Samstagsplausch {03.03.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Heute kann ich nur kurz bei Andrea vorbei schauen, um meinen Plauschbeitrag zu veröffentlichen, denn schon um 9 Uhr wird die Katl bei mir eintreffen und dann fahren wir {wenn das Auto anspringt} gemeinsam zum Leipziger Wollefest.
Vorher erzähle ich euch noch schnell, wie die letzte Woche für mich verlief.
Samstag, 24. Februar
Der Tag lief dann doch etwas anders als geplant. Ich brachte Janice später nach Hause, als zuerst gedacht. Der Sohn wollte dann doch nicht mit zur Oma, worüber diese wiederum enttäuscht war. Hm. Ändern konnte ich das ja nun nicht.
Viel später fragte der Sohn, ob ich zum Fernsehen kommen möchte. Wollte ich aber nicht. Stattdessen verabredete ich mich mit ihm für Sonntag zum Frühstück.
Ich blieb den ganzen Sonntag, 25. Februar beim Sohn und strickte die Socken für die Junghexe fertig. Er kochte. Das tat mir sehr gut, mich mal betüddeln zu lassen.
Montag, 26. Februar
Ein interessanter Tag. Die Junghexe hatte Geburtstag. Das war natürlich das Wichtigste. Außerdem hatte ich die Bewerbung, die ich eigentlich schon am Wochenende schreiben wollte, fertiggestellt, samt Zertifikat des letzten Lehrganges. Am Nachmittag sendete ich die Bewerbung ab. Noch am selben Nachmittag, als ich bei der Junghexe beim Kaffee saß, kam ein Anruf mit Einladung zum Vorstellungsgespräch. Na, wenn das nichts ist. Alle, die davon wussten, meinten, ich bekomme den Job, da bestehe gar kein Zweifel. {Siehe Mittwoch}
Dienstag, 27. Februar
Bürokram-Haushalt-Klumper-Tag. Am Nachmittag wollte ich unbedingt noch mal los, um das Auto zu bewegen, damit es mich bei der Kälte nicht gar noch im Stich ließ. Später am Abend musste ich dann sogar noch einmal los. Wegen eines Ungedeihs.
Mittwoch, 28. Februar
Wegen des selben Ungedeihs musste ich am Morgen noch einen Termin wahrnehmen, der mir gar nicht in den Kram passte, weil ich für Mittag besagtem Vorstellungsgespräch verabredet war. Ich habe mich fürchterlich aufgeregt, dass der andere Termin dazwischen kam, aber am Ende hat doch alles geklappt.
Und das Gespräch selbst? Das lief super. Die Mitarbeiterin dort war sehr begeistert und hätte mich wohl am liebsten sofort eingestellt, damit ich es mir nicht mehr anders überlegen kann. Aber: Sie trifft die Entscheidung nicht allein. Und wann ich damit rechnen kann, tatsächlich eingesetzt zu werden, steht noch ganz in den Sternen. Da muss man erstg mal schauen, wie lange die V erträge der anderen Dozenten noch laufen. Wie? Warum annonciert man, wenn man nicht einmal weiß, wann man Leute braucht? Mist. Dabei hatte ich mir schon ausgemalt, ab April vielleicht einen ganz neuen Auftrag zu haben. Tja, wird so wohl nichts. Oder vielleicht doch. Oder eben auch erst irgendwann. Es ist zum Haare Raufen. Da klingen die Gespräche so vielversprechend, dass ich mich darüber freue, aber am Ende kommt doch kein konkreter Auftrag zu Stande, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdienen kann. *grrrr*
Dennoch war ich nach dem Gespräch am Mittwoch noch bei Uta, die wieder super lecker gekocht hatte. Wir schwatzten und strickten und hörten Musik von Faun und Herr der Ringe. Es war ein wunderbarer Nahcmittag und Abend.
Donnerstag, 01. März
Es war Einkaufstag und diesmal auch Banktag. Dorthin kam die Mutti vom Augenarzt aus zu Fuß. Ich holte sie da mit dem Auto ab und drehte eine Runde.
Am Nachmittag wollte noch der Sohn zur Arbeit und der Tank schrie nach Füllung. Genug herumgefahren war ich also, um die Batterie bei dieser Kälte am Leben zu erhalten.
Freitag, 02. März
Ein Arbeitstag. Ein etwas seltsamer, weil mein Kabinett von einem anderen Kurs belegt ist und ich mit meinen wenigen Teilnehmern in einem anderen Kabinatt zu Gast war. Das war interessant, weil ich noch weitere Teilnehmer betreuen durfte, die sich mit etwas bgeschäftigen, wovon ich bisher null-komma-keine Ahnung hatte. CNC-Drehen und -Fräsen. Aber der Mann meiner Schwester hat Ahnung davon, richtig viel. Der Zufall wollte es, dass er mir just am Freitag eine Nachricht schickte, in der er um einen Rat bat. Wir verabredeten ein Telefonat, sobald ich zu Hause wäre. Und dabei gab ich ihm den Rat, um den er gebeten hatte und war froh, dass mir das diesmal leicht fiel. Er fragt mich manchmal nach Dingen, bei denen ich einfach nicht weiß, was für ihn besser wäre. Diesmal aber war ich mir sicher. Dann fragte ich nach dem, was ich in der Firma nicht durchschaut hatte und er gab mir in einer halben Stunde eine Einweisung, damit ich am Montag, wenn ich den Leuten an ihren Rechnern über die Schulter schaue, die Chance habe, mich in das, was sie tun, hinein zu denken. Ich bin sehr gespannt.
Vor dem Telefonat mit dem Schwager hatte ich mir noch eine winzige Auszeit genommen, indem ich gleich nach der Arbeit zu Katl fuhr, um mit ihr ein Tässchen Tee zu trinken. Ich blieb auch wirklich nicht lange, eine knappe Stunde. Ich finde das schön, einfach mal abzuschalten, wenn es auch nur für kurze Zeit ist. Das gibt Kraft. Mir zumindest. Im Sommer wird das dann sicher wieder so sein, dass ich von der Arbeit {von welcher auch immer} direkt in den Garten fahre und dort eine Weile entspanne, bevor ich Verpflichtungen in Angriff nehme. Darauf freue ich mich jetzt schon. Auf die Gartenzeit.
Nach dem Telefonat mit dem Schwager tauchte der Sohn auf. Er wollte noch einkaufen und seinen Bus nach B-Dorf bekommen und und und… und alles war zeitlich viel zu knapp. Also sprang ich wieder in die Straßenklamotten, fuhr mit ihm einkaufen und, weil es am Weg lag, gleich noch die Junghexe samt Loreley abzuholen. Dann brachte ich alle Drei zum Sohn und war kurz nach 20 Uhr wieder daheim. Die Waschfee war inzwischen ohne mich ihrer Arbeit nachgegangen. Fein.
Gern wollte ich noch Klöpschen braten, weil wir beim Wollefest immer uns ureigenes Picknick veranstalten. Dummerweise war das Hackfleisch, das ich über den Tag im Kofferraum gelagert hatte, gefroren. So konnte ich die Klöpschen erst heute Morgen braten.
Tja, und nun ist Samstag, 03. März. In ein paar Minuten wird die Katl hier sein. Ich muss mich noch hübsch machen.
Aber etwas muss ich euch noch ganz fic erzählen, was ich beim Freitagsbericht vergessen hatte. Am Morgen kam die Lieblingskollegin mit einer Überraschung. Ein paar einzelne neue Teilnehmer, die in den nächsten Wochen beginnen werden. Für mich heißt das ein paar mehr Arbeitstage. *Freudenhüpfer* Wie es im April weiter geht, ist noch imer völlig ungewiss, aber der März ist erst mal gerettet.

So, und nun auf bald. Ich komme heute Abend bei euch lesen und werde vom Wollefest berichten. Bis dahin habt es fein.

5 Gedanken zu “Samstagsplausch {03.03.2018}

  1. Liebe Mira, ich drücke Dir die Daumen für den neuen Job. Hast Du mit “Fremdsprachprachlernen” zu tun? Ich suche jemanden für einen einmaligen Workshop in D oder Ö. Vielleicht magst Du mir eine email schreiben, würde mich freuen. LG Petra

  2. Und, war der Besuch beim Wollefest erfolgreich. Ich habe mir ja so ein bisschen Wolldiät auferlegt und bin deshalb nicht gefahren. Die Versuchung ist einfach zu groß dort!

    Gruß Marion

    1. Ach, liebe Marion, der Versuchung konnte man gut widerstehen, teilweise wegen des Gedränges, aber auch wegen der Preise.
      Erfolgreich war es für mich, weil ich einen schönen Tag mit lieben Menschen verbringen konnte, die ich sonst nicht so oft treffe, manche nur dort auf dem Fest.
      Nach dem miesen Start, hatte ich beschlossen, nie wieder hin zu gehen. Aber dann wurde es doch noch schön. Und nun gehe ich wahrscheinlich beim nächsten Mal doch wieder.
      Liebe Grüße
      die Mira

  3. Liebe Mira, meine Freundin ist heute auch nach Leipzig,eigentlich wollte ich auch mit, aber es hat sich einfach anders ergeben. Da hätte wir uns fast treffen können. Ich hoffe Du hattest einen super schönen Tag. Lieben Gruß und hab ein schönes Wochenende.
    Schön, das der März gesichert ist. Sylvia

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