Samstagsplausch {21.04.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Wo seid ihr denn alle? Bin ich zu früh? Es ist janoch nicht mal 7 Uhr. Seit 5.30 Uhr bin ich auf. Die Waschfee tut Dienst und ich? Ich schreibe mal auf, was diese Woche so los war. Da dachte ich doch, diese Woche würde eine von den ruhigen, über die ich heute kaum etwas zu berichten hätte. Es war eine insgesamt sehr schöne Woche, aber ruhig? Seht selbst.

Samstag, 14. April
Was für ein schöner Tag, der Samstag letzter Woche.
Am Morgen hatte ich Zeit, mich mit dem Samstagsplausch zu beschäftigen. Als dieser veröffentlicht war, rief ich bei Mutti an und fand mich wenig später bei ihr und meiner Schwester zum Frühstück ein.
Dann fiel mir ein, dass ich noch drei langstielige Rosen besorgen wollte, und weil ich nicht wusste, wann der Blumenladen am Samstag schließt, zog ich lieber gleich los. Die Mutti fragte ich, ob sie eventuell mitkommen mag. Sie stimmte freudig zu, und meine Schwester haben wir vergattert, ebenfalls mitzukommen. Nachdem ich die Blumen hatte, bot ich den beiden noch einen Miniausflug oder Wahlweise einen Besuch im Paunsdorf Center an. Wieder freudig leuchtende Augen bei Mutti. Ja, Paunsdorf Center.
Wir schlenderten dort herum, kauften für mich eine neue Geldbörse, mein Geburtstagsgeschenk von Mutti, das zu besorgen wir bisher nicht geschafft hatten und ließen uns in einem "Straßen"café auf ein Eis nieder.180414_130044 Am Nachmittag brachte ich die beiden wieder heim und hatte noch ein wenig Zeit, mich frisch und schön zu machen. Am Abend trafen wir uns dann alle beim Griechen in großer und sehr geselliger Runde. Da es für den Sohn und mich schon der zweite Abend in Folge in einem griechischen Restaurant war, entschieden wir uns diesmal für Fisch.180414_193412
Sonntag, 15. April
Für den Sonntag stand ein {entspannter} Gartentag auf dem Programm. Der ging auch gut los. Sylvana übernahm den Fahrdienst auf die Dörfer, um Kind und KindKind abzuholen, ich brachte Mutti und Schwester mit. Für das Mittagessen schnippelten wir alle gemeinsam Salat, einen Gemischten und einen Kartoffelsalat. Fleisch gab es vom Grill. So richtig entspannt wurde es jedoch nicht, oder besser gesagt war ich sehr unentspannt, was ein klein wenig daran lag, dass wir wieder so viele Leute waren {neun}, hauptsächlich aber daran, dass sie ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft in unseren Garten einlud. Und dieses kleine Mädchen ist leider regelrecht penetrant. Sie versucht ständig, über alle zu bestimmen und ist dabei auch noch sehr laut. Ihre schlimmste Angewohnheit ist aber, dass sie immer noch Kinder aus der Umgebung zusammen sammelt und alle mit zu uns bringt. Kinder, die ich teilweise noch nie gesehen habe. Letzten Sommer hat sie mal ihre gesamte Geburtstagsgesellschaft einschließlich erwachsener Gäste in unseren Pool geschleppt. Und als ich dann sagte, dass mir das ein bisschen zu weit geht, waren die Erwachsenen pickiert, was ich mir erlaube, bis sie begriffen, dass es mein Garten war, nicht der, zu dem die Kleine gehört. Tja und dieses kleine Mädchen {6 Jahre} hat dann am Sonntag doch recht genervt, zumal sie das gar nicht begreift, wenn man sie wegschickt. Man will das ja nicht drastisch machen, zumal sie ein wirklich süßes kleines Weiblein ist. Aber wenn man es lieb sagt, verschwindet sie kurz und taucht 5 Minuten später gleich wieder auf, mit noch mehr Kindern im Schlepp. Naja…
Montag, 16. April
Am Nachmittag war die Schwester mit ihrer Schul- und Jugendfreundin verabredet. Weil sie aber am Dienstag die Heimreise antreten musste und wir uns auch noch einmal sehen wollten, sollte ich gegen 20 Uhr noch mal zu Mutti kommen. Ich kenne mich, wenn ich erst nach Hause gehe und zur Ruhe komme, kann ich mich nur schwer aufraffen, noch einmal loszugehen. Deshalb fuhr ich nach der Arbeit zunächst ins Paunsdorf Center, weil ich noch eine Kleinigkeit besorgen wollte und dann direkt zu Mutti, wo ich, bis meine Schwester zurückkam, noch die Socken verpackte, die ich für deren Freundin Anja gestrickt hatte.180416_185841Ich habe irgendwie kein Geschick, fertige Socken zu fotografieren. Uta bekommt das immer super hin, aber bei mir sieht das immer doof aus. Es ist übrigens mein 13. Paar in diesem Jahr.
Dienstag, 17. April
Eigentlich wollte ich an diesem Feierabend nach langer Zeit mal wieder zum Schwimmen und in die Sauna. Vorher wollte ich noch die beiden Päckchen zurück geben, die diese seltsame Firma an Mutti geschickt hatte, obwohl diese nichts bestellt hatte. Sie hätte die Päckchen gar nicht angenommen, aber der DHL-Bote hat sie bei den Nachbarn abgegeben. Und nun wollte dieses dumme Mädchen in der Poststelle die Päckchen nicht zurück nehmen, weil sie überhaupt nicht begriff, was ich von ihr wollte. Sie empfand mein Anliegen ganz offensichtlich als persönlichen Angriff auf "ihr" DHL, denn sie sagte immer wieder: Aber es wurde doch geliefert. Das ist doch bei DHL auch registriert, dass es angekommen ist. Warum wollen Sie dann das nun plötzlich nicht haben? Na, egal. Muss ich einen anderen Weg finden. Jeweils 6,90 Euro Porto dafür zu bezahlen, dass wir etwas zurückgeben, dass wir nie bestellt haben, kommt jedenfalls nicht in Frage.
Mittwoch, 18. April
Obwohl ich immer darauf schaue, ob das Bremslicht auch wirklich aus ist, sprang die alte Jolanda an diesem Morgen wieder nicht an. Der Nachbar gab mir Starthilfe, so dass ich pünktlich zur Arbeit in Halle ankam und dann gleich erst mal den Kfz-Mechaniker meines Vertrauens anrief. Ihn hatte ich bereits am Montag im PC getroffen, ihm mein Leid geklagt, und er wollte mich wegen eines Termins zurückrufen. Doch nun wurde es langsam dringend.
Am Nachmittag hatte ich erst einmal etwas sehr schönes vor. Uta hat nämlich ein neues Projekt ins Leben gerufen, den MiMi oder Mira Mittwoch, an dem wir den Feierabend zusammen verbringen, stricken, schwatzen, futtern. Wenn ich dienstlich ohnehin in Halle bin, bietet sich das ja an. Allerdings habe ich auch immer ein bissel Bauchkneifen, weil ich Uta und ihrer Familie nicht auf die Nerven gehen will. Ich habe diesbezüglich ein paar Bedenken, wenn ich jeden Mittwoch da aufschlage. Für diese Woche hatte uta aber eine ganz wunderbare Idee. Sie erwartete mich nämlich schon vor der Haustür, und wir starteten gleich durch an einen schönen See, wo wir im Halbschatten das schöne Wetter genießen konnten und uns einen Latte Macchiato schmecken ließen. Und natürlich waren wir mit den Füßen im Wasser, das so klar war, dass man es auf den Fotos gar nicht erkennt.180418_171221180418_175441
Es war ein herrlicher Nachmittag und ein schöner Abend. Danke Uta.
Donnerstag, 19. April
Damit die Batterie sich über Nacht nicht entladen kann, kamen wir auf die Idee, sie abzuklemmen, wenn das Auto für mehrere Stunden abgestellt wird. Das hatte der Sohn mir am Abend noch gezeigt. Am Morgen klemmte ich sie wieder an und kam pünktlich zur Arbeit.
Am Nachmittag fuhr ich zuerst in die Werkstatt. Leider musste das Teil erst bestellt werden, und so konnte ich das Auto wieder mitnehmen und doch noch mit Mutti einkaufen.
Freitag, 20. April
An diesem Tag standen mir zwei schwierige Gespräche bevor. Nachdem die Projektleiterin in Halle schon seit einer reichlichen Woche eine Entscheidung von mir erwartete, ob ich ganz {also Vollzeit} an diesen Standort wechseln möchte, habe ich nach einigem Hin-und-Her-Überlegen und -Rechnen diese Entscheidung am Donnerstag für mich getroffen, zumal ich dort Verantwortung für die Umschulung übernehmen soll, und wenn ich mich dem stelle, kann ich nicht mehr zwischen verschiedenen Standorten hin und her hopsen. Nun musste ich dies noch meinem Leipziger Chef und vor allem der Lieblingskollegin beibringen. Das Gespräch mit ihr ist mir schwer gefallen, obwohl ich wusste, dass sie mich versteht, denn ich muss schließlich Geld verdienen. Das Gespräch mit dem Chef hat mich emotional nicht so belastet, wobei mir schon klar war, dass er mir das übel nehmen würde. Ein bissel war es dann auch so. Er stellte es so dar, als sei es meine Entscheidung, den Standort zu verlassen, dabei war er es doch, der mich weggeschickt hatte. Dass ihm nichts anderes übrig blieb, weil er keine Aufträge mehr für mich hatte, ist mir klar. Ebenso müsste ihm doch aber klar sein, dass mir auch nichts anderes übrig blieb, als daraufhin andere Aufträge zu suchen. Nun ist es, wie es ist.
Am Abend fuhr ich in den Garten. Kaffeetrinken und später…

Das war meine Woche. Schön, oder?

Inzwischen ist die Waschfee fertig. Sylvana rief an, wegen Frühstück im Garten.
Vorher schaue ich noch bei Andrea
rein, ob ihr mittlerweile da seid. Ah ja. Na dann, habt alle ein schönes Wochenende. Genießt den Sommer im April. Bis dann.

Samstagsplausch {14.04.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Diese Woche kann ich mich endlich wieder einmal pünktlich zu Andrea an den Plaudertisch setzen.

Samstag, 07. April
Der Morgen war ein wenig murkelig. Das begann damit, dass mir die halbe nacht lang übel war, ich dauernd draußen herum geisterte und am morgen viel zu lange schlief. Dabei hatte ich doch schon gegen 6 Uhr, wenn der Kaufmannsladen öffnet, die beiden Flaschen trockenen Sekt holen wollen, die Mutti noch für ihre Feier braucht. Das verschob ich auf später und wollte noch ein ganz klein wenig mit euch plauschen, las mich dann aber beim DGSVO fest. Dann war mir mir die Zeit davon geflogen und nun wurde es noch murkeliger, weil die Mutti anrief und nach ihrem Sekt fragte und wann wir denn in den Garten fahren. Dorthin hatte der Sohn nämlich um Mittagessen und Angrillen eingeladen.
Grillig war ich ein bisschen, eben wegen der verflogenen Zeit. Kurzerhand nahm ich die Mutti dann mit zum Kaufmannsladen. Wir schafften es, pünktlich im Garten zu sein, und dort wurde dann alles ganz entspannt, obwohl ich mir das vorher gar nicht hatte vorstellen können. Immerhin trafen acht Leute zwischen 4 {Jolin} und 85 {Mutti} Jahren aufeinander. Aber gerade weil wir so viele waren und jeder irgendwie mit anpackte, klappte das alles richtig gut und wurde ein sehr schöner Tag. Am Nachmittag musste der Sohn zur Arbeit und fast zeitgleich verschwanden auch alle jungen Leute und die Kinder. Da war ich plötzlich mit Mutti allein. Sie wollte dann auch nach Hause und ich hatte später einen geruhsamen Abend.

Sonntag, 08. April
Einen Tag vor Mutti hat Lara Geburtstag und Sylvana meinte, den könnten wir doch mit einem Kaffeetrinken im Garten feiern. An diesem Tag konnte auch Janice dabei sein, was mich besonders freute, weil ich meine Hexe schon zwei oder drei Wochen {und gefühlt ein ganzes Jahr} nicht gesehn hatte.
Bevor alle anderen eintrafen, wollte ich mit Mutti noch ein paar Pflanzen einsetzen und so ein paar ganz kleine Erdarbeiten erledigen. Als ich sie aber abholen wollte… sprang meine alte Jolanda nicht an. Sie sagte einmal blubb, dann ging die Uhr aus und nichts rührte sich mehr. Da ich vorher aber der Mutti gesagt hatte, ich fahre jetzt los und sie könnte schon runter kommen, konnte ich sie nun nicht mehr anrufen, um wieder abzusagen. Also schnappte ich die Handtasche und den Beutel mit dem Strickzeug und lief los. Kurz bevor ich dort war, rief der Sohn zurück, dem ich mein Leid klagte.
Er kam später mit Sylvana, startete das Auto fremd und holte dann Mutti und mich ab. So war der Gartennachmittag und Laras kleine Feier gerettet. Als ich abends vom Garten wieder fort wollte, sprang das Auto problemlos an.
Das hatten wir schon mal. Irgendwann im vergangenen Oktober. Damals war ich direkt in die Werkstatt gefahren, um mir eine neue Batterie zu kaufen. Der nette Mensch dort hatte die Batterie aber zunächst durchgemessen, für gut befunden und mir keine neue verkauft, was sich als gut erwies, denn ich bin mit dieser Batterie noch über den gesamten Winter gekommen. Bis jetzt.
Montag, 09. April
Als ich am Morgen zum Stellplatz kam, sah ich, dass am Auto Licht brannte. Das war mir doch noch nie passiert, erst recht nicht, nachdem es gerade erst Probleme gegeben hatte. Wie zu erwarten war, sprang Jolanda natürlich nicht an. Ich probierte noch herum, um das Licht auszuschalten und stellte dabei fest, dass es keine Beleuchtung war, die ich abschalten konnte, sondern eine, die normalerweise von selbst aus geht, nämlich das Bremslicht. Hach.
Nun wusste ich das wenigstens. Ich schnappte mal wieder meine Taschen und bewegte mich diesmal zur Straßenbahn-Endstelle. Wenn ich in Leipzig arbeite, ist das kein Problem, da bin ich mit der Bahn auch noch pünktlich, muss nur das Morgenritual weglassen.
Nur mit dem Heimweg ist es blöd, weil die Bahn auch in der Hauptberufszeit nur alle 20 Minuten fährt.
So war ich erst kurz vor 17 Uhr bei Mutti zum Geburtstagskaffee. Das war aber nicht schlimm, weil wir allein waren. Ihre Freunde waren alle schon am Vormittag da gewesen und hatten in lustiger Runde gefeiert. Und dann gibt es ja noch "Das große Fressen" am Samstag beim Griechen.
Später kam noch der Sohn, der zunächst erst einmal meine Batterie ausgebaut und ans Ladegerät gehängt hatte. Ich bin so froh, dass er solche Sachen kann. Er setzte die Batterie auch wieder ein und achtete darauf, dass diesmal kein Licht mehr brannte.
Das muss ich mir nun angewöhnen, jedes Mal, wenn ich das Auto irgendwo abstelle, darauf zu schauen, ob die Bremsleuchten aus sind. Dieser Tage werde ich das mal dem Lieblings-Kfz-Mechaniker zur Überprüfung geben. Aber für den Moment ging es erst einmal so. Wichtiger ist schließlich, dass die Leuchten an gehen, wenn ich bremse, und das tun sie zuverlässig.
Dienstag, 10. April
Ein wenig Sorge hatte ich ja doch, dass über Nacht wieder irgend etwas mit dem Auto geschehen sein könnte. Um so froher war ich, als es am Morgen anstandslos ansprang. Natürlich war ich dann viel zu früh in Halle, aber das war mir sehr viel lieber, als womöglich zu spät. Der Regen, der für Dienstag vorhergesagt worden war, muss anderswo gefallen sein. Hier jedenfalls schien die Sonne und lockte nach draußen. Aus dem Feierabend im Garten wurde dann aber doch nichts, weil ich est einmal die Mutti trösten und beruhigen musste. Sie hatte nämlich einen Vertrag zugeschickt bekommen, den sie nie abgeschlossen hat und auch nicht haben möchte. Und ich muss mich nun mit diesen Gaunern herumstreiten, dass sie den wieder los wird. Das wird gelingen, es ist für mich nur Schreiberei und ein wenig Lauferei, weil auch zwei Päckchen mit Modem und irgendwelchem Zeug geschcikt wurden, die zurück gesendet werden müssen. Für die Mutti aber ist das richtig schlimm, weil die kleine alte Frau sich diesen Betrügern ausgeliefert fühlt und nicht weiß, wie sie aus der Sache wieder heraus kommt. Sie vertraut mir zwar, dass ich das regele, aber solange es nicht wirklich erledigt ist, macht sie sich fertig.
Der Hintergrund war, dass so ein Vertreter sich Zugang zu ihrer Wohnung erschlichen hat und zu ihren bisherigen Verträgen für den Fernseher. Er gab sich als Mitarbeiter der Firma Primacom aus und behauptet, weil die Firma an die Telekom verkauft worden sei, müsse er nun prüfen, ob alles noch funktioniere. Ich nenne die Firma hier mit Klarnamen, weil ich KEINE Werbung machen, sondern andere vor den Machenschaften gewisser Außendienstler warnen möchte. Mutti hat dem Typen noch gesagt, dass sie Internet und all das nicht hat und nicht braucht, woraufhin er die Unterlagen "prüfen" wollte, weil sie dann ja vielleicht gar nicht betroffen sei. Die kleine Frau hat ihm das geglaubt, und auf diese Weise ist er zu ihren Daten gekommen. Tatsächlich heißt die Firma, für die er unterwegs ist, Telecolumbus. Das mag ja durchaus eine seriöse Firma sein, die Außendienstmitarbeiter und ihre Machenschaften sind es jedenfalls nicht.
Mittwoch, 11. April
Weil das Wetter immer noch schön war, wollte ich nun an diesem Feierabend in den Garten. Uta hatte zwar schon letzte Woche gefragt, ob wir diesen Mittwoch wieder strickschwatzen wollen, aber ich dachte, sie hätte zu viel um die Ohren und ich wollte nicht stören. Am Ende verabredeten wir uns aber doch und es wurde wieder ein sehr schöner Abend mit einem tollen Abendessen und schönem Strickschwatz.
Donnerstag, 12. April
Ein klein wenig aufgeregt war ich, weil meine Schweester aus der Pfalz kam und ich nicht wusste, ob beim Abholen am Busterminal alles klappt. Dabei alles ganz einfach und der Donnerstag insgesamt ein schöner Tag.
Freitag, 13. April
Der Dienst in Leipzig hätte beinahe abgesagt werden müssen, weil die Teilnehmer nicht erschienen. Das wiederum hatte den Grund, dass die Verkehrsbetriebe bestreikt wurden und bis 14 Uhr keine einzige Straßenbahn, kein einziger Bus fuhr. Das gibt ein eigenartiges Bild, eine große Stadt ohne öffentliche Verkehrsmittel. Ein paar Teilnehmer fanden aber doch Möglichkeiten, zu uns zu kommen, und so konnte ich dann auch arbeiten.
Der Heimweg am Nachmittag gestaltete sich schwierig, weil die Bahnen wieder fuhren und an jeder Haltestelle den Autoverkehr ausbremsten. Dieser aber war viel stärker, als sonst, weil ja am Morgen viel mit dem Auto hatten fahren müssen, die sonst die Bahn nutzen, Und die mussten nun ja auch alle wieder nach Hause. So brauchte ich für meine 14 Kilometer eine Stunde und 10 Minuten. Und das, wo ich es doch eilig hatten, denn ich fuhr direkt weiter zur Bücherei {diesmal ohne Mutti} und zur Drogerie, wo ich noch Christophs Geschenk für Lara holte und gleich hübsch einpackte.
Dann holte ich Christoph ab und wir eilten zum Griechen, wo die anderen schon auf uns warteten, umd Laras Geburtstag mit einem tollen Abendessen noch einmal zu feiern.
Und nun ist Samstag, 14. April. Ich werde mich ein wenig zu euch an den Plaudertisch setzen, später vielleicht mit Mutti und Yvette frühstücken oder mittagessen oder mal sehen.
Und am Abend geht es dann wieder zum Griechen, zu einem anderen als gestern, wo dann Muttis große Feier stattfindet.
Habt alle ein schönes Wochenende.

12 von 12 im April 2018

12_von_12
Die Freundin schrieb gestern wieder einen Erinnerungszettel, damit wir heute die 12 von 12 nicht vergessen. Den hätte ich diesmal gar nicht gebraucht, denn schon der Parkschein, der bis heute Morgen kurz nach 10 Uhr gereicht hätte, erinnerte mich daran, dass heute der 12. ist.180412_080131 Neuerdings bin ich donnerstag morgens immer sehr müde *lach* und kam heute nicht so recht in Gang. Dadurch musste ich mich auf dem Weg zur Arbeit etwas sputen und wagte nicht, unterwegs zum Fotografieren noch einmal anzuhalten. Dabei sah der Morgennebel über den Feldern sehr schön aus.
An der Ampel zur Autobahnauffahrt musste ich, wie meistens, zwei Grünphasen abwarten und nutze die Gelegenheit, wenn schon nicht den Frühnebel, so doch ein Stück meines Alltags einzufangen. 180412_065742 Trotz der Verzögerungen war ich scheinbar die Erste in der Firma, was natürlich nicht sein konnte, denn irgendwer musste schließlich aufgeschlossen haben und ein guter Geist hatte auch schon Kaffee gekocht. Begegnet bin ich jedoch niemandem, und so kam es, dass ich diesmal entdeckte, welch witzige Stühle wir da im Pausenraum haben.180412_073526 Ebenfalls witzig fand ich die Pflanze, die dort auf dem Tisch steht. Diese ist nämlich aus ihrer hübsch dekorierten Pflanzkiste heraus gewachsen und reckt sich zum Fenster hin. 180412_073509 Die Frühstückspause hatte ich verpasst, aber ich hatte gut vorgesorgt und an alles gedacht, sogar an eine Gabel. 180413_090655
Zum Feierabend war Eile geboten, denn ich arbeite in Halle bis 15 Uhr und wollte meine Schwester in Leipzig vom Flixbus abholen, der 16.05 Uhr ankommen sollte. Ja, ich erinnere mich, das hatte ich letzte Woche schon erwähnt. Ich schaffte es {natürlich}, pünktlich am ZOB zu sein. Nachdem ich der Schwester am Telefon schon erzählt hatte, ich würde Runden drehen und sie solle einfach mal schauen, ob sie mich da irgendwo sieht, fand ich doch noch einen Parkplatz und kurz darauf auch die Schwester, deren Bus sogar ein paar Minuten vorplanmäßig angekommen war.
Vorher hatte ich mich schon gefreut, dass ich gute Motive für die 12 von 12 finden würde. Dann aber war die Wiedersehensfreude so groß, dass ich die Knipserei völlig vergaß.
Nachdem ich die Schwester bei Mutti abgeliefert hatte, wurden erst einmal Geschenke übergeben.
180412_170507 Dieses hatte die Freundin mir am Mittwoch für die Mutti mitgegeben. Diese war zuerst total überrascht und konnte es gar nicht glauben. Und dann war sie ganz gerührt, dass meine Freundin für sie so ein liebevolles Geschenk zusammengepackt hatte. Und nun auch an dieser Stelle herzlichen Dank.
Dann war die Schwester an der Reihe, ihr Geschenk zu überreichen. 180412_170539
Als wir wieder losgingen, um wie üblich am Donnerstag einkaufen zu gehen, fiel mir die Handtasche meiner Schwester auf, die ich sogleich auf Bild bannen musste.180412_174400 Und nun schaut einmal, warum. Genau! Weil ich auch so eine Tasche habe. Diese gehörte zu dem wunderbaren Geschenk, das ich letzte Woche von Uta bekommen habe. Die musste ich jetzt einfach zeigen. 180413_084354
Nach dem Einkauf gab es noch ein schnelles kleines Abendessen. 180412_185542 Auf Muttis Küchentisch verbreiten diese hübschen Primeln gute Frühlingslaune. 180412_201340
Dann war es für mich an der Zeit, heim zu fahren, wo ich das letzte meiner 12 Motive für diesen Tag fand. Ich liebe Anthurien und habe mir diese als ganz kleine Pflanze im N-Markt gekauft. Seitdem steht sie im Fensterbrett, ist ordenlich gewachsen und neigte sie sehr intensiv hin zum Licht, so dass ich immer nur ihre Rückseite sah. Dann kam der Sohn mit seinem grünen Daumen und konnte die Pflanze so nicht stehen lassen. Die muss doch auch mal in die andere Richtung wachsen. Also drehte er sie um… und TaTaaa!!! eine Blütenfülle lachte mir entgegen
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Das waren sie, meine 12 von 12 für den April. Und ihr so?

Samstagsplausch {07.04.2018}

So, meine lieben Plauscherinnen, auch das wird wieder ein Plauschbeitrag, der nicht zur Zeit bei Andrea veröffentlicht werden kann. Vielleicht habt ihr trotzdem Lust, ein wenig nachzulesen, was bei mir in der verkürzten Woche nach Ostern so los war.

Dienstag, 03. April
Pünktlich nach den Feiertagen wurde das Wetter richtig, richtig schön. Natürlich will ich nicht meckern, denn erstens war ich über die Feiertage am Meer, wo für mich jedes Wetter schön ist. Und zweitens freue ich mich immer über Sonne, auch an Arbeitstagen.
Es war übrigens mein erster Arbeitstag im neuen Job, der im Grunde mein alter Job ist, nur an einem neuen {anderen} Ort. Schön war’s. Spaß hat es gemacht. Und ich war am Morgen sehr schnell dort, am Nachmittag ebenso schnell wieder zu Hause. Schon allein wegen der Fahrtzeiten wäre es gut, dort zu bleiben.

Mittwoch, 04. April
Ein ganz wundervoller Tag. Weil ich wegen der Arbeit sowieso in Halle war, hat mich Uta für den Feierabend eingeladen. Es gab eine kleine Hürde, weil in der neuen Firma noch so viel zu klären war, dass ich noch mehrere Stunden nach Feierabend dort war. Das mache ich definitiv nicht noch mal, denn davon habe ich null-komma-nichts. Dann verirrte ich mich noch ein wenig in Halle, weil das Navi mich in Straßen schickte, in die ich auch wollte, die aber nicht dort abzweigten, wo das Navi es behauptete. Aber irgendwann kam ich endlich bei Uta an und war total beeindruckt. Mein Geburtstag liegt schon einige Wochen zurück und war längst aus meinen Gedanken verschwunden. Die Freunde hatte ich aber seitdem noch nicht gesehen. Und so empfingen sie mich mit nachträglichen Gratulationen. Ich war sehr gerührt deswegen.
Dann gab es erst einmal Abendessen, das schon auf dem Tisch stand, als ich kam {weil ich mich so sehr verspätet hatte}. Habt ihr schon mal Sellerie-Schnitzel gegessen? Also dicke Selleriescheiben, wie Schnitzel paniert und gebraten. Oberlecker, kann ich euch sagen. Schmeckt mir besser, als echte Schnitzel. Naja, wenn Uta kocht, schmeckt sowieso immer alles super, wirklich immer. Nach dem Essen bekam ich dann noch ein Geschenk. Darüber will ich gesondert berichten, weil ich immer noch keine Fotos habe, aber mich so sehr gefreut habe, dass ich unbedingt Fotos zeigen will.

Donnerstag, 05. April
Müüüüüde. Ich war nach dem schönen Abend bei Uta erst nach Mitternacht daheim. Entsprechend kurz war meine Nacht. Was sonst noch geschah, kann man hier nachlesen, denn es war ja der Fünfte.

Freitag, 06. April
Ein Tag im "alten" Job. Es fühlte sich an, wie nach einem schönen Urlaub nach Hause kommen. Man möchte eigentlich nicht, aber die Vertrautheit zu allem ist auch angenehm. Da ich in den zwei Tagen {Montag und Freitag} immer versuche, die ganze Arbeitswoche vorzubereiten, damit der Vertretungskollege möglichst wenig Mühe hat, habe ich eine Menge zu wuseln und die Zeit vergeht wie im Flug. Auch schön.
Am Nachmittag überlegte ich, ob ich noch in den Angebotsladen fahre, ließ es dann aber sein. Der Feierabend gehörte der Waschfee und der Mediathek.

Der Samstag, 07. April gehört dann schon zum nächsten Samstagsplausch.

Samstagsplausch {31.03.2018} vor Ostern

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Ein Samstagsplausch, der keiner ist. Oder doch, schon. Nur nicht an dem Samstag {31. März}, an dem dieser Wochenrückblick hätte erscheinen sollen. Der Grund war ein sehr schöner, ich war nämlich am Meer. Doch dazu später. Hier kommt erst einmal noch schnell die Rückschau auf die {verkürzte} Woche vom 24. bis 29. März.

Samstag, 24. März
Aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen konnte, war ich seit 4 Uhr munter und richtete mich vor meinem Rechner und in meinem Samstag ein. Als kurz vor 10 Uhr der Sohn zur Arbeit musste, hatte ich somit schon den halben Tag hinter mir, und bis dahin war es ein sehr angenehmer Tag gewesen. Das blieb auch so, nachdem ich den Sohn weggebracht hatte und wieder nach Hause zurückgekehrt war.
Sonntag, 25. März
Wieder ein ruhiger Tag. Die Zeitumstellung machte mir gar nichts aus, im Gegenteil. Nachdem ich tags zuvor mit meinem Schlafrhythmus völlig durcheinander geraten war, kam dieser nun halbwegs wieder in Ordnung. Am Abend holte ich den Sohn wieder aus dem Hotel ab.
Insgesamt war es ein schönes entspanntes Wochenende. Viel unternommen habe ich zwar nicht, dafür aber viel gelesen, gestrickt und mich erholt. Ich brauche in den letzten Monaten immer häufiger Zeit für mich, die ich mit Nichtstun verbringe. Wobei Socken stricken und lesen bei mir zum Nichtstun zählt. *lach*
Montag, 26. März
Ein seltsamer Tag. Mit seltsamen Ideen. Nicht ich hatte diese, sondern der "alte Chef". Er wollte, dass ich ihn in Zukunft um Zustimmung frage, bevor ich Verträge bei anderen Auftraggebern unterschreibe. Wie stellt er sich das denn vor? Als ich ihn im Januar gefragt hatte, meinte er, ich soll keinesfalls einen anderen Auftrag annehmen, und dann stand ich Mitte Februar plötzlich ohne Job da.
So gern ich da arbeite {wirklich gern}, aber das kann ich mir nicht leisten. Nicht, wenn er mir die Aufträge nicht garantieren kann, und das kann er leider, leider im Moment nicht.
Dienstag, 27. März
Am Feierabend wollte ich ursprünglich etwas mit den Sohn unternehmen, doch das Wetter war so angenehm, dass er gern im Garten werkeln wollte. Und ich war schon wieder irgendwie müde. Also ging er werkeln und ich stricken. UND die Mutti anrufen, um sie ans Meer einzuladen. Das funktionierte jedoch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Mittwoch, 28. März
Durcheinander geratener Tag. Der Mittwoch fühlte sich wie Donnerstag an und ich dachte mehrfach, ich müsse mit der Mutti einkaufen gehen. Außerdem hatte ich am Morgen mein Telefon auf dem Küchentisch liegen gelassen. Und das war besonders dumm, weil meine Schwester Geburtstag hatte und ich ihr nun nicht einmal gratulieren konnte. Deshalb beeilte ich mich am Nachmittag besonders, um heim zu kommen, damit ich sie dann endlich anrufen konnte.
Donnerstag, 29. März
Nun war wirklich Einkaufstag. Außerdem quengelte die Mutti ein wenig, dass ich nun ohne sie ans Meer fahren wollte. Warum ich denn immer so weit verreisen müsse. Man könnte doch lieber mal… nach Thüringen. Sie, die nicht mehr gut zu Fuß ist, in ein Wandergebiet. Hm. Dass der Sohn und die Schwester mir geraten hatten, meine Fahrt unbedingt anzutreten, legte sie gleich einmal so aus, als hätten sie gesagt, ich sollte die Oma daheim lassen. Dabei wollten sie nur verhindern, dass ich auf meine Fahrt verzichte, nur, weil die Oma nicht mit kann. Ihr letzter Satz, als wir vor dem N-Markt aus dem Auto stiegen, war: "Du könntest mich ja auch mitnehmen!"
Maaaannnnn! genau das hatte ich doch ursprünglich gewollt!
Kurzum, mein Gehirn ratterte intensiver als der Einkaufswagen, den ich durch die Gänge schob, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Muttis Tagesfahrt am Freitag und ihren Wunsch, sie mitzunehmen. Und meinen bescheidenen Wunsch, nicht auch noch den Samstag als Erholungstag einzubüßen, wenn ich schon auf den Freitag verzichten müsste. Die Lösung hieß für mich: Nachtfahrt. Am Freitag warten, bis die Mutti von ihrer Tagesreise kommt, sie ins Auto packen und los. Sie müsste ja nichts tun, als sich fahren zu lassen. Ich dachte, das ginge. Und richtete gleich meinen Einkauf darauf ein.
Als wir nach dem N-Markt wieder im Auto saßen, unterbreitete ich ihr meinen Vorschlag. Da wollte sie auf einmal nicht mehr mit.
Der Freitag, 30. März steht buchstäblich auf einem anderen Blatt.

WmdedgT – April 2018

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Das fragt Frau Brüllen an jedem 5. Und ich frage mich, ja, was habe ich denn eigentlich den ganzen Tag gemacht?
0:16 Uhr
Nach einem wunderschönen Abend bei Uta komme ich zu Hause an. Für die Fahrt von Halle habe ich ganze 35 Minuten gebraucht, für die 4 Treppen nach oben brauche ich eine halbe Ewigkeit. Oben angekommen, kann ich mich nicht direkt ins Bett fallen lassen, sondern hocke erst noch ein Weilchen am Küchentisch, träume vor mich hin, freue mich über meine Geschenke {Die bekommen am Wochenende einen eigenen Beitrag, denn ich möchte sie noch fotografieren.} und über die wunderbaren Menschen, mit denen ich befreundet bin. Irgendwann gehe ich doch schlafen.
5:10 Uhr
Wer säuselt da die Uhrzeit mitten hinein in meinen Traum? Ah, der Wecker. Na dann.
Tablette einnehmen –> Kaffeewasser aufsetzen –> dann ins Bad.
Obwohl die Nacht sehr kurz war, bin ich heute besonders schnell fertig und habe noch 15 Minuten Zeit für einen Guten-Morgen-Kaffee und ein paar Nachrichten an die Freundin. Mitten drin klingelt das Telefon. Der Sohn. Um die Zeit? Einen winzigen Moment fürchte ich, es ist etwas passiert, dann höre ich sein fröhliches Guten Morgen und die Frage, ob ich kurz Zeit habe. Puh, nichts passiert. Er hat Pläne für das Wochenende, will am Samstag Mittag im Garten grillen und fragt, ob ich dabei sein möchte. Klar doch.
6:40 Uhr
Es ist hell geworden. Zehn Minuten später als an den Tagen zuvor sitze ich im Auto. Die Morgensonne im Rücken düse ich nach Halle und freue mich an dem schönen Morgen.
7:15 Uhr
Es ist noch gar niemand da. Demnächst kann ich also noch 10 Minuten später losfahren. Ich suche jemanden, der mir aufschließen kann und bekomme als erstes einen Kaffee angeboten.
8:00 bis 12:00 Uhr
Es ist etwas schwierig, eine neue Arbeitstelle anzutreten, wenn die einzige Person, die dich einweisen könnte, erkrankt ist. Sie ist am Dienstag Morgen trotz Erkrankung extra reingekommen, um mir ein paar Unterlagen zu übergeben und das Wichtigste mitzuteilen. Dennoch sind im Laufe des Tages einige Fragen aufgetaucht, und ich hätte noch andere Unterlagen brauchen können. Am Mittwoch hatte ich eine andere Kollegin danach gefragt und mit ihr gemeinsam noch lange nach Feierabend alles Mögliche erörtert.
Nun sucht mir eben diese Kollegin noch einige Unterlagen heraus. Ich fitze mich hindurch, schreibe Ausbildungspläne, bearbeite diverse Freigaben und verpasse darüber die Mittagspause.
12:30 bis 15:00 Uhr
Tests stehen an. Einen absolviere ich mit dem Teilnehmer gemeinsam. Dadurch bekommt er deutlich mehr Punkte, als in allen vorangegangenen Tests. Tja.
Neiiin, ich habe definitiv nicht vorgesagt. Ich habe ihm nur Denkanstöße gegeben, damit er die Art der Fragestellung besser verinnerlichen kann.
15:00 Uhr
Ich beeile mich sehr, aus der Firma zu kommen, denn ich muss etwas ausprobieren. Genau in einer Woche kommt meine Schwester mit dem Flixbus nach Leipzig und ich habe zugesagt, sie abzuholen. Nun kommt der Bus schon 16:05 Uhr, und ich muss zusehen, dass ich das von Halle aus überhaupt schaffe, pünktlich dort zu sein.
16:00 Uhr
Ich treffe bei Mutti ein. Das ist zu schaffen, aber dazu muss ich ja auch nicht im Berufsverkehr ins Leipziger Zentrum. Na, mal sehen.
Wir fahren zur Bank und danach zum N-Markt. Dann bringe ich Mutti wieder nach Hause, trage die Einkäufe nach oben. Viel ist es diesmal nicht.
18:10 Uhr
Ich bin daheim, füttere die Waschmaschine, mache mir einen Kaffee, den ich dann vergesse und später kalt trinke. Auf Abendessen habe ich zunächst keinen Appetit, aber dann fällt mir der Räucherfisch ein, den ich direkt von der Ostsee nach Sachsen importiert habe. Hm, lecker.
Am Abend
Jetzt rächt sich die kurze Nacht. Die Müdigkeit schlägt zu. Ich schaffe es noch, die Wäsche aufzuhängen und mir die Kleider für morgen herauszulegen. Bei der Soko, die ich mir in der Mediathek anschauen will, bekomme ich gerade noch den Anfang mit und den Abspann. Nach dem zweiten Versuch, der ebenso verläuft, gebe ich auf und gehe ins Bett.
Nun wisst ihr, was ich den ganzen Tag gemacht habe .

Samstagsplausch {24.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist genau 7.00 Uhr. Ich bin schon seit drei Stunden auf. Ohne ersichtlichen Grund. Nachher möchte ich den Sohn zur Arbeit bringen. Doch zunächst erzähle ich euch etwas über meine vergangene Woche.
Das letzte Wochenende 17. und 18. März verlief alles andere als geplant. Ich habe meinen Frust darüber aber bereits aus mir heraus geschrieben und damit soll das nun auch gut sein.

Montag, 19. März
Sonnenschein. Kalt, aber schön. 180321_064912 Ich hatte viel zu tun, eine Menge zu klären. Da verging der Dienst wie im Flug. Einiges hat sich schon wieder geändert. Es ändert sich dauernd was. Und wofür ich am Freitag noch angezählt wurde, das erwies sich heute schon wieder als "gut mitgedacht". *Kopfschüttel*. Ich muss das wirklich alles an mir abprallen lassen.
Post kam vom Amt. Ich werde aufgefordert, mit meiner Vermieterin zu verhandeln, damit sie die Miete verringert. Hä? Welcher Vermieter lässt sich darauf ein? Die Bemühungen soll ich nachweisen. Außerdem soll ich mich darum bemühen, einen Teil meiner Wohnung unterzuvermieten. {Ich habe nur 42 qm} und darüber hinaus soll ich nachweisen, dass ich mich darum bemühe, in eine preisgünstigere Wohnung umzuziehen. Mächtig bemüht, das Ganze. Na, denen werde ich was husten. Schließlich dienen all diese Forderungen nur einem Zweck: Wenn ich sie nicht erfülle, haben sie das Recht, mir die Bezüge für das Wohnen ab 1.10. auf 270 Euro zu kürzen. Na, mal unter uns, ich habe nicht vor, im Oktober noch auf Leistungen vom Amt angewiesen zu sein. Zwar kann man nie wissen, was kommt, aber auf dieses Amt angewiesen zu sein, ist einfach nur bäh und gehört schnellstens wieder abgeschafft. Und ja, auch Post vom Amt und unsinnige Forderungen muss ich an mir abprallen lassen. Jawoll.

Dienstag, 20. März
Frühlingsanfang. Am Morgen war es noch eisig und sonnig, doch schon unterwegs zur Arbeit wurde es immer dunkler und am Vormittag schneite es dann.
Zum Feierabend war der Sohn bei mir daheim. Er wünschte sich, dass ich ihn samt drei großen Taschen voller Wäsche zu ihm nach Hause bringe. Das wäre mit dem Bus gar nicht gegangen. Unterwegs holten wir von unserem Lieblings-Asia-Imbiss Glasnudeln mit Hühnchen bzw. Ente. Das verspeisten wir genüsslich und gemütlich beim Sohn daheim. Es war ein richtig schöner Feierabend.

Mittwoch, 21. März
Dieser Abend verlief sehr ruhig. Mir hängt die Erkältung {oder was das auch war} immer noch an. Ich fühle mich schnell erschöpft und der Kreislauf ist auch nicht so stabil, wie ich mir das wünsche. Also ist ein Ausruhabend genau das Richtige. Gut fühlte es sich auch an, als ich gegen 22 Uhr noch mal draußen war. Der Sohn bat mich, ihn von der Arbeit abzuholen. Da kam ich noch mal an die Luft, und das war angenehm.

Donnerstag, 22. März
Diesiges Wetter, vermischt mit Regen erwartete mich zum Feierabend. Und das am Einkaufsdonnerstag. Die Mutti wollte noch zur Bank, und wir hatten Glück und bekamen den letzten freien Parkplatz. Später im N-Markt sammelten wir einiges ein, das schwer zu tragen war. Dennoch schaffte ich die Schlepperei besser, als ich zuerst gedacht hatte. Danach war ich dann aber auch geschafft.
So bekam ich am Abend längst nicht so viele Maschen gestrickt, wie ich gern wollte und die nicht so beliebte Socke wurde immer noch nicht fertig. Hach.
Der Höhepunkt der Woche fiel auf den Donnerstag. Ich bekam den Einsatzplan aus Halle zugeschickt.
Alles wird gut!

Freitag, 23. März
Der Arbeitstag zog sich wie Gummiband. Zu Mittag gab es Sushi vom Kaufmannsladen. Ging so.
Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich zum Feierabend noch beim Angebotsladen vorbei schaue. Am Ende ließ ich es bleiben. Tanken musste ich auf dem Heimweg noch und dann gab es noch mal Glasnudeln für mich.
Der Sohn kam mit dem Bus, weil ich ihn gebeten hatte, bei mir zu übernachten, damit ich nachher, wenn ich ihn zur Arbeit bringe, nicht erst noch in die entgegengesetzte Richtung fahren muss, um ihn abzuholen. Es wurde ein ruhiger Abend, an dem die nicht so geliebten Socken endlich fertig wurden. Dem Sohn gefallen sie übrigens sehr gut {also, nicht für sich *lach* } und mir gefallen sie jetzt, da sie fertig sind, auch.180324_071004

Nun ist Samstag, 24. März und ich bringe jetzt diesen Beitrag zu Andrea und suche mir dann mal was zu essen. Irgend etwas muss ich schließlich frühstücken.

Euch allen ein schönes Wochenende. Und denkt an die Zeitumstellung. Ich hätte es beinahe verpasst, weil ich dachte, das wäre erst nächstes Wochenende soweit.

Freitag… KW12/18

1. Heute ist Freitag, wie schön. Das Wochenende habe ich nötig.

2. Hoffentlich treiben im Garten die Narzissen und Tulpen bald schöne bunte Blüten.

3. Schade, dass hier immer noch Schnee herum liegt, wenn auch nur klägliche, schmutzige Reste.

4. Am liebsten greife ich zu rohen Möhren oder Wurzelpetersilie, wenn ich einen Snack möchte.

5. Gib mir Zeit und Ruhe und ich werde eine schöne Geschichte schreiben.

6. Manchmal blase ich Trübsal und dann wieder könnte ich herzhaft lachen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Sohn, der heute bei mir übernachten wird. Vielleicht holen wir gleich noch ein paar Regalteile aus der Lagerbox. Samstag habe ich geplant, den Sohn zur Arbeit zu bringen und danach in meinem Schlafzimmer eine Ecke leer zu räumen, in der ich mir einen Nähplatz einrichten möchte und Sonntag möchte ich weiter an der Nähecke arbeiten oder mich entspannen und handarbeiten.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

Samstagsplausch {17.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. All allererstes möchte ich euch danken für eure vielen lieben Nachrichten und Genesungswünsche. Das hat mir gut getan. Ja, ich bin letztes Wochenende, als das wunderschöne Frühlingswetter nur so zum Draußensein einlud, tatsächlich in meinem Bett geblieben. Das musste einfach sein.So heftig war ich schon seit Jahren nicht mehr erkältet. Ich musste mich einfach ausruhen.
Am Sonntag, 11. März wurde diese Ruhe allerdings am Morgen durch einen Anruf unterbrochen. Mutti meinte, sie hätte nun diese Grippe, denn sie hätte die ganze Nacht gehustet. Und außerdem haben sie das gesagt. {Die im Radio}. Noch ein paar scheppernde Huster ins Telefon und die gut dressierte Tochter raffte brav all ihrer Anit-Husten-Medikamente zusammen, außerdem ein Glas Hühnerbrühe mit Fleisch, warf irgend etwas wärmendes über und taumelte zum Auto. Mit Hilfe meiner vierrädrigen Unterstützung kam ich heil bei Mutti an. Naja, heil war ich nicht gerade, aber wenigstens kam ich an. Schleppte mich die Treppen hinauf und packte all meine Schätze auf den Küchentisch. Es gab noch ein kurzes Wortgerangel, der Art: Warum bist du denn do grillig zu mir?
Weil ich meine letzten Kräfte zusammengekrartzt habe, um dir Dinge zu bringen, die dir gut tun sollen, und du lehnst alles ab. Das tut mir weh.
Ich glaube, in dem Moment hat sie realisiert, dass es mir möglicherweise schlecher ging als ihr. Gesagt hat sie weiter nichts, aber am NAchmittag rief sie an, um mir zu erzählen, wie gut ihr die Hühnerbrühe getan habe und dass sie meinen Rat befolgt hätte und sich tatsächlich ins Bett gelegt habe, was auch gut getan habe. Ach guck!
Am Montag, 12. März raffte ich mich auf, um zur Arbeit zu fahren. Das erste Mal seit einer Woche. Solange ich am Schreibtisch sitzen konnte und dem neuen Teilnehmer alles zeigen konnte, ging es ganz gut. Aufstehen und herumlaufen war allerdings nicht so toll. Da spürte ich meine Schwäche. Trotzdem schaffte ich es, 12 Fotos für 12 von 12 zusammenzukratzen.

Ich war froh, dass ich am Dienstag, 13. März noch einmal zu Hause bleiben konnte. Es war ein Ausruhtag, an dem ich viel gelesen und ein wenig gestrickt habe.
Mittwoch, 14. März
An diesem Tag durfte ich arbeiten. Leider war die Lieblingskollegin noch krank geschrieben und eine meiner TNinnen auch. Wir anderen schleppten uns durch den Tag. Am Abend war der Sohn da, dem ich das Rezept für meinen Wunschkuchen aufschrieb.
Donnerstag, 15. März
Ich hatte frei. Zum Kaffee waren wir alle {Sohn, Enkelin und ich} bei Mutti verabredet. Sie hatte den Tisch fein gedeckt, der Sohn brachte die Torte. Als Mutti später los musste, um mit ihrer Freundin deren 91. Geburtstag zu feiern, blieben wir noch ein wenig dort. Der Sohn erledigte noch den Abwasch und räumte auf.
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Wie verabredet, hatte ich am Nachmittag eine Mitarbeiterin in Halle angerufen, die mir zusagte, dass ich ab April dort arbeiten darf. Sie will einen Plan erstellen, an welchen Tagen ich dort eingesetzt werden kann und mir diesen nächste Woche per Mail zusenden.
Ich hatte erwartet, dass ich mich über diese Zusage viel mehr freuen würde. Irgend etwas stimmt nicht. Ich habe ein seltsames Gefühl.

Freitag, 16. März
Noch ein Arbeitstag. Der Chef passte mich auf dem Gang ab, um mir mitzuteilen, dass ich ab Mai einen Tag pro Woche in Wurzen arbeiten kann. Ich merkte an, dass ich es ungünstig finde, solche Gespräche zwischen Tür und Angel zu führen, dass ich ihm aber dennoch mitteilen möchte, dass ich im April die Arbeitstage, die mir hier ausfallen, in Halle absolvieren werde. Er ließ sich deutlich anmerken, dass ihm das nicht passt. Kündigte an, er werde darauf reagieren müssen. Hallo??? Er war es doch, der mir Ende Januar die Stunden drastisch kürzte und Anfang Februar dann entschied, ich könne gar nicht mehr kommen. Dass ich nun im März wenigstens noch ein paar Tage arbeiten durfte, habe ich nur der Intervention der Lieblingskollegin zu verdanken. Er hätte mich gnadenlos eingespart. Und wenn ich mir dann Aufträge suche, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren, tut er so, als ließe ich ihn im Stich. Geht’s noch? Er hat doch mich im Stich gelassen. Wie soll ich seiner Meinung nach denn bis Mai überleben? Und denkt er, dass solch Almosen von einem Arbeitstag pro Woche ausreicht?
Gestern war ich nur enttäuscht. Heute, Samstag, 17. März, während ich es für euch aufschreibe, gerate ich in Wut. Gut, dass das heute geschieht, so kann ich mich wieder abkühlen, bis ich ihn das nächste Mal sehe. *brrrr*
Und sonst so? Draußen sieht es schön aus, weiß und prächtig. Und es schneit leise vor sich hin. Ganz genau so, wie man sich das Wetter für Weihnachten wünscht. Irgendwie hat Petrus wohl die Feiertage verwechselt.
Heute Abend fahre ich mit Sohn und Enkelmaus und eigentlich auch mit Mutti nach Frohburg, um bei den Dornenröschen zu Abend zu essen. In Anbetracht des Winterwetters scheint das eine blöde Idee. Wer konnte denn vor drei Wochen ahnen, dass wir noch einmal einen richtigen Winter bekommen werden. Ob Mutti überhaupt mitkommt, weiß ich noch gar nicht. Sie meinte irgendwann diese Woche, ihr werde das wahrscheinlich zu viel. Mal sehen.

So, und nun schaue ich noch mal zu Andrea. Ich war vorhin schon mal kurz da, um Guten Morgen zu sagen. Jetzt bleibe ich ein wenig länger und schaue mal, wie es euch so ergangen ist. Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

12 von 12 im März 2018

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Das erste Foto am Morgen kam von der Freundin per WhatsApp, als Erinnerung daran, dass der 12. ist und wie jeden Monat 12 Fotos des Tages bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt werden. Es war ein ganz normaler Arbeitstag, auch noch mit schlechtem Wetter. Die Aussicht, zwölf Fotos zusammen zu bekommen, stand nicht besonders gut.
180312_061925 Mein Frühstück bestand in einer aufgelösten Brausetablette. Hustenlöser. Das musste sein, damit ich den Arbeitstag halbwegs gut überstehe.

180312_073514 Die hässlichste Seite des Winters. Beim Morgenritual am Kaufmannsladen.

180312_134129 Rettung in der Not. Man kann ja schlecht pausenlos husten, wenn man eigentlich Menschen etwas beibringen will.

180312_134244 Nette kleine Dinge stehen auf den Schreibtischen. CNC kann auch witzig sein.

180312_181629 Am Nachmittag bei Mutti fand ich diesen Brief auf dem Küchentisch. Nein, sie schreibt keine Fanbriefe. Ich hatte sie lediglich gebeten, den Zeitungsbericht über das Konzert in Leipzig für Janice aufzuheben. Und dieser steckte in dem Umschlag. 😉

180312_181808 Nicht in einen Umschlag, sondern in eine Tüte verpackte ich, daheim angekommen, das Ostergeschenk für den Sohn. Normalerweise machen wir Ostern keine Geschenke, oder, wenn doch, dann in der Form, dass wir zusammen verreisen. Aber ich wollte dem Sohn ein Handrührgerät schenken und nannte es einfach sein Ostergeschenk. Bis Ostern kann ich aber nicht warten, es ihm zu geben, weil ich mir zu meinem Geburtstag eine Quarktorte ohne Boden von ihm gewünscht habe, und dafür kann er das Rührgerät schon gut gebrauchen.

180312_181852 Für mein Wohlbefinden kochte ich als nächstes eine Kanne Erkältungstee, der nach getrocknetem Unkraut schmeckte. Brrr.

180312_190001 Wesentlich besser schmeckte die Hühnersuppe, die ich mir zum Abendbrot gönnte.

Weil ich es nun {trotz Utas Hilfe} immer noch erst auf 9 Fotos gebracht hatte, beschloss ich, an diesem Abend endlich die Socken zu fotografieren, die ich im Februar und März gestrickt hatte.
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Und damit habe ich meine 12 von 12 im März doch noch zusammen bekommen.
Ich hoffe sehr, dass es mir im April besser gelingt.