Mittwochs mag ich…

…die Linkparty bei Frollein Pfau.
…und an diesem Mittwoch {17.01.2018} sogar das Aufstehen, weil mir in meinem Schlafzimmer diese wunderschöne Blüte entgegen leuchtete.180117_054625Wie man sieht {ich habe das erst auf dem Foto entdeckt}, wird es in den nächsten Tagen weiter Blüten geben. Hach, schön.
Auch mag ich ganz besonders meine neue Handy-Hülle, die mir Katl am Dienstag mit in die Sauna gebracht hatte. Hier noch ohne Handy, weil ich sie sonst nicht hätte fotografieren können. 😉180117_075932

Dann war es mit dem mögen aber auch vorbei. Der Rest ds Tage brachte noch einige Ereignisse, aber kein schönes mehr.
Zuerst wurde ich mittags von der Arbeit heim geschickt, weil ganz plötzlich nichts mehr zu tun war. Und so aus dem Nichts heraus wackelt dann auch gleich der gesamte Job. Wobei, ganz so aus dem Nichts kam das gar nicht. Wir haben einige Mitarbeiter, die für die Beschaffung neuer Aufträge zuständig sind und konkret einen für den Bereich, in dem ich arbeite. Nun hat dieser freundliche Mensch {er ist wirklich ein total Lieber und Freundlicher} leider seit Monaten keinen neuen Auftrag heran geholt. Die Lieblingskollegin hat bereits des öfteren gewarnt, dass es so nicht weitergehen kann. Sie hat auch ihre Unterstützung angeboten, aber das will wiederum der Chef nicht. Und nun ist das Kind im Brunnen und die Aufträge reißen ab. Ich habe dann am Nachmittag gleich Bewerbungen gestartet. Ich will hier nicht weg, aber ich muss ja auch Geld verdienen. Was blieb mir also übrig?

Damit war es noch nicht genug. Als ich am Abend mein Telefon aufladen wollte, funktionierte das plötzlich nicht mehr. Zum Glück blieben mir noch 25 Minuten, bevor der Handyladen schloss. Also habe ich meine Unterlagen und das Telefon geschnappt und bin zu dem Laden geflitzt. Der junge Mensch dort meinte, deswegen müssen wir die Versicherung nicht bemühen, um das Telefon umzutauschen. Das bekommen wir selbst wieder hin. Und so war es dann auch.
Puh. Noch mal gut gegangen.

Einen Lichtblick gab es noch an diesem mistigen Tag. Die Freundin rief an. Hach schön.

Der Sohn wollte mich noch zum Abendessen einladen. Leider habe ich seine Nachricht aber zu spät gelesen. Schade.

Samstagsplausch {13.01.2018}

180113_084433Guten Morgen ihr Lieben. Ich freue mich, dass Samstag ist und wir uns bei Andrea zur gemütlichen Plauschrunde zusammenfinden.
Nun will ich euch fix erzählen, wie meine Woche verlief.
Am Samstag, 06. Januar nach dem Plausch hatte ich ziemlich mit mir zu tun. Der Schnupfen war zwar so gut wie verschwunden, dafür setzte mir ein hartnäckiger Husten zu. Also versorgte ich mich mit literweise Ingwertee, schmierte Brust und Hals dick mit Erkältungsbalsam ein und legte mich ab Mittag wieder ins Bett. Das tat gut, und es war schon Abend, als ich wieder aus den Kissen kroch, nur um mit meiner großen Teetasse im Sessel zu versinken und weiter einfach nichts zu tun. Später fragte der Sohn ganz vorsichtig an, ob ich ihn eventuell nach Hause bringen könnte. Da war ich ganz schnell dabei, denn es gab mir die Gelegenheit, doch noch mal vor die Tür zu kommen an diesem vertrödelten Tag.
Witzig war, dass wir unterwegs noch die Katl fanden, die in Gedanken versunken über den nächtlichen Marktplatz trullerte. Natürlich hielten wir an und fragten nach dem Wohin. Sie wollte noch zum Kaufmannsladen, der erst 22 Uhr schließt. Sie brauchte ein paar Kleinigkeiten.
Spring rein, sagte ich. Und ab ging es erst noch schnell zu einem anderen Laden, aus dem der Sohn eine Kleinigkeit brauchte, dann zum Sohn nach Hause und dann endlich in meinen bevorzugten Kaufmannsladen. Danach brachte ich die Katl noch heim, obwohl sie meinte, das bräuchte ich nicht. Aber nun waren wir einmal zusammen unterwegs, also hab ich das gern getan. Am Ende stand ich noch ein paar Momente hinter dem Haus und atmete tief die kalte Luft ein, bevor ich mich oben wieder einkuschelte.
Auch den Sonntag, 07. Januar nutzte ich noch zur Genesung, schaffte aber immerhin eine Trommel Wäsche. Der Berg im Bad ist immer noch groß, aber immerhin war ein Anfang gemacht.
Die Socken, die ihr am letzten Samstag auf dem Guten-Morgen-Foto gesehen habt, wurden fertig. Und die neue Patch-Decke bekam weitere 4 Patche, insgesamt in der ersten Woche 2018 zehn Stück. Ich bin sehr gespannt, wie lange sie so rasant weiterwächst, bis ich die Lust verliere.
In dieser Woche {08. bis 12. Januar} habe ich mein Blogverhalten wieder einmal verändert. Angefangen hatte ich vor vielen, vielen Jahren als Tagebuchblogger zuweilen mit mehren Einträgen täglich, so wie es der Engelbert immer noch macht. Irgendwann veränderte sich das alles. Da gab es eine Zeit, in der ich einen oder zwei Einträge im Monat schrieb und manchmal nicht einmal das. Mit der Entdeckung solch schöner Projekte wie dem Samstagsplausch kam 2017 die Bloglust zurück, so dass ich wenigstens einmal pro Woche einen Eintrag schrieb, wobei ich diesen stückweise über die Woche schon vorbereitete, damit nichts in Vergessenheit geriet. Diese Woche nun hat es mich plötzlich wieder gepackt und ich habe an mehreren Tagen hier meine Gedanken verewigt. Das hat Spaß gemacht und ich werde es vermutlich beibehalten. {Mal sehen, wie lange. tüddelü}
Gestern waren wieder die 12 von 12 an der Reihe.

Nun ist Samstag, 13. Januar

Bearbeitet
Ich kam gestern in der Frühe gar nicht dazu, diesen Eintrag in der Plauschrunde bei Andrea zu verlinken. Das hole ich jetzt nach.

12 von 12 im Januar 2018

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Guten Morgen! Dies ist wohl der erste Morgens-vor-der-Arbeit-Kaffee in diesem Jahr. An den anderen Arbeitstagen habe ich wegen der Erkältung immer Tee getrunken.180112_063727

Die Taschen sind gepackt. Was ich immer so mitschleppe. tststs. Da ist noch nicht mal Strickzeug dabei, weil ich heute nach der Arbeit direkt wieder nach Hause fahren will.180112_064143
Nachdem ich gestern Morgen kratzen musste, sind die Autoscheiben heute eisfrei. Wir haben 2°C plus. Puh, aber schmutzig sind sie.180112_064653
Unterwegs dachte ich: Wenn ich am Augustusplatz an der roten Ampel als erstes Fahrzeug zum Stehen komme, kann ich vielleicht das Riesenrad fotografieren. Aber bei meinem Glück habe ich heute wahrscheinlich Grün. Das war nur so ein Gedanke. Und tataaaaa. 180112_071416
Auch über den Nebel machte ich mir Gedanken auf dem Weg zur Arbeit. Darüber, dass ich gern im Nebel fotografiere, allerdings nicht bei Dunkelheit, weil man da nix sieht. Und darüber, dass eine schöne Straßenlaterne im Dunklen und bei Nebel vielleicht doch ganz hübsch aussieht. Ich habe es ausprobiert. So recht gelungen ist mir das nicht, aber ich finde, das Foto hat was. Wirkt fast, wie eine alte Sepia-Aufnahme.180112_072803
Erste Amtshandlung im Büro: Wasserkocher füllen und Tee aufbrühen.180112_073749
Zweite Amtshandlung: Kalender umstellen.180112_074053
Frühstück. Ich belege mir meine Schnitten ganz frisch. Hmmm. Und gesund ist es außerdem.
180112_101924

Wochenfeierabend.
Als erstes musste ich die letzten fünf Seiten des Eifelkrimis lesen. Das hatte ich gestern beim besten Willen nicht mehr geschafft, weil mir immer wieder die Augen zufielen. Nun aber.180112_200603
Dann gab es Abendessen. Ich hatte diesen Joghurt für mich entdeckt, als ich am Meer war. Nicht ganz billig, aber lecker. Ach ja, das ist meine Meinung, ich bekomme nichts dafür, dass ich dies hier geschriebenhabe. *lach*180112_232449
Noch ganz fix den Abwasch erledigt. Nein, ich habe keine Geschirrspülmaschine und werde vermutlich in diesem Leben auch keine mehr anschaffen. 😉180112_203306
Und dann ist endlich alles geschafft und ich kann mich der Patch-Decke widmen. Die zwei Neuen. Es kam später noch ein drittes hinzu, das am anderne Ende liegt und deshalb nicht mit auf das Foto passte.180112_232214
Ein feiner Freitag war das, und ich freue mich, dass ich die 12 von 12 zusammen bekommen habe.

Samstagsplausch {06.01.2018}

Im neuen Jahr gibt es zum Glück auch wieder die Plauschrunde bei Andrea.
Und das war meine vergangene Woche:
Sonntag, 31. Dezember
171231_210602
171231_230006
171231_235341
180101_014015
180101_015826
Montag, 01. Januar
Die Silvesternacht ging fließend in den Neujahrstag über. Es war eine wunderschöne Feier im Hotel, die bis gegen halb sechs Uhr morgens andauerte. Dann waren die Mädels endlich müde. Wir brachten noch Silvana heim und fanden uns 6.30 Uhr in Christophs Wohnung ein. Fünf Minuten später schlief ich bereits.
8.30 Uhr kam dann auch Christoph heim. Natürlich war er auch im Hotel gewesen, nur, während wir feierten, hatte er gearbeitet.
Gegen 12 Uhr hatte ich dann erst einmal ausgeschlafen und machte mich auf den Heimweg. Nachmittag und Abend verliefen sehr entspannt mit Strickzeug, Buch und ein paar Soko-Folgen aus der Mediathek.
Dienstag, 02. Januar
Als kurz nach fünf der Wecker klingelte, musste ich mich erst einmal motivieren, überhaupt aufzustehen. Wenigstens einen freien Tag hätte ich noch gut brauchen können, zumal sich ein fetter Schnupfen ausbreitete, den ich gern daheim mit diversen Hausmitteln bekämpft hätte.
Irgendwie überstand ich den Arbeitstag und muss wohl schlimmer ausgesehen haben, als ich mich fühlte, denn eine Kollegin, der ich auf dem Flur begegnete, kam kurz darauf in mein Zimmer, legte drei Mandarinen und zwei Teebeutel auf meinen Tisch und meinte: "So! Vitamine und Ingwer! Gute Besserung!" Lieb, oder?
Als ich gerade daheim eingetroffen war, fragte Christoph, ob ich Janice heim bringen könnte. Konnte ich natürlich. Zwar musste ich noch einmal los, aber ich freute mich, das Mädchen noch mal zu sehen, bevor der Alltag uns alle wieder einholen würde.
Mittwoch, 03. Januar
Die Erkältung machte mir nun doch zu schaffen, weshalb ich gleich ins Bett wollte, als ich heim kam. Daraus wurde dann nichts, weil der Sohn da war und ich mich darüber so freute, dass ich mich nicht gleich verkriechen mochte. Er betüddelte mich dann auch, kochte Tee. Als er ging, war ich über die schlimmste Erschöpfung hinweg, machte es mir mit dem Strickzeug bequem und schaute den Taunuskrimi.
Donnerstag, 04. Januar
Am Nachmittag hatte ich zunächst einen Arzttermin. Danach ging es schnurstracks zur Mutti und zum einkaufen. Und danach machte ich wahr, was ich am Abend zuvor schon wollte. Ich ging sehr früh ins Bett und schlief meine Erkältung aus.
Freitag, 05. Januar
Und schon war wieder Freitag, das Wochenende konnte beginnen. Und weil außerdem der Fünfte war, gab es noch WmdedgT. Besonders erwähnenswert war der Freitag nicht, wie auch, an einem stinknormalen Arbeitstag in einem Job, der mir so langsam keinen Spaß mehr macht.
Nun ist Samstag, 06. Januar. In einigen Regionen ist Feiertag, bei uns in Sachsen nicht. Das ist gut, weil ich dann nachher noch zur Apotheke fahren kann und zum Markt, Gemüse holen.
Aber erst einmal setze ich mich zu Andrea an den Samstags-Frühstücks-Plaudertisch. Und weil dieser Beitrag mit den vielen Silvesterbilden begann, stelle ich das Foto meiner Guten-Morgen-Teetasse hier ans Ende.
Habt ein schönes Wochenende.180106_085033

Samstagsplausch {30.12.2017}

Ein Samstagsplausch ohne Plauschrunde bei Andrea. Der Grund ist, dass ich am Plaudersamstag nicht in die Nähe eines internetfähigen Rechners gelangte und dadurch nicht mitplaudern konnte. Überhaupt war die letzte Woche des Jahres 2017 so voll mit echtem Leben, dass der Rechner zum Stiefkind wurde.
Einen kleinen Wochenrückblick möchte ich nun doch noch aufschreiben.
Samstag, 23. Dezember
Ein ganzer Tag, der mir für Vorbereitungen zur Verfügung stand.
Für die Sülze mussten zunächst Eisbeine gekocht und dann von Knochen und Fett befreit werden.
Die Gänsekeulen sollten ins Rohr.
Geschenke waren hübsch zu verpacken.
Und für all das hatte ich einen ganzen Tag Zeit. Da lief das alles sehr entspannt.
Sonntag, 24. Dezember
Die Weihnachtsfeierlichkeiten bei Mutti begannen mit dem Kaffeetrinken. Danach las ich eine meiner Geschichten vor, die zu Weihnachten spielt. Besonders beeindruckte mich, dass der Sohn von der Gechichte sichtlich gerührt war.
Bescherung und Abendessen verliefen sehr friedlich, was mich sehr freute und mir gut tat.
Montag, 25. Dezember
Am ersten Weihnachtsfeiertag konnten wir Janice abholen. Ich freute mich sehr, dass wirklich alles klappte, wie geplant. Es herrschte eine angenehme Stimmung, die auch am Dienstag, 26. Dezember anhielt. Diesmal gab es Entenkeulen. Den feierlichen Abschluss des Weihnachtsfestes bildete mein Geschenk an die Familie. Wir besuchten gemeinsam die Show Holiday on Ice.
Es war sehr, sehr schön.171226_211433
Am Mittwoch, 27. Dezember packte ich am Morgen ein paar Kleidungsstücke zusammen, außerdem jede Menge Strickzeug und ein Buch. Dann startete ich in Richtung Norden. Zunächst verlief alles super, und ich kam bestens voran. Nach mehr als der Hälfte der Fahrt traf ich auf der A11 dann auf einen Stau, in dem ich reichlich 40 Minuten zubrachte. Nachdem er sich aufgelöst hatte, ging es zwar wieder zügiger voran, aber nicht mehr so schnell wie zu Beginn. So kam ich erst in der Dämmerung am Meer an, sammelte in Gützkow noch ein paar Lebensmittel ein und machte es mir in der Wohnung bequem. Die entspannteste Zeit des gesamten Jahres begann.171230_082610
Für die nächsten drei Tage hatte ich nichts anderes vor, als schlafen, stricken, lesen, mich am Strand herumtreiben und Fisch essen. 171229_121355
Es wurden 2 Paar Socken fertig, die Zackendecke wuchs um ein paar Reihen. Unterwegs war ich an den Ufern des Achterwassers und an den Stränden verschiedener Usedomer Seebäder. Leckersten Fisch bekam ich in Freest, Karlshagen, Koserow, Ahlbeck. Nur gelesen habe ich nicht eine Zeile.
Ursprünglich wollte ich am Samstag, 30. Dezember zurück fahren, doch dann überlegte ich mir, dass ich von dem gesamten Tag nicht viel haben würde, wenn immer der Gedanken im Hinterkopf lauert, dass ich am Abend noch 450 km zu fahren habe. So überlegte ich mir, den Samstag noch unbeschwert zu genießen, nicht allzuspät ins Bett zu gehen und am Sonntag ganz früh aufzubrechen.
Eine sehr gute Entscheidung, denn zum einen entdeckte ich auf der Strandpromenade in Ahlbeck eine Band, die dort am Nachmittag spielte und für Abwechslung sorgte. Es stellte sich heraus, dass es genau die Band war, die ich ein paar Jahre zuvor mit Mutti ebenda erlebt hatte. Hätte ich am Abend noch auf die Autobahn gemusst, hätte ich diesen Nachmittag niemals so genißen können. Außerdem setzte am Abend Schneeregen ein, der das Fahren unangenehm machte. Am frühen Sonntag Morgen war es trocken und klar und ich hatte über lange Strecken die Autobahn für mich allein. So schaffte ich die 450 km in genau vier Stunden und war zum Frühstück bei Mutti. Ich hatte mir das so schön ausgedacht und ihr einen Räucherfisch mitgebracht. Aber in Bezug auf Mutti werde ich es wohl nie mehr schaffen, mich "richtig" zu verhalten. Sie empfing mich mit recht verkniffenem Gesichtsausdruck und ließ sich deutlich ihren Unwillen darüber anmerken, dass ich mir erlaubt hatte, für ganze vier Tage ohne sie zu verreisen.
So blieb ich nicht lange, packte bei mir zu Hause die Taschen aus und einen andere ein und fuhr zu Christoph, wo sich Janice und ihre Mädels schon auf die Silvesterfeier vorbereiteten. Auf der Couch konnte ich noch ein wenig ruhen, bevor wir alle zur Silvesterfeier im Hotel aufbrachen.

WmdedgT – Januar 2018

Wie schön, dass Frau Brüllen auch an diesem 5. wieder fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
05:11 Uhr Der Wecker klingelt. Wieso eigentlich 11 und nicht 10? Ich habe Kopfschmerzen, die sich über Nacht mit jedem Hustenanfall verstärkt haben. Ich dusche, wasche die Haare, was ich bei meiner Haarlänge im Winter sonst nicht am Morgen machen kann, weil ich sie nicht schnell genug wieder trocken bekomme. Aber ich habe mir am Dienstag einen neuen Fön zugelegt, den ich nun gleich einweihen kann. Gegen die Kopfschmerzen rühre ich mir ein Pülverchen ein, gegen den Husten ein zweites. Normalerweise vermeide ich solche Maßnahmen, aber wenn ich doch arbeiten muss, möchte ich mich, bitte, nicht völlig zerschlagen fühlen.
Am Vormittag beschäftige ich mich eingehend mit verschiedenen Gesetzen zum Thema Verbotene Eigenmacht, Nothilfe, Schadenersatz und all solchen Dingen. Wann ist zum Beispiel Besitz fehlerhaft?
Den Husten bekämpfe ich mit Ingwertee, der Schnupfen ist fast vorüber.
12:00 Uhr Zu Mittag gibt es Rotkohl. Mutti hatte ihn zu Weihnachten eingeforen und mir gestern unbedingt mitgeben wollen, damit "das gute Zeug endlich mal gegessen wird". Das wurde er nun.
Am Nachmittag kümmere ich mich überwiegend um Organisatorisches. Außerdem müssen ein paar Dateien aktualisiert werden, nachdem am Mittwoch mein Rechner abstürzte und mein Stick, der während des Absturzes noch angesteckt war, nach dem Neustart zwar noch erkannt wurde, die Dateien sich aber nicht mehr öffnen ließen. Die Datensicherung stammt vom 18. Dezember. Da fehlt jetzt ein Bissel was.
15:00 Uhr Endlich Wochenfeierabend! Ich eile zum Auto, überlege, ob ich noch Lust habe, tanken zu fahren und erinnere mich an mein Malheur von neulich als ich meine Handtasche mit allen Papieren, allen Karten und allem Bargeld im Schreibtisch vergessen hatte, das aber erst bemerkte, als ich schon vollgetankt hatte. Zum Glückerinnere ich mich daran. Dabei fällt mir nämlich auf, dass ich meine Handtasche wieder nicht dabei habe. Ich flitze zurück in die Firma. Wieder zum Glück gibt es einige wenige Leute, die am Freitag länger arbeiten und mir mein Zimmer noch mal aufschließen können.
Auf dem Heimweg komme ich so gut voran wie selten.
Kurz nach mir kommt der Sohn an. Wir schwatzen ein wenig, dann geht er wieder. Ich fummle ein wenig in der Küche herum, schreibe diesen Text, höre Stoppok.
Später werde ich wohl noch ein wenig stricken und eventuell den Sohn nach Hause bringen. Mal sehen.
Ta, und dann ist dieser 5. Januar auch schon wieder um.

Freitag… KW01/18

1. Gestern abend ging ich ganz zeitig zu Bett, weil die Erkältung mir zu Schaffen machte.

2. Ich habe überhaupt keine Vorsätze für dieses Jahr.

3. Das lustigste kann ich nicht benennen. Es gab viel sehr schönes in der letzen Zeit, aber lustig?

4. Eine Frage, die ich meiner Freundin nicht stellen darf, weil sie darauf nie eine Antwort weiß: wo soll es denn jetzt hingehen?

5. Ich sage: Das muss jetzt aber fertig werden, und er sagt: aber nicht heute!

6. Der Ausbau der Wohnung braucht noch viel Zeit, und wir müssen essie irgendwie finden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, um die Erkältung endlich auszukurieren. Samstag habe ich Wäsche, Haushalt und Räumaktionen geplant und Sonntag möchte ich lesen und stricken.

Den Freitagsfüller, wie immer, von Barbara.

Samstagsplausch {23.12.2017}

171223_084510
Guten Morgen liebe Plauschrunde bei Andrea.
Es ist erstaunlich. Die letzte Woche vor Weihnachten war in den letzten Jahren bei mir immer hektisch. Sehr hektisch. Da war noch so viel einzukaufen, so viel zu erledigen und und und…
Ganz anders in diesem Jahr. Und das, obwohl die Adventszeit eine ganze Woche kürzer ist, als in anderen Jahren. Der Einkaufszettel ist längst abgearbeitet, so dass wir am Donnerstag nur noch Kleinigkeiten brauchten und selbst Mutti meinte: Wir machen das alles so, wie es kommt. Und was wir nicht fertig haben, das haben wir eben nicht. Hört, hört.
Das Wochenende 16./17. Dezember habe ich daheim verbracht. Dabei ging es mir am Samstag magenmäßig nicht so gut. Am Sonntag hingegen hatte ich schon in der Nacht Kopfschmerzen und wachte davon auf. Ich glaube inzwischen, dass mein Körper einfach Aufmerksamkeit einfordert, wenn ich die ganzen Woche geflitzt bin. Dass er dann am Wochenende einfach gepflegt und/oder in Ruhe gelassen werden will. Das habe ich mir dann auch gegönnt, habe gelesen, gestrickt und rumgeklumpert. Natürlich habe ich gekocht, Wäsche gewaschen und ähnliche Haushaltdinge erledigt. Aber alles in Ruhe. Das musste sein.
Montag, 18. Dezember
Die Lieblingskollegin hatte einen Loop, der nicht so richtig passte. Er war entweder zu breit für seine Länge oder für seine Breite zu kurz. 171219_075108 Nun wollte sie wissen, ob man daraus einen Schal machen könnte. Aufschneiden und irgendwie… Wenn etwas zu nähen ist, fragt sie immer mich. Naja, was heißt immer? Ein, zwei Mal im Jahr kommt das vor.
Nun habe ich ja zur Zeit keinen Platz, meine Nähmaschine aufzustellen. Also lud ich mich nach Feierabend zu Katl ein, die ganz aufgeregt war, weil ich zu ihr kam. Die Nähmaschine hatte sie schon aufgestellt. Aber zuerst tranken wir gemütlich Tee, denn ich musste den Loop erst noch auftrennen. Aufschneiden kam selbstredend nicht in Frage, da wäre er ja noch kürzer geworden. Dann habe ich die beiden Kanten wieder versäubert.171219_075127 Es ging ganz fix. Und ich hatte bei Katl einen schönen Feierabend.
Der Dienstag, 19. Dezember hatte einen ganz ruhigen Abend. Etwas Haushaltkram und früh ins Bett. Ich rechnete damit, gegen Mitternacht noch mal raus zu müssen, um den Sohn von der Arbeit abzuholen. Musste ich aber nicht. Dafür hatte ich völlig verrückte Träume und war am Morgen auch nicht wirklich ausgeruht. 🙂
Mittwoch, 20. Dezember
Während der Dienstzeit kam ein Anruf von Tutto, wo ich ein Opal-Abo bestellt hatte. Die Firma versendet mit DPD, und ich kann mich nicht erinnern, dass bei DPD wirklich was klappt. Naja, doch, früher, als ich den Laden noch hatte, da gab es einen jungen Fahrer, der seine Sache wirklich gut gemacht hat. Aber seitdem hat sich einiges zum Negativen verändert. Beispielsweise klingelt keiner an deiner Tür, obwohl du da bist und auf den Paketboten wartest. Aber du findest nur eine Karte im Briefkasten, dass keiner angetroffen wurde. Dann diese Lieferankündigung per Mail: Ich werde Ihre Sendung in 1 – 2 Tagen liefern. Was ist denn das bitte für eine Aussage? Und nun, diesmal meldete DPD an Tutto die Rücksendung des Päckchens mit der Begründung, die Adresse sei falsch, es fehle die Firmenbezeichnung. Hallo? Das sollte an keine Firma gehen. Da muss man mal richtig lesen. Wenn auf der Adresse Marktstraße 10 steht, kann man es nicht an Markt 10 liefern und sich wundern, dass dort eine Firma sitzt, die mit Wolle überhaupt nix zu tun hat.
Nach Feierabend fuhr ich nicht direkt nach Hause, sondern erst einmal zur Pferd-Mensch-Drogerie, weil ich dort ein Geschenk für den Sohn einkaufen wollte. Da ich außerdem noch Waschmittel und diversen Schnickschnack kaufen wollte, den ich dann aber nicht mit mir herumschleppen mochte, ging ich zuerst um die Ecke in die Buchhandlung unserer kleinen Stadt. Dort bestellte ich das von Andrea besprochene Buch Wer ist B. Traven, das ich Mutti zu Weihnachten schenken will. Die Buchhandlung ist so richtig gemütlich, so dass man da gern stöbert. Außerdem mag ich die Buchhändlerin gut leiden. So spezielle Sachen hat sie zwar nicht auf Lager, kann aber innerhalb von 24 Stunden nahezu jedes Buch beschaffen. Dieses wollte ich erst am Samstag abholen, weil ich vorher kaum mehr Zeit haben würde {dachte ich}. Bereit liegt es für mich aber schon ab Donnerstag.
Da ich in der Drogerie leckeren Tee gekauft hatte und weil ich nun einmal in der Nähe war, rief ich Katl an, ob ich auf ein Teechen vorbei kommen könnte. Sie war natürlich gleich wieder aufgeregt, dabei braucht sie das meinetwegen nun wirklich nicht zu sein. Diesmal hatte ich sogar Strickzeug dabei. Wir tranken Tee und Katl tafelte sogar ein kleines Abendessen auf, wobei wir uns ihr letztes Brot teilten. 171217_143730 Die Restesocke kam so gut voran, dass ich dachte, ich könnte sie an diesem Abend daheim sogar noch fertig stellen. Das gelang leider nicht, weil ich, kaum, dass ich zur Tür herein war, einen Anruf bekam und 50 Minuten an der Strippe festgehalten wurde. Danach war ich dann zu müde zum Stricken.
Donnerstag, 21. Dezember
Endlich kam das Opal-Abo an. Katl, der gute Geist, wollte es mir vorbei bringen. Weil ich aber nicht wusste, wann ich mit dem Einkauf fertig sein würde und weil es außerdem immer wieder nieselte, fuhr ich lieber doch zu Katl, um das Päckchen abzuholen.171222_123334
Später, als ich heim kam, hatte ich etwas Ärger, weil der Sohn sich in seiner Siesta von mir gestört fühlte und mich deswegen ziemlich böse herunterputzte. So verbrachte ich meinen Feierabend mit Wäsche waschen und verkroch mich in mein Zimmer, um nur ja nicht noch mal zu stören.
Freitag, 22. Dezember
Es kam ein weiteres Päckchen bei Katl an, das ich natürlich unbedingt auch noch holen wollte. Wolle, Wolle, Wolle. Was steht auf meinem hellgrünen Strickbeutel? Wolle kommt von wollen, nicht von brauchen.
Da uns der Chef am letzten Arbeitstag des Jahres eine ganze Stunde früher Feierabend gestattet hatte, war ich sehr schnell zu Hause, besser gesagt auf dem Tauchaer Markt. 25 Minuten habe ich für den Heimweg nur gebraucht. So hatte ich Zeit, das Buch abzuholen und dann bei Katl nicht nur die Wolle zu holen, sondern auch noch einmal Tee zu trinken. Das war so eine richtige Katl-Woche. Später am Abend konnte ich die Restesocken voran bringen, bis der Sohn kam und unbedingt den Schinken anschneiden und mit mir teilen wollte, den er bei der Weihnachtsfeier als Geschenk bekommen hatte. Der stammt von einer Landfleischerei und ist einfach viel, viel leckerer, als alles, was man hier in der Stadt so zu kaufen bekommt.
Später brachte ich ihn noch in seine Wohnung, und da ist mir etwas seltsames passiert, das mir gar keine Ruhe gelassen hat. Der Sohn wohnt angenehm ländlich. Der Weg zu ihm führt einige Kilometer zwischen Felden, Auenwiesen und kleinen Wäldchen hindurch. Ich war gerade in der Nähe einer solchen Baumgruppe, als ein Tier auf das Auto zugerannt kam. Reflexartig bremste ich, obwohl ich weiß, dass man bei Wildkontakt nicht bremsen soll. Aber es war einfach der Reflex, ein Wesen, das auf dich zu rennt, eben nicht umzufahren, sondern zu bremsen. Das Tier seinerseits änderte die Richtung und verschwand wieder im Gehölz. Auf meinen überraschten Ausruf: Was war denn das?, erklärte der Sohn, überhaupt nichts gesehen zu haben, weil er gerade nach den anderen Seite aus dem Fenster geschaut hatte. Ich erklärte, das Tier hätte ausgesehen wie ein Schäferhund, nur heller. Aber was sollte ein Schäferhund allein ohne Halsband und Leine um diese Zeit {es war nach 22 Uhr} fernab der Ortschaft? Der Sohn neckte mich noch: Wer weiß, was du gesehen hast.
Aber auf dem Rückweg sah ich das Tier noch mal. Es rannte nicht mehr auf der Straße herum, sondern kruschtelte am Wald-/ Feldrand durchs Gesträuch. Den Kopf konnte ich nicht deutlich sehen, aber der Körperbau war wie bei einem Schäferhund, allerdings war das Fell heller {Schäferhunde haben ja meist einen dunklen Rücken} und das Fell sah irgendwie struppig aus, zottelig, nicht so glatt, wie bei einem Hund. Und nun überlege ich die ganze Zeit, ob ich da vielleicht einen Wolf gesehen habe.
Und nun ist Samstag, 23. Dezember.
Die Sache mit dem Tier hat mir keine Ruhe gelassen, so dass ich vorhin mal über Wölfe in Sachsen recherchiert habe. Nachdem ich auch Bilder angeschaut habe, bin ich jetzt ziemlich überzeugt, dass das tatsächlich ein Wolf war.
Meine Freundin meinte, das klinge irgendwie wie im Märchen und mir alten Märchentante fallen sofort verschiedene Geschichten ein, die ich dazu schreiben könnte.
Erst einmal muss ich mich aber um die Eisbeine kümmern, die in der Küche vor sich hin köcheln und noch zu Sülze verarbeitet werden sollen. Ein paar kleine Geschenke will ich noch verpacken und mich am Abend um die Gänsekeulen kümmern. In den vergangenen Jahren hatte ich dafür nie einen ganzen Tag Zeit, verpackte die Geschenke meist erst am 24. und hatte dann Eile, pünktlich zur Bescherung bei Mutti zu sein.
Diese Jahr geht das alles schön entspannt.
So schaue ich jetzt am Plaudertisch bei Andrea vorbei.

Euch allen ein wundervolles besinnliches Weihnachtsfest
und erholsame Feiertage

Samstagsplausch {16.12.2017}

171216_093701
Guten Tag liebe Plauscherinnen. Endlich ist Wochenende. Diese Woche habe ich tatsächlich schon vom Montag an die Tage gezählt und wie oft ich noch aufstehen muss, bis endlich wieder Wochenende ist.
Was sagt uns das? Die Luft ist raus! Ich bin absolut urlaubsreif. Eine Kollegin, die nach einer Woche Urlaub den ersten Tag wieder in der Firma war, tröstete mich mit den Worten Es ist doch bald Weihnachten, da hast du doch frei! Sie hat das nicht so gemeint, aber in meinen Ohren klang es wie Hohn. Nach den Feiertagen bleiben mir ganze 3 Arbeitstage, an denen ich mal nicht in die Firma muss. Hoffentlich kann ich sie für mich nutzen. Hoffentlich.
Ach ja, und wie war das noch mit Weihnachten? Fest des Friedens, der Ruhe. Besinnliche Zeit? Ob das so klappt?
Aber nun erst einmal zum Wochenrückblick und damit zur Weihnachtsbaumglosse.
Samstag, 09. Dezember
Am Vormittag konnte ich mit euch plauschen, der Gang zur Drogerie erübrigte sich, so dass ich zunächst einen ganz geruhsamen Tag hatte, während ich auf Nachricht wartete, wann ich denn nun die Enkelhexe holen darf. Sarah lässt sich da immer sehr bitten, meldet sich ewig nicht, antwortet weder auf Nachrichten, noch geht sie ans Telefon. Setzt dann irgendwann eine Zeit fest, schickt also beispielsweise 17.45 Uhr eine Nachricht: "Du kannst sie 18 Uhr holen." Wenn man dann aber 18 Uhr vor der Tür steht, sind sie gerade noch mit dem Hund draußen oder irgend soetwas. Wenn man aber erst 18.10 Uhr kommt, heißt es: "Du hast ja gar keine Interesse an ihr, sonst wärest du ja pünktlich gewesen." Und damit sie dieses Argument nicht an die Hand bekommt, wartet die dämliche Mira vom frühen Morgen bis zum Abend auf Nachricht von Madame und traut sich nicht aus dem Haus und nicht in die Wanne und überhaupt nichts. *grrrr*

Zwischendurch rief die Mutti an. Sie wollte mal vorsichtig anfragen, ob denn das dieses Jahr etwas wird mit dem Weihnachtsbaum. Und sie wisse ja nicht…
Christoph hatte ihr Anfag Dezember gesagt, dass er den Baum in der Woche nach seinem Geburtstag holen wird. Und dieser Geburtstag ist erst am Sonntag. Ergo geht die Woche danach erst am Montag los. Naja, man wird ja mal fragen dürfen. Es könnte doch sein, dass es nichts wird.
Gegenfrage: Ist es schon in irgend einem Jahr mal nichts geworden?
Sonntag, 10. Dezember
Ein stiller Morgen mit Kerzen und Strickzeug. Ein Vormittag mit Plätzchen. Am Nachmittag Kaffeetrinken bei Mutti mit Janice und Christoph, die den selbstgebackenen Zupfkuchen mitbrachten. Sehr lecker. Danach dann Geburtstagsabendessen beim Griechen.
Die Oma: Christoph? Du hast sicher viel zu tun? Da wirst du sicher nicht nach einem Weihnachtsbaum gehen können?
Oma, ich habe dir doch gesagt, ich mach das in der Woche nach meinem Geburtstag. Und heute IST mein Geburtstag!
Montag, 11. Dezember
Ich musste im WhatsApp-Verlauf schauen, was am Montag los war. Telefoniert habe ich am Abend. Mit Uta. Weil wir uns für den Weihnachtsmarkt am Kreuz verabreden wollten. Christoph war nach dem Weihnachtsbaum unterwegs. Dummerweise kam er erst 19.10 Uhr an dem Verkaufsstand an und erfuhr, dass dieser nur bis 19 Uhr geöffnet ist.
Dienstag, 12. Dezember
Direkt nach Feierabend fuhr ich zum Connewitzer Kreuz, um mich mit Uta und Uwe zum Weihnachtsmarktbummel zu treffen. Der Markt war nicht besonders, aber dass wir uns im Dezember noch mal gesehen haben, war sehr schön.
Als ich heim kam, war es für den Weihnachtsbaumstand wieder zu spät. Dafür hatte ich eine Nachricht meiner Schwester, dass Muttis Festnetz schon wieder gestört ist. Ich rief den Sohn an, dass er noch mal bei der Oma vorbei schaut und das Telefon wieder richtet. Das ist nämlich nie gestört. Sie zieht nur beim Saubermachen oder aus sonstwelchen Gründen immer mal den Netzstecker und schafft es hinterher nicht, die PIN wieder einzugeben. Eine liebe Freundin quittiert Nachrichten dieser Art mit einem Grinsen und der Bemerkung: Ihr war wohl mal wieder langweilig? Hach ja, die kleine alte Frau…
Immerhin hatte sie Gelegenheit, den Sohn nach dem Weihnachtsbaum zu fragen, woraufhin er ihr versprach: Bis Freitag hast du deinen Baum.
Ich erhielt am Abend noch einen Anruf vom Evchen, und wir hielten wieder einmal einen sehr langen Plausch. Mal sehen, vielleicht können wir uns zwischen den Jahren mal treffen. Das wäre schön.
Mittwoch, 13. Dezember
Mir war nicht so wohl. Seit dem Weihnachtsmarktbummel schleppte ich mich mit Gliederschmerzen herum. So blieb ich daheim und schwang die Stricknadeln, denn seit ein paar Wochen bin ich im Sockenwahn. Dummerweise kam ich auf die Idee, die Mutti anzurufen. Da kam wieder alles Mögliche zur Sprache. Auch… ihr ahnt es… ob ich denn wohl dieses Jahr einen Baum haben werde?
Der Sohn war sauer und sie bekam das mit und wollte wissen, warum. Was soll man dazu sagen?
Donnerstag, 14. Dezember
DER Tag, an dem der Sohn einen Weihnachtsbaum ergatterte und diesen natürlich gleich zur Oma brachte. Sie war gar nicht daheim, aber als er das Haus verließ, kam sie gerade. Und? Sie traut sich ja kaum noch zu fragen, damit er nicht gleich wieder fuchtig wird, aber was denn nun mit dem Baum sei.
Nicht dass jetzt jemand auf die Idee kommt, die Geschichte sei damit abgehakt. Nein, nein, jetzt steht der Baum im Keller. Nun muss er dieser Tage auch noch in der Wohnung aufgestellt werden. Ich habe dem Sohn vorgeschlagen, das gleich am Samstag Vormittag zu erledigen, denn sonst hört die Fragerei nie auf.
Freitag, 15. Dezember
Wochenendeinkauf mit Mutti. Was meint ihr? Kam eine Frage nach dem Weihnachtsbaum? Ja, kam. Wann denn der Sohn Zeit hat, diesen in der Wohnung aufzustellen. Hab ich doch geahnt. *lach*
Und nun ist Samstag, 16. Dezember. Der Sohn musste schon am frühen Vormittag los zur Arbeit. Da klappt das nun heite leider nicht mit dem Weihnachtsbaum. Ach, ach.
Mir geht es nicht so gut. Magen-Darm. Ich glaube aber, das ist psychosomatisch. Es kommt immer dann, wenn ich mich auf einen freien Tag freue, als wollte mein Körper mir sagen: Ich habe die ganze Woche funktioniert. Jetzt ist Schluss, jetzt kümmere dich gefälligst um mich.
Na gut, dann werde ich das mal tun. Dem Körperchen einen schönen Tee kochen und mich mit dem Strickzeug auf die Couch knautschen. Kekse backen kann ich auch morgen noch.
Jetzt schaue ich noch kurz bei Andrea vorbei. Aber eingige eurer Beiträge werde ich mir wieder als Leckerbissen für die kommende Woche aufheben. Da habe ich immer etwas, woran ich mich erfreuen kann.
Habt einen schönen Samstag.

12 von 12 im Dezember

12_von_12 gesammelt von Caro bei Draußen nur Kännchen.
Ausnahmsweise in aller Frühe habe ich den Adventskalender aktiviert.
171212_062906
Sonst mache ich das an Wochentagen lieber abends, wenn ich mehr Ruhe habe, das Kerzenlicht und den Tee zu genießen. So habe ich den ganzen Tag etwas, worauf ich mich freuen kann. Aber heute musste natürlich als erstes Foto des Tages die 12 am Kalender her, und ich habe auch etwas anderes, worauf ich mich freue, denn heute nach der Arbeit treffe ich mich mit Uta am Werk 2, wo wir Weihnachten am Kreuz genießen wollen. Wie Weihnachten und Kreuz? War das mit dem Kreuz nicht Ostern? Tja. In Leipzig gibt es eine große {und verkehrstechnisch etwas unübersichtliche} Kreuzung, die das Connewitzer Kreuz genannt wird. Und genau da befindet ein altes Fabrikgelände, auf dem sich die Leipziger Kulturfabrik etabliert hat und seit mehr als 10 Jahren einen kleinen feinen Weihnachtsmarkt ausrichtet. Beim 2. bis 4. war ich als Händlerin dabei, für den 5. und 6. bekam ich keinen Standplatz mehr {über mögliche Gründe möchte ich mich hier nicht auslassen}. Danach habe ich mich nicht mehr beworben. Wer mich nicht will, hat mich nicht verdient. Das Evchen hatte noch 2 oder 3 Mal das Glück, einen Platz zu ergattern, aber der Weihnachtsmarkt veränderte sich stark, wurde größer, voller, kommerzieller, so dass wir als {Kunst-}Handwerker nicht mehr mithalten konnten und wollten. Nachdem ich nun ein paar Jahre gar nicht mehr dort war, auch nicht als Besucher, wollen wir uns das heute Nachmittag/Abend einfach mal anschauen.

Damit mir das nicht wieder so ergeht wie gestern, als mir in der Firma ganz schlecht wurde, weil ich nur Gemüse zu essen hatte {rohes Gemüse}, wurde heute vorgesorgt und ein Vorrat meiner guten Haferplätzchen eingepackt.171212_063027

Das Fenster zum Hof zeigte diesen schönen Anblick. Sonne und blauer Himmel sind doch etwas wirklich schönes in dieser dunklen, grauen Jahreszeit.
171212_122250Kurz nachdem dieses Foto entstanden war, trübte es sich leider schon wieder ein.

Die Mittagspause nutze ich sehr sinnvoll, indem ich endlich meine Kladde von der Werksräumung in eine Exceltabelle übertug. So lassen sich wollige Schätze schneller finden.171212_123219
Am Nachmittag war es dann soweit.
171212_160203Uta und Uwe waren noch auf dem Weihnachtsmarkt im Zentrum, trafen aber nach kurzer Zeit auch am Werk II ein. Gemeinsam wollten wir an einem der vielen multikulturellen Stände etwas leckeres essen… und waren das erste Mal enttäuscht, denn es gab gar nicht mehr die vielen multikulturellen Stände, an denen früher Leckereien aus aller Herren Ländern angeboten wurden. Freilich, Langos gab es und irgendetwas aus Georgien, aber die Auswahl war nicht besonders groß und bis auf einen einzigen afrikanischen Stand war es nur das, was man auf jedem Markt findet. So entschieden wir uns dann auch für afrikanisch.171212_164521Lecker war es und sehr satt wurden wir davon auch.
Nun durchstreiften wir weiter die beiden Hallen mit den Verkaufsständen und freuten uns an der stimmungsvollen Hallengestaltung.171212_165334
171212_170936Das Angebot an den Ständen war im wesentlichen auch, was man auf allen Märkten findet, die sich irgendetwas wie alternativ, kreativ oder handwerklich auf die Fahne schreiben. Genähte Kinderkleidung, genähte Taschen, genähte Kinderkleidung, genähte Taschen Wie – ich wiederhole mich?
Einige Schmuckstände gab es, mit wirklich sehr schönem Schmuck. Ja, das muss man schon sagen.
Ach, und dann noch dies…171212_163015 Kennt ihr die noch? In den 90-er Jahren gab es die auch auch auf jedem Markt, aber sie sind inzwischen längst verschwunden. Ich habe noch eines aus dieser Zeit und bei Mutti liegt eines auf dem Balkon im Regal. Das nehme ich mir manchmal und spiele damit herum.
Sehr schön fanden wir diesen Stand.171212_171708Herrliche Farben, tolle Muster. Nur… wozu nimmt man das? Hängt man es sich an die Wand? Oder verziert man irgendetwas mit diesen Scheiben? Egal, schön anzusehen waren diese Stücke alle.
In der gemütlichen Kneipe ConnStanze tranken wir noch einen Tee und schwatzten eine Weile.171212_172212
Danach verabschiedenten wir uns vom und am Connewitzer Kreuz.171212_183648
Fazit: {Zitat Uta} Das Werk 2 hätten wir uns sparen können und das Geld anderswo "verfressen", aber nun wissen wir das für die nächsten fünf Jahre.
Genau so ist es.

Das waren meine 12 von 12 im Dezember. Habt eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und genießt hoffentlich schönere, interessantere Weihnachtsmärkte oder doch besser die Stille und Gemütlichkeit, wie immer ihr das mögt. Vor allem bleibt schön gesund.