Sonntag, 30. Januar 2005, 11:54 Uhr

Fast zehn Stunden...

...Schlaf waren mir vergönnt.
Als ich kurz vor 6 Uhr aufwachte, blieb noch genug Zeit, den dicken Abwasch wegzuräumen, der noch von vorgestern [Schlamperei] herum stand, mein Gemüse zu schnipseln und meine Suppe zukochen, auf die ich mich dann gleich stürzen werde, wenn ich vom Dienst nach Hause komme.
Bis 14 Uhr sitze ich noch hier und bin fleißig ... JAAA WIRKLICH!

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Sonntag, 30. Januar 2005, 10:01 Uhr

Was für ein Wochenende...

Gestern wurde es dann doch 19 Uhr, bis ich endlich daheim war.
Die Einarbeitung am Vormittag hatte länger gedauert, als ursprünglich geplant, weil ich gleich im Anschluss noch meine nächsten Dienste abstimmen musste durfte [Bin ja froh, dass es mit dem Job geklappt hat].
Trotzdem schaffte ich es noch vor 14 Uhr zum Kinderfest, um mich dort ins Treiben zu stürzen und die versprochenen Fotos zu machen. Natürlich brachte ich es dann nicht fertig, wieder heim zu gehen und in mein Bett zu kriechen, schließlich wollte ich ja mehrere Fotos machen und außerdem konnte ich mir gut vorstellen, dass zum Abbau und zum Aufräumen auch noch Leute gebraucht wurden. Also blieb ich bis zum Ende.
Inzwischen hatte ich meine Müdigkeit einmal mehr übergangen und fuhr doch noch zum Markt, um jede Menge Gemüse zu kaufen, dass ich eigentlich noch zu Suppe verarbeiten wollte. Das wiederum habe ich dann aber doch nicht mehr geschafft, denn als ich kurz nach 19 Uhr zu Hause ankam, saß Chris noch an meinem Rechner, und ich freute mich darüber so sehr, dass ich mich einfach bettfertig machte, in die Kissen kuschelte und noch ein wenig mit meinem "Kind" schwatzte.
Darüber muss ich dann wohl eingeschlafen sein... [nach 36 Stunden wohl auch kein Wunder *g*]

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Freitag, 28. Januar 2005, 14:36 Uhr

Irgendwie...

...passen die Termine heute nicht recht zusammen. Chris kam [für meine Begriffe] zu früh, denn ich war noch beim Müll entsorgen und hatte noch gar nicht eingekauft. Das wiederum dauerte auch länger, als geplant [oder vielleicht hatte ich bei meiner Planung einfach vergessen, dass Einkaufen eben auch ein wenig Zeit braucht.] Jedenfalls konnte Chris den "Bonuskuchen" nicht mehr mitnehmen, bevor er zur Schicht musste. Dafür aber die Wäsche, wenigstens die hatte ich noch geschafft.
Zwischen 17 und 18 Uhr kommt Rico, für den Chris ein paar CDs bereit gelegt hat, und ihm werde ich dann auch den Kuchen mitgeben.
Jetzt müssen die beiden Bleche erst noch abkühlen, bevor ich sie zu HaJüRü bringen kann. Verbrannt hab ich mich heute schon, an dem Gitterrost aus dem Backofen. Das muss ich nun nicht unbedingt wiederholen.

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Freitag, 28. Januar 2005, 08:10 Uhr

Ach so, ja...

...der Abend gestern...
Er war schön, ja, wirklich. Und ein wenig seltsam, aber das steht auf einem anderen Blatt. Zu Hause war ich erst heute Nacht 0:50 Uhr und im Bett dann eine halbe Stunde später. Klar, dass ich heute nicht wirklich munter bin, obwohl ich für meine Verhältnisse fast den ganzen Tag verschlafen habe, da ich erst kurz vor 7 Uhr aufwachte.

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Freitag, 28. Januar 2005, 07:59 Uhr

Nun aber schnell...

...einen Kaffee zum munter Werden, und dann gibt es viel zu tun.
Außer dem normalen Haushaltkram muss ich als erstes einkaufen - jede Menge Backzutaten. Drei russische Zupfkuchen wollen heute gebacken werden. Einen bekommt Chris, einfach weil es sein Lieblingskuchen ist. Die anderen beiden hab ich dem Verein versprochen, für das Kinderfest morgen. Die muss ich dann noch zu HaJüRü bringen, denn er muss sie morgen mit zum Fest nehmen. Ich kann das nicht selbst machen, weil ich heute Nacht bis morgen 7 Uhr arbeite und erst gegen 8 Uhr daheim sein werde.
Danach wollte ich ein wenig schlafen und zwischen 13 und 14 Uhr [allerspätestens] beim Kinderfest sein. Ich bin fest eingeplant, hat HaJüRü gesagt. Und deshalb hab ich nun schon wieder ein sehr schlechtes Gewissen. Gestern ist nämlich noch etwas geschehen:
Ich stand schon in Schuhen und Mantel im Flur, als das Telefon klingelte. Der neue Auftraggeber noch mal. Kommen Sie doch bitte schon am Sonnabend, zehn Uhr. Natürlich hab ich zugesagt. Hey, es ist ein Job. Aber es wird natürlich heftig, denn ich muss neun Uhr hier los, und wenn ich erst eine Stunde vorher angekommen bin, kann ich bestenfalls ausgiebig duschen und einen riesen Pott Kaffee trinken, um wieder fit zu werden. Meine Teilnahme am Kinderfest ist damit natürlich gestorben. Aber wie bringe ich das jetzt den Leuten aus dem Verein bei? Ich muss ja nachher ohnehin zu HaJüRü, da muss ich beichten.

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Donnerstag, 27. Januar 2005, 17:51 Uhr

Das Vorstellungsgespräch...

...lief gut, und danach war ich insgesamt in guter Stimmung. Nur mein Script hat mich genervt, das ich für die Solo-Homepage brauche. Ich hab den ganzen Nachmittag damit zugebracht. ABER es läuft, das Script. JA!

Und eben kam ein Anruf! ICH HAB DEN JOB!!!

Und jetzt treff ich mich mit XXX zum Essen.

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Donnerstag, 27. Januar 2005, 17:44 Uhr

Nette Anrufe...

...kann ich bekommen... Heute Morgen gegen acht. Hab ich Dich beim Frühstück gestört? Nee, stell Dir vor, es gibt Leute, die arbeiten um die Zeit schon [hab ich natürlich nicht geantwortet, bin ja höflich *g*] und nach über einer Stunde, als ich dann gesagt hatte, ich hätte es nun langsam eilig, da ich noch zu einem Vorstellungsgespräch wolle, kam dann die Krönung des Gespräches: Dann will ich Dir mal noch einen guten Rat geben - nimm unbedingt ab! Ich habe Fotos von Dir gesehen, Du warst mal ein bildhübsches Weib. Nimm einfach ab!
Das hatten wir doch schon mal, neulich. An den Tipp von Cloud musste ich denken... Am liebsten hätte ich geantwortet "Du ich hab auch einen guten Rat, wie Du wieder zu einem Job kommst: werd doch einfach ein paar Jahre jünger! Ich hab Deinen Jugendfotos gesehen, Du warst auch mal hübsch." Na, also, was soll denn das?
Und dann meint sie noch, wir könnten uns ja, wenn HaHel wieder da ist, alle drei mal treffen. Danke! Darauf lege ich keinen Wert!

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Donnerstag, 27. Januar 2005, 06:04 Uhr

Am frühen Abend...

...rief Nicoletta an. Es wurde ein langes Gespräch, sehr schön, sehr wohltuend und am Ende ein wenig genervt. Ich, nicht das Gespräch. Und ich nicht von dem Gespräch und schon gar nicht von Nicoletta, sondern von meinem Telefon. Das schnurlose hob sich mal wieder durch einen zickigen Akku hervor, weshalb ich mich gleich für das andere - das Uraltteil - entschieden hatte. Das aber ist sowas von NICHTergonomisch, dass mir im Verlauf des Gespräches die Hand, dann der Arm einschlief, die Schulter sich schmerzhaft verspannte und ich irgendwann in der Verfassung war, das Telefon irgendwo dagegen zu werfen, auf dass es scheppernd in Stücke fiele. DAS habe ich dann natürlich nicht getan, sondern mich schweren Herzens von Nicoletta verabschiedet.

Mein Rechner mochte gestern auch nicht recht, wie ich wollte. Hatte ich mich doch entschlossen, dem Virenscanner eine Durch-und-durch-Durchsicht zu gestatten, die mehrere Stunden in Anspruch nahm und den Rechner dermaßen aus- oder belastete, dass andere Anwendung im gestern schwer eingeengten Rahmen meiner Geduld nicht nutzbar waren.

Einen Teilerfolg konnte ich gestern verzeichnen, als der Anwalt meines Exvermieters anrief und mir in Aussicht stellte, den Vertrag doch, wie ursprünglich vereinbart, zu beenden. Ausgestanden ist es noch immer nicht, aber ich will einfach nicht sämtliche Wände mit Teufeln bemalen.
Die Ausgeglichenheit, die Chris sich von dieser Entwicklung für mich erhoffte, trat jedoch nicht ein. Du kannst doch nun endlich wirklich neu anfangen... meinte er. Ich wünschte, es wäre so.
Was immer mich im letzten Jahr belastete, ich wollte es abschließen. Doch mit jedem Stück, das ich erreiche, mit jedem Schritt [zwei ganz winzige sind nur noch übrig], der mich diesem Ziel endgültig näher bringt, wird die Leere größer. Die Leere in mir, die Leere um mich.
Dieses Leben sollte ein neues Ziel bekommen, einen neuen Sinn, für den es sich lohnt. DRINGEND!!!

Für "Solo..." fehlen mir Bilder. Genauer gesagt, mir fehlen gute Aufnahmen von Tobi... In meinem Fundus ist nichts aufzutreiben...

Die Nacht bescherte mir wieder drei Actionträume, von denen sich der erste mit Dani beschäftigte und ihrer typischen Art. Sie schleppte irgend einen Typen, den sie seit drei Stunden kannte, in meinen Garten. Er erklärte mir stundenlang sein Geschäftskonzept, irgendwelche Kocher und Pfannen zu verkaufen, während sie mir erklärte, dass beide da übernachten würden, weshalb für mich nur eine Decke auf dem Boden als Lager übrig blieb. Als ich endlich aufwachte, fand ich mich in unbequemer Stellung auf der Couch, frierend, und das "Geschäftskonzept" dröhnte mir in Form einer Dauerwerbesendung entgegen.

Aus dem zweiten Traum erwachte ich mit hämmerndem Herzen und Atemnot. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs, hatte mich verfahren und traf auf einen alten Mann, der ebenfalls mit dem Rad unterwegs war und mich nach dem Weg fragte. Den kannte ich zwar, wusste aber, dass es zu meiner ursprünglichen Strecke ein Umweg von 20 km war. Er meinte, wir würden das schaffen und radelte so schnell voraus, dass ich nicht nachkam. Verzweifelt versuchte ich, ihn einzuholen und hetzte mich damit so ab, dass ich aufwachte... Was mir diese Atemnot verschafft hatte, weiß ich nicht, denn ich lag in meinem Bett und nichts und niemand drückte mir die Luft ab. Elend fühlte ich mich, schlief aber nochmals ein und... ...fand mich in eben jenem Kornfeld wieder, durch das ich meinen Weg hatte abkürzen wollen, um den alten Mann wieder einzuholen. Am Rande dieses Feldes war eine Bühne aufgebaut, auf der KEINZEIT ein Konzert gab... Wenigstens weiß ich, woher dieser Traum rührt, und Nicoletta weiß es auch... *wink*

Heute steht mir nun dieses Gespräch bevor, von dem möglicherweise ein kleines Stück meiner Zukunft abhängt. Aber irgendwie hab ich nicht das geringste Gefühl übrig, keinen Wunsch, keine Hoffnung... Das erspart mir vielleicht die Enttäuschung hinterher, wenn sie mich nicht wollen, den Auftrag anderweitig vergeben... Das werden sie wohl. Tja. Vielleicht aber auch nicht. Ach, was weiß ich?

 

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Mittwoch, 26. Januar 2005, 08:27 Uhr

Fleißig war ich...

...hab den Beach Pit geändert und kukuta ergänzt.
Jetzt hab ich mir den Milchkaffee verdient, denke ich.

Nur noch schnell eine ganz kleine Runde drehen...

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Mittwoch, 26. Januar 2005, 06:12 Uhr

Verrückte Träume...

...Teil zwei.
Ich bekam eine befristete Anstellung als Aushilfslehrerin in einer Schule und musste eine 10. Klasse als Klassenlehrerin übernehmen. Da ich auch Mathe unterrichtete, übernahm ich diese Stunden in meiner Klasse gleich mit, obwohl der Mathelehrer gar nicht der war, für den ich einspringen sollte.
Zwangsläufig ergab es sich, dass wir viel Zeit miteinander verbrachten, in der er mich auf die Eigenheiten jedes einzelnen Schülers hinwies, da wir ja beide nicht wollten, dass diese unter dem Lehrerwechsel im letzten Schuljahr leiden. Und wie das nur in Träumen oder Kitschfilmen üblich ist, bahnte sich natürlich zwischen dem Mathelehrer und mir etwas an. [Der war aber auch knackig *g*]
Das wiederum brachte Probleme mit sich, da eine meiner Schülerinnen wohl in ihn verschossen war, ihm nachstellte und uns natürlich "erwischte".
Da es nun ein Traum war, wendete sich aber doch alles zum Guten, weil eben jene Schülerin irgendwie dann doch zu unsrerer Verbündeten wurde und uns half, unsere Beziehung geheim zu halten. Warum uns, vor allem mir diese Geheimhaltung wichtig war - keine Ahnung.

Später hatte ich noch einen anderen Traum, der sich ebenfalls mit Partnerschaft beschäftigte, von dem aber nicht mehr als ein Gefühl zurück blieb, keine so intensive Erinnerung, dass ich ihn erzählen könnte.
Natürlich verarbeite ich in meinen Träumen die Erlebnisse des Tages und war hier wohl stark beeinflusst von dem Unsinn, den die Entscheidungsträger in Sachen Bildung immer wieder verzapfen, um nur ja noch ein paar Cent einzusparen ... alles zu Lasten der Schüler [und der Lehrer].
Aber was macht das Thema Partnerschaft in diesem Traum? Verarbeite ich doch gerade in diesen Vollmondnächten meine tiefsten Sehnsüchte? ...mein Leben zu verändern, geliebt zu werden...

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Script by Alex