…also den Gedanken…
…hatten wir auch schon oft, wenn auf dem Markt ganze Völkerstämme an unseren Ständen stehen blieben und uns diverse interessante Aspekte ihrer Stammeskultur nahe brachten. Intensiv kennenlernen, regelrecht studieren, durften wir die Eigenheiten des Stammes der Nurmaguggen, des Stammes der Mamaselba und des Stammes der Hammaschonen, um nur einige zu nennen. Wobei die Mamaselba die dreistesten sind, denn sie nehmen die Waren in die Hand, wenden sie hin und her, zerren sie teilweise auseinander und zählen Muster ab und wenn man sie darauf anspricht, dass dies nicht dem Zweck auf Märkten ausgestellter Waren entspricht, geben sie vor, zum Stamme der Nurmaguggen zu gehören und bringen diese damit in Misskredit. Tja, da haben wir dann schon oft gesagt, von den Nurmaguggen müssten wir eine Gebühr nehmen. Ein Magguggen = 50 Cent. Da hätten wir immer ganz schnell die Standgebühren wieder rein und noch so manchen Euro mehr im Säckel.
Hach ja.
 
Allen Kollegen, die an diesem kalten, windigen, schneeträchtigen Ostersonntag ihre Stände aufgebaut haben und ihre tollen Waren anbieten, wünsche ich von Herzen viele liebe Käufer und wenige bis gar keine Besucher, die den oben genannten Stämmen angehören.

Sonntag, 31. März 2013 | 10:49 Uhr | Tags:

…in der Kulturscheune auf dem Rittergutsschloss.

Wolle

{Foto 336/366}
 
Es ist mir nicht gelungen, die Kamera richtig still zu halten, aber die Stimmung ist wohl doch eingefangen. Schön wars.
Und nachher: Auf ein Neues!
Diesmal von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Ich freue mich darauf.

Sonntag, 02. Dezember 2012 | 02:32 Uhr | Tags:

{16. September 2012} hat Edith aufgenommen.

Farbverlaufsgarn

{Foto 260/366}

Mira und dEiDre an ihrem Stand beim Hoffest in Wöllmen.

Sonntag, 16. September 2012 | 23:52 Uhr | 

…war es noch am Morgen des Samstag {15. September 2012}. Im Laufe des Vormittags zogen Woklen auf und der Wind wehte so frisch, dass ich in meiner dünnen Chemisse fror und mir vornahm, am Sonntag lange Buxen unter den Rock zu ziehen.

Farbverlaufsgarn

{Foto 259/366}

Samstag, 15. September 2012 | 23:59 Uhr | 

Wer mich nicht will, hat mich nicht verdient.
Da hat das Werk 2 eben Pech gehabt mit seinem Weihnachtsmarkt, denn auf den schönen Stand und dass tolle Angebot von Mira Wunder müssen die dortigen Besucher dieses Jahr leider wieder verzichten, denn Mira Wunder gehört zu den 80 Auserwählten, die man dort nicht haben möchte.
Meine Kundschaft im Lädchen wird sich freuen, denn nun kann ich in der Adventszeit uneingeschränkt für sie da sein.
Darauf freue ich mich.

Dienstag, 04. September 2012 | 21:10 Uhr | Tags:

Uta, die auf dem Weihnachtsmarkt in Halle steht, was bekanntermaßen sehr anstrengend ist, und die es trotzdem noch schafft, Fotos zu machen und fast jeden Tag zu bloggen. Hach wie schön.

Donnerstag, 01. Dezember 2011 | 11:07 Uhr | Tags: ,

…vergnatzt.
Letzte Woche kündigten sich Veränderungen an, die meine künftige berufliche Tätigkeit beeinträchtigen. Veränderungen, die schon bald geschehen sollten, sehr bald. Also musste auch ich schnell reagieren.
Neben meinem Dozentenjob war ich stets zu Gange, dies und jenes zu organisieren, abzustimmen und und und.
Am Mittwoch/Donnerstag sah auch alles sehr gut aus und schien bestens zu passen, so dass die Blumenfee schon meinte: Heute solltest du Lotto spielen, bei deinem Glück.
Ich wiegelte ab: So viel Glück auf einen Haufen kann ich nicht haben. Da kommt garantiert in Kürze ein Hammer und knallt mir mit voller Wucht an den Kopp.
Und so war es auch. Seit Freitag ging Stück für Stück alles den Bach runter, wofür ich mir zuvor die Hacken weggerannt hatte. Und mir bleibt nichts anderes übrig, als mir wieder und wieder und immer wieder die Hacken abzulaufen, um alle Situationen zu retten und für alles, was schief geht, eine andere Lösung zu finden.
Irgendwie hab ich gerade keine Lust mehr. Immer nur rennen und rackern und tun. Und jedes Mal, wenn ich mir gerade etwas aufgebaut habe, kommt ein anderer und reißt es wieder ein. *grrrrr*

Freitag, 11. November 2011 | 13:44 Uhr | Tags:

…das ich erzählen muss.

Dieser Mann spielte an beiden Markttagen auf dem Hallenser Bauernmarkt und war für mich DER Höhepunkt. Ich hatte ihn letztes Jahr schon einmal in Eisleben live erlebt und war total begeistert. Mag sein, dass seine Musik nicht jedermanns Sache ist. Aber diese Stimme. Der Markt war schön, wirklich, aber selbst, wenn er absolut schrecklich gewesen wäre, hätten mich diese beiden Konzerte für restlos alles entschädigt.
Leider hab ich bei You**be nur 3 Titel von ihm gefunden. Dafür hab ich hier noch einen Link für euch.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 21:36 Uhr | Tags: ,

…den halben Tag hatte ich am Spinnrad gesessen und diesmal gesponnen, weil ich ja gestern Platz auf den Spulen geschaffen hatte und das Zwirnen für Zuschauer wirklich nicht so interessant ist. Um genau zu sein, ist Zwirnen überhaupt eine langweilige Angelegenheit, muss ja aber gemacht werden. Egal, jedenfalls hatte mich eine Kundin darauf hingewiesen, dass das Spider-Schalgarn niemand je kaufen wird, wenn ich kein Muster stricke, denn schließlich kann der Kunde sich erst für ein Garn entscheiden, wenn er weiß, wie das am Ende aussehen wird. Hm. Wenn das wirklich so wäre, hätte ich nie jemals ein musterbildendes Sockengarn gekauft, denn da gibt es selten ne Strickprobe dazu. Andererseits hatte die Frau natürlich recht, die Abbildung auf der Banderole gibt wirklich nicht viel her. Also entschied ich mich für eine Farbe und begann, einen solchen Spider-Schal zu stricken, was den Vorteil hatte, dass ich anderen Interessenten gleich vorführen konnte, wie es gemacht wird. Und wie ich so am Stricken bin, sagt doch jemand leise in mein Ohr: "Das ist aber Betrug, was du da machst." *breitgrins* Die Catrin war’s, die meinen Eintrag von heute Morgen gelesen hatte. Tja, und da erwischt sie mich doch tatsächlich dabei, dass ich wieder nicht spinne, sondern diesmal stricke, und das auch noch mit Industriegarn. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, das Garn heißt Spider und hat damit wenigstens namentlich mit Spinnen zu tun, zumindest in der Übersetzung.
Schön, dass du da warst, Catrin. Ich hab mich über deinen Besuch gefreut.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 21:15 Uhr | Tags:

…heute gleich noch einmal BAUERNMARKT in Halle/Saale.
Fotos gibt es morgen, denn gestern Abend war ich einfach nur breit. Und heute Abend wird das nicht anders sein.
Den ganzen Tag hatte ich in der prallen Sonne am Spinnrad gesessen, unzählige Male erklärt, wie man spinnt, dass man danach noch zwirnt und wie das denn mit der Haspel funktioniert. Unermüdlich erzählt, woran sich Dornröschen gestochen hat und dass das EBEN NICHT das Spinnrad war. Immer wieder den Scherz gebracht, dass ich mich nicht stechen darf, weil es in hundert Jahren gewiss keinen Prinzen mehr gibt, der mich wach küssen würde. Das Lied "Spinn meine liebe Tochter" wurde mir diesmal nur genau 7 Mal vorgesungen. Dafür behauptete ein blöder alter Kerl, als er mich zwirnen sah: "Die spinnt ja gar nicht richtig. Spinnen tut man aus sowas." Dabei zerrte er das Vlies aus meinem Korb, von dem ich gesponnen hatte, bis die Spulen voll waren und ich zwirnen musste. Und dann, sehr laut, damit es möglichst viele Leute hören: "Das was die hier macht, ist Betrug. Die hat ja schon fertige Fäden." Und dann, mit Aufmerksamkeit heischendem Blick in die Runde, die sich sofort angesammelt hatte: "Ich weiß das. M;eine Schwester hat früher gesponnen, und die konnte das wirklich."
Ich sagte dann, ebenso laut: "Und wenn Sie damals genau hingeschaut hätten, dann wüssten Sie, dass Ihre Schwester nach dem Spinnen immer noch gezwirnt hat, damit das Garn haltbarer, dicker und besser ausbalanciert wird."
Er behauptete weiterhin, dass ich ja gar nicht spinnen könne, sonst würde ich keine fertigen Fäden ins Rad laufen lassen, bis ihn eine Frau fragte, wer denn wohl diese Fäden gesponnen habe, wenn nicht ich. Was hatte der Knispel nicht für abenteuerlicher Erklärungen, eine schräger als die andere, nur um zu untermauern, dass ich eine Betrügerin sei. Dann war es mir zu bunt und ich sagte: "Gut, wir machen das anders. Sie kommen morgen Vormittag noch mal her, und dann zeigen Sie mir, wie ich Ihrer Meinung nach spinnen soll."
Da beugte er sich herüber und sagte ganz leise: "Aber ich kann doch gar nicht spinnen."
Hach schön. Denn ich nutzte das aus, indem ich ganz laut verkündete: "Ach, Sie können gar nicht spinnen! Dann tun Sie uns doch den Gefallen, und verkünden Sie nicht solchen Unsinn über das Spinnen, wenn Sie doch selbst gar keine Ahnung davon haben."
Da endlich trollte er sich, die Umstehenden lachten ihn aus und ich zeigte dann an der Handspindel, wie der Faden entsteht und warum ich ihn noch verzwirne.
Trotzdem hat der Blödmann mir den Abend verdorben, denn der Gedanke an seine Frechheit, laut über den Markt zu brüllen, ich sei eine Betrügerin, das hat mich doch schon sehr beschäftigt.

Sonntag, 02. Oktober 2011 | 07:43 Uhr | Tags:

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