…macht ein Film wie dieser.

Donnerstag, 13. Januar 2011 | 01:46 Uhr | Tags: ,

…ich bin so müde. Am liebsten würde ich mich mal für eine Stunde hinlegen. Einfach auf der Couch herumdröseln, vielleicht ein paar Seiten lesen und vielleicht auch darüber einnicken.
Aber ich muss noch das Auto packen für den Markt morgen, was wiederum beschwerlich ist, weil ich wegen der Straßenbaustelle nicht bis vor das Haus fahren kann, alles ewig weit schleppen muss. Und mit der Färberei bin ich auch noch nicht fertig.
Später kommt Chris und bringt wahrscheinlich die Minihexe mit. Wie üblich komme ich dann zu gar nichts mehr, weil sich dann alles um das Kind dreht, was ja auch in Ordnung wäre, wenn alles andere ringsum in Ordnung wäre. Ist es aber nicht.

Ach menno, warum kann ich denn nicht einfach…
Bärbeli schrieb neulich, dass sie manchmal gewisse ALGII-Empfänger beneidet, die auch nicht weniger Geld haben als sie, dafür aber eine gepflegt Gesundheit und jede Menge Freizeit. Wenn ich mich so müde und ausgelaugt fühle, wie zur Zeit, kann ich diese Gedanken sehr gut nachvollziehen.

Samstag, 06. November 2010 | 16:35 Uhr | Tags:

…wollte ich an diesem Wochenende. Und was für mich tun. Einen Rock nähen zum Beispiel…
Als ich dann gestern vor einem traumhaften Sonnenaufgang nach Halle zur Arbeit fuhr, kam mir allerdings der Gedanke, heute ganz früh aufzustehen, irgendwohin in die Umgebung zu fahren und den Sonnenaufgang zu fotografieren. Der Draußenmensch in mir schreit ohnehin nach Freiheit. Schon seit dreieinhalb Wochen ist er eingesperrt zwischen Schule, Unterrichtsvorbereitungen und Bürokram. Gestern nach der Arbeit habe ich ihm eineinhalb Stunden frische Luft gegönnt. In einem herbstlichen Gartenverein. Ohne Kamera.
Nun ist das Wochenende allerdings auch schon wieder vollgestopft mit einigen Dingen, die ich nicht ungern mache, dennoch lieber verschieben würde, genau das aber nicht kann, weil ich sie kommende Woche brauche.
Und dann kam Chris gestern Abend mit Janice. Da kommt immer meine gesamte Planung durcheinander. Zu allem Überfluss bin ich nun schon seit ein Uhr auf und inzwischen so müde, dass ich mich wohl kaum aufraffen kann, dem Sonnenaufgang entgegen zu fahren. Immerhin hab ich mir schöne Merinowolle in Türkistönen kardiert, die ich nachher noch verspinnen will. Derzeit kopiere ich meine Foto von 2009 auf den Mac, um hier wieder etwas Platz zu schaffen. Das ist zwar nur eine Notlösung, muss aber erst einmal sein.
Ich glaube, ich lege mich jetzt doch noch mal bissel hin.

Samstag, 23. Oktober 2010 | 05:54 Uhr | Tags:

…so viele Menschen im Laufe der Jahre. Da sind auch immer mal wieder Leute dabei, die so freundlich und lieb daher kommen, dass man meint, es könnten Freunde werden. Und dann sind sie noch so… vertrauensvoll dachte ich… verschwörerisch würde ich es heute nennen. Sie tun, als zögen sie einen ins Vertrauen und bitten darum, dieses oder jenes für sich zu behalten.
Und irgendwann stellt man fest, sie haben hinter dem Rücken schlecht geredet und dieses ganze Geschwafel von: Behalt das mal lieber für dich, wer weiß, wer uns sonst einen Strick daraus dreht diente nur dem einen Zweck, sich abzusichern, dass du wirklich deinen Mund hältst, bis sie die Sache selbst publik machen und zwar so, dass du im denkbar schlechtesten und sie selbst im besten Licht dastehen.
Und dann sind da noch die Leute, die nicht viel zu alledem sagen. Aber wenn so eine miese Geschichte abläuft, sind sie plötzlich da und stellen sich ganz still neben dich und zeigen dir damit, dass sie den ganzen Mist durchschaut haben und dass du nicht allein bist.
In den Märchen ist es ja so, dass immer das Gute am Ende siegt, egal wieviel Ungemach es zunächst zu überstehen hatte.
Im wirklichen Leben scheint das nicht so zu sein. Da sieht es immer so aus, als siegt das Miese, weil es skrupellos alles Sanfte, alles Besonnene, alles Ruhige, Vernünftige und Gute niederboxt. Man könnte fast auf die Idee kommen, die Märchen gingen nur deshalb immer gut aus, weil es im Leben eben nicht so ist.
Aber wenn man ganz genau hinschaut, ist es ja im richtigen Leben eben doch so. "Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind…" hat Konstanin gesungen. Und recht hat er!
Da gibt es Menschen, die sich darauf freuen, mich morgen zu treffen. Und gäbe es nur einen einzigen solchen Menschen, schon um dessent Willen würde es sich lohnen. Aber es ist nicht mal nur einer, es sind mindestens eine Handvoll. Und da ist ein Mensch, mit dem ich mich nächste Woche treffe, zum Klönen, zum Schwatzen und dieser Mensch freut sich auch auf mich, was auf Gegenseitigkeit beruht. Und dann gibt es noch einige Leute, die würden sich sehr freuen, wenn ich mal wieder vorbei käme. Hach, wenn sie doch nur nicht so weit weg wären.
Und wenn ich so darüber nachdenke, spüre ich plötzlich, dass die eine schreckliche lautstarke Person so völlig unwichtig ist.
Das tut gut.

Freitag, 28. Mai 2010 | 12:39 Uhr | Tags:

…gestern Nachmittag.
Wusste nicht, wohin. Wusste nur, wo ich nicht bleiben wollte.
Nur hinaus. Natur? Oh ja, bitte. Garten? Zu gepflegt. Flussufer? Aber bitte nicht im Stadtpark.
Am Ende dann doch Katls Wohnzimmer, zwei Kannen Tee… oder waren es drei?
Eine halbe Socke gestrickt und über Gott und die Welt geschwiegen.
Später einschlafen mit einem kleinen Mädchen, das sich ankuschelt, während draußen ein Gewitter grummelt und um Mitternacht herum noch eine Geschichte vom Mondstrahlprinzen erfinden, um das Kind zu beruhigen.
Und ein Nachtlicht auf dem Flur.

Montag, 24. Mai 2010 | 21:15 Uhr | Tags: ,
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Donnerstag, 13. Mai 2010 | 01:38 Uhr | Tags: , ,

…versinke ich einfach.

Donnerstag, 29. April 2010 | 07:43 Uhr | Tags: ,