Freitag, 31. Juli 2009, 18:10 Uhr

Schade...

...ich dachte, ich hätte es überstanden. Aber das Fieber steigt wieder. Das allein wäre ja nicht so schlimm. Was mich aber nervt, ist die Tatsache, dass ich mich schrecklich schlapp fühle und von die vielen Erledigungen, die ich mir für heute vorgenommen hatte, bisher nur Kleinigkeiten geschafft habe und mich zu jedem Handgriff zwingen muss. Dabei hängt von diesen Erledigungen eine Menge ab und bei manchen ist es so, dass vorherige Arbeiten zunichte gemacht werden, wenn ich es nicht schaffe, den Rest zu machen.
Das ärgert mich sehr. Aber ich kann mich auch nicht aufraffen. Das heißt, doch, ich raffe mich auf, immer und immer wieder, aber ich komme nicht vorwärts.

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Freitag, 31. Juli 2009, 16:05 Uhr

Glück ist...

...in der Nachmittagssonne in der Wanne zu liegen, während bunte Blütenblätter sich in durftenden Schaum verwandeln.

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Freitag, 31. Juli 2009, 10:53 Uhr

Was ist bloß los...

...mit mir, fragte ich mich gestern Abend. Es war ein herrlicher Tag gewesen. Am Nachmittag war ich bei meinen Eltern, denn meine Nichte aus der Pfalz war eingetroffen. Zuerst stürzten wir uns auf den tollen Schmuck, den sie mitgebracht hatte. Den zeige ich später. Dann wurden Karten gespielt und Lisa gewann fast immer. Ein Familiennachmittag mit Kaffee trinken, Kartenspielen und viel, viel erzählen. Am Abend musste Chris wieder zum See, und weil Lisa meinte, sie wollte gern ihre neue Kamera ausprobieren, schlug ich ihr vor, mitzukommen.
Dort am See begann ich plötzlich zu frösteln, was für mich vollkommen ungewöhnlich ist. Ich friere nicht so schnell und schockier damit ooft die Leute auf dem Markt, wenn ich von März bis Oktober ohne Strümpfe unterwegs bin.
Auf dem Heimweg machten sich Kopfschmerzen bemerkbar, allerdings nicht so stark, dass ich mir darüber Gedanken gemacht hätte. Nachdem ich Lisa bei der Oma abgesetzt und mich in meine Wohnung zurück gezogen hatte, stellte ich plötzlich fest, dass ich nicht mehr schlucken konnte, nicht einmal mehr Gurkensalat oder Melone. Und ich kuschelte mich in meine dicksten Socken aus 6-fach-Wolle und ein fettes Fleece-Shirt und wickelte mich in eine Decke und... fror immer noch.
Da endlich kam ich auf die Idee, Fieber zu messen und dann war mir klar, warum ich mich so elend fühlte und auch, warum mir schon in den letzten Tagen alle Knochen weh getan hatten.
Und wie das immer ist: Ich kann mal wieder nicht zum Doc. Denn ich muss am Montag nach Suhl und wenn ich da nicht eintreffe, sieht das erstens sehr doof aus und zweitens zahlt mir dann das Amt nicht mal das bissel, wozu sie bereit und unter normalen Umständen verpflichtet sind, ich aber muss es zahlen, denn ich hab ja nen Vertrag. Tolle Show.
Also bleibt mir mal wieder nichts anderes übrig, als trotz Krankheit weiter zu arbeiten, wie schon in den letzten Jahren immer.
Ich bekomme es aber auch immer hin, genau dann krank zu werden, wenn es überhaupt nicht passieren darf.
Nun verbringe ich den heutigen Tag im Bett.

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Donnerstag, 30. Juli 2009, 09:58 Uhr

Chaotentante...

...ist mein Name. Mitten in der Nacht schoss ich mit dem Gedanken aus dem Schlaf, dass der Brief, den ich gestern für Chris geschrieben, ausgedruckt, eingetütet und frankiert hatte, noch in meiner Tasche steckte. Der muss heute aber unbedingt raus.
Ich war mir alles andere als sicher, ob ich ihn nicht wieder vergessen würde, wenn erst Morgen wäre und der Tag seinen Lauf nimmt, denn meine Tage sind derzeit auch wieder sehr chaotisch.
Allen, die jetzt mit einem Lächeln denken: Derzeit??? Ja, ihr Lieben, ich weiß es. Ich weiß dass ihr der Meinung seid, bei mir sei es IMMER chaotisch. Und JA, ihr habt recht. *lach*
Aber sagt doch selbst, es wäre doch langweilig, wenn es anders wäre. Und vor allem: Ich wäre doch nicht mehr ich, wenn ICH anders wäre. Oder?
Und weil ich so bin, wie ich eben bin, stand ich heute Morgen kurz vor vier auf, hoste mich an und tapperte durch die Stadt, um einen Briefkasten zu finden. Gibt ja nicht mehr so viele, wie früher. Und geleert werden sie auch nur noch ein-, höchstens zweimal am Tag. Ein netter Nachtspaziergang war das.
Und jetzt bin ich müde. Aber sowas von...

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 11:26 Uhr

Und nun...

...dürft ihr alle schauen.
So

konnte ich mir noch überhaupt nichts vorstellen.
Aber dann kam SIE
zum Vorschein und bekam, wie ihr seht, gleich einen Platz zwischen meinen Pflanzen. Ich finde, Schutzengel passen gut zwischen Grünpflanzen. Allerdings wird sie da nicht bleiben, denn für die nächsten 4 Monate wird sie mit mir nach Suhl ziehen.
Und dann fand ich noch dies
Duftseifenblätter. Was es alles gibt. Davon werde ich mir heute Abend zur Entspannung eine Probe gönnen. Hm, darauf bin ich gespannt.

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 10:59 Uhr

Nur gut...

...dass ich mich vertrödelt habe. Dadurch war ich noch nicht weg, als eben der Postbote klingelte. Ich bin mächtig erschrocken, weil ich nichts erwartet habe und in diesem Fall das Klingeln nur bedeuten kann, es gibt einen Einschreiber. Und die bedeuten meist sehr schlechte Nachrichten, irgend eine vergessene Zahlung oder eine, gegen die ich längst Einspruch erhoben habe oder sonstigen Ärger. Als mir dann aber ein junger Mann entgegengesprungen kam, der die Arme voll Päckchen hatte [ja, er sprang die Treppen hoch], dachte ich, er wollte diese nur bei mir abgeben, weil niemand sonst die Tür geöffnet hatte. Die alten Leutchen in unserem Haus sind nciht so schnell bei der Tür. Aber nein, es war tatsächlich ein Päckchen für mich. Ganz für mich. Ich weiß nicht, womit ich das verdient habe, aber es ist einfach wunderschön, ein Päckchen zu bekommen. Hach. Liebe Diana, ich hab noch gar nicht rein geschaut, aber ich freu mich jetzt schon.

Soooo.... und jetzt geh ich Päckchen öffnen.

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Mittwoch, 29. Juli 2009, 06:09 Uhr

Vom Klosterfest...

...hab ich nur fünf Bilder mitgebracht. Zwei davon hab ich gestern Abend noch fix bearbeitet und für euch in die Puzzlegalerie gestellt.
Click to Mix and Solve
und
Click to Mix and Solve

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Dienstag, 28. Juli 2009, 00:59 Uhr

Wenn man...

...sich gerade dafür entschieden hat, nach Suhl zu gehen, statt nach Berlin...
...sollte man sich keine Filme anschauen, die in Berlin gedreht wurden. Es könnte sonst sein, dass man traurig wird.

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Montag, 27. Juli 2009, 23:03 Uhr

Ein rührender Liebesfilm gefällig?

Hier.

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Montag, 27. Juli 2009, 09:40 Uhr

Es gibt mich noch...

...und es geht mir gut.
Nur schnell im Vorbeiflug ein paar Erinnerungshilfen für mich, denn den Donnerstag hatte ich schon wieder vergessen, dabei war das so ein schöner Tag. Zum Glück fiel mir alles wieder ein. Der Anruf von Chris um 5.45 Uhr, dass ich ihn nicht von der Arbeit abzuholen brauche und mir die Fahrt zum See sparen kann. Der Regen, der meine zweite Rainfarnfärbung am Trocknen hinderte. Mein Mittagessen, das aus mehrenen Händen voll schwarzer Johannisbeeren bestand. Die erfolglose Suche nach "meinen" Mirabellenbüschen von vor 2 Sommern. Dafür fanden wir [Katl begleitete mich] einen von Pflaumenbäumen gesäumten Feldweg. Leider waren die Feinen noch grasgrün. Aber wenn sie reif werden, wird Kuchen gebacken und Mus gekocht.
Birnbäume gab es da auch. Das wird eine Ernte. Hoffentlich reichen die Wochenenden der nächsten Monate für alle meine Vorhaben, denn unter der Woche werde ich in Suhl meinen Kopf rauchen lassen.

Der Freitag...
...verging mit XML und dem Backen zweier Brote. Gekrönt wurde er am Abend mit einer tollen Grillparty bei Nadine. Hach, schön war das. Und mein Brot bekam einige Fans, die jetzt das Rezept haben möchten oder gleich die fertigen Brote. Mal sehen, wie wir das hinbekommen. Für die Mädels backe ich doch gern.

Direkt von der Party...
...fuhr ich zum Nachtdienst. Bitte nicht schimpfen. Es war der einzige Dienst in diesem Monat. In seiner Folge verschlief ich natürlich einen Großteil des Sonnabends, was ich mir eigentlich gar nicht hätte leisten können. Musste aber sein. Schließlich hatte ich mir so fest vorgenommen, auch an mich zu denken und den Raubbau an meiner Gesundheit endlich zu beenden, indem ich mir zumindest mehr Schlaf gönne. So ganz funktionierte das jedoch nicht, weil ich in der Nacht zum...

...Sonntag...
..nicht so recht schlafen konnte. 0.30 Uhr war ich im Bett und hatte den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Aber schon 3.40 Uhr meinte mein Körperchen, nicht mehr schlafen zu wollen. Keine Ahnung, warum. Immerhin startete ich 6 Uhr ganz entspannt in Richtung Thüringen, wo ich gemeinsam mit Liane einen herrlichen Tag beim Klosterfest in Thalbürgel verbrachte. 21 Uhr war ich wieder daheim, hab auch ein paar wenige Fotos mitgebracht, die ich euch später zeige und war dann so müde, dass ich nach einem Anruf bei Chris und der Frage, ob ich ihn heute Morgen abholen soll, ins Bett fiel.

Was heute und morgen auf dem Plan steht, kann ich jetzt nicht mehr aufschreiben, weil ich los muss. Die Fortsetzung gibt es also...
...demnächst in diesem Theater.

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