Samstagsplausch {21.04.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Wo seid ihr denn alle? Bin ich zu früh? Es ist janoch nicht mal 7 Uhr. Seit 5.30 Uhr bin ich auf. Die Waschfee tut Dienst und ich? Ich schreibe mal auf, was diese Woche so los war. Da dachte ich doch, diese Woche würde eine von den ruhigen, über die ich heute kaum etwas zu berichten hätte. Es war eine insgesamt sehr schöne Woche, aber ruhig? Seht selbst.

Samstag, 14. April
Was für ein schöner Tag, der Samstag letzter Woche.
Am Morgen hatte ich Zeit, mich mit dem Samstagsplausch zu beschäftigen. Als dieser veröffentlicht war, rief ich bei Mutti an und fand mich wenig später bei ihr und meiner Schwester zum Frühstück ein.
Dann fiel mir ein, dass ich noch drei langstielige Rosen besorgen wollte, und weil ich nicht wusste, wann der Blumenladen am Samstag schließt, zog ich lieber gleich los. Die Mutti fragte ich, ob sie eventuell mitkommen mag. Sie stimmte freudig zu, und meine Schwester haben wir vergattert, ebenfalls mitzukommen. Nachdem ich die Blumen hatte, bot ich den beiden noch einen Miniausflug oder Wahlweise einen Besuch im Paunsdorf Center an. Wieder freudig leuchtende Augen bei Mutti. Ja, Paunsdorf Center.
Wir schlenderten dort herum, kauften für mich eine neue Geldbörse, mein Geburtstagsgeschenk von Mutti, das zu besorgen wir bisher nicht geschafft hatten und ließen uns in einem "Straßen"café auf ein Eis nieder.180414_130044 Am Nachmittag brachte ich die beiden wieder heim und hatte noch ein wenig Zeit, mich frisch und schön zu machen. Am Abend trafen wir uns dann alle beim Griechen in großer und sehr geselliger Runde. Da es für den Sohn und mich schon der zweite Abend in Folge in einem griechischen Restaurant war, entschieden wir uns diesmal für Fisch.180414_193412
Sonntag, 15. April
Für den Sonntag stand ein {entspannter} Gartentag auf dem Programm. Der ging auch gut los. Sylvana übernahm den Fahrdienst auf die Dörfer, um Kind und KindKind abzuholen, ich brachte Mutti und Schwester mit. Für das Mittagessen schnippelten wir alle gemeinsam Salat, einen Gemischten und einen Kartoffelsalat. Fleisch gab es vom Grill. So richtig entspannt wurde es jedoch nicht, oder besser gesagt war ich sehr unentspannt, was ein klein wenig daran lag, dass wir wieder so viele Leute waren {neun}, hauptsächlich aber daran, dass sie ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft in unseren Garten einlud. Und dieses kleine Mädchen ist leider regelrecht penetrant. Sie versucht ständig, über alle zu bestimmen und ist dabei auch noch sehr laut. Ihre schlimmste Angewohnheit ist aber, dass sie immer noch Kinder aus der Umgebung zusammen sammelt und alle mit zu uns bringt. Kinder, die ich teilweise noch nie gesehen habe. Letzten Sommer hat sie mal ihre gesamte Geburtstagsgesellschaft einschließlich erwachsener Gäste in unseren Pool geschleppt. Und als ich dann sagte, dass mir das ein bisschen zu weit geht, waren die Erwachsenen pickiert, was ich mir erlaube, bis sie begriffen, dass es mein Garten war, nicht der, zu dem die Kleine gehört. Tja und dieses kleine Mädchen {6 Jahre} hat dann am Sonntag doch recht genervt, zumal sie das gar nicht begreift, wenn man sie wegschickt. Man will das ja nicht drastisch machen, zumal sie ein wirklich süßes kleines Weiblein ist. Aber wenn man es lieb sagt, verschwindet sie kurz und taucht 5 Minuten später gleich wieder auf, mit noch mehr Kindern im Schlepp. Naja…
Montag, 16. April
Am Nachmittag war die Schwester mit ihrer Schul- und Jugendfreundin verabredet. Weil sie aber am Dienstag die Heimreise antreten musste und wir uns auch noch einmal sehen wollten, sollte ich gegen 20 Uhr noch mal zu Mutti kommen. Ich kenne mich, wenn ich erst nach Hause gehe und zur Ruhe komme, kann ich mich nur schwer aufraffen, noch einmal loszugehen. Deshalb fuhr ich nach der Arbeit zunächst ins Paunsdorf Center, weil ich noch eine Kleinigkeit besorgen wollte und dann direkt zu Mutti, wo ich, bis meine Schwester zurückkam, noch die Socken verpackte, die ich für deren Freundin Anja gestrickt hatte.180416_185841Ich habe irgendwie kein Geschick, fertige Socken zu fotografieren. Uta bekommt das immer super hin, aber bei mir sieht das immer doof aus. Es ist übrigens mein 13. Paar in diesem Jahr.
Dienstag, 17. April
Eigentlich wollte ich an diesem Feierabend nach langer Zeit mal wieder zum Schwimmen und in die Sauna. Vorher wollte ich noch die beiden Päckchen zurück geben, die diese seltsame Firma an Mutti geschickt hatte, obwohl diese nichts bestellt hatte. Sie hätte die Päckchen gar nicht angenommen, aber der DHL-Bote hat sie bei den Nachbarn abgegeben. Und nun wollte dieses dumme Mädchen in der Poststelle die Päckchen nicht zurück nehmen, weil sie überhaupt nicht begriff, was ich von ihr wollte. Sie empfand mein Anliegen ganz offensichtlich als persönlichen Angriff auf "ihr" DHL, denn sie sagte immer wieder: Aber es wurde doch geliefert. Das ist doch bei DHL auch registriert, dass es angekommen ist. Warum wollen Sie dann das nun plötzlich nicht haben? Na, egal. Muss ich einen anderen Weg finden. Jeweils 6,90 Euro Porto dafür zu bezahlen, dass wir etwas zurückgeben, dass wir nie bestellt haben, kommt jedenfalls nicht in Frage.
Mittwoch, 18. April
Obwohl ich immer darauf schaue, ob das Bremslicht auch wirklich aus ist, sprang die alte Jolanda an diesem Morgen wieder nicht an. Der Nachbar gab mir Starthilfe, so dass ich pünktlich zur Arbeit in Halle ankam und dann gleich erst mal den Kfz-Mechaniker meines Vertrauens anrief. Ihn hatte ich bereits am Montag im PC getroffen, ihm mein Leid geklagt, und er wollte mich wegen eines Termins zurückrufen. Doch nun wurde es langsam dringend.
Am Nachmittag hatte ich erst einmal etwas sehr schönes vor. Uta hat nämlich ein neues Projekt ins Leben gerufen, den MiMi oder Mira Mittwoch, an dem wir den Feierabend zusammen verbringen, stricken, schwatzen, futtern. Wenn ich dienstlich ohnehin in Halle bin, bietet sich das ja an. Allerdings habe ich auch immer ein bissel Bauchkneifen, weil ich Uta und ihrer Familie nicht auf die Nerven gehen will. Ich habe diesbezüglich ein paar Bedenken, wenn ich jeden Mittwoch da aufschlage. Für diese Woche hatte uta aber eine ganz wunderbare Idee. Sie erwartete mich nämlich schon vor der Haustür, und wir starteten gleich durch an einen schönen See, wo wir im Halbschatten das schöne Wetter genießen konnten und uns einen Latte Macchiato schmecken ließen. Und natürlich waren wir mit den Füßen im Wasser, das so klar war, dass man es auf den Fotos gar nicht erkennt.180418_171221180418_175441
Es war ein herrlicher Nachmittag und ein schöner Abend. Danke Uta.
Donnerstag, 19. April
Damit die Batterie sich über Nacht nicht entladen kann, kamen wir auf die Idee, sie abzuklemmen, wenn das Auto für mehrere Stunden abgestellt wird. Das hatte der Sohn mir am Abend noch gezeigt. Am Morgen klemmte ich sie wieder an und kam pünktlich zur Arbeit.
Am Nachmittag fuhr ich zuerst in die Werkstatt. Leider musste das Teil erst bestellt werden, und so konnte ich das Auto wieder mitnehmen und doch noch mit Mutti einkaufen.
Freitag, 20. April
An diesem Tag standen mir zwei schwierige Gespräche bevor. Nachdem die Projektleiterin in Halle schon seit einer reichlichen Woche eine Entscheidung von mir erwartete, ob ich ganz {also Vollzeit} an diesen Standort wechseln möchte, habe ich nach einigem Hin-und-Her-Überlegen und -Rechnen diese Entscheidung am Donnerstag für mich getroffen, zumal ich dort Verantwortung für die Umschulung übernehmen soll, und wenn ich mich dem stelle, kann ich nicht mehr zwischen verschiedenen Standorten hin und her hopsen. Nun musste ich dies noch meinem Leipziger Chef und vor allem der Lieblingskollegin beibringen. Das Gespräch mit ihr ist mir schwer gefallen, obwohl ich wusste, dass sie mich versteht, denn ich muss schließlich Geld verdienen. Das Gespräch mit dem Chef hat mich emotional nicht so belastet, wobei mir schon klar war, dass er mir das übel nehmen würde. Ein bissel war es dann auch so. Er stellte es so dar, als sei es meine Entscheidung, den Standort zu verlassen, dabei war er es doch, der mich weggeschickt hatte. Dass ihm nichts anderes übrig blieb, weil er keine Aufträge mehr für mich hatte, ist mir klar. Ebenso müsste ihm doch aber klar sein, dass mir auch nichts anderes übrig blieb, als daraufhin andere Aufträge zu suchen. Nun ist es, wie es ist.
Am Abend fuhr ich in den Garten. Kaffeetrinken und später…

Das war meine Woche. Schön, oder?

Inzwischen ist die Waschfee fertig. Sylvana rief an, wegen Frühstück im Garten.
Vorher schaue ich noch bei Andrea
rein, ob ihr mittlerweile da seid. Ah ja. Na dann, habt alle ein schönes Wochenende. Genießt den Sommer im April. Bis dann.

Samstagsplausch {14.04.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Diese Woche kann ich mich endlich wieder einmal pünktlich zu Andrea an den Plaudertisch setzen.

Samstag, 07. April
Der Morgen war ein wenig murkelig. Das begann damit, dass mir die halbe nacht lang übel war, ich dauernd draußen herum geisterte und am morgen viel zu lange schlief. Dabei hatte ich doch schon gegen 6 Uhr, wenn der Kaufmannsladen öffnet, die beiden Flaschen trockenen Sekt holen wollen, die Mutti noch für ihre Feier braucht. Das verschob ich auf später und wollte noch ein ganz klein wenig mit euch plauschen, las mich dann aber beim DGSVO fest. Dann war mir mir die Zeit davon geflogen und nun wurde es noch murkeliger, weil die Mutti anrief und nach ihrem Sekt fragte und wann wir denn in den Garten fahren. Dorthin hatte der Sohn nämlich um Mittagessen und Angrillen eingeladen.
Grillig war ich ein bisschen, eben wegen der verflogenen Zeit. Kurzerhand nahm ich die Mutti dann mit zum Kaufmannsladen. Wir schafften es, pünktlich im Garten zu sein, und dort wurde dann alles ganz entspannt, obwohl ich mir das vorher gar nicht hatte vorstellen können. Immerhin trafen acht Leute zwischen 4 {Jolin} und 85 {Mutti} Jahren aufeinander. Aber gerade weil wir so viele waren und jeder irgendwie mit anpackte, klappte das alles richtig gut und wurde ein sehr schöner Tag. Am Nachmittag musste der Sohn zur Arbeit und fast zeitgleich verschwanden auch alle jungen Leute und die Kinder. Da war ich plötzlich mit Mutti allein. Sie wollte dann auch nach Hause und ich hatte später einen geruhsamen Abend.

Sonntag, 08. April
Einen Tag vor Mutti hat Lara Geburtstag und Sylvana meinte, den könnten wir doch mit einem Kaffeetrinken im Garten feiern. An diesem Tag konnte auch Janice dabei sein, was mich besonders freute, weil ich meine Hexe schon zwei oder drei Wochen {und gefühlt ein ganzes Jahr} nicht gesehn hatte.
Bevor alle anderen eintrafen, wollte ich mit Mutti noch ein paar Pflanzen einsetzen und so ein paar ganz kleine Erdarbeiten erledigen. Als ich sie aber abholen wollte… sprang meine alte Jolanda nicht an. Sie sagte einmal blubb, dann ging die Uhr aus und nichts rührte sich mehr. Da ich vorher aber der Mutti gesagt hatte, ich fahre jetzt los und sie könnte schon runter kommen, konnte ich sie nun nicht mehr anrufen, um wieder abzusagen. Also schnappte ich die Handtasche und den Beutel mit dem Strickzeug und lief los. Kurz bevor ich dort war, rief der Sohn zurück, dem ich mein Leid klagte.
Er kam später mit Sylvana, startete das Auto fremd und holte dann Mutti und mich ab. So war der Gartennachmittag und Laras kleine Feier gerettet. Als ich abends vom Garten wieder fort wollte, sprang das Auto problemlos an.
Das hatten wir schon mal. Irgendwann im vergangenen Oktober. Damals war ich direkt in die Werkstatt gefahren, um mir eine neue Batterie zu kaufen. Der nette Mensch dort hatte die Batterie aber zunächst durchgemessen, für gut befunden und mir keine neue verkauft, was sich als gut erwies, denn ich bin mit dieser Batterie noch über den gesamten Winter gekommen. Bis jetzt.
Montag, 09. April
Als ich am Morgen zum Stellplatz kam, sah ich, dass am Auto Licht brannte. Das war mir doch noch nie passiert, erst recht nicht, nachdem es gerade erst Probleme gegeben hatte. Wie zu erwarten war, sprang Jolanda natürlich nicht an. Ich probierte noch herum, um das Licht auszuschalten und stellte dabei fest, dass es keine Beleuchtung war, die ich abschalten konnte, sondern eine, die normalerweise von selbst aus geht, nämlich das Bremslicht. Hach.
Nun wusste ich das wenigstens. Ich schnappte mal wieder meine Taschen und bewegte mich diesmal zur Straßenbahn-Endstelle. Wenn ich in Leipzig arbeite, ist das kein Problem, da bin ich mit der Bahn auch noch pünktlich, muss nur das Morgenritual weglassen.
Nur mit dem Heimweg ist es blöd, weil die Bahn auch in der Hauptberufszeit nur alle 20 Minuten fährt.
So war ich erst kurz vor 17 Uhr bei Mutti zum Geburtstagskaffee. Das war aber nicht schlimm, weil wir allein waren. Ihre Freunde waren alle schon am Vormittag da gewesen und hatten in lustiger Runde gefeiert. Und dann gibt es ja noch "Das große Fressen" am Samstag beim Griechen.
Später kam noch der Sohn, der zunächst erst einmal meine Batterie ausgebaut und ans Ladegerät gehängt hatte. Ich bin so froh, dass er solche Sachen kann. Er setzte die Batterie auch wieder ein und achtete darauf, dass diesmal kein Licht mehr brannte.
Das muss ich mir nun angewöhnen, jedes Mal, wenn ich das Auto irgendwo abstelle, darauf zu schauen, ob die Bremsleuchten aus sind. Dieser Tage werde ich das mal dem Lieblings-Kfz-Mechaniker zur Überprüfung geben. Aber für den Moment ging es erst einmal so. Wichtiger ist schließlich, dass die Leuchten an gehen, wenn ich bremse, und das tun sie zuverlässig.
Dienstag, 10. April
Ein wenig Sorge hatte ich ja doch, dass über Nacht wieder irgend etwas mit dem Auto geschehen sein könnte. Um so froher war ich, als es am Morgen anstandslos ansprang. Natürlich war ich dann viel zu früh in Halle, aber das war mir sehr viel lieber, als womöglich zu spät. Der Regen, der für Dienstag vorhergesagt worden war, muss anderswo gefallen sein. Hier jedenfalls schien die Sonne und lockte nach draußen. Aus dem Feierabend im Garten wurde dann aber doch nichts, weil ich est einmal die Mutti trösten und beruhigen musste. Sie hatte nämlich einen Vertrag zugeschickt bekommen, den sie nie abgeschlossen hat und auch nicht haben möchte. Und ich muss mich nun mit diesen Gaunern herumstreiten, dass sie den wieder los wird. Das wird gelingen, es ist für mich nur Schreiberei und ein wenig Lauferei, weil auch zwei Päckchen mit Modem und irgendwelchem Zeug geschcikt wurden, die zurück gesendet werden müssen. Für die Mutti aber ist das richtig schlimm, weil die kleine alte Frau sich diesen Betrügern ausgeliefert fühlt und nicht weiß, wie sie aus der Sache wieder heraus kommt. Sie vertraut mir zwar, dass ich das regele, aber solange es nicht wirklich erledigt ist, macht sie sich fertig.
Der Hintergrund war, dass so ein Vertreter sich Zugang zu ihrer Wohnung erschlichen hat und zu ihren bisherigen Verträgen für den Fernseher. Er gab sich als Mitarbeiter der Firma Primacom aus und behauptet, weil die Firma an die Telekom verkauft worden sei, müsse er nun prüfen, ob alles noch funktioniere. Ich nenne die Firma hier mit Klarnamen, weil ich KEINE Werbung machen, sondern andere vor den Machenschaften gewisser Außendienstler warnen möchte. Mutti hat dem Typen noch gesagt, dass sie Internet und all das nicht hat und nicht braucht, woraufhin er die Unterlagen "prüfen" wollte, weil sie dann ja vielleicht gar nicht betroffen sei. Die kleine Frau hat ihm das geglaubt, und auf diese Weise ist er zu ihren Daten gekommen. Tatsächlich heißt die Firma, für die er unterwegs ist, Telecolumbus. Das mag ja durchaus eine seriöse Firma sein, die Außendienstmitarbeiter und ihre Machenschaften sind es jedenfalls nicht.
Mittwoch, 11. April
Weil das Wetter immer noch schön war, wollte ich nun an diesem Feierabend in den Garten. Uta hatte zwar schon letzte Woche gefragt, ob wir diesen Mittwoch wieder strickschwatzen wollen, aber ich dachte, sie hätte zu viel um die Ohren und ich wollte nicht stören. Am Ende verabredeten wir uns aber doch und es wurde wieder ein sehr schöner Abend mit einem tollen Abendessen und schönem Strickschwatz.
Donnerstag, 12. April
Ein klein wenig aufgeregt war ich, weil meine Schweester aus der Pfalz kam und ich nicht wusste, ob beim Abholen am Busterminal alles klappt. Dabei alles ganz einfach und der Donnerstag insgesamt ein schöner Tag.
Freitag, 13. April
Der Dienst in Leipzig hätte beinahe abgesagt werden müssen, weil die Teilnehmer nicht erschienen. Das wiederum hatte den Grund, dass die Verkehrsbetriebe bestreikt wurden und bis 14 Uhr keine einzige Straßenbahn, kein einziger Bus fuhr. Das gibt ein eigenartiges Bild, eine große Stadt ohne öffentliche Verkehrsmittel. Ein paar Teilnehmer fanden aber doch Möglichkeiten, zu uns zu kommen, und so konnte ich dann auch arbeiten.
Der Heimweg am Nachmittag gestaltete sich schwierig, weil die Bahnen wieder fuhren und an jeder Haltestelle den Autoverkehr ausbremsten. Dieser aber war viel stärker, als sonst, weil ja am Morgen viel mit dem Auto hatten fahren müssen, die sonst die Bahn nutzen, Und die mussten nun ja auch alle wieder nach Hause. So brauchte ich für meine 14 Kilometer eine Stunde und 10 Minuten. Und das, wo ich es doch eilig hatten, denn ich fuhr direkt weiter zur Bücherei {diesmal ohne Mutti} und zur Drogerie, wo ich noch Christophs Geschenk für Lara holte und gleich hübsch einpackte.
Dann holte ich Christoph ab und wir eilten zum Griechen, wo die anderen schon auf uns warteten, umd Laras Geburtstag mit einem tollen Abendessen noch einmal zu feiern.
Und nun ist Samstag, 14. April. Ich werde mich ein wenig zu euch an den Plaudertisch setzen, später vielleicht mit Mutti und Yvette frühstücken oder mittagessen oder mal sehen.
Und am Abend geht es dann wieder zum Griechen, zu einem anderen als gestern, wo dann Muttis große Feier stattfindet.
Habt alle ein schönes Wochenende.

Samstagsplausch {07.04.2018}

So, meine lieben Plauscherinnen, auch das wird wieder ein Plauschbeitrag, der nicht zur Zeit bei Andrea veröffentlicht werden kann. Vielleicht habt ihr trotzdem Lust, ein wenig nachzulesen, was bei mir in der verkürzten Woche nach Ostern so los war.

Dienstag, 03. April
Pünktlich nach den Feiertagen wurde das Wetter richtig, richtig schön. Natürlich will ich nicht meckern, denn erstens war ich über die Feiertage am Meer, wo für mich jedes Wetter schön ist. Und zweitens freue ich mich immer über Sonne, auch an Arbeitstagen.
Es war übrigens mein erster Arbeitstag im neuen Job, der im Grunde mein alter Job ist, nur an einem neuen {anderen} Ort. Schön war’s. Spaß hat es gemacht. Und ich war am Morgen sehr schnell dort, am Nachmittag ebenso schnell wieder zu Hause. Schon allein wegen der Fahrtzeiten wäre es gut, dort zu bleiben.

Mittwoch, 04. April
Ein ganz wundervoller Tag. Weil ich wegen der Arbeit sowieso in Halle war, hat mich Uta für den Feierabend eingeladen. Es gab eine kleine Hürde, weil in der neuen Firma noch so viel zu klären war, dass ich noch mehrere Stunden nach Feierabend dort war. Das mache ich definitiv nicht noch mal, denn davon habe ich null-komma-nichts. Dann verirrte ich mich noch ein wenig in Halle, weil das Navi mich in Straßen schickte, in die ich auch wollte, die aber nicht dort abzweigten, wo das Navi es behauptete. Aber irgendwann kam ich endlich bei Uta an und war total beeindruckt. Mein Geburtstag liegt schon einige Wochen zurück und war längst aus meinen Gedanken verschwunden. Die Freunde hatte ich aber seitdem noch nicht gesehen. Und so empfingen sie mich mit nachträglichen Gratulationen. Ich war sehr gerührt deswegen.
Dann gab es erst einmal Abendessen, das schon auf dem Tisch stand, als ich kam {weil ich mich so sehr verspätet hatte}. Habt ihr schon mal Sellerie-Schnitzel gegessen? Also dicke Selleriescheiben, wie Schnitzel paniert und gebraten. Oberlecker, kann ich euch sagen. Schmeckt mir besser, als echte Schnitzel. Naja, wenn Uta kocht, schmeckt sowieso immer alles super, wirklich immer. Nach dem Essen bekam ich dann noch ein Geschenk. Darüber will ich gesondert berichten, weil ich immer noch keine Fotos habe, aber mich so sehr gefreut habe, dass ich unbedingt Fotos zeigen will.

Donnerstag, 05. April
Müüüüüde. Ich war nach dem schönen Abend bei Uta erst nach Mitternacht daheim. Entsprechend kurz war meine Nacht. Was sonst noch geschah, kann man hier nachlesen, denn es war ja der Fünfte.

Freitag, 06. April
Ein Tag im "alten" Job. Es fühlte sich an, wie nach einem schönen Urlaub nach Hause kommen. Man möchte eigentlich nicht, aber die Vertrautheit zu allem ist auch angenehm. Da ich in den zwei Tagen {Montag und Freitag} immer versuche, die ganze Arbeitswoche vorzubereiten, damit der Vertretungskollege möglichst wenig Mühe hat, habe ich eine Menge zu wuseln und die Zeit vergeht wie im Flug. Auch schön.
Am Nachmittag überlegte ich, ob ich noch in den Angebotsladen fahre, ließ es dann aber sein. Der Feierabend gehörte der Waschfee und der Mediathek.

Der Samstag, 07. April gehört dann schon zum nächsten Samstagsplausch.

Samstagsplausch {Ostern}

Weil es ein Rückblick ist auf ein paar wunderbare Tage, wird dieser Eintrag dem Samstagsplausch zugeordnet, obwohl es nicht wirklich einer ist.
Ostern ist für mich ein schönes Fest, nicht zuletzt, weil es vier freie Tage hintereinander bietet. Ich habe gerade überlegt, wann das im Laufe des Jahres noch einmal vorkommt und stellte fest: Das gibt es gar nicht nochmal. Wenn man Glück hat und den Brückentag frei nehmen kann, klappt das um Christi Himmelfahrt herum noch mal, und das war es dann. also musste ich das Osterfest einfach nutzen, um an die Ostsee zu fahren.

Freitag, 30. März
Da die Woche schon wieder etwas nervig gewesen war, wollte ich erst einmal ausschlafen. Die Sonne strahlte und verzauberte den Tag. Ich packte meine Taschen, konnte mich aber nicht aufraffen, das Haus zu verlassen, obwohl ich ja unbedingt ans Meer wollte. Vor den 450 km, die ich diesmal ganz allein unterwegs sein würde, gruselte mir ein wenig. So ein Unsinn, vor ein paar Jahren war ich solche Strecken an jedem Wochenende gefahren. Egal, wohin ich pendelte, München, Oberkochen, gelegentlich Hamburg, es waren immer rund 450 km für eine Strecke. Und ich kam immer freitags nach der Arbeit heim und fuhr am sehr frühen Montag Morgen wieder hin, immer allein. In Erinnerung an diese Touren, schnappte ich mir einen Stapel CDs von Stoppok und fuhr gegen Mittag endlich vom Hof. Die Sache mit den CDs war die beste Idee, die ich haben konnte. Obwohl ich insgesamt für die 450 km fünfeinhalb Stunden brauchte, war es eine fröhliche und entspannte Fahrt.
Nachdem ich mein Gepäck ausgeladen hatte, ging es gleich weiter auf die Insel und an den Strand.180401_097256
Samstag, 31. März
Ich wollte ausschlafen, richtig, richtig lange. Doch 7 Uhr lockte mich das schöne Wetter nach draußen. Mein Ziel war natürlich wieder die Insel Usedom. 180331_125418
Am Strand von Karlshagen herrschte so heftiger Wind. Die Wellen waren deutlich höher als tags zuvor. Diesem N aturschauspiel könnte ich stundenlang zuschauen, wenn es doch nur nicht so empfindlich kalt geworden wäre, dass ich es nicht lange am Strand aushielt. Die Osterfeuer konnten wegen des Windes nicht am Strand entzündet werden, wie ursprünglich geplant. Die Seebäder hatten Plätze im Hinterland ausgesucht, wo die Veranstaltungen stattfinden sollten. In Koserow war ich vor Ort, aber wenige Minuten, bevor die Feuer entzündet werden sollten, begann es zu regnen. Kurz darauf ging dieser dann in Schnee über. Das wäre dann doch kein Genuss gewesen, so dass ich mich, ausgestattet mit leckersten Matjesbrötchen zum Abendessen in die Wohnung zurück zog und die Stricknadeln klappern ließ.
Sonntag, 01. April
Es schneite unablässig. Ich steuerte trotzdem wieder die Insel an. Ich hatte es ja bereits des öfteren erwähnt, am Meer ist mir jedes Wetter schön. An der Seebrücke in Koserow konnte ich das tobende Meer beobachten und im Windschatten der Seebrücke Möwen füttern.180331_161549
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Montag, 02. April
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In der Nacht hatte es aufgehört zu schneien. Der Schnee glitzerte in der Morgensonne. Es versprach, ein schöner Tag zu werden. Leider war mein Urlaub zu Ende und ich musste mich wieder auf die Autobahn begeben. Für die Rückfahrt war mir der schöne Sonnenschein natürlich sehr viel angenehmer, als das Schneetreiben. Begleitet wiederum von Stoppok schaffte ich den Heimweg ganz entspannt in fünf Stunden.
Ein schönes, erholsames Osterwochenende liegt hinter mir. Davon kann ich eine Weile zehren.

Samstagsplausch {31.03.2018} vor Ostern

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Ein Samstagsplausch, der keiner ist. Oder doch, schon. Nur nicht an dem Samstag {31. März}, an dem dieser Wochenrückblick hätte erscheinen sollen. Der Grund war ein sehr schöner, ich war nämlich am Meer. Doch dazu später. Hier kommt erst einmal noch schnell die Rückschau auf die {verkürzte} Woche vom 24. bis 29. März.

Samstag, 24. März
Aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen konnte, war ich seit 4 Uhr munter und richtete mich vor meinem Rechner und in meinem Samstag ein. Als kurz vor 10 Uhr der Sohn zur Arbeit musste, hatte ich somit schon den halben Tag hinter mir, und bis dahin war es ein sehr angenehmer Tag gewesen. Das blieb auch so, nachdem ich den Sohn weggebracht hatte und wieder nach Hause zurückgekehrt war.
Sonntag, 25. März
Wieder ein ruhiger Tag. Die Zeitumstellung machte mir gar nichts aus, im Gegenteil. Nachdem ich tags zuvor mit meinem Schlafrhythmus völlig durcheinander geraten war, kam dieser nun halbwegs wieder in Ordnung. Am Abend holte ich den Sohn wieder aus dem Hotel ab.
Insgesamt war es ein schönes entspanntes Wochenende. Viel unternommen habe ich zwar nicht, dafür aber viel gelesen, gestrickt und mich erholt. Ich brauche in den letzten Monaten immer häufiger Zeit für mich, die ich mit Nichtstun verbringe. Wobei Socken stricken und lesen bei mir zum Nichtstun zählt. *lach*
Montag, 26. März
Ein seltsamer Tag. Mit seltsamen Ideen. Nicht ich hatte diese, sondern der "alte Chef". Er wollte, dass ich ihn in Zukunft um Zustimmung frage, bevor ich Verträge bei anderen Auftraggebern unterschreibe. Wie stellt er sich das denn vor? Als ich ihn im Januar gefragt hatte, meinte er, ich soll keinesfalls einen anderen Auftrag annehmen, und dann stand ich Mitte Februar plötzlich ohne Job da.
So gern ich da arbeite {wirklich gern}, aber das kann ich mir nicht leisten. Nicht, wenn er mir die Aufträge nicht garantieren kann, und das kann er leider, leider im Moment nicht.
Dienstag, 27. März
Am Feierabend wollte ich ursprünglich etwas mit den Sohn unternehmen, doch das Wetter war so angenehm, dass er gern im Garten werkeln wollte. Und ich war schon wieder irgendwie müde. Also ging er werkeln und ich stricken. UND die Mutti anrufen, um sie ans Meer einzuladen. Das funktionierte jedoch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Mittwoch, 28. März
Durcheinander geratener Tag. Der Mittwoch fühlte sich wie Donnerstag an und ich dachte mehrfach, ich müsse mit der Mutti einkaufen gehen. Außerdem hatte ich am Morgen mein Telefon auf dem Küchentisch liegen gelassen. Und das war besonders dumm, weil meine Schwester Geburtstag hatte und ich ihr nun nicht einmal gratulieren konnte. Deshalb beeilte ich mich am Nachmittag besonders, um heim zu kommen, damit ich sie dann endlich anrufen konnte.
Donnerstag, 29. März
Nun war wirklich Einkaufstag. Außerdem quengelte die Mutti ein wenig, dass ich nun ohne sie ans Meer fahren wollte. Warum ich denn immer so weit verreisen müsse. Man könnte doch lieber mal… nach Thüringen. Sie, die nicht mehr gut zu Fuß ist, in ein Wandergebiet. Hm. Dass der Sohn und die Schwester mir geraten hatten, meine Fahrt unbedingt anzutreten, legte sie gleich einmal so aus, als hätten sie gesagt, ich sollte die Oma daheim lassen. Dabei wollten sie nur verhindern, dass ich auf meine Fahrt verzichte, nur, weil die Oma nicht mit kann. Ihr letzter Satz, als wir vor dem N-Markt aus dem Auto stiegen, war: "Du könntest mich ja auch mitnehmen!"
Maaaannnnn! genau das hatte ich doch ursprünglich gewollt!
Kurzum, mein Gehirn ratterte intensiver als der Einkaufswagen, den ich durch die Gänge schob, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Muttis Tagesfahrt am Freitag und ihren Wunsch, sie mitzunehmen. Und meinen bescheidenen Wunsch, nicht auch noch den Samstag als Erholungstag einzubüßen, wenn ich schon auf den Freitag verzichten müsste. Die Lösung hieß für mich: Nachtfahrt. Am Freitag warten, bis die Mutti von ihrer Tagesreise kommt, sie ins Auto packen und los. Sie müsste ja nichts tun, als sich fahren zu lassen. Ich dachte, das ginge. Und richtete gleich meinen Einkauf darauf ein.
Als wir nach dem N-Markt wieder im Auto saßen, unterbreitete ich ihr meinen Vorschlag. Da wollte sie auf einmal nicht mehr mit.
Der Freitag, 30. März steht buchstäblich auf einem anderen Blatt.

Samstagsplausch {24.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist genau 7.00 Uhr. Ich bin schon seit drei Stunden auf. Ohne ersichtlichen Grund. Nachher möchte ich den Sohn zur Arbeit bringen. Doch zunächst erzähle ich euch etwas über meine vergangene Woche.
Das letzte Wochenende 17. und 18. März verlief alles andere als geplant. Ich habe meinen Frust darüber aber bereits aus mir heraus geschrieben und damit soll das nun auch gut sein.

Montag, 19. März
Sonnenschein. Kalt, aber schön. 180321_064912 Ich hatte viel zu tun, eine Menge zu klären. Da verging der Dienst wie im Flug. Einiges hat sich schon wieder geändert. Es ändert sich dauernd was. Und wofür ich am Freitag noch angezählt wurde, das erwies sich heute schon wieder als "gut mitgedacht". *Kopfschüttel*. Ich muss das wirklich alles an mir abprallen lassen.
Post kam vom Amt. Ich werde aufgefordert, mit meiner Vermieterin zu verhandeln, damit sie die Miete verringert. Hä? Welcher Vermieter lässt sich darauf ein? Die Bemühungen soll ich nachweisen. Außerdem soll ich mich darum bemühen, einen Teil meiner Wohnung unterzuvermieten. {Ich habe nur 42 qm} und darüber hinaus soll ich nachweisen, dass ich mich darum bemühe, in eine preisgünstigere Wohnung umzuziehen. Mächtig bemüht, das Ganze. Na, denen werde ich was husten. Schließlich dienen all diese Forderungen nur einem Zweck: Wenn ich sie nicht erfülle, haben sie das Recht, mir die Bezüge für das Wohnen ab 1.10. auf 270 Euro zu kürzen. Na, mal unter uns, ich habe nicht vor, im Oktober noch auf Leistungen vom Amt angewiesen zu sein. Zwar kann man nie wissen, was kommt, aber auf dieses Amt angewiesen zu sein, ist einfach nur bäh und gehört schnellstens wieder abgeschafft. Und ja, auch Post vom Amt und unsinnige Forderungen muss ich an mir abprallen lassen. Jawoll.

Dienstag, 20. März
Frühlingsanfang. Am Morgen war es noch eisig und sonnig, doch schon unterwegs zur Arbeit wurde es immer dunkler und am Vormittag schneite es dann.
Zum Feierabend war der Sohn bei mir daheim. Er wünschte sich, dass ich ihn samt drei großen Taschen voller Wäsche zu ihm nach Hause bringe. Das wäre mit dem Bus gar nicht gegangen. Unterwegs holten wir von unserem Lieblings-Asia-Imbiss Glasnudeln mit Hühnchen bzw. Ente. Das verspeisten wir genüsslich und gemütlich beim Sohn daheim. Es war ein richtig schöner Feierabend.

Mittwoch, 21. März
Dieser Abend verlief sehr ruhig. Mir hängt die Erkältung {oder was das auch war} immer noch an. Ich fühle mich schnell erschöpft und der Kreislauf ist auch nicht so stabil, wie ich mir das wünsche. Also ist ein Ausruhabend genau das Richtige. Gut fühlte es sich auch an, als ich gegen 22 Uhr noch mal draußen war. Der Sohn bat mich, ihn von der Arbeit abzuholen. Da kam ich noch mal an die Luft, und das war angenehm.

Donnerstag, 22. März
Diesiges Wetter, vermischt mit Regen erwartete mich zum Feierabend. Und das am Einkaufsdonnerstag. Die Mutti wollte noch zur Bank, und wir hatten Glück und bekamen den letzten freien Parkplatz. Später im N-Markt sammelten wir einiges ein, das schwer zu tragen war. Dennoch schaffte ich die Schlepperei besser, als ich zuerst gedacht hatte. Danach war ich dann aber auch geschafft.
So bekam ich am Abend längst nicht so viele Maschen gestrickt, wie ich gern wollte und die nicht so beliebte Socke wurde immer noch nicht fertig. Hach.
Der Höhepunkt der Woche fiel auf den Donnerstag. Ich bekam den Einsatzplan aus Halle zugeschickt.
Alles wird gut!

Freitag, 23. März
Der Arbeitstag zog sich wie Gummiband. Zu Mittag gab es Sushi vom Kaufmannsladen. Ging so.
Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich zum Feierabend noch beim Angebotsladen vorbei schaue. Am Ende ließ ich es bleiben. Tanken musste ich auf dem Heimweg noch und dann gab es noch mal Glasnudeln für mich.
Der Sohn kam mit dem Bus, weil ich ihn gebeten hatte, bei mir zu übernachten, damit ich nachher, wenn ich ihn zur Arbeit bringe, nicht erst noch in die entgegengesetzte Richtung fahren muss, um ihn abzuholen. Es wurde ein ruhiger Abend, an dem die nicht so geliebten Socken endlich fertig wurden. Dem Sohn gefallen sie übrigens sehr gut {also, nicht für sich *lach* } und mir gefallen sie jetzt, da sie fertig sind, auch.180324_071004

Nun ist Samstag, 24. März und ich bringe jetzt diesen Beitrag zu Andrea und suche mir dann mal was zu essen. Irgend etwas muss ich schließlich frühstücken.

Euch allen ein schönes Wochenende. Und denkt an die Zeitumstellung. Ich hätte es beinahe verpasst, weil ich dachte, das wäre erst nächstes Wochenende soweit.

Samstagsplausch {17.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. All allererstes möchte ich euch danken für eure vielen lieben Nachrichten und Genesungswünsche. Das hat mir gut getan. Ja, ich bin letztes Wochenende, als das wunderschöne Frühlingswetter nur so zum Draußensein einlud, tatsächlich in meinem Bett geblieben. Das musste einfach sein.So heftig war ich schon seit Jahren nicht mehr erkältet. Ich musste mich einfach ausruhen.
Am Sonntag, 11. März wurde diese Ruhe allerdings am Morgen durch einen Anruf unterbrochen. Mutti meinte, sie hätte nun diese Grippe, denn sie hätte die ganze Nacht gehustet. Und außerdem haben sie das gesagt. {Die im Radio}. Noch ein paar scheppernde Huster ins Telefon und die gut dressierte Tochter raffte brav all ihrer Anit-Husten-Medikamente zusammen, außerdem ein Glas Hühnerbrühe mit Fleisch, warf irgend etwas wärmendes über und taumelte zum Auto. Mit Hilfe meiner vierrädrigen Unterstützung kam ich heil bei Mutti an. Naja, heil war ich nicht gerade, aber wenigstens kam ich an. Schleppte mich die Treppen hinauf und packte all meine Schätze auf den Küchentisch. Es gab noch ein kurzes Wortgerangel, der Art: Warum bist du denn do grillig zu mir?
Weil ich meine letzten Kräfte zusammengekrartzt habe, um dir Dinge zu bringen, die dir gut tun sollen, und du lehnst alles ab. Das tut mir weh.
Ich glaube, in dem Moment hat sie realisiert, dass es mir möglicherweise schlecher ging als ihr. Gesagt hat sie weiter nichts, aber am NAchmittag rief sie an, um mir zu erzählen, wie gut ihr die Hühnerbrühe getan habe und dass sie meinen Rat befolgt hätte und sich tatsächlich ins Bett gelegt habe, was auch gut getan habe. Ach guck!
Am Montag, 12. März raffte ich mich auf, um zur Arbeit zu fahren. Das erste Mal seit einer Woche. Solange ich am Schreibtisch sitzen konnte und dem neuen Teilnehmer alles zeigen konnte, ging es ganz gut. Aufstehen und herumlaufen war allerdings nicht so toll. Da spürte ich meine Schwäche. Trotzdem schaffte ich es, 12 Fotos für 12 von 12 zusammenzukratzen.

Ich war froh, dass ich am Dienstag, 13. März noch einmal zu Hause bleiben konnte. Es war ein Ausruhtag, an dem ich viel gelesen und ein wenig gestrickt habe.
Mittwoch, 14. März
An diesem Tag durfte ich arbeiten. Leider war die Lieblingskollegin noch krank geschrieben und eine meiner TNinnen auch. Wir anderen schleppten uns durch den Tag. Am Abend war der Sohn da, dem ich das Rezept für meinen Wunschkuchen aufschrieb.
Donnerstag, 15. März
Ich hatte frei. Zum Kaffee waren wir alle {Sohn, Enkelin und ich} bei Mutti verabredet. Sie hatte den Tisch fein gedeckt, der Sohn brachte die Torte. Als Mutti später los musste, um mit ihrer Freundin deren 91. Geburtstag zu feiern, blieben wir noch ein wenig dort. Der Sohn erledigte noch den Abwasch und räumte auf.
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Wie verabredet, hatte ich am Nachmittag eine Mitarbeiterin in Halle angerufen, die mir zusagte, dass ich ab April dort arbeiten darf. Sie will einen Plan erstellen, an welchen Tagen ich dort eingesetzt werden kann und mir diesen nächste Woche per Mail zusenden.
Ich hatte erwartet, dass ich mich über diese Zusage viel mehr freuen würde. Irgend etwas stimmt nicht. Ich habe ein seltsames Gefühl.

Freitag, 16. März
Noch ein Arbeitstag. Der Chef passte mich auf dem Gang ab, um mir mitzuteilen, dass ich ab Mai einen Tag pro Woche in Wurzen arbeiten kann. Ich merkte an, dass ich es ungünstig finde, solche Gespräche zwischen Tür und Angel zu führen, dass ich ihm aber dennoch mitteilen möchte, dass ich im April die Arbeitstage, die mir hier ausfallen, in Halle absolvieren werde. Er ließ sich deutlich anmerken, dass ihm das nicht passt. Kündigte an, er werde darauf reagieren müssen. Hallo??? Er war es doch, der mir Ende Januar die Stunden drastisch kürzte und Anfang Februar dann entschied, ich könne gar nicht mehr kommen. Dass ich nun im März wenigstens noch ein paar Tage arbeiten durfte, habe ich nur der Intervention der Lieblingskollegin zu verdanken. Er hätte mich gnadenlos eingespart. Und wenn ich mir dann Aufträge suche, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren, tut er so, als ließe ich ihn im Stich. Geht’s noch? Er hat doch mich im Stich gelassen. Wie soll ich seiner Meinung nach denn bis Mai überleben? Und denkt er, dass solch Almosen von einem Arbeitstag pro Woche ausreicht?
Gestern war ich nur enttäuscht. Heute, Samstag, 17. März, während ich es für euch aufschreibe, gerate ich in Wut. Gut, dass das heute geschieht, so kann ich mich wieder abkühlen, bis ich ihn das nächste Mal sehe. *brrrr*
Und sonst so? Draußen sieht es schön aus, weiß und prächtig. Und es schneit leise vor sich hin. Ganz genau so, wie man sich das Wetter für Weihnachten wünscht. Irgendwie hat Petrus wohl die Feiertage verwechselt.
Heute Abend fahre ich mit Sohn und Enkelmaus und eigentlich auch mit Mutti nach Frohburg, um bei den Dornenröschen zu Abend zu essen. In Anbetracht des Winterwetters scheint das eine blöde Idee. Wer konnte denn vor drei Wochen ahnen, dass wir noch einmal einen richtigen Winter bekommen werden. Ob Mutti überhaupt mitkommt, weiß ich noch gar nicht. Sie meinte irgendwann diese Woche, ihr werde das wahrscheinlich zu viel. Mal sehen.

So, und nun schaue ich noch mal zu Andrea. Ich war vorhin schon mal kurz da, um Guten Morgen zu sagen. Jetzt bleibe ich ein wenig länger und schaue mal, wie es euch so ergangen ist. Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

Samstagsplausch {10.03.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Mal sehen, wie weit ich heute komme mit meinem Wochenrückblick und ob es der bis zu Andrea schafft. Ich bin nämlich krank. Nein, keine Sorge, es ist nichts ernstes, nur eine böse Erkältung, mein Mitbringsel vom Wollefest, wo ich den Samstag, 03. März zugebracht hatte. Nicht nur, dass ich 45 Minuten draußen in der Kälte gestanden hatte, auch drinnen war es recht kalt. Im Gewühl zwischen den vielen Menschen war das nicht so zu spüren, aber an unserem Picknickplatz, wo wir gemütlich strickschwatzen wollten, konnte man es kaum aushalten. Am Montag erfuhren wir dann, warum die Halle so eisig war. Die Veranstalterin hatte die Halle ohne Heizung gebucht. Das war bei minus 15 Grad keine gute Idee.
An den Sonntag, 04. März habe ich keine konkrete Erinnerung mehr. Den verbrachte ich wohl zu Hause, strickend, lesend und gegen trübe Gedanken ankämpfend.
Montag, 05. März
Es was der Fünfte und damit WmdedgT-Tag. Außerdem war es mein einziger Arbeitstag in dieser Woche, was sich im Nachhinein als sehr günstig erwies.
Dienstag, 06. März
Es war der Höhepunkt dieser Woche. Am Vormittag hatte ich noch alle Unterlagen zusammengesammelt, die das JobCenter nun auch noch haben wollte. Es ist nicht so, dass ich nicht beim ersten Termin schon alles beisammen gehabt hätte, was sie brauchen, um meinen Anspruch zu errechnen. Nein, das gefiel ihnen so nicht. Sie sagten mir ausdrücklich, was sie alles nicht anerkennen würden. Und ich sollte die Einkommensvorausschau in zweifacher Ausführung erstellen. Einmal mit den Daten, die sie {eventuell} anerkennen und einmal mit all dem anderen, was sie sowieso nicht berücksichtigen werden. Dafür aber, für alles, was sie ohnehin nicht berücksichtigen, wollen sie noch jede Menge Belege. Egal, ich hatte alles zusammengestellt und würde es am Mittwoch bei Katl kopieren, weil ich das derzeit zu Hause nicht kann. Und mit dem guten Gefühl, dass nichts mehr schief gehen kann, fuhr ich los, mein Lieblingsmädchen anzuholen. Gemeinsam fanden wir uns beim Sohn ein, der für uns ein Abendessen vorgereitet hatte. Und dann starteten wir in Richtung Arena Leipzig zum Konzert von Peter Maffay. Seit ich Janice im Oktober 2016 mit zu Tabaluga geschleppt habe, ist sie Maffay-Fan. Was lag da näher, als ihr zu ihrem 12. Geburtstag eine Konzertkarte zu schenken? Sie war so glücklich. Ich auch. Es war wirklich ein ganz tolles Konzert.
Und für uns ein wundervoller Abend. Wir waren erst kurz nach Mitternacht daheim. Zum Glück hatte die Maus am nächsten Tag keine Schule, sondern Schulausflug in die Sachsentherme. Da musste sie nicht so früh los. Und in der Therme kam sicher auch keine Müdigkeit auf.

Mittwoch, 07. März
Dieser Tag hätte ein Freitag, der Dreizente sein können. Ich wollte am Vormittag bei Katl sein, nahm mir alle Unterlagen her und ging sie nur noch einmal durch, damit ich auch wirklich alles habe. Und? Ein Beleg, den ich am Dienstag noch in der Hand gehalten hatte, war auf einmal nicht mehr da. Ich durchsuchte alle Unterlagen, alle Ordner, alles mehrfach, sogar den Papiermüll. Der Beleg blieb verschwunden. Zum Glück gab es noch ein Schreiben, das den gleichen Sachverhalt belegt, zusätzlich aber noch eine Menge Paragraphen enthält. Also nahm ich dieses. Aber dass der Brief einfach weg ist, von einem Tag auf den anderen, das kann doch gar nicht sein. Während meiner Suche riss ich mit dem dicken Hintern noch eine Orchide vom Regal. Der Pflanze ist nichts passiert, aber die Sauerei auf dem Teppich.
Ich war denn erst am Nachmittag bei Katl. Diese empfing mich mit den Worten: Willst du erst mal Suppe essen? Sie ist noch heiß.
Das war eine sehr gute Idee. Die Suppe brachte meine Welt zu einem guten Stück wieder in Ordnung. Ich hatte genug Elan, mich um meine Unterlagen zu kümmern und Katl versorgte mich derweil mit allerlei Erkältungsmedizin, weil der Husten, den ich am Konzertabend noch mit Lutschbonbons und Halsspray im Zaum halten konnte, nun mit aller Gewalt hervor kam.
Am Abend hatte ich dann noch einen Weg zu erledigen. Erinnert ihr euch? Die Mutti war beim Kabarett und ich wollte sie abholen. Das klappte auch sehr gut, obwohl ich ihr bei unserer Erkundungstour statt des Academixer-Kellers das Krystallpalast-Varieté gezeigt hatte. Das machte aber nicht viel, weil beide nur eine Querstraße voneinander entfernt sind und der Ort, an dem ich auf sie warten wollte, der gleiche blieb. Da das Wetter inzwischen mild geworden war, und ich tatsächlich einen Parkplatz gefunden hatte, nutzte ich die Gelegenheit zu einen kleinen Spaziergang und erwartete sie dann direkt am Theaterausgang.
Donnerstag, 08. März
Ich stand sehr früh auf, fuhr nach Eilenburg, um meine Unterlagen abzugeben und hoffe nun, dass das endlich alles ist. Auf dem Rückweg wollte ich mich in der Drogerie mit Hausmittelchen und Tee eindecken und war so früh dran, dass ich noch warten musste, bis sie öffneten. In der Zwischenzeit kam die Sonne heraus und irgendwie fühlte ich mich seelisch gleich besser. So, als hätte ich ein Tal voller Schwierigkeiten hinter mir gelassen und könne nun an den Aufstieg heran gehen. Körperlich war es eher umgekehrt, denn die Erkältung schwächte mich. Ich holte die Mutti zum Einkaufen ab. Danach hockte ich noch ein wenig bei ihr auf dem Balkon herum und sie kochte mir Tee. Zu Mittag schleppte ich mich dann nach Hause. Ich weiß heute nicht mehr, wie ich es schaffte, alle meine Einkäufe auf einmal die vier Stockwerke hinauf zu bugsieren. Irgendwie gelang es. Doch dann ließ ich die Taschen im Flur einfach fallen und kroch in mein Bett. Und da bin ich, bis auf kurze Unterbrechungen für Toilette und Tee kochen bis heute Morgen geblieben. Und nun, ihr Lieben, werde ich auch noch eine Tasse Tee trinken und dann wieder ins Bett verschwinden.

Habt alle ein schönes Wochenende. Und vor allem, bleibt gesund.

Samstagsplausch {03.03.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Heute kann ich nur kurz bei Andrea vorbei schauen, um meinen Plauschbeitrag zu veröffentlichen, denn schon um 9 Uhr wird die Katl bei mir eintreffen und dann fahren wir {wenn das Auto anspringt} gemeinsam zum Leipziger Wollefest.
Vorher erzähle ich euch noch schnell, wie die letzte Woche für mich verlief.
Samstag, 24. Februar
Der Tag lief dann doch etwas anders als geplant. Ich brachte Janice später nach Hause, als zuerst gedacht. Der Sohn wollte dann doch nicht mit zur Oma, worüber diese wiederum enttäuscht war. Hm. Ändern konnte ich das ja nun nicht.
Viel später fragte der Sohn, ob ich zum Fernsehen kommen möchte. Wollte ich aber nicht. Stattdessen verabredete ich mich mit ihm für Sonntag zum Frühstück.
Ich blieb den ganzen Sonntag, 25. Februar beim Sohn und strickte die Socken für die Junghexe fertig. Er kochte. Das tat mir sehr gut, mich mal betüddeln zu lassen.
Montag, 26. Februar
Ein interessanter Tag. Die Junghexe hatte Geburtstag. Das war natürlich das Wichtigste. Außerdem hatte ich die Bewerbung, die ich eigentlich schon am Wochenende schreiben wollte, fertiggestellt, samt Zertifikat des letzten Lehrganges. Am Nachmittag sendete ich die Bewerbung ab. Noch am selben Nachmittag, als ich bei der Junghexe beim Kaffee saß, kam ein Anruf mit Einladung zum Vorstellungsgespräch. Na, wenn das nichts ist. Alle, die davon wussten, meinten, ich bekomme den Job, da bestehe gar kein Zweifel. {Siehe Mittwoch}
Dienstag, 27. Februar
Bürokram-Haushalt-Klumper-Tag. Am Nachmittag wollte ich unbedingt noch mal los, um das Auto zu bewegen, damit es mich bei der Kälte nicht gar noch im Stich ließ. Später am Abend musste ich dann sogar noch einmal los. Wegen eines Ungedeihs.
Mittwoch, 28. Februar
Wegen des selben Ungedeihs musste ich am Morgen noch einen Termin wahrnehmen, der mir gar nicht in den Kram passte, weil ich für Mittag besagtem Vorstellungsgespräch verabredet war. Ich habe mich fürchterlich aufgeregt, dass der andere Termin dazwischen kam, aber am Ende hat doch alles geklappt.
Und das Gespräch selbst? Das lief super. Die Mitarbeiterin dort war sehr begeistert und hätte mich wohl am liebsten sofort eingestellt, damit ich es mir nicht mehr anders überlegen kann. Aber: Sie trifft die Entscheidung nicht allein. Und wann ich damit rechnen kann, tatsächlich eingesetzt zu werden, steht noch ganz in den Sternen. Da muss man erstg mal schauen, wie lange die V erträge der anderen Dozenten noch laufen. Wie? Warum annonciert man, wenn man nicht einmal weiß, wann man Leute braucht? Mist. Dabei hatte ich mir schon ausgemalt, ab April vielleicht einen ganz neuen Auftrag zu haben. Tja, wird so wohl nichts. Oder vielleicht doch. Oder eben auch erst irgendwann. Es ist zum Haare Raufen. Da klingen die Gespräche so vielversprechend, dass ich mich darüber freue, aber am Ende kommt doch kein konkreter Auftrag zu Stande, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdienen kann. *grrrr*
Dennoch war ich nach dem Gespräch am Mittwoch noch bei Uta, die wieder super lecker gekocht hatte. Wir schwatzten und strickten und hörten Musik von Faun und Herr der Ringe. Es war ein wunderbarer Nahcmittag und Abend.
Donnerstag, 01. März
Es war Einkaufstag und diesmal auch Banktag. Dorthin kam die Mutti vom Augenarzt aus zu Fuß. Ich holte sie da mit dem Auto ab und drehte eine Runde.
Am Nachmittag wollte noch der Sohn zur Arbeit und der Tank schrie nach Füllung. Genug herumgefahren war ich also, um die Batterie bei dieser Kälte am Leben zu erhalten.
Freitag, 02. März
Ein Arbeitstag. Ein etwas seltsamer, weil mein Kabinett von einem anderen Kurs belegt ist und ich mit meinen wenigen Teilnehmern in einem anderen Kabinatt zu Gast war. Das war interessant, weil ich noch weitere Teilnehmer betreuen durfte, die sich mit etwas bgeschäftigen, wovon ich bisher null-komma-keine Ahnung hatte. CNC-Drehen und -Fräsen. Aber der Mann meiner Schwester hat Ahnung davon, richtig viel. Der Zufall wollte es, dass er mir just am Freitag eine Nachricht schickte, in der er um einen Rat bat. Wir verabredeten ein Telefonat, sobald ich zu Hause wäre. Und dabei gab ich ihm den Rat, um den er gebeten hatte und war froh, dass mir das diesmal leicht fiel. Er fragt mich manchmal nach Dingen, bei denen ich einfach nicht weiß, was für ihn besser wäre. Diesmal aber war ich mir sicher. Dann fragte ich nach dem, was ich in der Firma nicht durchschaut hatte und er gab mir in einer halben Stunde eine Einweisung, damit ich am Montag, wenn ich den Leuten an ihren Rechnern über die Schulter schaue, die Chance habe, mich in das, was sie tun, hinein zu denken. Ich bin sehr gespannt.
Vor dem Telefonat mit dem Schwager hatte ich mir noch eine winzige Auszeit genommen, indem ich gleich nach der Arbeit zu Katl fuhr, um mit ihr ein Tässchen Tee zu trinken. Ich blieb auch wirklich nicht lange, eine knappe Stunde. Ich finde das schön, einfach mal abzuschalten, wenn es auch nur für kurze Zeit ist. Das gibt Kraft. Mir zumindest. Im Sommer wird das dann sicher wieder so sein, dass ich von der Arbeit {von welcher auch immer} direkt in den Garten fahre und dort eine Weile entspanne, bevor ich Verpflichtungen in Angriff nehme. Darauf freue ich mich jetzt schon. Auf die Gartenzeit.
Nach dem Telefonat mit dem Schwager tauchte der Sohn auf. Er wollte noch einkaufen und seinen Bus nach B-Dorf bekommen und und und… und alles war zeitlich viel zu knapp. Also sprang ich wieder in die Straßenklamotten, fuhr mit ihm einkaufen und, weil es am Weg lag, gleich noch die Junghexe samt Loreley abzuholen. Dann brachte ich alle Drei zum Sohn und war kurz nach 20 Uhr wieder daheim. Die Waschfee war inzwischen ohne mich ihrer Arbeit nachgegangen. Fein.
Gern wollte ich noch Klöpschen braten, weil wir beim Wollefest immer uns ureigenes Picknick veranstalten. Dummerweise war das Hackfleisch, das ich über den Tag im Kofferraum gelagert hatte, gefroren. So konnte ich die Klöpschen erst heute Morgen braten.
Tja, und nun ist Samstag, 03. März. In ein paar Minuten wird die Katl hier sein. Ich muss mich noch hübsch machen.
Aber etwas muss ich euch noch ganz fic erzählen, was ich beim Freitagsbericht vergessen hatte. Am Morgen kam die Lieblingskollegin mit einer Überraschung. Ein paar einzelne neue Teilnehmer, die in den nächsten Wochen beginnen werden. Für mich heißt das ein paar mehr Arbeitstage. *Freudenhüpfer* Wie es im April weiter geht, ist noch imer völlig ungewiss, aber der März ist erst mal gerettet.

So, und nun auf bald. Ich komme heute Abend bei euch lesen und werde vom Wollefest berichten. Bis dahin habt es fein.

Samstagsplausch {24.02.2018}

180217_045631Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Das Guten-Morgen-Bild zeigt euch noch einmal meine maritime Lampe von einer anderen Seite. Ich liebe diese Lampen.

Zu allererst möchte ich euch für eure Anteilnahme an meinem Chaos und für die vielen lieben Kommentare danken. Das musste ich jetzt einfach mal sagen.
Andrea fragte letzten Samstag, ob wir auch fasten. Als ich das las, dachte ich: Ja, das wäre gut. Zumindest Low Carb. Bei dem Gedanken ist es geblieben. Nur bei dem Gedanken.
Und sonst so? Für mich war es eine sehr depressive Woche. Und das, obwohl ich viele richtig schöne Erlebnisse hatte. Dennoch lag über, unter, zwischen allem so ein dunkler Schatten. Etwas Dumpfes, das nur darauf zu warten schien, aus irgend einer Spalte zu kriechen und mir die Tage zu verderben und in den Nächten den Schlaf zu rauben.
Ich kann es überhaupt nicht leiden, mich so zu fühlen. Ich kann aber dummerweise auch nicht wirklich etwas dagegen tun. Natürlich kämpfe ich dagegen an. Mit Unternehmungen, mit ganz bewusst positivem Denken {das ich mir dann wie Mantras vorsage, in der Hoffnung, dass sich wenigstens ein Teil davon aus dem Bewusstsein in die Gefühlswelt hinüberschleicht}. Wasser hilft meistens. Und meine Fantasie. Dann lege ich mir irgend einen Tagtraum zurecht, in den ich mich flüchte, sobald die dunkle Welle hoch schwappt. Das funktioniert normalerweise recht gut. Nur diese Woche nicht. Diese Woche funktionierte irgendwie gar nichts. Dabei hatte ich durchaus sehr schöne Erlebnisse. Das sagte ich schon, ich weiß. Und nun will ich mir all das Schöne noch mal in Erinnerung rufen, indem ich euch davon erzähle.
Das ging am Samstag, 17. Februar damit los, dass ich die Nacht über nicht hatte schlafen können. Wieso das schön war? Naja, war es nicht so direkt, aber auch nicht schlimm, weil ich ja wusste, dass es die Nachwirkung meiner Extremdienstreise in der vorhergehenden Woche war. Und weil ich wusste, dass ich noch das ganze Wochenende zum Ausruhen vor mir hatte. So war ich nach der durchwachten und mit lesen, stricken, surfen angefüllten Nacht gegen 6 Uhr morgens noch einmal ins Bett gekrochen und kurz nach neun davon aufgewacht, dass der Sohn in der Küche herumkruschtelte.
Erster Gedanke: Wie schön, er ist da.
Zweiter Gedanke: Wie schön, die Sonne scheint.
Dann rückte Mutti mit ihren "Sorgen" heraus. Ich sollte das vielleicht nicht in Gänsefüßchen setzen, denn für sie sind das Sorgen, auch wenn ich darüber lächle. Wer weiß, wie ich mal bin, wenn ich 85 bin. Wenn ich überhaupt so alt werde. *grins*
Jedenfalls… Am 07. März hat Mutti von ihrer Gewerkschaftsgruppe eine Einladung zu einem Kabarettabend. Hin fährt sie mit der Straßenbahn, aber wenn das dort zu Ende ist, ist es ja dunkel. Da würde sie gern abgeholt werden. Das habe ich ihr natürlich versprochen. Nun ist dieses Kabarett aber in der Innenstadt. Also wirklich mitten in der Innenstadt. Dort, wo man mit dem Auto zwar gerade noch so ran fahren, aber kaum halten und erst recht nicht parken kann. Deshalb schlug ich ihr vor, wohin ich mit dem Auto kommen könnte und dass sie dann ca. 200 m laufen und mich dann suchen müsse, weil ich im oder zumindest am Auto bleiben muss. Und nun kam ihr Problem. Sie konnte sich die Straße und die Stelle, an der ich warten wollte, einfach nicht vorstellen. Ja, wenn ich das vorher mal anschauen könnte. Den Gedanken hatte ich auch schon. Also sprang ich ins Auto, holte die Mutti ab, und los ging es in die Stadt. Vor Ort prägte sie sich die Gegebenheiten genau ein und freute sich, dass nun nichts mehr schief gehen kann. Als wir bereits auf dem Rückweg waren, murmelte sie etwas wie: Das Abholen ist nun klar, aber ob ich denn nun den Weg von der Straßenbahn zum Kabarett finde? Da fuhr ich einen Bogen, kehrte noch einmal ins Zentrum zurück und zeigte ihr auch diesem Weg.
Danach fühlte ich mich eine Zeitlang richtig gut. Weil ich draußen gewesen war und weil ich der Mutti eine Freude gemacht und ihre Sorgen genommen hatte.
Kurz darauf begann der zweite Höhepunkt des Tages. Ich sammelte den Sohn ein, holte Katl ab, danach Janice. Gemeinsam holten wir noch ein paar Kleinigkeiten zu naschen und zu trinken, setzten den Sohn zu Hause ab und fuhren weiter in die Therme. Wasser hilft meistens. Jaja. Da wir noch eine Kollegin mit ihren Kindern trafen, hatte Janice Abwechslung, Katl und ich hatten Erholung. Am Abend brachte ich Janice zum Sohn, Katl nach Hause und mich ins Bett *kicher*
Sonntag, 18. Februar
Diesen Tag erwähnen wir nicht.
Montag, 19. Februar
Nach einem trübgrauen Sonntag strahlte am Montag wieder die Sonne. Und ich durfte arbeiten. Ich durfte überhaupt die gesamte Woche arbeiten. Zum Feierabend mochte ich plötzlich nicht in meine Wohnung, also fragte ich den Sohn, ob ich vorbei kommen darf. Er freute sich, zumal auch Janice noch da war. Die beiden hatten am Sonntag gebacken und ich bekam leckeren Zupfkuchen zum Kaffee.
Dienstag, 20. Februar
Diesmal war der Feierabend ein wenig… naja, stressig kann man das nicht nennen. Es war nur alles genau geplant und musste zeitlich ineinander passen. Von der Arbeit aus fuhr ich direkt zu Janice, um sie abzuholen. Von dort aus zum Sohn, weil Königskind Laura dort hin gebracht werden sollte und wir sie da einsammeln wollten. Bedingung war natürlich, dass sie zu einer bestimmten Zeit da ist, weil wir von dort aus zu dritt weiterfahren wollten zu mir nach Hause. Da wollten wir nur das Auto abstellen und uns zu Fuß auf den Weg machen. Wohin? Zum Kino.
Das war der Plan. Und er hat super funktioniert. Angeschaut haben wir uns Die kleine Hexe.
Am Ende sammelten wir noch Christoph ein und ich brachte alle drei zu ihm, wo die Mädels noch ein paar Ferientage gemeinsam verbringen wollten.
Mittwoch, 21. Februar
Für diesen Feierabend hatte ich mich kurzerhand mit Mutti verabredet. Sie hatte neulich erwähnt, dass sie nie weiß, was sie Janice schenken könnte, zum Beispiel zum Geburtstag. Janice wiederum hatte am Wochenende erwähnt, dass sie in der M-Drogerie im Paunsdorf Center wieder eine Wunschbox aufgestellt hat. Also holte ich Mutti ab und schleppte sie dort hin, damit sie sich aus der Wunschbox etwas aussuchen konnte. Sonderlich ergiebig war das nicht, weil die meisten Teile nur Kleinigkeiten waren, die nicht so recht JJs Alter entsprachen. Etwas hat Mutti dann aber doch gefunden.
Auf dem Rückweg schauten wir noch nach einem Topf, den sich Mutti zu ihrem Geburtstag wünscht. Das war dann sehr erfolgreich, denn den Topf, den Mutti sich aussuchte, gab es einzeln richtig teuer [der Marke entsprechend], im Set mit 3 weiteren Töpfen aber zu einen super günstigen Preis. So kam die ganze Familie zu neuen Töpfen. Tja.
Am Abend fand ich bei prime noch eine neue Serie. Wirklich neu ist sie natürlich nicht, aber ich bekomme ja alles immer verspätet mit. So hatte ich mit 2 Folgen von The Quest noch eine nette Abendunterhaltung, die mich am Grübeln hinderte.

Donnerstag, 22. Februar
180222_072543 Morgensonne über Leipzigs Dächern.
Wie immer hatten wir unseren Einkaufstag. Diese Woche außerdem Büchereitag. Und für Mutti sollte es auch noch Banktag sein. Den hat sie dann aber gestrichen. Das können wir auch in einer anderen Woche machen. Na gut. Dafür waren wir noch in der Pferd-Mensch-Drogerie.
Am Abend daheim fütterte ich die Waschfee und schaute mir einen Krimi in der Mediathek an. Ich habe aber nur den Anfang und den Abspann mitbekommen, zwischendurch waren mir die Augen zugefallen.
Freitag, 23. Februar
Wie alle Tage dieser Woche begann auch der Freitag sternenklar und später mit strahlend blauem Himmel. Gegen Mittag trübte es sich ein, was sofort wieder auf’s Gemüt … ach nein, ich wollte ja nur von den schönen Erlebnissen erzählen. Also…
Weil Mutti am Donnerstag keine mehlig kochenden Kartoffeln bekommen hatte, besuchte ich vor der Arbeit schnell den Kaufmannsladen, um die Kartoffeln zu besorgen. Außerdem brachte ich 4 kleine Rosenbäumchen mit. Rot und Weiß {Schneeweißchen und Rosenrot} und außerdem Rosa und Gelb. Sie waren sehr günstig, und ich hoffe, dass ich sie im Keller gut hinhalten kann, bis sie in den Garten gepflanzt werden können. Bestimmt sind sie eigentlich für Mutti, und das kam so.
Irgendwann im Herbst meinte sie einmal Ach, ein Rosenbäumchen werde ich nun auch nie mehr bekommen. Auf meine Rückfrage erzählte sie: Ich habe mir schon immer so ein Rosenbäumchen gewünscht, aber damals in dem Garten mit Vati habe ich nie eins bekommen. Und später in Heiners Garten, naja, er hat auch keins für mich gepflanzt. Und nun habe ich ja keinen Garten mehr.
Da nahm ich mir vor, ein Rosenbäumchen für sie zu pflanzen, hatte das aber zwischenzeitlich schon wieder vergessen. Als ich am Donnerstag im Kaufmannsladen die Pflanzen entdeckte, fiel es mir wieder ein, doch ich konnte mich nicht entscheiden, welche Farbe ich nehmen sollte. Als ich am Freitag wieder vor den Pflanzen stand, nahm ich dann einfach von jeder Farbe eines. Nun müssen sie nur noch gedeien.
Zwei Sträuße Spraynelken nahm ich für Mutti auch noch mit.
Bevor ich an diesem Tag in den Feierabend ging, räumte ich noch meinen Schreibtisch aus. Komisches Gefühl. Ich gehe zwar am Montag nochmal hin und die Kollegen versuchen mich immer zu trösten und sagen: Das wird schon wieder. Im März wird es besser, weil es besser werden muss. Aber, nunja, es ist trotzdem ein blödes Gefühl und es ist auch nicht wirklich ein Trost. Zwar haben sie recht, es muss besser werden, und zwar dringend, aber solange der Vertriebsman sich hinter Einzelbetreuungen versteckt, anstatt sich um neue Aufträge zu bemühen, so lange wird es nicht besser, denn das wird es nun mal nicht von allein. Tja.
Nun also war Feierabend, die Sonne schien und mein Plan sah vor, fix im Angebotsladen zu schauen, ob es besonderen Käse gibt, dann die Kartoffeln und die Blumen zu Mutti zu bringen und danach zu Katl zu dröseln und mit ihr Tee zu trinken und zu stricken. Aber an diesem Abend wollte/sollte Dornenröschen Laura wieder nach Hause und von ihrer Familie konnte sie niemand holen. Also disponierte ich um. Angebotsladen blieb, war aber nicht sehr ergiebig diesmal, kurz zu Mutti blieb auch, wobei ich sie nicht antraf und Kartoffeln und Blumen wieder mitnehmen musste. Dann zu Christoph. Dort bekam ich erst einmal Kaffee, machte es mir auf der Couch bequem und schaffte es, ein angefangenes Patch an der Decke fertig zu stricken und noch ein zweites komplett. Dann hatten die Mädchen alles gepackt und wir machten uns zu viert auf den Weg in Richtung Frohburg. Ich war sehr neugierig auf das Restaurant, das Lauras Familie vor ein paar Monaten eröffnet hat. Lauras Mutti hatte schon angekündigt, dass wir dann gleich noch zum Abendessen eingeladen sind. 180223_205122
Super lecker. Und es war ein richtig schöner Abend. Halb elf machten wir uns auf den Heimweg, wobei ich mich dann auf den Dörfern erst einmal total verfranste. Irgendwann, als auf den Wegweisern überhaupt keine bekannten Orte mehr standen, kramte ich doch das Navi heraus. So war ich dann erst nach Mitternacht zu Hause. Rechtschaffen müde und voll schöner Erlebnisse.

Nun ist Samstag, 24. Februar. Die Waschfee hat die erste Runde schon geschafft. Wenn die Wäsche hängt, werde ich mich wieder auf den Weg machen. JJ muss nach Hause. Also hole ich sie samt Christoph ab, bringe sie heim und fahre dann mit dem Sohn zu meiner Mutsch. Sie muss ja nun mal ihre Kartoffeln bekommen und die Blumen. Und danach… mal sehen. Irgendwann an diesem Wochenende will ich mit Katl stricken. Und ein paar Unterlagen sortieren möchte/muss ich auch unbedingt. Und eine Bewerbung schreiben auf eine Anzeige, die Uta für mich gefunden hat.
Das wird wieder ein erfülltes Wochenende werden.
Euch ein schönes und entspanntes Wochenende. Habt es fein.
Die Mira