…zur Erinnerung an einen anderen ganz tollen Abend, der auch noch nicht so sehr weit zurück liegt.
Hab mich für ein anderes Video entschieden. Das passt besser zu meiner ausgelassenen Stimmung.
Und dies noch, weil es einfach soooo schön ist. Und auch zur wiedergefundenen Ausgelassenheit passt, auch wenn ER von den fetten Tagen nicht mehr so viel hatte und keine Chance, sich zu zieren.
…war ich heute. Ich kanns gar nicht beschreiben.
Die tolle Woche, die hinter mir liegt, das super Wochenende, irgend etwas an der Party gestern, das anders war, als an allen anderen vorher, ohne dass ich nur annähernd sagen könnte, was genau. Wahrscheinlich bin ganz einfach ich anders derzeit.
Dann noch dieses lange Telefonat vorhin und das Gefühl jemandem, der es dringend nötig hatte, etwas Gutes getan zu haben.
Wie ein Flirren und Flimmern positiver Ausstrahlung, das ich verteilen muss an die Menschen um mich herum. Alle anstecken mit diesem guten Gefühl.
Und dann über twitter dieses Bekenntnis: "café esprit Taucha@mirawunder …wir mögen Dich doch auch sehr!!!"
Hach ja.
…war das gestern.
Teil eins: Wollefest. Tolles Wetter, tolle Stände und – gaaaanz liebe wundervolle Menschen. Da wurde gemeinsam gestrickt, gelacht und unendlich viel geschwatzt. Wie im Flug verging die Zeit.
Wahrscheinlich wäre eine große Leere entstanden, nachdem sich die Handarbeitselfen, Herzkissennäherinnen und alle ihre Freunde am Abend verabschiedet hatten, wenn… Ja, wenn ich nicht unmittelbar vom Wollefest aus zur Scholle hinaus gefahren wäre. Dort begrüßten mich wieder andere genauso liebe Menschen ebenso herzlich. Es wurde ein wundervoller Abend mit interessanten Gesprächen, Life-Musik und Lagerfeuer.
Es war einfach alles wunderschön.
Und heute ist hier bei mir Ruhetag.
…gestern. Anfangs hatte ich mich ein wenig verzettelt, aber wie ich gestern schon schrieb, musste ich mit meinem Vohaben fertig werden, schließlich hatte ich die Suppe versprochen. Als ich gerade los wollte, um das Ergebnis meiner Koch"kunst" zur Scholle zu schaffen, rückte hier im Ort der Katastrophenschutz aus und blockierte den Freitagnachmittagsverkehr auf der Hauptstraße und damit auch auf allen einmündenden Straßen.
Als ich in Schkeuditz ankam, wäre ich am liebsten geblieben. Die Sonne strahlte gerade wieder und das Grün ringsum leuchtete nach den Regengüssen des Nachmittags besonders kräftig. Eine schläfrige Ruhe breitete sich aus. Aber in der Stadt warteten die Mädels der "Vorstickschwatzrunde" auf mich. Nach einer Rückfrage von Uta warteten sie dann wenigstens nicht mehr mit dem Essen. Als ich dann endlich eintraf, übertraf die Reaktion der Runde meine schönsten Erwartungen. Sie haben sich wirklich alle gefreut, mich zu sehen. Und sie haben sich echt gefreut.
Und weil das so ein schöner Abend war und heute ganz gewiss mit eben diesen Mädels [Beas Mann möge mir verzeihen
] und noch einigen anderen ein ebenso schöner Tag werden wird, hab ich jetzt noch ein glückliches Lied über glückliche Leute.
Es ist ein Kreuz mit yo*u*tu*be, alle qualitativ guten Videos sind in Deutschland nicht mehr verfügbar, weil irgend eine Plattenfirma ihre gierigen Pfoten drauf gepratzt hat.
…so viele Menschen im Laufe der Jahre. Da sind auch immer mal wieder Leute dabei, die so freundlich und lieb daher kommen, dass man meint, es könnten Freunde werden. Und dann sind sie noch so… vertrauensvoll dachte ich… verschwörerisch würde ich es heute nennen. Sie tun, als zögen sie einen ins Vertrauen und bitten darum, dieses oder jenes für sich zu behalten.
Und irgendwann stellt man fest, sie haben hinter dem Rücken schlecht geredet und dieses ganze Geschwafel von: Behalt das mal lieber für dich, wer weiß, wer uns sonst einen Strick daraus dreht diente nur dem einen Zweck, sich abzusichern, dass du wirklich deinen Mund hältst, bis sie die Sache selbst publik machen und zwar so, dass du im denkbar schlechtesten und sie selbst im besten Licht dastehen.
Und dann sind da noch die Leute, die nicht viel zu alledem sagen. Aber wenn so eine miese Geschichte abläuft, sind sie plötzlich da und stellen sich ganz still neben dich und zeigen dir damit, dass sie den ganzen Mist durchschaut haben und dass du nicht allein bist.
In den Märchen ist es ja so, dass immer das Gute am Ende siegt, egal wieviel Ungemach es zunächst zu überstehen hatte.
Im wirklichen Leben scheint das nicht so zu sein. Da sieht es immer so aus, als siegt das Miese, weil es skrupellos alles Sanfte, alles Besonnene, alles Ruhige, Vernünftige und Gute niederboxt. Man könnte fast auf die Idee kommen, die Märchen gingen nur deshalb immer gut aus, weil es im Leben eben nicht so ist.
Aber wenn man ganz genau hinschaut, ist es ja im richtigen Leben eben doch so. "Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind…" hat Konstanin gesungen. Und recht hat er!
Da gibt es Menschen, die sich darauf freuen, mich morgen zu treffen. Und gäbe es nur einen einzigen solchen Menschen, schon um dessent Willen würde es sich lohnen. Aber es ist nicht mal nur einer, es sind mindestens eine Handvoll. Und da ist ein Mensch, mit dem ich mich nächste Woche treffe, zum Klönen, zum Schwatzen und dieser Mensch freut sich auch auf mich, was auf Gegenseitigkeit beruht. Und dann gibt es noch einige Leute, die würden sich sehr freuen, wenn ich mal wieder vorbei käme. Hach, wenn sie doch nur nicht so weit weg wären.
Und wenn ich so darüber nachdenke, spüre ich plötzlich, dass die eine schreckliche lautstarke Person so völlig unwichtig ist.
Das tut gut.
…kann ich euch aus den letzten drei Tagen zeigen.

Der Boulevard in Karlovy Vary. Entlang der riesigen Baustelle ein Schmuckgeschäft am anderen und ein paar Restaurants. Schön waren die Quellen, interessant die Führung. Das Wasser schmeckte übrigens besser, als ich vermutet hatte. Salzig, aber angenehm.

Auf dem Weg nach und von Karlsbad veranstaltete ich mein eigenes kleines Bussocking, bekam die zweite Socke aber nur bis zum Fersenkäppchen fertig. Den Rest wollte ich dann am Mittwoch beim Halleschen Strickstammtisch schaffen, aber wie man sieht, fehlt immer noch ein Stück. Nun frage ich mich allerdings: Was hab ich denn am Mittwoch die ganze Zeit gemacht?

Die gleiche Frage stelle ich mir für den Donnerstag Nachmittag. Da traf sich die Spinngruppe in der Auwaldstation. Ich fuhr direkt von der Schule aus hin und war sogar eine der ersten. Trotzdem habe ich es nicht geschafft, den Strang Drachenwolle zu verspinnen, den Catrin mir am Mittwoch gegeben hatte.
Das, was ich heute vor habe, muss ich fertig bekommen. Es wird nämlich die Suppe sein, die ich Petra für die Party auf der Scholle versprochen habe, die morgen Abend steigen soll. Da ich morgen den Tag beim Wollefest verbringen werde und die Suppe nicht den ganzen Tag im Auto lassen kann, möchte ich sie heute Nachmittag zur Scholle bringen, muss aber 18 Uhr schon wieder beim nächsten Treffpunkt sein. Hach…
Ich hab es gern, wenn die Tage so ausgefüllt sind. Schade nur, dass alles gar nicht so schön bunt ist, wie es hier klingt, weil über allem immer Schatten liegen, die durch gewisse Telefonate immer und immer wieder aufgerührt werden…
…gestern Nachmittag.
Wusste nicht, wohin. Wusste nur, wo ich nicht bleiben wollte.
Nur hinaus. Natur? Oh ja, bitte. Garten? Zu gepflegt. Flussufer? Aber bitte nicht im Stadtpark.
Am Ende dann doch Katls Wohnzimmer, zwei Kannen Tee… oder waren es drei?
Eine halbe Socke gestrickt und über Gott und die Welt geschwiegen.
Später einschlafen mit einem kleinen Mädchen, das sich ankuschelt, während draußen ein Gewitter grummelt und um Mitternacht herum noch eine Geschichte vom Mondstrahlprinzen erfinden, um das Kind zu beruhigen.
Und ein Nachtlicht auf dem Flur.
Zweimal Val McDermid.
"Das Gesetz der Serie" und
"Das Moor des Vergessens". Ersteres las sich gut, war aber nicht so typisch, wie ich es von Val McDermid gewohnt war. Das zweite Buch aber entsprach dann wieder meinen Erwartungen. Beide habe ich aus der Stadtbücherei.
Inzwischen ist auch das Wanderbuch da und bereits zur Hälfte gelesen.
Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest.
Harry Potter als Hörbuch. Ich bin noch nie bis zum Ende gekommen, und wenn die Pause zu groß geworden ist, fange ich immer wieder von vorn an, um den Anschluss nicht zu verpassen. Idealer Stoff, um dabei zu stricken, mich weg zu träumen, und und und…
Gelesen von Felix von Manteuffel habe ich es in meinem Besitz und kann es also wirklich so oft hören, wie ich mag. Gelesen von Rufus Beck hatte ich mir die ersten vier Bände einmal ausgeliehen. Dies war ein besonderer Hörgenuss. Leider gibt es, soweit ich weiß, kein Hörbuch des siebten Band mit Rufus Beck. Deshalb habe ich mich dann für die Version mit Felix von Manteuffel entschieden.
Dein Hassbuch
So etwas gibt es nicht. Ich kann kein Buch hassen. Sicher gibt es ein paar, so drei oder vier, die ich nicht zu Ende gelesen habe, weil sie mich langweilten. Aber deswegen hasse ich sie nicht. Und an ihre Titel erinnere ich mich auch nicht mehr.


