…bin ich, und weiß nicht einmal, warum. Es ist jedenfalls kein schlechtes Gefühl. Im Gegenteil. Früher, also, ich meine wirklich ganz früher hab ich mich so gefühlt, wenn ich frisch verliebt war. Das ist nun aber keinesfalls der Grund, weshalb ich mich so fusselig fühle.
Mir fehlt ein Tag oder eher eine Nacht. Den Mittwoch samt der Nacht zum Donnerstag habe ich nämlich komplett am Rechner verbracht. Es hat sich aber gelohnt. Die Programmierung ist fertig, der Auftraggeber hat sich drüber sehr gefreut und möchtge nur noch zwei kleine Änderungen bzw. Erweiterungen. Hach schön.
Auch wenn ich arbeiten musste, war das eine tolle Nacht. Ich hab die ganze Zeit über Musik gehört und mich gut dabei gefühlt. Irgendwann tief in der Nacht fiel mir auf, dass ich den ganzen Mittwoch noch nichts gegessen hatte. In Erinnerung an einen ganz leckeren Nudelsalat, dem mir das Evchen mal mitgebracht hat, zauberte ich mir dann dies:

Das Foto finde ich witzig, weil man die Glasschüssel nicht erkennt und es deshalb so aussieht, als hinge der Salat frei in der Luft über dem Tisch. ![]()
Da ich, wie gesagt, am Mittwoch zu nichts anderem gekommen bin, muss dieses Foto auch gleich als Bild des Tages 144/366 herhalten, und das ist es ja auch, das einzige Bild dieses Tages.
Und dann haben wir da noch 145/366

Dieses lustige Stück Baumstamm entdeckte ich gestern Abend auf dem Heimweg. Der Baum, zu dem es gehört, existiert nicht mehr, nur dieses Stück ist so fest mit dem Zaun verwachsen, dass man es daran lassen musste.
Bei Barbara ist Nr. 18 an der Reihe. Bei mir ist es erst das dritte Foto, das ich in diesem Projekt veröffentliche. Ursprünglich war ich mir sicher, dass es mir leicht fiele, an diesem Projekt teilzunehmen. Fotos, auf denen es nass zugeht, habe ich jede Menge. Doch dann verpasste ich einen Termin nach dem anderen, bloggte selten und das wunderschöne Projekt wäre in Vergessenheit geraten, wenn ich nicht Barabas Blog abonniert hätte und so immer daran erinnert würde.
Dabei liebe ich Wasser. Es tut mir gut, hilft mir, wenn ich mich nicht gut fühle. So auch gestern…
Ich war sehr in Eile, weil ich vor der Arbeit im Lädchen noch im Garten den Rasen mähen wollte. Das hatte ich dann auch geschafft und nun musste ich mich sputen. Das ist ja nun nichts Neues, dass ich in Eile und schwer gestresst bin. Doch dann kam ich, weil es der kürzeste Weg vom Garten zum Laden war, durch einen ganz winzigen Park, durch den ein ebenso winziger Fluss fließt. Und da kam ich ganz plötzlich zur Ruhe. Ein Gedanke stellte sich ein: So viel Zeit muss sein. Ich nahm die Kamera heraus und musste einfach fotografieren.

Ich lief dann sogar noch ein paar Schritte am Ufer entlang, um andere Perspektiven aufzunehmen. Die Stille im Park, das Plätschern des Wasser taten mir einfach gut, und als ich weiterging, war es nicht mehr der Sturmschritt, mit dem ich bis in den Park gelangt war, sondern eher ein Schlendern. Deshalb habe ich passend zum Bild auch noch einen feinen Song für euch.
…steht kein Birnbaum, sondern zwei blühende Kastanien, eine weiß, die andere rot.
Ich war früh auf und bin noch vor dem Lädchen in den Garten geflitzt, um den Rasen zu mähen und zu gießen. Dann war ich so in Eile, dass ich ganz vergessen habe, das Gärtchen zu fotografieren. Deshalb ist nun die "grüne Au" bzw. die Glockentiefe das heutige Tagesbild.
143/366

…noch ein Gläschen Cidre und dann falle ich ins Bett. Den ganzen Tag und den Abend hab ich am Rechner gehockt. Aber ich bin guter Dinge, weil ich gut voran gekommen bin.
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…die Arbeitswut gepackt. Nichts Neues werdet ihr vielleicht denken. Aber es ist noch anders als sonst. Der Programmierwahn hat mich fest im Griff. Sobald ich ein Stück geschafft habe, kann ich gar nicht schnell genug am nächsten Schnipsel arbeiten.
Dumm nur, das inzwischen meine Augen brennen und mein Kopf schmerzt und ich wahrscheinlich nachher mal eine Pause einlegen muss.
…sie unterstützt mich, wo sie nur kann.
…hat sich gelohnt. Ich hab mein Codeschnipsel jetzt so, dass es tut, was es soll. Nun muss ich nur noch sehen, dass es auch weiterhin funzt, wenn ich zusätzliche Infos abfrage. Daumen drücken ist sehr willkommen.
Naja, eigentlich müsste es immer funktionieren. Was ich falsch gemacht habe, weiß ich nicht und will es jetzt auch nicht mehr wissen. Es klappt, so wie ich es {dachte} immer gemacht zu haben. Und damit will ich zufrieden sein.
Ich wäre jetzt gern im Garten. Das Problem ist, dass ich dort dann jede Menge zu tun sehen würde und mit dieser Arbeit hier nicht mehr vom Fleck käme. Also lassen wir das.
Nicht viel Fotogenes…
…gab es im Garten. Oder zumindest… ach, egal. Immerhin hatte ich eine Weile im Schatten gesessen und endlich mal wieder Socken angestrickt. Sommersocken aus einem Wolle-Bambus-Gemisch, von dem ich natürlich nicht mehr schreiben darf, dass Bambus drin ist, sondern Viskose. Die Viskose wurde aber aus Bambus hergestellt. Hihi.

Hoffentlich dauert dieses Sockenpaar nicht wieder so ewig wie das letzte.
…am Sonntagsbrunch mit den Mädels habe ich abgesagt. Der Garten ist mir wichtiger. Meinungsäußerungen Hund vs. Kind mögen amüssant sein, für mich jedoch nur, wenn ich gerade nichts Besseres zu tun habe. Zucchini zu pflanzen, Salat auszusäen und was sonst noch so dazu gehört, ist "Besseres".
Vielleicht findet der nächste Brunch ja im Garten statt. Wäre ja hübsch, SuShe {und den anderen} mal zu zeigen, was ich aus ihrem Garten gemacht habe. Was wir aus ihrem Garten gemacht haben, schließlich hatte ich Helfer, nur eben leider nicht die, welche den Garten ursprünglich unbedingt haben wollten.
Egal, ich mach mir dort jetzt einen schönen Sonntag. Strickzeug nehme ich mit. Den Schlepptop aber lasse ich hier.
Die Kamera kommt mit, obwohl es momentan nicht viel Fotogenes gibt. Mal sehen.
…die Woche in Bildern
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Die Tage sehen alle gleich aus. Von früh bis spät von einem Computerkabinett ins andere. Und das auch noch am Montag, der ursprünglich dem Handwerk vorbehalten sein sollte. So hatte ich mir das zumindest gedacht, als ich die Ladenöffnungszeiten so gestaltete, dass der Montag frei bleibt. Färben wollte ich da, und was nicht noch alles. Nun ja.
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Man kann aber selbst Computerkabinetten noch etwas Schönes abgewinnen, zumindest wenn man aus dem Fenster schaut und der Blick auf ein Flüsschen fällt. Am Dienstag hatte ich das Glück, in diesem Raum zu unterrichten.
Der Mittwoch wurde endlich wieder kreativ. Da gab es nämlich nach Unterricht und dem Nachmittag im Lädchen noch einen Filzkurs. Bild 137/366zeigt ein paar Vorbereitungen.

Auch am Donnerstag wurde gefilzt. Dass Feiertag war, störte uns dabei nicht. Sechs "Mädels" feierten Männertag im Lädchen mit Wolle und Seife und viel Spaß.
Bild 138/366 zeigt Janines Werk.Der Frosch ist für ihren Papa bestimmt.

Freitag Morgen auf dem Weg ins Lädchen Bild 139/366. Bis auf etwa 4 Meter ließ der Graureiher mich heran, bevor er sich in die Luft erhob.

Es gibt sie wieder, die Apfelcidre. Mein Sommergetränk. Entdeckt habe ich sie, als ich gestern {Samstag} nach dem Einsatz im Suse-Garten noch mal einkaufen war. Eis wollte ich mir gönnen und Essigessenz kaufen. Die habe ich dann am Ende vergessen. Das Eis hab ich mitgenommen und am Schluss habe ich gar nichts verzehrt, nicht die Cidre, nicht das Eis und auch keinen Gurkensalat, auf den ich im Garten so großen Appetit hatte.

Man kann aber selbst Computerkabinetten noch etwas Schönes abgewinnen, zumindest wenn man aus dem Fenster schaut und der Blick auf ein Flüsschen fällt. Am Dienstag hatte ich das Glück, in diesem Raum zu unterrichten.
