…das Geschenk für Evchen.
Mit einem Strahlen sagte sie: "Das hab ich mir gewünscht."

{Foto 227/366}
Was werde ich wohl…
…mit diesem Sammelsurium vor haben, das ich heute aus dem Lädchen geholt habe?

Ich zeig’s euch nächste Woche, wenn es etwas geworden ist. Falls es etwas wird. Das Evchen kann es sich vermutlich denken, weil wir am Donnerstag drüber geschwatzt haben. Jaja.
19.30 Uhr daheim.
Es ist einer dieser Abende. Zu gern würde ich mich jetzt schnell ein bissel aufhübschen und dann wieder losziehen. In die Stadt fahren. Durchs Zentrum schlendern. Auf der Karli in einer dieser kleinen Kneipen hängen bleiben und mit irgend einem interessanten Typen einen tollen Abend verbringen.
Nichts von alledem wird geschehen. Da gibt es wohl eine Reihe interessanter Typen, doch keinen, der ausgerechnet heute und ausgerechnet mit mir um Leipzigs Häuser ziehen würde. Mancher muss arbeiten. Mancher ist bereits verabredet. Jemand würde gern herumziehen, aber nicht mit mir. Jemand würde gern mit mir herumziehen, aber nicht in L.E. und wieder andere würden und könnten, haben aber Partnerinnen. Da bin ich es dann, die nicht will.
Und deshalb werde ich mich jetzt auf der Chouch zusammen rollen, meine Nase in ein Buch stecken und wahrscheinlich sehr bald darüber einschlafen.
Morgen… morgen ist dann wieder alles wie immer. Ich habe viel zu tun, mehr als ich schaffen kann, so dass auch für den Sonntag noch genug Arbeit übrig bleibt. Genug Ablenkung, genug Stress. Einiges, was unpetinkt fertig werden muss, vieles, was auch endlich mal voran gehen sollte und eine Menge, was auch an diesem Wochenende wieder vertagt werden wird. Wie immer eben.
Nur heute, heute ist einer dieser Abende…
Das Foto des Tages, das ich schon heute Morgen hochgeladen habe, möchte ich aktualisieren.

Ich hätte gern mehr geschafft, aber ich hatte eine Idee für die Wollkombinat-Seite, mit der ich den gesamten Vormittag zugebracht habe. Die Internetanbindung im Lädchen war heute so extrem langsam, dass ich nicht voran kam und zu Mittag entnervt aufgab. Daran muss ich mich an diesem Wochenende auch noch setzen. Aber nicht heute.
Denn heute ist einer dieser Abende.
Rukidikuh rukidikuh…

Ja, das sollen zwei Täubchen werden. Die Nachbarin will sie ihrer Schwester zur Hochzeit an das Geschenk binden. Naja. Ich denke, sie werden hübsch.
Tauchas next Topmodel

Die arme Katl hat den Fehler begangen, am Dienstag Abend im Lädchen vorbei zu schauen, weil sie Stricknadeln und Sockenwolle brauchte. Sofort wurde sie vereinnahmt und als Model "missbraucht" ![]()
Nebenher haben wir Cidre getrunken und geschwatzt, und so ganz nebenbei wurde auch noch so einiges fertig.
…hatten wir im Wollwerk. Nur schade, dass es nichts zu essen gab.
Foto 020/366 zeigt einen Teil dieses Nichts vom Freitag Abend. Hinzu kamen noch eine tolle Lauchcremesuppe und Utas
Hackfleisch-Kraut-Topf. Dazu wurde gestrickt und geschwatzt und ein wenig geribbelt und noch viel mehr geschwatzt.

Auf Foto 021/366…

…seht ihr meine allerersten Klöppelversuche, die mich einiges an Nerven gekostet haben. Das mit dem nüber-nunner-nüber-nunner fand ich gar nicht so schwierig und traue mir durchaus zu, das nach ein paar Übungen auch zu erkennen, wann ich drehen {nüber} und wann ich kreuzen {nunner} muss. [Richtig übersetzt? @blechi] ABER, bevor man kreuzen und drehen darf, muss man erst mal das Garn auf die Klöppel wickeln, und das bitte richtig herum, sonst lösen sich die Knoten, mit denen man die Klöppel arretiert, in Wohlgefallen auf. Dabei sind diese Knoten ganz einfach zu machen, stimmts Evchen? Man macht sie nämlich genauso, wie an der Handspindel. Na toll, die Handspinnerin, die mir das vor vielen Jahren mal gezeigt hatte, meinte, das sei ganz einfach, man macht das nämlich wie beim Klöppeln. Aha!
Nach all den mehr oder minder beschwerlichen Versuchen gab es wenigstens wieder Nichts zu essen, bereichert durch verschiedene leckere Eissorten, ein riesiges Kuchenpaket, einen Kessel {Topf konnte man dieses Behältnis ob seiner Ausmaße nicht mehr nennen} leckere Suppe, deren ungarischen Namen ich mir nicht merken konnte, sowie Pittis Eier- und Kräuterkartoffelsalat {oberlecker}. Ich hab im ganzen Jahr noch nicht so viel gefuttert, wie an diesem einen Wochenende.
Weil ich heute {Sonntag} unbedingt spinnen wollte, musste Csilla erst einmal das Garn haspeln, das Evchen gestern gesponnen hatte. So entstand Foto 022/366…

Danach konnte ich Csillas schönes Kromski-Reiserad ausprobieren. Hach, war das schön.
…das ist mir ja seit Jahren nicht mehr passiert, dass ich mitten in der Nacht raus musste und danach nicht wieder einschlafen konnte. Raus muss ich ja jede Nacht, sogar mehrmals. Normalerweise schlafe ich danach wieder ein, sobald ich nur in die Nähe meines Bettes komme. Nicht so heute Nacht. 2.39 Uhr war’s, als ich kurz im Bad war. 4.30 Uhr habe ich mich dann entschlossen aufzustehen, weil einfach kein Einschlafen mehr war.
Ich hab Wäsche sortiert und inzwischen die Waschfee angeschaltet. [Das wollte ich nicht gar so früh tun, wegen der Nachbarn.] Ich hab mich in Blogs herum getrieben und bei eliZZZa Videos geschaut. Gestern Abend war ich noch auf dem Dachboden und habe zwei Krams-und-Reste-Kisten herunter geholt. Gesucht habe ich Grün, herausgesammelt habe ich dann Rottöne, Schwarz, Grau und weiß. Dann war ich allerdings zu müde, um noch anzufangen und bin um Mitternacht ins Bett gekrochen.
Inzwischen bin ich übrigens auch wieder zum Umfallen müde und könnte jetzt wunderbar schlafen. Nur ist eben jetzt keine Zeit dazu, denn ich will recht früh ins Lädchen und dann vielleicht mit dem weitermachen, was ich in der Nacht begonnen habe.

…gar nicht mehr gern bloggen, wenn ich nicht wenigstens ein Bild, Video oder ähnliches zur Auflockerung anbieten kann. Nur deshalb war ich in den letzten Tagen so schweigsam.
Heute Abend aber wird es Fotos geben [hoffe ich zumindest], denn heute nach Dienstschluss treffen sich Uta, das Evchen und meine Wenigkeit mit Csilla in deren Garten. Genießer-Feierabend ist angesagt mit allerlei erfrischenden Leckereien.
Ich freu mich drauf.
…euch bei Csillas 10fingerkurs anzumelden.
Am 1. März gehts los, und ich hab das tolle Teil, das als erstes an die Reihe kommt, schon in Natura gesehen. Jaaaaha.

…wünscht man sich, man wäre im Bett geblieben. So gestern.
Auf das Treffen der Spinngruppe hatte ich mich wochenlang gefreut, zumal ich im letzten Jahr wegen des Praktikums Monate lang nicht hatte hingehen können. Dann war gestern aber leider nicht "mein Tag", wohl wegen des Hustens und überhaupt. Ich kam nicht in die Gänge und überlegte, ob ich mich wirklich mit dem Spinnrad abschleppen wollte oder lieber nur Strickzeug mitnehme. Am Ende entschied ich mich für das Rädchen, denn wenn es doch ne Spinngruppe ist, sollte man da auch spinnen, oder?
Am Vormittag hatte ich noch "meine" Plätzchen gebacken. Diesmal nicht mit Orange, sondern mit Schoki. Dann packte ich alles zusammen, Wolle, Spulen, sogar an die Haspel hatte ich gedacht. Als ich alles die vier Treppen nach unten schleppte, wünschte ich kurz, ich hätte Chris gebeten, mir zu helfen, aber ich schaffte das auch allein. Fast! Denn als ich unten ankam, hatte sich das Spinnrad irgendwie an meinem Umhang verhakt. Ich hob es hoch, um es zu lösen, was auch ganz leicht von Statten ging. [Ich schwöre, ich hab nicht gerupft oder sowas!] Als ich das Rädchen ins Auto packte, sah ich dann leider, warum das so leicht gegangen war. Die Bremse war abgebrochen. Na toll! Das ist nun schon die zweite Spinnradbremse, die mir kaputt gegangen ist. Immer brechen die Winkel an der Knickkante. Da sollte man sich mal was anderes einfallen lassen.
Traurig über dieses Ereigniss passte ich beim Einladen des Rädchen nicht auf und klemmte mir zu allem Überfluss noch meinen linken Mittelfinger ein, so dass er sofort blau anlief.
Das war der Moment, an dem ich am liebsten umgekehrt wäre und mich mit einem Buch im Bett verkrochen hätte.
Hab ich aber nicht, denn ich hatte das Treffen nicht abgesagt, also wollte ich da auch hin.
Da ich mich ja nun für das Spinnrad entschieden hatte, hatte ich nicht mal Strickzeug dabei und war also nur zum Schwatzen dort. Aber das war gut so, denn alle freuten sich, dass ich wieder dabei war. Tolle, interessante Gespräche hatten wir. Feine Strickstücke wurden gezeigt und die tolle Wolle, die Evchen bei Jana während dieses Wochenendkurses gesponnen hatte. Außerdem kamen meine Kekse gut an.
So wurde es gegen Abend dann doch noch ein schöner Tag.
