
Was für ein Tag…
…gesponnen, gestrickt, Wolle zusammengepackt. Bis 19.30 Uhr auf Liese gewartet. Dann zu Hause erst mal schnell die Waschfee gefüttert, einen Anruf von PeStör entgegen genommen, hektisch wie immer. Für einen guten Freund Unterlagen für das JobCenter fertig gemacht. Auf den letzten Drücker. Auch wie immer.
Irgendwann beim Skypen mit der Jette fiel mir ein, dass ich außer einer Bulette und nem Apfel heute noch nichts gegessen hatte. Da war es dann auch zu spät. Und dann stehe ich morgen wieder den Null-Tag nicht durch. Hach.
Ach so, ja, das war so eine Idee, dass diese Eins-Null-in-Zwei oder wie die Geschichte auch immer heißt, etwas für uns sein könnte. Isses aber nicht, glaub ich. Ich halte die Nulltage nicht durch und an den Einstagen vergesse ich das Essen. Ist doch doof, oder?
Ich sollte wohl ins Bett gehen jetzt. Morgen wird es wieder hektisch. Ich brauche einen Brief, der bei Mutti liegt. Mutti will zum Markt. Ich will nicht … am Markt parken. Nicht morgen, nicht mit diesem Auto. Aber ich muss am Laden halten, weil die Wolle noch dort liegt. Zur Bank muss ich auch noch, weil ich das Geld, das ich heute einzahlen wollte, zu Hause vergessen hatte. Das fiel mir aber erst bei der Bank auf. Na toll.
Dann mal gute Nacht, ihr Lieben da draußen.

Gestern auf dem Weg zum Lädchen, entdeckte ich dieses Fahrrad.
Die Strickgruppe war diesmal wieder eine größere Runde. Schön. Einige, die länger nicht da waren, hatten jede Menge fertige Sachen dabei zum Zeigen. Ein Stück schöner als das andere. So hab ich mir die Gruppe vorgestellt.
Sehr gespannt bin ich auf heute Abend. Da wollen wir uns zum Spinnen treffen. Wollten wir schon letzte Woche, aber da war ich ja noch so erkältet, dass wir es dann verschoben haben. Mal sehen, wie es heute wird.

…ich muss schon sagen, Humor haben die ja bei youtube, auch wenn mal gerade nicht wirklich viel funktioniert. Ne Herde hochqualifizierter Affen versucht mit der Situation fertig zu werden *schmeißmichweg*. Sichersicher, man kann es auch anders übersetzen. Aber so auf den ersten Blick. *kichervormichhin*

Ich brauche euch wohl kaum noch diesen Film zu empfehlen. Nahezu alle haben ihn bereits gesehen, selbst meine Eltern, die alle vierzehn Tage ins Theater gehen, aber bestimmt die letzten zehn Jahre nicht im Kino waren. Irgendwie hab ich gerade das Gefühl, alle Den-musst-du-gesehen-haben-Filme der letzten Jahre kamen aus Frankreich. Ob das Die Fabelhafte Welt der Amelie war {obwohl dieser mich von allen, die mir jetzt gerade einfallen, noch am wenigsten beeindruckt hatte} oder Chanson d’Amour oder Die Eleganz der Madame Michel… dabei war ich bisher immer der Meinung, dass ich französische Filme eher nicht mag. Tja.
Da war ich nun also im Kino, in der Vorabendvorstellung, weil nur in dieser der Film noch lief.
Vorher habe ich meinen gesamten CD-Bestand durchwühlt und allerlei wiederentdeckt, wie auch diese Akustik-Geschichten von Marc Bolan, von denen kaum jemand weiß, dass es die überhaupt auf CD gibt. Was ich aber eigentlich gesucht und nicht gefunden habe, ist die Why von Tino Standhaft.
Dafür habe ich hier noch eine Band-Version von A reason to stay mit besserer Aufnahmequalität für euch gefunden. Ich kann mich gerade gar nicht entscheiden, ob mir die Akustik-Version nicht doch besser gefällt. *grübel*

Ihr habt es schon bemerkt, ich hab im letzten Eintrag glatt das Samstagsfoto vergessen, was wohl daran lag, dass es ein völlig unspektakuläres Foto ist. Wie auch der Samstag völlig unspektakulär war. Ich habe versucht, das Märchen zu schreiben und hab versucht, es zu drucken. Beides funktionierte nicht, so dass ich nur mit dem Plot im Hirn zur Lesung ins esprit ging. Kurz bevor ich die Wohnung verließ, testete ich noch mal die Kamera, weil die am Abend zuvor auch nicht richtig gearbeitet hatte. Tja, und bei dem Test entstand dann dieses Wohnzimmerfoto.

Noch immer stehe ich unter dem Eindruck des traumhaft schönen Freitag Abends im esprit. Seit freute ich mich auf diesen Abend. Oft ist es ja so, dass Veranstaltungen am schönsten sind, wenn man eigentlich keine Lust drauf hatte. Hat man sich aber im Vorfeld zu sehr drauf gefreut, werden die Erwartungen manchmal nicht erfüllt. Dieses Mal war es anders. Ich hatte mich wie verrückt drauf gefreut und es war noch viiiiiiieeeeel schönererer, als ich es mir vorgestellt hatte. Tino ist aber auch ein fantastischer Musiker. Und Norman auch.
Es gibt qualitativ bessere Videos von Tino und Norman, aber dieses A reason to stay ist eins meiner Lieblingslieder von Tino.

So sah es gestern Abend in meiner Küche aus. Nicht gerade gemütlich, oder? Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Tagesfoto im Sinn, aber als ich aus dem Lädchen heim kam {ich hatte mich extra beeilt, weil ich noch eine Trommel Wäsche waschen und danach in Ruhe mit Evchen telefonieren wollte}, roch es in der Küche gar hässlich. Trotz Schnupfennase fiel mir das auf und ich kam auch sofort darauf, wonach es müffelte. Gammelkartoffel. Die musste natürlich schleunigst gefunden werden, und weil sich diese Teile grundsätzlich zuunterst im Kartoffelsack befinden, kippte ich den Beutel kurzerhand aus. Er wanderte dann gleich noch mit in die Waschmaschine und die Kartoffeln mussten auf dem Boden liegen bleiben, bis der Beutel heute Morgen wieder trocken war.
…habe ich mich gestern, als am späten Nachmittag die Ladentür aufging und die Katl herein kam. Sie hatte früher Schluss und wollte nach mir schauen. Sie blieb dann auch, bis ich Feierabend hatte und sogar noch, bis ich dieses Teil soweit hatte, wie ich es haben wollte. Danach begleitete sie mich sogar noch bis zum Café esprit, wo ich mit Jürgen kurz etwas besprechen wollte. Er lud mich dann auf einen Kräutertee ein, weil auch er natürlich sofort bemerkte, dass es mir nicht so gut ging. Indessen rief Chris an, und weil er sowieso unterwegs war, kam er gleich noch vorbei, sammelte mich ein und brachte mich zurück zum Lädchen, wo er sich um die Zeitschaltuhr für den Rollladen kümmerte. Diese hat nämlich eine Macke und der Rollladen schloss sich automatisch jeden Tag 20 Minuten früher. Gestern kam er schon 17.04 Uhr herunter gerauscht. Zum Glück hält das die Kunden nicht auf, sie klinken trotzdem und freuen sich, wenn der Laden noch offen ist. Aber blöd ist es schon, denn heute wäre er dann wohl schon 16.40 Uhr herunter gekommen…
Chris hat die Uhr nun neu eigestellt. Mal sehen, wie lange sie richtig geht. Die Kundin, die sich gestern nicht hat abschrecken lassen, war die Vormieterin des Ladens und meinte, sie hätte auch schon die ganzen Jahre Probleme mit der Jalousie gehabt. Naja. Werde ich mich wohl drauf einrichten müssen.
Durch das Hin-und-Her mit dem Rollladen war ich dann erst nach 20 Uhr zu Hause und bis ich noch was gegessen hatte {ja, Uta, ich hab den Nulltag gestern nicht eingehalten, weil ich vorgestern schon einen hatte}, war es dann zu spät, um das Evchen noch anzurufen. Mal sehen, vielleicht können wir heute bissel schwatzen.

Der Anfang ist geschafft. Auch wenn man noch nicht viel sieht, hat mich dieses Teil gestern den ganzen Nachmittag beschäftigt. Bei 450 Maschen pro Runde war der Anfang etwas kniffelig. Aber nun ist alles passend, die Runde ist rund und kein Loop, da musste ich höllisch aufpassen. Der umgeschlagene Rand ist eingestrickt {nachträgliches Annähen hätte mich genervt}, alle fallengelassenen Maschen sind wieder hochgestrickt und das Muster aufgeteilt. Von nun an gehts nur noch geradeaus. Das heißt, es geht natürlich in Runden und mit nem winzigen Muster, damit es nicht gar so langweilig wird. Mal sehen, wieviele Jahre vergehen, bis das Teil tragbar ist.
…die

von dieser Woche. Einen Tag verspätetet, weil ich gestern erst so spät daheim war, dass ich nicht mehr herein geschaut habe.
vor der Tür… ist es grau und hässlich ujnd stürmisch.
ich sollte vielleicht… im Schaufenster mit der Frühlingsdekoration beginnen, vielleicht lockt ihn das ja hervor.
ich freue mich… dass ich so tolle Freunde habe.
ärgerlich ist… dass das Lädchen seit zwei Wochen nur noch schleppend läuft.
mein Leben… wird deswegen von dem ständiigen Kampf ums Rechnungsbezahlen bestimmt, dabei wüsste ich so viel besseres damit anzufangen.
Ordnung schaffen… war vor vier Wochen ein Schlüsselthema. Und mit der äußeren Ordnung kehrte auch die innere wieder, jedenfalls zum Teil.
ich brauche… mal wieder einen einzigen kleinen Dozentenauftrag, damit sich die finanzielle Situation ein bissel entspannt.
7inside auch diese Woche wieder bei Annelie.
