Dienstag, 28. April 2009, 18:08 Uhr
Bei dem tollen Tag, den ich heute hatte?
Bei den Schätzen, die ich mir aus Bad Schandau mitgebracht habe?
Oder bei meiner neuen Geschichtenidee?
Ach, ich glaube, zuerst bringe ich euch ein wenig Frühling mit, denn draußen braut sich gerade der "Weltuntergang" zusammen.
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Montag, 27. April 2009, 14:37 Uhr
...während Eva letzte Vorbereitungen traf...
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Sonntag, 26. April 2009, 03:38 Uhr
Nein, das ist nicht die berüchtigte Frage noch dem Huhn und dem Ei, sondern die nach dem Wetter des komenden Sommers.
Wie bitte?
Ganz einfach... Meine Großmutter kannte da so einen Spruch: Grünt die Esche vor der Eiche, gibt es eine große Bleiche. Grünt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche.
Seit meiner Kindheit beobachte ich also im Frühling immer, wer denn nun zuerst Blätter bekommt, die Eichen oder die Eschen. Von meinem Kinderzimmerfenster aus war die Beobachtung immer einfach. Gegenüber, am Rande des Schulgartens, stand eine riesige Esche und einen Straßenzug weiter, gut einzusehen, weil nur Gärten dazwischen lagen, säumten Eichen die Straße.
Und heute ist es nicht sehr viel schwieriger, denn der verwilderte Park hinter meinem Haus beherbergt einige Eichen. Noch vor zwei Tagen konnte ich da ein Taubenpärchen beim Turteln beobachten, da war das Laub noch nicht mehr, als ein zarter Hauch. Gestern war es dann schon zu dicht, um die Vögel zu betrachten. Und die Eschen? Ich bin vorhin extra durch meine alte Straße gefahren. Die alte Esche im Schulgarten [der jetzt ein Pausenhof ist] war völlig kahl. Allerdings sieht sie aus, als wollte sie überhaupt nicht mehr grün werden. In der Siedlung gibt es noch viele Eschenbäume. Ich hab sie alle betrachtet, gestern Nachmittag. Manche sind noch nicht so weit, andere haben schon richtig dichtes Laub [so dicht Eschenlaub eben werden kann]. Tja, und nun kann ich eben nicht so recht ausmachen, ob es einen heißen, trockenen Sommer geben wird, oder doch eher einen verregneten.
Hat noch jemand Bauernregeln zur hand, die vielleicht Aufschluss geben könnten?
Die Regel vom Bärbeli, nach der es einen harten, langen Winter geben sollte, wenn die Eschen [schon wieder die] voller Beeren hingen, hat sich ja heftigst bewahrheitet.
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Freitag, 24. April 2009, 14:01 Uhr
...nach Bad Kösen waren ein paar Fotos übrig, die ich zu einem Tableau verpixelt habe. Da ich meist auch den Mac angewiesen bin, weil Chris den PC mit Besclag belet, hatte ich die richtige Schrift nicht zur Verfügung, um die Bildunterschrift zu vervollständigen. Jetzt ist das erledigt.

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Freitag, 24. April 2009, 07:40 Uhr
...so viel schlafen? Den regenerischen Donnerstag habe ich fast ausschließlich verpennt. Erst gegen Abend, als auch ein wenig die Sonne heraus kam, raffte ich mich auf, um wenigstens zur Massage zu gehen. Auf dem Heimweg kaufte ich noch fix ein paar Kleinigkeiten für's Abend essen und dann kroch ich auch schon wieder ins Bett. Ich hab gut geschlafen, lustig geträumt, aber so richtig munter bin ich immer noch nicht. Sowas aber auch. Als ob mein Körperchen all den versäumten Schlaf der letzten Monate nachholen wollte.
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Mittwoch, 22. April 2009, 08:48 Uhr
...ein Pessimistling wäre, so ein Negativdenkling, der alle und alles andere[n] für die Misslichkeiten seines Lebens verantwortlich macht, dann würde ich euch jetzt vorjammern, wie schlecht es mir heute geht und welch schreckliche Nacht ich hinter mir habe. Nur für diejenigen, die solches tatsächlich wissen wollen:
Es begann schon damit, dass ich gestern aufwachte und einen Schmerz in der Mitte meines Rückens verspürte, der mich kaum richtig durchatmen ließ und sich anfühlte, als hätte ich mir innerlich etwas eingeklemmt. Hinzu kam noch ein Schnupfen, der sich immer mehr ausbreitete und in der Nacht wachte ich dann auf, weil mein Hals wie Feuer brannte und rühren konnte ich mich auch kaum noch, so verspannt war ich. Es tat mir schlichtweg alles weh, Schultern, Nacken, Arme...
So, und weil ich kein Jammerling bin [zumindest hoffe ich das von mir], erzähle ich euch jetzt alles aus meiner Sicht.
Trotz dieser seltsamen Rückenschmerzen hatte ich gestern nämlich einen ganz tollen Nachmittag mit lieben Menschen. Nach langer Zeit [bestimmt vier Wochen] saß ich mal wieder für mehrere Stunden am Spinnrad und bekam eine frische Spule reichlich halbvoll. Während wir sehr interessante Gespräche führten, viel zu lachen fanden und ich die anderen mit einem Stück aus meinen Spinnradgeschichten erfreute, ließ sogar der seltsame Schmerz nach, nachdem Angelika ihn mit geübtem Griff lokalisiert und mir Tipps gegeben hatte, wer oder was mir dagegen helfen könnte. Den Schnupfen ignorierte ich und hielt ihn mit Bergen von Zellstofftaschentüchern im Zaum. Die nächtlichen Halsschmerzen, wahrscheinlich durch mein Schnarchen hervorgerufen, bekam ich mit ein paar Gläsern kalten Wassers und ein paar Schlucken Spitzwegerichsirup in den Griff und gegen die Verspannungen, die anfangs wirklich höllisch schmerzten, turnte ich im wahrsten Wortsinn durch die Wohnung, vollführte gymnastische Übungen und bekamm immerhin noch so viel Schlaf, dass ich von Blechis schönem Garten träumte.
Und jetzt freue ich mich darauf, nachher in die Messagerie zu fahren, mich mit Eukalypthus bedampfen und meinen Rücken 40 Minuten lang durchkneten zu lassen. Möglich, dass ich danach Muskelkater bekomme, aber die Verspannungen können mich dann nicht mehr quälen und die vom Nacken heraufziehenden Kopfschmerzen haben auch keine Chance mehr. *hihi*
Und am Nachmittag hab ich dann noch was Feines vor.
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Dienstag, 21. April 2009, 08:07 Uhr
...jaja, und es geht mir auch gut soweit. Nur kann ich inzwischen fast gar nicht mehr an meine Rechner, weil mein Kindiphant nun auch den Mac dauernd beansprucht und ich mir so blöd vorkomme, ihn zu verscheuchen, obwohl meins, was ich machen möchte, natürlich viiiiiiiiiel wichtiger ist, als seins, was er machen möchte. Gestern hab ich wieder mal ein paar Stunden mit diversen Steuererklärlichkeiten verbracht. Hässlich!
Heute belohne ich mich dafür. Es wird gesponnen. Obwohl... eigentlich müsste ich lieber nähen. Hach!
Als ich gestern am Telefon Eva sagte, dass ich ein paar Nächte frei habe, rief sie begeisert: Toll, da kannst du ja jetzt ARBEITEN! Damit meinte sie natürlich, ich könne die freien Tage nutzen, um jede Menge Krams für die Märkte herzustellen. Jeder normale Mensch würde das tun. Aber ich bin nun mal nicht normal. Ich mache dies, weil der das so möchte. Und dann mache ich noch jenes, weil solcher das will. Ämter, Verwaltungen, Krams. Und natürlich Menschers, die schon die ganze Zeit darauf warten mussten, dass ich mal endlich mehr Zeit habe. Zum Beispiel der Mann meiner Schwester. Sie schreibt SMSn, ob es mir gut geht. Er klingelt kurz an, erwartet dann einen Rückruf, den ich auch promt ausführe und dann ist schwups ne Stunde weg. Jaja.
Aber ich hab jetzt nen Plan für diese Woche. Nen Genießerplan. Nachdem ich gestern die gänzlich unliebsamen Büroarbeiten heldenhaft hinter mich gebracht habe, gönne ich mir heute was. Und morgen auch. Und am Donnerstag ist dann spinnen und am Freitag besuche ich Winnie auf dem Markt. Nur besuchen, nicht selber markten. Und am Freitag Abend geht der Nachtdienst wieder los. Da sind die freien Tage erst mal aufgebraucht, da geht es dann ohne Pause bis in den Mai hinein. Schade, weil ich kurzfristig noch eine Einladung für einen Markt bekommen habe, den ich gern mitgemacht hätte. Aber mit Termin vor der Nachtschicht und Markt danach und dann wieder in die Nacht, das bekomme selbst ich nicht hin. Hach ja.
Ich hab noch ein paar Fotos. Die reiche ich mal nach, wenn ich wieder an meinen Rechner kann. Vielleicht. Wenn sie bis dahin nicht sinnlos veraltet sind. *hihi*
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Freitag, 17. April 2009, 08:30 Uhr
...wofür es gut war, dass ich diesen Job nicht bekommen habe. Ich wusste es plötzlich gestern Abend, als ich, Claudis Spinnrad im Arm durch eine Straße in Berlin lief. Da nämlich fiel mir der Spruch wieder ein, den ich vor reichlich 10 Jahren geäußert habe, als ich heimwehgeplagt von München zurück kam. Da nämlich sagte ich: Wenn ich noch einmal von Leipzig wegziehen würde, kämen für mich nur zwei deutsche Städte in Frage, zu denen ich freiwillig gehen würde. Hamburg und Berlin.
Inzwischen sind noch weitere Orte hinzu gekommen, in denen ich auch leben könnte. Das sind die kleinen Ortschaften entlang der Ostseeküste. Da könnte ich auch leben und da müsste es dann keine Stadt sein, wenn ich das Meer in Sichtweite hätte.
Aber nun statt ans Meer in entgegengesetzter Richtung in den Wald zu ziehen, hätte ich notgedrungen für einen Job tun müssen, aber erste Wahl wäre das nicht gewesen. Deshalb ist es gut, so wie es ist.
Außerdem bin ich dann näher an Halle *wink zu Uta*, auch näher an Berlin und näher bei den Leipziger Freunden sowieso...
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Mittwoch, 15. April 2009, 14:53 Uhr
...den feinen Job hab ich nun abgeschrieben.
Ist zuviel im Vorfeld geredet worden drum, und nun hat sich's wohl erledigt. Mag sein, dass mancher noch denkt, es könnte doch noch werden. Ich glaub nicht mehr dran. War 'ne schöne Idee, aber so eben nicht durchführbar. Die einen wollen immer ganz viel ganz tolle Arbeitskraft, aber nix dafür bezahlen. Die anderen haben ganz viel ganz tolle Arbeitskraft, können diese aber nicht für lau hergeben, weil sie schließlich auch von etwas leben müssen und ihre Wohnung, ihr Auto samt Sprit, ihre Kleidung und das Essen auch nicht umsonst bekommen und zudem das Amt der Finanzen auch weit weit weit die Hände aufhält und dabei nicht wissen will, was man bekommen hat, sondern festlegt, was man bekommen haben könnte. balibalabalu
Jaja, jedenfalls kann ich mir nicht leisten, länger auf irgend ein okay zu warten oder auf das Angebot, ein dreimonatiges unbezahltes Praktikum zu absolvieren. Ich muss im Büro angeben, welche Dienste ich kommenden Monat annehmen kann. Und das müssen viiiiiiiele Dienste sein, weil man nie alle bekommt. Andere wollen ja auch...
Wenn ich diese Angaben nicht in dieser Woche abgebe, bekomme ich nächsten Monat nichts zu arbeiten. Und DAS wäre zwar herrlich, weil ich dann Zeit hätte, den Frühling zu genießen. Aber es wäre auch ganz schrecklich, weil ich dann nicht genießen könnte, da mich die Sorge ums täglich Brot quälen und mir die Zeit vermiesen würde.
ALSO schmink ich mir den feinen Job ab, der am Anfang mal aussah, als würde er gut bezahlt. Das sah dann eben leider wieder mal nur so aus.
Es hat sich da auch wieder noch eine Erfahrung bestätigt, die ich immer und immer wieder mache: Wenn ich etwas in Aussicht habe, das mir angenehm, gut und wichtig ist, darf ich kein Wort darüber verlieren, bis es in Sack und Tüten ist. Rede ich zu früh darüber, und sei es nur, weil ich Rat suche, dann wird es am Ende nichts.
Ich glaube, dieser Beitrag sollte noch fortgesetzt werden, aber nebenan läuft gerade eine Witzesendung, die so dämlich ist, dass ich mich hier nicht mehr konzentrieren kann.
Also bis später.
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Montag, 13. April 2009, 19:01 Uhr
...von Muttis Geburtstag erheben keinen Ansprch auf Qualität und haben nur für uns Erinnerungswert. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb hab ich daraus mal fix ein Tableau gebastelt.

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Script by Alex