…irgendwann bin ich nicht mehr nachgekommen. Aber als ich heute im Ich-bin-doch-nicht-blöd-MARKT meine Unterlagen, die neuen Druckerpatronen und noch das Geld zusammenraffte, das ich zurück bekommen hatte, dachte ich mir, das könnte das Bild meines Tages sein.

Einfach, weil ich mich gefreut hatte, dass alles so reibungslos von statten ging und ich die Patronen, die ich gestern in einem Anflug stressbedingter Umnachtung für einen Drucker gekauft hatte, den ich schon seit Jahren gar nicht mehr besitze, anstandslos umtauschen konnte. Als ich dem Verkäufer die Modellnummer meines Druckers nannte, weil ich wissen wollte, welche Patronen denn nun die richtigen seien, rief er überrascht aus: "Der lebt noch?" Ja, der lebt noch und leistet immer noch gute Dienste. Treues altes Druckerchen. Und die Patronen sind auch noch günstiger, als die, welche ich gestern gekauft hatte, also gab es auch noch Geld zurück. Hach, was hat mich das gefreut.
…entstand gestern Abend noch im Suse-Garten.

Gerade könnte ja jeder, oder?

…darüber, welch schöne Tücher Csilla gestrickt hat. Vor einiger Zeit hatte ich ihr und dem Evchen mal eine einfache Anleitung für ein Schultertuch diktiert und Csilla hat diese schon eindrucksvoll umgesetzt. Dann hatte ich beim letzten Stricktreffen im Wollwerk direkten Anteil an einem der Tücher, in das sich ein Fehler eingeschlichen hatte, den Csilla und ich dann gemeinsam behoben. [Ich bilde mir ein, dazu gabs bei Uta ein Foto, aber ich finde es nicht.]
Gestern beim neuerlichen Stricktreff im Wollwerk konnte ich das fertige Werk samt Accessoirs bewundern.


Nun habe ich genau drei Möglichkeiten:
1.) Ich schere mich nicht um die Updates und arbeite mit dem veralteten Kram weiter, bis die Technik so weit fortgeschritten ist, dass nichts mehr funktioniert.
2.) Ich organisiere mir eine MySQL-5.0-Datenbank, stelle mein Blog darauf um und verzichte auf 18 Monate Blog-Leben samt Bildern und Kommentaren, die dann nicht mehr angezeigt werden könnten.
3.) Ich organisiere mir eine MySQL-5.0-Datenbank, stelle mein Blog vorläufig noch nicht darauf um, sondern überführe in mühevoller Kleinarbeit erst alle Einträge und Kommentare in die neue DB. [Automatisch funktioniert nicht, das habe ich schon vor einiger Zeit mal probiert, weil ich ja wusste, dass ich eine veraltete MySQL-Version nutze.]
Hm… es gäbe da vielleicht noch zwei andere Möglichkeiten, die aber beide den Nachteil hätten, dass sich die Adresse ändern würde:
4.) Ich lasse mein Blog so stehen und schreibe mir in der nächsten Zeit ein eigenes Blogprogramm. So schwierig ist das nicht, einer meiner Schüler aus dem Oktober-Kurs des letzten Jahres hat das als Projektarbeit gemacht und richtig gut hinbekommen. Er hat allerdings auch 5 Wochen dafür gebraucht, was gar nicht mal so viel Zeit ist, aber natürlich ein Wink für mich, das besser sein zu lassen.
5.) Ich lasse mein Blog so stehen und arbeite demnächst auf einer der vielen kostenlos nutzbaren Blog-Plattformen weiter.
*grrr*
So und jetzt muss ich erst mal in den Laden, wo ich noch einiges umräumen muss/möchte.
Dumm nur, dass ich kein Notebook habe. Sonst könnte ich später an diesem Problem weiterknobeln oder auch die DB für einen meiner Kunden vorbereiten oder an meinem Shop weiterschreiben. Abends bin ich dann immer so breit, dass ich da nicht mehr viel zustande bringe. Mit zufallenden Augen programmiert es sich nun mal nicht so gut. Naja…
…wie hier bei Blechi sah es bei mir gestern Abend nicht aus. Aber lecker wars.

[185/365]
…diesmal im Werk II. Unter dem Motto "Der Dschungel ruft!" hatten die Veranstalter die Halle ausgestaltet, Händler zusammengerufen und ein buntes Kulturprogramm auf die Beine gestellt. Zum Glück fand alles in der Halle statt, sonst wäre aus unserem Dschungel gestern im wahrsten Wortsinn ein Regenwald geworden.
So aber standen wir warm und trocken, kulinarisch gut versorgt und umringt von tollen Ständen und lieben Standnachbarn, die wir teilweise schon vom Weihnachtsmarkt kannten und da hoffentlich auch wiedertreffen.
184/365

…komme ich gar nicht mehr hinterher mit meiner Bloggerei.
Die Fotos des Tages gibt es alle. Auch jede Menge Begebenheiten dazu, die ich gern erzählen möchte. Doch die Tage sind dermaßen angefüllt mit [überwiegend schönen] Erlebnissen, zu denen natürlich auch meine Arbeit zählt, dass ich abends oft erst sehr spät daheim bin und meist so müde, dass ich manchmal in der Badewanne und gelegentlich sogar am Küchentisch einschlafe und dann eben doch nicht blogge.
Morgens bin ich dann meist schon wieder in Eile, lese und beantworte nur schnell die Mails und schnuppere ganz fix in den einen oder anderen Blog hinein. Und dann muss ich auch schon wieder los.
Eben habe ich mal schnell die Bilder 174/365 bis 177/365 bearbeitet und hochgeladen.
174/365

Am Donnerstag, dem 23. Juni fand im Suse-Garten ein spontanes Mini-Spinntreffen statt. Und wie das bei uns Spinnerinnen immer ist, gab es reichlich Futter, nicht nur für die Spinnräder.
175/365

Der Freitag [24.06.2011] war geprägt von viel Rennerei und Fahrerei, denn aus dem Heiner-Garten sollten noch diverse Pflanzen umziehen und auch noch allerlei Küchengerät. Johannisbeeren sollten abgenommen werden und dann wieder doch nicht und ein wenig habe ich mich über Mutti geärgert, wobei ich das nicht sollte, schließlich weiß ich ja nun schon so viele Jahre, wie sie ist und dass sie Fremden gegenüber zuweilen seltsame Prioritäten setzt. Trotzdem hat es mich geärgert: Da verschenkt der Heiner einen super gepflegten und bestellten Garten an Leute, die er nie vorher gesehen hat und auch sicher nicht wiedersehen wird. Die Bohnen blühen, die Kartoffeln sind in zwei, spätestens drei Wochen erntereif. Die Johannisbeeren sind prall und rot und reif. Und, wie gesagt, all das wird verschenkt. Aber als ich sagte, dass ich mit Katl gemeinsam Johannisbeeren pflücken wollte, meinte Mutti: "Ich möchte nicht, dass dort ein Kahlschlag erfolgt. Du kannst dir ein paar Beeren pflücken zum Essen, aber nicht die gesammten Büsche leer pflücken. Wir geben den Garten ab, was sollen denn die Leute denken, wenn wir da vorher alles leer machen?" Ich frage mich, welche Verpflichtung meine Mutter glaubt, den Fremden gegenüber zu haben. Aber egal, wir haben dann eben keine Johannisbeeren gepflückt, und ich habe Äpfel gekauft, damit wir Obst haben. Toll.
Das Foto des Tages zeigt, wie ich nach dem Ärger wieder runtergekommen bin. Abendlicht im Suse-Garten. Als Janice wie eine kleine Gartenfee die Pflanzen eingebuddelt und kannenweise Wasser geschleppt hat, war es schon zu dunkel, um vorzeigbare Fotos zu schießen.
176/365
Ein paar andere Feen bekam ich dann am Samstag [25.06.2011] vor die Linse. Die Parkelfen von Dieskau nämlich, als ich dort beim Parkfest den Gourmetkater und seine Schwester traf und neben dem leckeren Hexenkräutersalz, mit dem ich meinen Freundeskreis versorge, auch noch zwei Stiegen voll toller Pflanzen bekam. Interessante Tomatensorten gibt es da, und ich bin schon seeeeehr gespannt, wie diese aussehen und vor allem, wie sie schmecken. Hm.
Es gibt vom Samstag auch noch eine ganze Reihe Am-Rande-des-Weges-Fotos, doch die zeige ich euch später.
177/365

Am Sonntag [26.06.2011] hielt sich die Herumfahrerei dann in Grenzen. Dafür war im Suse-Garten eine Buddelflink-Großaktion von Nöten. Eigentlich sollte nur ein wenig Unkraut beseitigt werden, um den vielen tollen Pflanzen ein schönes, sauberes zu Hause zu geben. Doch was als: Ich-grab-nur-mal-schnell-die-drei-Yuccas-aus begann, endete als tiefer Krater inklusive SuShes Poabdruck, als sie nach dem Herauswuchten oberarmstarker Wurzeln vor lauter Schwung umfiel.
Zur Belohnung gab es dann für sie die erste eigene Ernte.

…erst mal zählen.
Ah, ja: am Samstag, den 11. Juni war das Foto 162/365 an der Reihe, das ich verbasselt habe, überhaupt aufzunehmen. Uta war so lieb und hat mir heute zwei Fotos der fertigen Socken geschickt. Vielen lieben Dank, Uta.
Also hier nun für alle, die das noch interessiert
Foto 162/365a

und Foto 162/365b

…165/365 bis 168/365 muss ich später hier einfügen. Es ist schon wieder spät und ich habe einige Zeit damit verbracht, die älteren Blogeinträge aufzuarbeiten und die entsprechenden Fotos zu bearbeiten. Nun will ich nur noch schnell ein paar Stichworte festhalten, damit ich nicht vergesse, wie ich die letzte Woche verbracht habe.
Nachdem Katl und ich über Nacht im Suse-Garten gebleiben waren, wollte ich am Dienstag wieder arbeiten gehen und Katl wollte in den Katl-Garten. Doch wie so oft, wenn ich etwas plane, kommt es dann ganz anders, besonders, wenn ich wider besseres Wissen mein Auto verborge. Chris war den ganzen Vormittag nicht zu erreichen und ich kam samt Färbe-Utensilien und mehreren Kilo Wolle nicht aus dem Suse-Garten weg. Katl, die treue Seele blieb bei mir, weil es mir außerdem auch körperlich nicht so gut ging und sie mich nicht im Stich lassen wollte. Gegen Mittag rief dann Caro an und meinte, sie kämen "dann gleich". Es wurde aber fast halb drei, bis sie eintrafen, allerdings mit lecker Mittagessen, das wir dann noch im Garten verputzen, bevor der Regen kam und wir aufbrachen. Daheim in der Wanne schlief ich prompt ein und kam später nicht wie geplant 17 Uhr bei Csilla an, sondern… ja, wann eigentlich? 19.00 Uhr? 19.30 Uhr?
Strickend und schwatzend und die von Uta mitgebrachten Leckereien verputzend wurde es dann noch ein wunderschöner Abend.
Den Mittwoch verbrachte ich dann im Lädchen und strickte ein Tuch an, zu dem mich Sybille inspiriert hatte. Abends war mit mir nicht mehr viel anzufangen, ich schlief bereits 18 Uhr auf der Couch ein, war allerdings gegen 21 Uhr wieder auf und versuchte noch ein paar Telefonate zu erledigen und meine Mails zu beantworten.
Auch den Donnerstag verbrachte ich im Lädchen, strickte weiter am Tuch und räumte ein wenig Wolle um. Katl holte mich zum Feierabend ab. Wir drehten eine Runde durch die Gärten. Im Katl-Garten wollten die Pflanzen gegossen werden, im Suse-Garten warteten ein paar Neuzugänge auf uns, die uns Birgit über den Zaun gelegt hatte. Ein Diptam, der das Umsetzen hoffentlich übersteht, fand gleich neben dem Eingang ein neues zu Hause. Er duftet herrlich, und ich bin sehr gespannt darauf, ob sich wirklich bläuliche Flämmchen zeigen. Außerdem gab es noch Thymian, Schnittlauch und einige weitere Kräuter, die nun das Beet rund um den Teich bevölkern.
Demnächst werden noch ein paar Pflanzen aus dem Heiner-Garten umziehen, und dann wird zwischen Suse-Garten und Katl-Garten fleißig hin und her getauscht.
Gleich am Morgen wurde es wieder warm. Ich genoss die Stille im Suse-Garten, trank Kaffee, las die Zeitungen, die ich tags zuvor aus dem Kasten gefischt hatte, baute die Färbeküche wieder auf.
Als SuShe kam, tranken wir auch erst noch ein Käffchen zusammen, dann stürzte ich mich wieder auf meine Färbetöpfe, während sie noch den restlichen Löwenzahn vor dem Zaun ausstach, den sie am Sonntag nicht mehr geschafft hatte. So recht wollten die Farben nicht werden, wie ich sie mir vorstellte, so dass ich ein wenig missmutig neben meinen Töpfen stand. SuShe hatte es auch nicht so recht einzeln. Ohnehin kämpfte sie mit ihrer Allergie, dann taten ihr vom Ausstechen die Hände weh und dann hatte sie auch noch Hunger und ich olle Zicke wollte meine Färberei nicht unterbrechen, um den Grill anzuheizen. So saß die Arme allein am Tisch und aß Fladenbrot mit Kräuterbutter, während ich in den Töpfen rührte, in denen es gehörig quackerte und brodelte, aus denen aber nichts Essbares heraus zu schöpfen war. Als ich dann endlich soweit war, den Grill anzuheizen, hatte sie keinen Hunger mehr, so dass ich die Grillerei auch bleiben ließ. Einen meiner eingelegten Käse hat sie sich aber mit nach Hause genommen, um ihn in der Pfanne zu braten. [Ich muss bei Gelegenheit mal noch fragen, ob er ihr überhaupt geschmeckt hat.]
Die übrigen Käse kamen später doch noch "zu Ehren" und auf den Grill, als Katl nach ihrem Dienst, der 18 Uhr endete, schnurstracks in den Garten kam. Später kamen auch noch Chris und Caro und brachten Würstchen mit. So hatten wir nach dem Tag, der seltsam und irgendwie grummelig begonnen hatte, doch noch einen richtig schönen Abend.
Bild 164/365 zeigt einen Teil der Errungenschaften des 2. Färbetages.


