…die Hexen sind los. ![]()
Da müsst ihr jetzt durch, ihr zwei. Ihr seht auf den Fotos einfach zu schön hexenmäßig aus.

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Es war ein schöner Abend im esprit in Taucha mit meiner Minihexe und lieben Freunden. Die liebe Anke tat mir ja bissel Leid, weil die Hex’ sie so traktiert hat, aber wie die Bilder belegen, haben die zwei sich ja prächtig verstanden… oder sollte ich sagen ergänzt?
duck-und-weg
…ging es am Donnerstag Abend im Lädchen zu, als Janice mit Sack und Pack Einzug hielt.

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Was heißt "am Abend"? Der gesamte Donnerstag war chaotisch. Am Morgen verschiedene Anrufe, bei denen es unter anderem um meine Außenwerbung am Lädchen ging und die entsprechend wichtig waren. Dann noch schnell zur Tankstelle. Alles andere, was ich noch am Morgen erledigen wollte, schaffte ich nicht mehr. Deshalb hatte ich dann auch in der Mittagspause zu flitzen. Zur Drogerie {@Evchen, es gibt keine kleinen grünen Koffer mehr}, zum Schreibwarenladen und zu Anke, lecker Käseschnitzel verdrücken. Erstaunlich, wieviel man in einer Stunde schaffen kann, wenn man will und muss.
Die Maus blieb dann über Nacht bei mir. Wir hatten einen schönen Abend, die Hausaufgaben wurden mittels eines magischen Zahlenstrahls erledigt, um den ich dann gleich noch die Gute-Nacht-Geschichte rankte.
Die Hexe ist ein Schulkind. {1. September 2012}

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…Nicht gerade mit Ruhm bekleckert habe ich mich gestern im Lädchen. Gerade mal eine kleine Babysocke bekam ich fertig.

Dafür hatte ich aber auch Oma-Tag. Das Hexlein hatte sich nämlich in der Nacht zum Donnerstag sehr unwohl gefühlt und war dann am Donnerstag Mittag eben deswegen auch aus dem Kindergarten heim geschickt worden. Nun fühlte sie sich zwar wieder wohl, aber Sarah wollte sie trotzdem gern beim Kinderarzt vorstellen. Für mich ist es, wenn ich im Lädchen bin, am einfachsten, die Maus zu betüddeln. Ich hab es ihr im Hinterzimmer gemütlich gemacht und dort hatte sie auch ihre Ruhe. Da kann sie sich sogar hinlegen, wenn ihr danach ist. Das geht in Sarahs Laden nicht, weil es dort zum einen kein Hinterzimmer gibt, und weil zum anderen Sarah dauerhaft bei ihren Kundinnen bleiben muss, während ich eher abkömmlich bin, wenn die Maus ruft, selbst, wenn ich Auftrragsarbeiten erledige. Nur die Sache mit dem Kinderarzt war auch für mich nicht so einfach, denn ich kann ja auch nicht einfach den Laden zuschließen. Doch ich hatte Glück, denn dEiDre war bei meinem Telefonat mit Sarah dabei, bekam mit, dass wir Hilfe brauchten und bot sofort an, ihren freien Freitag Nachmittag zu opfern und in den Laden zu kommen, damit ich mit der Maus zum Arzt konnte.

Ich hätte auch wissen müssen…
…dass meine Osterpläne nicht so aufgehen würden, wie ich mir das gedacht hatte. Und das war gut so. Ich wollte nämlich den gesamten Karfreitag am Rechner verbringen mit endlosen Programmierungen. Aber dann rief am Donnerstag Chris an und erzählte, dass er nicht so recht wisse, wie er alle Termine unter einen Hut bringen sollte, weil er einerseits auch noch eine Arbeit übernommen hatte {die eigentlich Caros Arbeit hätte sein sollen}, andereseits die Hexe abholen wollte, dies aber zu einem Zeitpunkt geschehen sollte, zu dem er noch mit der anderen Aufgabe beschäftigt sein würde. Kurz und gut, ich rief Sarah an, verabredete mich mit ihr zu Freitag Mittag und hatte einen wundervollen Tag mit der Hexe, die gar nicht mehr mini ist.
Beim Wäscheabnehmen hatte ich auf dem Dachboden ein Stück braunes Hasenfell gesehen. Was aber macht ein Hase auf dem Dachboden? Oma, das kann nur der Osterhase gewesen sein. Und schwups war das Kind auf dem Dachboden. Den liebt sie sowieso. Was lag also näher, als bei dem eisigen Aprilwetter die Ostereier dort zu suchen?
Und was fand das große kleine Mädchen? Einen Farbkasten, Pinsel, Malschablonen. Wir hatten einen kreativen Nachmittag. Besonders, als ich mich eine Weile in die Küche verzog. Ja, Oma, Indianer machen das so.
Tja.

War das mal wieder schön, das Hexlein war da und hat alles aus ihrer Spielzeugkiste ausgeräumt, während der Papa noch mit einem Freund etwas zu erledigen hatte. Nebenbei haben wir gekocht, das Zelt aufgestellt und ein Picknick veranstaltet.
Der Beitrag war viel länger, wurde aber leider von irgend einem Ich-lass-dich-nicht-ins-Internet-Monster verschluckt.

Die Minihexe ist gar nicht mehr mini. Dafür aber unverkennbar Großmutters Enkelin. Ohne hinzuschauen drückt sie Papa ihre Jacke in die Hand, weil sie vollkommen gefesselt ist von den vielen Reißverschlüssen. Zielsicher greift sie einen heraus, hält ihn mir entgegen und sagt mit verklärtem Lächeln: "Der ist aber schön." Ich habe nicht entdecken können, was an diesem Reißverschluss so besonders war, doch ihr hat er gefallen.
Danach waren die Knöpfe interessant. "Darf ich mir die Dinosaurier nehmen?" Natürlich durfte sie, und die Zahlenknöpfe auch. Die waren aber ganz schnell wieder eingeräumt, weil ihr dann einfiel, dass Luke jetzt stricken kann und sie das nun auch unbedingt lernen möchte. Den Anschlag und die erste Reihe hab ich ihr gestrickt, dann kamen rechte Maschen dran. Sie stellt sich recht geschickt an. An der Ausdauer müssen wir noch arbeiten. Dass sie gestern keine beweisen konnte, war allerdings klar. Viel zu viel gab es zu entdecken in Omas Laden. Sie war ja seit der Renovierung noch nicht da. Heute wollen sie gleich alle kommen. Caro möchte das Fenster dekorieren. Chris will mir bei ein paar Dingen helfen, wo ich einfach nicht ranlangen kann, auch mit Leiter nicht. ![]()
Tja, und mit der Hexe werde ich stricken üben. Luke ist bei Uroma. Leider, sonst hätte ich mit beiden Kindern gestrickt.
Ein kleines Geschenk…
…wollte die Blumenfee gestern zusammenstellen. Ist es nicht hinreißend?

Die Minihexe rief am Spätnachmittag an, ob sie zu mir kommen darf. Da ich mein Auto verborgt hatte, brachte Sarah sie vorbei und uns beide dann gleich noch nach Hause. So war das Weiblein den Abend über bei mir, während die Mama in Ruhe ihren Termin wahrnehmen konnte.
Wasserspiele…
…vor dem Tauchaer Rathaus.

Zu Fuß…
…mussten Janice und ich uns auf den Weg zum Lädchen machen. Das Auto ist seit Samstag in der Werkstatt und ich weiß noch nicht einmal, ob ich es heute wieder bekomme. Also wanderten wir zwei gestern bei strahlendem Sonnenschein los. Zuerst ging es in Richtung Ententeich, wo die Minihexe ihren Spaß mit dem schnatternden Getier hatte, dann zeigte ich ihr das Schloss. "Oh ein Schloss, wohnt da Dornröschen?"
Ich erklärte ihr, dass dieses Schloss ganz anders aussieht, als die Märchenschlösser aus ihren Trickfilmen, weil dieses Schloss eine Zeit lang ein Raubrittergut war. Dass es während der Zeit des Sozialismus als Schweinstall diente, sagte ich lieber nicht. Ich wollte ihre Mädchenträume nicht zerstören. Dass ein Rittergut natürlich nicht so reich geschmückt ist, wie ein Dornröschenschloss, akzeptierte sie vollkommen. Weil das Tor offen stand, mussten wir da auch hinein. "Oh, da sind ja die Ställe, wo die Ritters ihre Pferde haben."
Freilich sind da noch Stallungen mit großen Toren. Vieles bereits sehr schön restauriert oder zumindest renoviert. Die Tore waren verschlossen, was Janice nicht daran hinderte, sich bis auf den Boden zu bücken und durch den Spalt unter der Tür zu illern.
"Und? Siehst du was?"
"Ja, NATÜRLICH!"
"Und was?"
"Ein wunderschönes hellbraunes Pferd."
Oh ha. Na dann…
Am Ende eines langen Tages…
…verwandelt sich die Indianer-Bemahlung in seltsame Flecken. Abwaschen darf ich sie trotzdem nicht, schließlich ist das Kind "Yakari natürlich!" Mit ihrer ausgeprägten Liebe zu Tieren passt diese Rolle tatsächlich sehr gut zu ihr, und dass sie mit Tieren sprechen kann, würde mich nicht wundern.

