die jetzige Bearbeitung gern ersparen möchte. Auf meine Frage, wie er sich denn vorstelle, wovon ich mein Leben bestreite, wenn ich kein Einkommen habe, versprach er mir, s o f o r t nach Eingang meiner Abrechnungsunterlagen diese zu bearbeiten. Er hat sie Ende Juli erhalten. Gehört habe ich noch nichts wieder von ihm.
Man könnte ja fast meinen, er mache das aus Böswilligkeit. Da er mich aber nicht persönlich kennt, kann er auch keinen persönlichen Groll gegen mich haben und eine grundsätzliche Bosheit gegenüber allen auf ihn angewiesenen Bedürftigen mag ich ihm nicht unterstellen. Also lässt sein Verhalten nur einen anderen Schluss zu: Er ist den Anforderungen seines Jobs nicht gewachsen. Und weil das so ist, bin ich nun eine der Leidtragenden und muss morgen in aller Frühe zum Amt fahren und versuchen, dort eine Klärung herbeizuführen.
Wird nicht viel bringen, denn selbst wenn dann mein Antrag bearbeitet wird, fallen wieder soundssoviele andere hinten runter. Und dafür fahre ich 40 km durch den Schnee. Man könnte doch glatt…

Donnerstag, 07. Januar 2010 | 15:57 Uhr | Tags: , ,