Samstagsplausch {17.02.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Schön, dass ihr wieder bei Andrea versammelt seid.
Als ich mit der Freundin darüber klönte, wie wohl die Nacht vom Freitag auf den Samstag verlaufen könnte und dass ich vermutlich ab 2 Uhr morgens nicht mehr schlafen kann, meinte sie …dann schreibste eben den Samstagsplausch. Und genauso ist es nun. Nur dass die Nacht für mich schon 23.33 Uhr wieder vorüber war. Seitdem tue ich alles Mögliche, lese, stricke, klöne in Blogs herum und schreibe nun hier auf, was in der letzten Woche los war.
Wie ihr wisst, hatte ich mich in der vergangenen Woche dazu durchgerungen, beim Jobcenter vorstellig zu werden und bekam für den letzten Dienstag einen Termin, zu dem ich alle möglichen Unterlagen mitzubringen hatte und eine Menge unmögliche Unterlagen, die überhaupt nicht relevant sind, die man von Amts wegen aber einfordert, einfach, weil man dazu die Macht hat. Entsprechend verbrachte ich mein Wochenende {10./11. Februar} damit, all diese Unterlagen zusammen zu suchen, aus Ordnern zu zerren und in einem anderen Ordner zusammenzustellen. Am Montag, 12. Februar fuhr ich nach der Arbeit direkt zu Katl, wo ich den ganzen Kram noch kopieren durfte.
Dienstag, 13. Februar
Pünktlich 8 Uhr fand ich mich im Amt ein, wo die Dame, die für mich zuständig ist, aber nicht da war, sondern deren Vertretung, die offensichtlich neu war, bemüht darum, alles tausendprozentig vorschriftenkonform zu machen, wobei sie eine Reihe Vorschriften anscheinend nicht genau kannte. Dadurch entstanden so unsinnige Entscheidungen wie: Die Nebenkostenabrechnung kann ich so nicht anerkennen, weil daraus nicht hervor geht, wieviel Nebenkosten Sie monatlich zahlen.
In der Abrechnung seht auf der ersten Seite, wie hoch meine Zahlung im Jahr 2016 war und auf den folgenden Seiten, welche Beträge davon auf Heizung und all den anderen Kram entfielen. Alle diese Beträge werden jeweils für ein Jahr angegeben, logisch, der Abrechnungszeitraum beträg ja auch ein Jahr.
Trotzdem, das muss Ihr Vermieter uns schriftlich geben
Das Schreiben stammt von meiner Vermieterin. Sie hat diese Abrechnung erstellt.
Trotzdem. Ich brauche da noch ein anderes Formular. Das muss Ihr Vermieter ausfüllen.
Hallo? Wie hirnrissig ist das denn?
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Uta in der Sauna, wo ich mich von all dem Mist, der gerade in meinem Leben passiert, einmal gründlich ablenken konnte. So wurde es doch noch ein sehr schöner Tag.
Die folgenden drei Tage Mittwoch, 14. Februar bis Freitag, 16. Februar waren dann völlig chaotisch und ich muss in einem Stück davon berichten, weil ich sie auch sozusagen in einem Stück erlebt habe.
Zuerst kam eine Hiobsbotschaft. Der Chef hatte tags zuvor entschieden, dass ich nicht mehr, wie geplant bis Ende März arbeiten darf {wenn auch mit weniger Stunden}, sondern dass schon Ende nächster Woche für mich Schluss ist. Das musste ich erst mal verdauen, zumal er nicht einmal den Mumm hatte, mir das selbst zu sagen, sondern die Lieblingskollegin vorgeschickt hatte. Am Nachmittag ruderte er dann wieder ein Stück zurück, so dass wir {die Lieblingskollegin und ich} nun bis Ende März doch noch einige wenige Arbeitstage für mich herausschlagen konnten.
Danach flitzte ich heim, brachte den Sohn zur Arbeit, flitzte wieder heim, packte meine Taschen und legte mich noch ein wenig aufs Ohr, bis ich den Sohn wieder von der Arbeit abholen durfte. Schlafen konnte ich nicht, aber ein wenig ruhen. Als wir danach wieder zu Hause ankamen, blieb noch eine halbe Stunde Zeit, bevor ich wieder los musste zum Flixbus, der um 23.59 Uhr in Leipzig los fuhr und nach kurzen Stopps in Halle, Dortmund und Essen am nächsten Morgen 6.50 Uhr bei heftigem Schneetreiben in Düsseldorf ankam. An einem Kiosk trank ich einen Kaffee, suchte mir einen Bus des ÖPNV und kam nach einem kurzen Fußmarsch in der Niederlassung unserer Firma an. Dort fand das Abschluss-Seminar meiner Weiterbildung statt. Es war eine sehr interessante und sehr angenehme Veranstaltung, die bis kurz nach 16 Uhr dauerte. Danach hatte ich noch ein paar Stunden Zeit bis zum meinem Bus nach Hause. So trödelte ich ein wenig in der Gegend um den ZOB und den Hauptbahnhof herum, suchte nach einem gemütlichen Restaurant und landete dann doch in einer Filiale einer bekannten Systemgastronomie-Kette. Ich trank Kaffee, telefonierte mit Mutti, lud mein Handy und las. Zum Stricken war ich zu müde, denn ich hatte zwar bei der Anreise im Bus schlafen können, aber viel war das nicht. 21.35 Uhr saß ich dann wieder im Flixbus und kam am Freitag Morgen 4.35 wieder in Leipzig an. Zu Hause hatte ich noch Zeit, ausgiebig zu duschen, einen Kaffee zu trinken. Dann machte ich mich wieder auf den Weg zur Arbeit.
Als ich gegen 17 Uhr wieder daheim war, bekam ich nicht mehr viel fertig. Ein kurzes Gespräch mit dem Sohn, ein wenig Bürokram, eine Kleinigkeit essen, ein paar Seiten lesen. Gegen 20 Uhr war ich im Bett. Leider nicht für lange, wie ihr oben lesen konntet.
Nun ist Samstag, 17. Februar, inzwischen kurz nach 6. Ich werde mich noch mal ein wenig hinlegen. Vielleicht kann ich noch zwei Stündchen ruhen, damit der Tag nicht auch noch durcheinander kommt.
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Dieser knuffige Glücksbringer erwartete mich gestern früh auf meinem Schreibtisch. Meine Teilnehmerinnen hatten ihn für mich dort hingesetzt, weil sie sich wünschen, dass ich sie bis zum Ende ihres Lehrgangs weiter betreuen darf.
Er hat auch schon Glück gebracht, denn gestern bekam ich eine Mail von einer ehemaligen Auftraggeberin, der ich geschrieben hatte, dass ich wieder verfügbar bin. Sie hat zwar im Moment keinen Auftrag für mich, will mich aber sobald wie mögich einsetzen und freut sich schon auf unsere Zusammenarbeit. Das sind doch gute Aussichten.
Und nun… danke fürs Zuhören.
Habt ein schönes Wochenende.

15 Gedanken zu “Samstagsplausch {17.02.2018}

    1. Liebe Sabrina,
      naja, ich war ganz schön müde. Musste jede Menge Obst essen, um munter zu bleiben. Oft kann ich das auch nicht machen. Werde langsam zu alt für solche Aktionen. *lach*
      Dafür habe ich mich am Sonntag den ganzen Tag ausgeruht.
      Liebe Grüße
      die Mira

  1. Liebe Mira, du hast ja wieder eine turbulente Woche hinter dir. Wenn es nicht so stressig und ungesund wäre, könnte man schreiben: “dir wird wenigstens nicht langweilig”, aber dieses Gefühlschaos und der ganze Trubel sind nicht gut für dich. Ich drücke dich und hoffe, dass es bald einmal ruhiger wird. Dann wirst du auch wieder besser schlafen können. Ich wünsche es dir sehr.
    Liebe Grüße von Catrin, die am Mittwoch wieder einmal zum Stricken geht 😉

    1. Liebe Catrin, heute bist du ja nun bei den Strickmädels. Aber ausgerechnet heute habe ich Dienst.
      Naja, klappt schon mal wieder.
      Liebe Grüße
      die Mira

  2. Puh, was für eine Woche – da wird einem ja ganz schwindelig beim Lesen! Da könnte ich auch nicht schlafen – pass auf Dich auf! Ich wünsche Dir einen hoffentlich entspannten Sonntag.
    Liebe Grüße Patricia

    1. Ja, liebe Paticia, da kann einem schon schwindelig werden. Früher war es bei mir oft so chaotisch. Heute halte ich das nicht mehr so gut aus. Da bin ich froh, dass das nicht dauernd vorkommt.
      Der Sonntag war dafür dann mein absoluter Ruhetag.
      Liebe Grüße
      die Mira

  3. Also ich verstehe das nicht, du bewirbst dich doch für eine Arbeit nicht für eine Wohnung oder? Da ist doch eine Nebenkostenabrechnung nicht relevant.
    Also von diesen Flixbussen sind auf Deutschlands Autobahnen ja einige unterwegs, wie ich sehen konnte auf unserer Reise.
    L G Pia

    1. Das ist richtig liebe Pia, es geht um Arbeit. Aber wenn man dafür vom Amt Unterstützung braucht/erbittet, will das Amt zuallererst wissen, ob du dieser Unterstützung würdig bist, oder ob du nicht vielleicht eine viel zu große (42qm) Wohnung bewohnst oder viel zu verschwenderisch mit Heizung, Wasser usw. umgehst. Dann nämlich kann dir die Unterstützung gekürzt oder ganz versagt werden, und diese Möglichkeit der Einsparung muss das Amt schließlich zu allererst prüfen.
      Tja, so ist das leider.
      LG die Mira

  4. Liebe Mira, was für eine Woche. Ich drücke Dir ganz doll die Daumen. Toll die nette Aufmerksamkeit Deiner Teilnehmer. Schlaf Dich mal aus und versuche abzuschalten. Lieben Gruß und ein schönes Wochenende Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      den kleinen Glücksbringer schleppe ich jetzt überall mit hin. Im Moment hockt er hier auf dem Schreibtisch und schaut mir zu.
      Ausschlafen hat am Sonntag funktioniert. Abschalten leider nicht so gut.
      Allerdings ist es heute besser, weil hier in Leipzig die Sonne scheint.
      Liebe Grüße
      die Mira

  5. Liebe Mira, gut, dass Du Dich nicht unterkriegen läßt. Diese Ämter sind offenbar überall gleich, egal ob in Dschland oder Össi-Land ;-). Kein Wunder, dass einem das den Schlaf raubt!
    Du hast die beste & schönste Anerkennung durch die LehrgangsteilnehmerInnen erhalten, nur das zählt! Schönes Wochenende, LG Petra

    1. Liebe Andrea,
      ganz ohne Schlaf war es ja nicht. Ich kann zum Glück überall schlafen [wenn mich nicht gerade Sorgen quälen], auch im Sitzen. So hatte ich ein paar Stunden Schlaf auf den beiden Busfahrten. Nur eben nicht so lange, wie normal.
      Dafür habe ich mich am Sonntag ausgeruht.
      Liebe Grüße
      die Mira

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