Samstagsplausch {10.03.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Mal sehen, wie weit ich heute komme mit meinem Wochenrückblick und ob es der bis zu Andrea schafft. Ich bin nämlich krank. Nein, keine Sorge, es ist nichts ernstes, nur eine böse Erkältung, mein Mitbringsel vom Wollefest, wo ich den Samstag, 03. März zugebracht hatte. Nicht nur, dass ich 45 Minuten draußen in der Kälte gestanden hatte, auch drinnen war es recht kalt. Im Gewühl zwischen den vielen Menschen war das nicht so zu spüren, aber an unserem Picknickplatz, wo wir gemütlich strickschwatzen wollten, konnte man es kaum aushalten. Am Montag erfuhren wir dann, warum die Halle so eisig war. Die Veranstalterin hatte die Halle ohne Heizung gebucht. Das war bei minus 15 Grad keine gute Idee.
An den Sonntag, 04. März habe ich keine konkrete Erinnerung mehr. Den verbrachte ich wohl zu Hause, strickend, lesend und gegen trübe Gedanken ankämpfend.
Montag, 05. März
Es was der Fünfte und damit WmdedgT-Tag. Außerdem war es mein einziger Arbeitstag in dieser Woche, was sich im Nachhinein als sehr günstig erwies.
Dienstag, 06. März
Es war der Höhepunkt dieser Woche. Am Vormittag hatte ich noch alle Unterlagen zusammengesammelt, die das JobCenter nun auch noch haben wollte. Es ist nicht so, dass ich nicht beim ersten Termin schon alles beisammen gehabt hätte, was sie brauchen, um meinen Anspruch zu errechnen. Nein, das gefiel ihnen so nicht. Sie sagten mir ausdrücklich, was sie alles nicht anerkennen würden. Und ich sollte die Einkommensvorausschau in zweifacher Ausführung erstellen. Einmal mit den Daten, die sie {eventuell} anerkennen und einmal mit all dem anderen, was sie sowieso nicht berücksichtigen werden. Dafür aber, für alles, was sie ohnehin nicht berücksichtigen, wollen sie noch jede Menge Belege. Egal, ich hatte alles zusammengestellt und würde es am Mittwoch bei Katl kopieren, weil ich das derzeit zu Hause nicht kann. Und mit dem guten Gefühl, dass nichts mehr schief gehen kann, fuhr ich los, mein Lieblingsmädchen anzuholen. Gemeinsam fanden wir uns beim Sohn ein, der für uns ein Abendessen vorgereitet hatte. Und dann starteten wir in Richtung Arena Leipzig zum Konzert von Peter Maffay. Seit ich Janice im Oktober 2016 mit zu Tabaluga geschleppt habe, ist sie Maffay-Fan. Was lag da näher, als ihr zu ihrem 12. Geburtstag eine Konzertkarte zu schenken? Sie war so glücklich. Ich auch. Es war wirklich ein ganz tolles Konzert.
Und für uns ein wundervoller Abend. Wir waren erst kurz nach Mitternacht daheim. Zum Glück hatte die Maus am nächsten Tag keine Schule, sondern Schulausflug in die Sachsentherme. Da musste sie nicht so früh los. Und in der Therme kam sicher auch keine Müdigkeit auf.

Mittwoch, 07. März
Dieser Tag hätte ein Freitag, der Dreizente sein können. Ich wollte am Vormittag bei Katl sein, nahm mir alle Unterlagen her und ging sie nur noch einmal durch, damit ich auch wirklich alles habe. Und? Ein Beleg, den ich am Dienstag noch in der Hand gehalten hatte, war auf einmal nicht mehr da. Ich durchsuchte alle Unterlagen, alle Ordner, alles mehrfach, sogar den Papiermüll. Der Beleg blieb verschwunden. Zum Glück gab es noch ein Schreiben, das den gleichen Sachverhalt belegt, zusätzlich aber noch eine Menge Paragraphen enthält. Also nahm ich dieses. Aber dass der Brief einfach weg ist, von einem Tag auf den anderen, das kann doch gar nicht sein. Während meiner Suche riss ich mit dem dicken Hintern noch eine Orchide vom Regal. Der Pflanze ist nichts passiert, aber die Sauerei auf dem Teppich.
Ich war denn erst am Nachmittag bei Katl. Diese empfing mich mit den Worten: Willst du erst mal Suppe essen? Sie ist noch heiß.
Das war eine sehr gute Idee. Die Suppe brachte meine Welt zu einem guten Stück wieder in Ordnung. Ich hatte genug Elan, mich um meine Unterlagen zu kümmern und Katl versorgte mich derweil mit allerlei Erkältungsmedizin, weil der Husten, den ich am Konzertabend noch mit Lutschbonbons und Halsspray im Zaum halten konnte, nun mit aller Gewalt hervor kam.
Am Abend hatte ich dann noch einen Weg zu erledigen. Erinnert ihr euch? Die Mutti war beim Kabarett und ich wollte sie abholen. Das klappte auch sehr gut, obwohl ich ihr bei unserer Erkundungstour statt des Academixer-Kellers das Krystallpalast-Varieté gezeigt hatte. Das machte aber nicht viel, weil beide nur eine Querstraße voneinander entfernt sind und der Ort, an dem ich auf sie warten wollte, der gleiche blieb. Da das Wetter inzwischen mild geworden war, und ich tatsächlich einen Parkplatz gefunden hatte, nutzte ich die Gelegenheit zu einen kleinen Spaziergang und erwartete sie dann direkt am Theaterausgang.
Donnerstag, 08. März
Ich stand sehr früh auf, fuhr nach Eilenburg, um meine Unterlagen abzugeben und hoffe nun, dass das endlich alles ist. Auf dem Rückweg wollte ich mich in der Drogerie mit Hausmittelchen und Tee eindecken und war so früh dran, dass ich noch warten musste, bis sie öffneten. In der Zwischenzeit kam die Sonne heraus und irgendwie fühlte ich mich seelisch gleich besser. So, als hätte ich ein Tal voller Schwierigkeiten hinter mir gelassen und könne nun an den Aufstieg heran gehen. Körperlich war es eher umgekehrt, denn die Erkältung schwächte mich. Ich holte die Mutti zum Einkaufen ab. Danach hockte ich noch ein wenig bei ihr auf dem Balkon herum und sie kochte mir Tee. Zu Mittag schleppte ich mich dann nach Hause. Ich weiß heute nicht mehr, wie ich es schaffte, alle meine Einkäufe auf einmal die vier Stockwerke hinauf zu bugsieren. Irgendwie gelang es. Doch dann ließ ich die Taschen im Flur einfach fallen und kroch in mein Bett. Und da bin ich, bis auf kurze Unterbrechungen für Toilette und Tee kochen bis heute Morgen geblieben. Und nun, ihr Lieben, werde ich auch noch eine Tasse Tee trinken und dann wieder ins Bett verschwinden.

Habt alle ein schönes Wochenende. Und vor allem, bleibt gesund.

5 Gedanken zu “Samstagsplausch {10.03.2018}

  1. Liebe Mira, werde bitte ganz schnell wieder gesund. Da bin ich ja nun noch mehr froh, dass ich nicht beim Wollefest war. Ich hätte im Urlaub keine Erkältung gebraucht. Man bucht doch für Anfang März keine Halle ohne Heizung? 🙁 Und Janice ist inzwischen schon 12 Jahre? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
    Liebe Grüße von Catrin.

  2. Die Erklältung geht halt rum und es dauert aber ich denke, dass sich das alles wieder einspielt.

    Hab ein schönes Wochenende und gute Besserung
    Lieben Gruß Eva

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