Freitag, 27. November 2009, 22:42 Uhr
...dass Liane so bereitwillig ihre Termine mit mir teilt. Sonst wäre ein Großteil meiner Mühen für diese Saison umsonst gewesen...
So aber kann ich mich auf ein Marktwochenende freuen. Auf eines ohne ungutes Bauchgefühl.
Alles wird gut.
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Freitag, 27. November 2009, 20:06 Uhr
...auch wenn es zwischendurch mal gar nicht so aussah. Als ich den Marktschirm aufzustellen versuchte, wurde mir mit Schrecken klar, dass die Konstruktion, wie ich sie mir überlegt hatte, sehr schwer aufzubauen sein würde.
Zum Glück waren die notwendigen Materialien im Baumarkt dermaßen teuer, dass ich das Projekt fallen ließ. Eine andere Idee hatte ich zunächst nicht, aber als ich bei tedox ein paar "Bistrostangen" [die Dinger heißen wirklich so] entdeckte, wusste ich, dass die Lösung direkt vor mir im Regal lag. Und von da nahm ich sie dann auch mit nach Hause. *kicher*
Jetzt habe ich ein gutes Gefühl, was meinen Marktstand angeht. Und morgen früh packe ich alle Gewichte ein, die ich finden kann, damit der Begriff "fliegende Händler" keine wörtliche Bedeutung bekommt. *Wink zu Uta*
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Freitag, 27. November 2009, 10:01 Uhr
...hatte Urlaub diese Woche. Es wäre schön gewesen, wenn wir hätten ans Meer fahren können. Aber ich kann nicht ans Meer fahren. Diese Woche nicht und nicht in naher Zukunft. Ich darf nicht - sagt die AR*GE. Vor dem Lehrgang gearbeitet bis zum Umfallen für viel zu wenig Geld. Während des Lehrgangs der lapidare Satz "Urlaub ist nicht vorgesehen". Nach dem Lehrgang: "Jetzt müssen wir Sie wieder in den Arbeitsprozess eingliedern" Ach? Warum habt ihr mich denn da erst heraus gezerrt? Hm?
Egal. Gehe ich eben mal wieder die nette Frau dort besuchen, unterschreibe eine Vereinbarung, die nur von meiner Seie eingehalten werden muss, mache auf dem Absatz kehrt und stürze mich wieder in die Arbeit, die mir NICHT das Amt veschafft hat. Mit dem festen Ziel, auch diesen Mist [das Amt, nicht die Arbeit] bis nächsten Sommer hinter mir lassen zu können. Das muss doch möglich sein.
Die ersten zwei Tage dieser Woche habe ich noch für Suhl gearbeitet. Immer noch ein paar Nachträge zum Praktikum und ein kleiner Aufrag, von dem ich leider nicht so recht weiß...
Gestern kam dann eine Einladung zur Weihnachtsfeier. Das hat mich sehr gefreut. Vielleicht deutet das ja darauf hin, dass ich doch noch den einen oder anderen Auftrag bekommen kann.
Die übrigen Tage war Kampfstricken angesagt. Schließlich will ich auf dem Weihnachtsmarkt etwas anzubieten haben.
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Freitag, 27. November 2009, 09:28 Uhr
...pustet den Kopf frei, reinigt die Seele.
Und dann?
Seit er mir diesen Kommentar hinterlassen hat, denke ich immer wieder über dieses "Nach-Hause-Kommen" nach. Und jedes Mal komme ich wieder zu der Feststellung, dass ich im Moment kein zu Hause habe. Ich hab ne Wohnung, klar. Aber wie fühle ich mich hier? Unaufgehoben, ausgenutzt und immer wieder so, dass ich lieber heute als morgen gehen würde. Gehen und nicht zurückkehren.
Das hat auch ein wenig mit Chris zu tun. Vielleicht hat es auch mehr als nur ein wenig mit ihm zu tun. Aber nicht nur.
Vermutlich ist der November in unseren Breiten nicht gerade die beste Zeit, sein Leben grundlegend zu verändern. Möglicherweise wäre dafür das Frühjahr besser geeignet. Trotzdem habe ich gerade jetzt das Gefühl, dass alles im Umbruch ist und sich bis zum nächsten Sommer so ziemlich alles umgestürzt haben wird, was bisher für mich Gültigkeit besaß. Keine Ahnung, woher das kommt. Es ist einfach so ein Gefühl, und die lassen sich bekanntlich selten erklären. Uta meinte neulich, alle sieben Jahre ändert sich das Leben [oder so...] Im März sind "meine sieben Jahre" wieder einmal um. Vielleicht liegt es daran. Und vielleicht ist es ja so, dass man wirklich erst einmal alles hinter sich lassen muss, bevor man etwas Neues beginnen kann. Und vielleicht muss man von Zeit zu Zeit auch wirklich noch mal von vorn anfangen. Beruflich, zwischenmenschlich und überhaupt.
Jaja, ich weiß, es sind einigermaßen wirre Gedanken, die mir da durchs Hirn flattern. Allerdings sind sie nicht ganz so wirr, wie sie hier im Blog wahrscheinlich wirken. Sie haben etwas mit Sehnsüchten zu tun, die mich schon mein gesamtes bewusstes Leben lang begleiten [einige wenige, grundlegende] aus denen mit der Zeit Träume und später Wünsche geworden sind. Und nun, wer weiß, ist es vielleicht so weit, dass aus den Wünschen Pläne und aus den Plänen Taten werden. Schau'n wir mal...
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Mittwoch, 18. November 2009, 16:51 Uhr

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Mittwoch, 18. November 2009, 05:28 Uhr
...und jenem.
Im Feld für den Straßennamen stand: "Övardt Meer". Ein Blick auf den Ortsnamen ließ es mich verstehen und klärte auch die Schreibweise.
Und schon war sie da, die Sehnsucht. Nach dem Meer. Nach Wind, Wellen, nach Möwengeschrei und dem Geruch von Tang. Wann immer diese Sehnsucht wach wird, stelle ich mir DAS MEER im Winter vor, oder im Spätherbst und vielleicht noch im zeitigen Frühjahr. In meinen Träumen sehe ich mich an einsamen Stränden entlang wandern, dick eingemummelt in wollenen Pullover, wetterfeste Jacke, Stirnband, Handschuh, feste Schuhe. Ich stelle mir Stürme vor, Nebel, Schnee oder sogar Regen und empfinde diese Vorstellung als angenehm. Das einzige, was ich mir schon seit Jahren nicht mehr vorstellen kann, ist "mein" Meer im Sommer.
Hach. GabKo hatte neulich [das ist wohl auch schon wieder 6 Wochen her] die Idee, Silvester an der Ostsee zu verbringen. Aber ich hatte noch keine Ahnung, wie und ob es beruflich bei mir weitergehen würde und konnte ihr nichts zusagen. Sie hatte selbst auch die Idee, "Last Minute" zu buchen, weil, falls es Schnee geben sollte, ihr Mann keinen Urlaub nehmen kann. Außerdem wollte sie wirklich nur für drei Tage hinauf in den Norden, vom 30.12. bis 1.1. Das lohnt doch nicht.
Andererseits... ich bin mit Katl schon mal für einen einzigen Nachmittag nach Warnemünde gedüst. Eben habe ich die Tagebucheinträge von damals gelesen. Schöne Zeit.
Und das ist noch gar nicht sooo lange her. Ich möchte das wieder haben. Besonders so Kleinigkeiten, wie "heim kommen und eine CD einlegen, die zur Feierabendstimmung passt."
Zur Zeit ist das gerade nicht so recht möglich. Aber wird schon wieder. Hoffe ich.
Jetzt erst mal 'nen Milchkaffee und dann wird wohl bald Miri eintreffen. Und heute Abend fahre ich früher zum Dienst, denn SuShe wird hier sein. Was hab ich mich gefreut, als ich sie gestern abend hier sitzen sah. Richtig fein, dieser Dienstplan. Morgen Abend erwartet mich dann JuPoh, und auch ihr habe ich versprochen, früher zu kommen. Hach, schön.
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Montag, 16. November 2009, 15:02 Uhr
...machte das geruhsame Wochenende komplett. Es war längst überfällig, und an diesem Sonntag nahm ich mir Zeit, [fast] alles zu beschwatzen, was für sie interessant sein konnte, vom Ausgang meines Lehrgangs samt eventuellen Jobchancen über Möbelstücke, die ich mir [die Auftragszusage vorausgesetzt] zulegen möchte bis zu meinen Vorstellungen vom Verlauf unseres diesjährgen Weihnachtsfestes.
Es wurde Mittag, bevor wir alles beschwatz hatten. Sie hat sich sehr gefreut und ich hatte das angenehme Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.
Den Nachmittag widmete ich dem zweiten meiner neuen Stulpen, dem leider immer noch der Daumen fehlt, weshalb es noch kein Foto davon gibt.
Jaaa, ich weiß: Ich hätte in der Zeit lieber ein Angebot für einen neuen Auftrag tippen sollen. Aber hej, es war Sonntag!
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Montag, 16. November 2009, 06:01 Uhr
...Hirtennudeln mit Ha*ry Po*ter und einem geruhsamen Samstag? Angelika.
Es sollte ein schnelles Frühstück werden, denn ich wollte Katl und ihren Gast nicht aufhalten. Aber sehen mochte ich Angelika schon auch gern mal wieder, nachdem das bei keinem ihrer Besuche in den letzten drei Jahren geklappt hatte. Lange bleiben wollte ich allerdings nicht.
Als sich dann aber heraus stellte, dass Angelika vor kurzem das Sockenstricken angefangen hatte [mit der schw*ineteuren Ha*ry-Po*ter-Wolle] und Hilfe bei der Ferse brauchen konnte, wurden alle anderen Pläne über Bord geworfen und Katls Wohnzimmer zur Strickstube umfunktioniert.
Da wir außer dem Frühstück auch irgend wann noch irgend etwas essen mussten, erbot sich Angelika, uns zu bekochen und zauberte leckere Hirtennudeln frei nach südtiroler Rezept.
Wenn ich es demnächst nachgekocht habe und es mir gelungen ist, schreibe ich es für euch auf.
Jetzt schreibe ich für mich fix einen Einkaufszettel, denn nachher auf dem Heimweg will ich gleich noch zum Supermarkt. Chris hat beschlossen, dass wir in die nächsten Wochen nur leichte Kost zu uns nehmen, damit wir bis Weihnachten ein paar Kilo abgespeckt haben. Und mir hat er die Aufgabe zugedacht, für das Futter zu sorgen, weil er nicht kochen kann. Na toll.
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Sonnabend, 14. November 2009, 07:35 Uhr
...November.
Katl und mir fällt bei diesem Satz sofort eines ein: DER KELLER! Und dann lachen wir und verschieben den Gedanken auf nächstes Jahr.
Die Geschichte dazu:
Vor Jahren... vor vielen Jahren... hatten auch wir mit Novemberdepressionen zu kämpfen. Draußen kalt und nass und vor allem grau. Im Garten nichts mehr zu tun und auch nichts, was man hätte draußen tun wollen. Und drinnen? Das tat sich irgendwie. Und ganz so wollrollig wie heute waren wir damals auch noch nicht. Internet steckte noch in den Kinderschuhen und so versank im November dann jeder in seiner eigenen kleinen Einsamkeit.
DANN zog ich um. Die Wohnung war ein Traum und ich wollte alles ganz besonders fein haben. Hatte ich auch. Aber da gab es noch eine Menge Dingelchen, die in die neue Wohnung nicht recht passten, die ich aber auch nicht unbesehen wegwerfen wollte. Da ich damals mitten in einem Lehrgang steckte, Chris sich den Arm ausgekugelt hatte und wochenlang mit Gips herum lief und außerdem Sommer war mit Garten und Badesee und Open-Air-Konzerten, stellten wir alles, was wir nicht einordnen konnten, erst mal in den Keller. Dort konnte man kaum noch treten, aber das war mir in dem Moment völlig unwichtig. Ich zog die Tür zu, hängte das Vorhängeschloss ein, und als ich es zuschnappen ließ, sagte ich zu Katl, die im Kellergang auf mich wartete: "Das, meine liebe Katl, machen wir im November!"
Und sie meinte: "Gute Idee, da haben wir Zeit für sowas und wenigstens was sinnvolles zu tun."
Seitdem verging jeder November wie im Flug, frei von Depressionen, dafür vollgepackt mit Arbeiten, die kaum zu schaffen waren. Ich bin inzwischen noch einmal umgezogen, aber mein Keller ist so unaufgeräumt und vollgestopft wie damals. Und wann immer Katl und mir eine Arbeit unterkommt, die wir zu dem Zeitpunkt gerade gar nicht in Angriff nehmen können, sagt eine von uns den bedeutungsvollen Satz: "Das machen wir im November!"
Und dann lachen wir und verschieben den Gedanken auf... unbestimmte Zeit.
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Donnerstag, 12. November 2009, 08:35 Uhr
...habe ich allerdings schon wieder. Handgemachten. Aber ohne kann ich anscheinend nicht. Hab ich doch offensichtlich das Netzteil meines USB-Verteilers in Suhl vergessen. Ich kann mich wohl noch daran erinnern, wie ich es aus der Steckdose gezogen habe, aber dass und wohin ich es verpackt hätte, ist nicht in meinen Erinnerungen zu finden. Daraus und aus der Tatsache, dass es nicht hier ist, schließe ich, dass ich es wohl vermutlich doch nicht eingepackt habe.
Das allein wäre nicht schlimm. Es hieße nur, dass ich keine USB-Geräte an den Mac anschließen kann, was wiederum kein Thema wäre, wenn..., ja, wenn ich mir durch die Installation des Internetsticks nicht die vorherigen Einstellungen für das Netzwerk zerschossen hätte. Und/oder wenn ich wenigstens annähernd in der Administration des Mac Bescheid wüsste, um die alten Einstellungen wieder herrichten zu können. Aber ja, genau das kann ich nicht. Und so weigert sich der Mac, obwohl er genauso angeschlossen ist, wie vor seinem Gastspiel in Suhl, ins Internet zu gehen. Also wollte ich die Daten mittels CF-Karte auf den PC schaufeln. Wäre nicht das erste Mal, dass diese Notlösung bestens funktioniert. Außerdem hätte ich so gleich eine Datensicherung. Aber ohne Stromversorgung für den USB-Verteiler funktioniert sie eben nicht. *grrr*
Wäre ja nun nicht schlecht, wenn Doppelfehler sich gegenseitig aufheben würen. Aber warum denn einfach, wenn es umständlich auch geht?
Naja, zeichne ich eben erst mal den zweiten Teil. Es ist ja nun nicht so, dass mir keine weitere Notlösung einfiele, aber die Leute, die ich danach fragen könnte, sind zu so früher Stunde noch nicht ansprechbar.
Achach.
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Script by Alex